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Die Republik der Frauen | comicdealer.de
  • November 2019
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    24. November 2019 25. November 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    26. November 2019

    19:00: WürfelmeisterStammtisch

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    27. November 2019 28. November 2019 29. November 2019 30. November 2019
    1. Dezember 2019 2. Dezember 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    3. Dezember 2019 4. Dezember 2019 5. Dezember 2019

    18:00: Die Spielbar

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    19:00: Spieletreffen im Kolpinghaus in Güntersleben

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    6. Dezember 2019 7. Dezember 2019
    8. Dezember 2019 9. Dezember 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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    10. Dezember 2019 11. Dezember 2019 12. Dezember 2019

    19:00: Brot-und-Spiele-Treffen

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    13. Dezember 2019

    14:00: Star Wars Tag im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.

    14:00: Star Wars Tag im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.
    14. Dezember 2019
    15. Dezember 2019 16. Dezember 2019

    19:00: Spieleabend in der KHG

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    19:00: TabletopClub Würzburg

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  • Die Republik der Frauen

    von am 30. Mai 2017

    Gioconda Belli
    DIE REPUBLIK DER FRAUEN. Roman.
    Aus dem nicaraguanischen Spanisch von Lutz Kliche
    (El pais de las mujeres / 2010)
    München, Droemer, 2015, 304 S.
    ISBN 978-3-426-30411-2

    Na endlich! Nach all den griesgrämigen, typisch männlich-klagend vorgetragenen Weltuntergangsprophezeiungen, den trauerklößigen Beschreibungen einer zukünftigen Gesellschaft, in der wir alle nur noch Zahlen, Nummern und virtuelle Idiotinnen wären, gibt es zu guter Letzt wieder Hoffnung!
    Gioconda Belli, nicaraguanische Sandinista und feministische Schriftstellerin der Extraklasse, hat eine Utopie vorgelegt, die allen Ansprüchen genügt, die man an ein solches Unterfangen stellen kann: Es gibt einen isolierten Lebensraum, eine politische Elite, ein Programm, dessen Umsetzung einen neuen Menschen und eine neue Gesellschaftsform hervorgebracht hat – und eine Erzählung, die uns dies alles mit atemloser Spannung nachzuvollziehen hilft.
    Die Handlung spielt in dem – mehr oder weniger – fiktiven lateinamerikanischen Land Faguas, in dem seit kurzem die nur aus Frauen bestehende »Partei der Erotischen Linken« regiert, deren »demokratische Erneuerung« zuallererst ausschließlich Frauen in alle wichtigen Positionen befördert hat. Nachdem ein Attentäter die Präsidentin Viviana Sansón niedergeschossen hat, erlebt Faguas eine kurze, chaotische Zeit der Ungewissheit – eine Zeit, in der die Umstände rekapituliert werden können, die zum lange fälligen »Sieg« der Frauen führten.
    Belli zeigt die Entwicklung und Ausführung ihres utopischen Gesellschaftsentwurfs in geschickt aufgeteilten Rückblenden und Erinnerungen sowohl der komatösen Präsidentin wie ihrer Weggefährtinnen, während gleichzeitig die Fahndung nach dem Attentäter und seinen Hintermännern und die Klärung der politischen Fragen, die dieses Attentat aufwirft, die Handlung vorantreiben. Dabei zeichnet die Autorin aus »Historischen Dokumenten«, E-Mails, Blog-Einträgen, Leitartikeln und Interviews mit dem »einfachen Mann aus dem Volke« einen buntgefärbten Hintergrund auf, der die Aktionen und Reaktionen ihrer Heldinnen logisch und glaubwürdig wirken lässt.
    Dass die Frauen in Bellis »Die Republik der Frauen« nicht alleine stehen mit ihrer Begeisterung für diese »neue« Gesellschaftsform, sondern dass auch einige (und gar nicht so wenige) Männer Gefallen an dieser so völlig anderen Art von Politik finden – das macht den besonderen Reiz dieser außerordentlichen Utopie aus.

    Horst Illmer
    warenkorb

    Die Republik der Frauen
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    von am 30. Mai 2017

    Gioconda Belli
    DIE REPUBLIK DER FRAUEN. Roman.
    Aus dem nicaraguanischen Spanisch von Lutz Kliche
    (El pais de las mujeres / 2010)
    München, Droemer, 2015, 304 S.
    ISBN 978-3-426-30411-2

    Na endlich! Nach all den griesgrämigen, typisch männlich-klagend vorgetragenen Weltuntergangsprophezeiungen, den trauerklößigen Beschreibungen einer zukünftigen Gesellschaft, in der wir alle nur noch Zahlen, Nummern und virtuelle Idiotinnen wären, gibt es zu guter Letzt wieder Hoffnung!
    Gioconda Belli, nicaraguanische Sandinista und feministische Schriftstellerin der Extraklasse, hat eine Utopie vorgelegt, die allen Ansprüchen genügt, die man an ein solches Unterfangen stellen kann: Es gibt einen isolierten Lebensraum, eine politische Elite, ein Programm, dessen Umsetzung einen neuen Menschen und eine neue Gesellschaftsform hervorgebracht hat – und eine Erzählung, die uns dies alles mit atemloser Spannung nachzuvollziehen hilft.
    Die Handlung spielt in dem – mehr oder weniger – fiktiven lateinamerikanischen Land Faguas, in dem seit kurzem die nur aus Frauen bestehende »Partei der Erotischen Linken« regiert, deren »demokratische Erneuerung« zuallererst ausschließlich Frauen in alle wichtigen Positionen befördert hat. Nachdem ein Attentäter die Präsidentin Viviana Sansón niedergeschossen hat, erlebt Faguas eine kurze, chaotische Zeit der Ungewissheit – eine Zeit, in der die Umstände rekapituliert werden können, die zum lange fälligen »Sieg« der Frauen führten.
    Belli zeigt die Entwicklung und Ausführung ihres utopischen Gesellschaftsentwurfs in geschickt aufgeteilten Rückblenden und Erinnerungen sowohl der komatösen Präsidentin wie ihrer Weggefährtinnen, während gleichzeitig die Fahndung nach dem Attentäter und seinen Hintermännern und die Klärung der politischen Fragen, die dieses Attentat aufwirft, die Handlung vorantreiben. Dabei zeichnet die Autorin aus »Historischen Dokumenten«, E-Mails, Blog-Einträgen, Leitartikeln und Interviews mit dem »einfachen Mann aus dem Volke« einen buntgefärbten Hintergrund auf, der die Aktionen und Reaktionen ihrer Heldinnen logisch und glaubwürdig wirken lässt.
    Dass die Frauen in Bellis »Die Republik der Frauen« nicht alleine stehen mit ihrer Begeisterung für diese »neue« Gesellschaftsform, sondern dass auch einige (und gar nicht so wenige) Männer Gefallen an dieser so völlig anderen Art von Politik finden – das macht den besonderen Reiz dieser außerordentlichen Utopie aus.

    Horst Illmer
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