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Die letzten Tage von Neu-Paris | comicdealer.de
  • Oktober 2019
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    27. Oktober 2019 28. Oktober 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

    19:00: TabletopClub Würzburg
    29. Oktober 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    30. Oktober 2019 31. Oktober 2019 1. November 2019

    14:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben

    14:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben
    2. November 2019

    13:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben

    13:00: 2. Spielewochenende im Kolpinghaus in Güntersleben
    3. November 2019 4. November 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    5. November 2019 6. November 2019 7. November 2019

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

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    8. November 2019 9. November 2019
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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    12. November 2019 13. November 2019 14. November 2019

    18:00: Die Spielbar

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    15. November 2019 16. November 2019
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    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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  • Die letzten Tage von Neu-Paris

    von am 16. Mai 2019

    China Miéville
    DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS. Roman.
    Übersetzt von Andreas Fliedner
    (THE LAST DAYS OF NEW PARIS / 2016)
    München Berlin, Golkonda, 2019, 250 Seiten
    ISBN 978-3-946503-86-6

    Irgendwie hat man manchmal das Gefühl, dass einige unsere Lieblingsautoren in letzter Zeit einfach nichts mehr veröffentlichen. Sind das die gruseligen Vorzeichen einer galaxisweiten Schreibblockade?
    Aber nein. Das ist wohl vor allem der eigenen Ungeduld geschuldet.
    Nachdem gerade erst der gute Walter Moers (s)einen BÜCHERDRACHEN losgeschickt hat, liegt jetzt mit DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS auch ein aktueller Roman von China Miéville in den Regalen.
    Thema des Buches sind die französischen Surrealisten um André Breton, die sich im Jahr 1941, anders als es uns die konventionelle Geschichtsschreibung überliefert hat, mit den nur ihnen eigenen Mitteln gegen die deutschen Besatzer zur Wehr setzen.
    Diese alternative Zeitlinie, in der sich Nazis und Résistance einen endlosen Kampf um die französische Hauptstadt Neu-Paris liefern, bildet den Kern der Erzählung, die dabei zwischen 1950 und 1941 hin und her pendelt, jede Menge Haupt- und Nebenwerke des Surrealismus zum Leben erwachen lässt, eine romantische Liebesgeschichte nicht verschmäht und über den Romantext hinaus in das Nachwort und die Anmerkungen des Autors hineinwuchert.
    Nachdem sich China Miéville in den letzten Jahren teilweise sehr weit von seinen Anfängen als Schriftsteller entfernt hatte, kehrt er, zumindest was die „Stimmung“ angeht, in diesem Werk „zu den Wurzeln“ zurück. Der Weg von der PERDITO STREET STATION in Bas-Lag zum fundamentlos schwebenden Eiffelturm in Neu-Paris ist recht kurz.
    Alle Hochachtung für den Übersetzer Andreas Fliedner, der seine Sache recht gut macht: da war bestimmt ein kleines Kunststudium nötig. (Und für Walter Moers-Fans streut Miéville auch noch eigene kleine Zeichnungen in den Text ein.)
    Insgesamt steckt deutlich mehr in diesem schmalen Büchlein als es auf den ersten Blick scheint.

    Horst Illmer
    warenkorb

    Die letzten Tage von Neu-Paris
    im Webshop bestellen oder via e-mail im Laden…

    von am 16. Mai 2019

    China Miéville
    DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS. Roman.
    Übersetzt von Andreas Fliedner
    (THE LAST DAYS OF NEW PARIS / 2016)
    München Berlin, Golkonda, 2019, 250 Seiten
    ISBN 978-3-946503-86-6

    Irgendwie hat man manchmal das Gefühl, dass einige unsere Lieblingsautoren in letzter Zeit einfach nichts mehr veröffentlichen. Sind das die gruseligen Vorzeichen einer galaxisweiten Schreibblockade?
    Aber nein. Das ist wohl vor allem der eigenen Ungeduld geschuldet.
    Nachdem gerade erst der gute Walter Moers (s)einen BÜCHERDRACHEN losgeschickt hat, liegt jetzt mit DIE LETZTEN TAGE VON NEU-PARIS auch ein aktueller Roman von China Miéville in den Regalen.
    Thema des Buches sind die französischen Surrealisten um André Breton, die sich im Jahr 1941, anders als es uns die konventionelle Geschichtsschreibung überliefert hat, mit den nur ihnen eigenen Mitteln gegen die deutschen Besatzer zur Wehr setzen.
    Diese alternative Zeitlinie, in der sich Nazis und Résistance einen endlosen Kampf um die französische Hauptstadt Neu-Paris liefern, bildet den Kern der Erzählung, die dabei zwischen 1950 und 1941 hin und her pendelt, jede Menge Haupt- und Nebenwerke des Surrealismus zum Leben erwachen lässt, eine romantische Liebesgeschichte nicht verschmäht und über den Romantext hinaus in das Nachwort und die Anmerkungen des Autors hineinwuchert.
    Nachdem sich China Miéville in den letzten Jahren teilweise sehr weit von seinen Anfängen als Schriftsteller entfernt hatte, kehrt er, zumindest was die „Stimmung“ angeht, in diesem Werk „zu den Wurzeln“ zurück. Der Weg von der PERDITO STREET STATION in Bas-Lag zum fundamentlos schwebenden Eiffelturm in Neu-Paris ist recht kurz.
    Alle Hochachtung für den Übersetzer Andreas Fliedner, der seine Sache recht gut macht: da war bestimmt ein kleines Kunststudium nötig. (Und für Walter Moers-Fans streut Miéville auch noch eigene kleine Zeichnungen in den Text ein.)
    Insgesamt steckt deutlich mehr in diesem schmalen Büchlein als es auf den ersten Blick scheint.

    Horst Illmer
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