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Einen muss ich doch loswerden | comicdealer.de
  • Januar 2020
    Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
    30. Dezember 2019 31. Dezember 2019

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG
    1. Januar 2020 2. Januar 2020 3. Januar 2020 4. Januar 2020 5. Januar 2020
    6. Januar 2020 7. Januar 2020

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

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    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG
    8. Januar 2020 9. Januar 2020 10. Januar 2020

    19:00: Brot&Spiele (Offener Spieleabend)

    19:00: Brot&Spiele (Offener Spieleabend)
    11. Januar 2020

    11:30: Offener Bemaltreff "Pinselkrieger" im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.

    11:30: Offener Bemaltreff "Pinselkrieger" im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.
    12. Januar 2020
    13. Januar 2020 14. Januar 2020

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG
    15. Januar 2020 16. Januar 2020 17. Januar 2020 18. Januar 2020 19. Januar 2020
    20. Januar 2020 21. Januar 2020

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG
    22. Januar 2020 23. Januar 2020 24. Januar 2020 25. Januar 2020

    10:30: Keyforge Turnier im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.

    10:30: Keyforge Turnier im Vereinsheim des Fantasy Spiele Würzburg e.V.
    26. Januar 2020

    14:00: Workshop Pen&Paper: Gemeinsam Spielen, gemeinsam Spaß haben

    14:00: Workshop Pen&Paper: Gemeinsam Spielen, gemeinsam Spaß haben
    27. Januar 2020 28. Januar 2020

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    18:00: Tabletop Treff im Vereinsheim

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG

    19:00: Offener Spieleabend in der KHG
    29. Januar 2020

    19:00: Rollenspielstammtisch der Würfelmeister

    19:00: Rollenspielstammtisch der Würfelmeister
    30. Januar 2020 31. Januar 2020

    18:00: KaZus Spielbar

    18:00: KaZus Spielbar
    1. Februar 2020 2. Februar 2020
  • Die letzten 4 Beiträge aus allen Bereichen…

  • Einen muss ich doch loswerden

    von am 20. März 2019

    Ich habe mich ja in den letzten Monaten rar gemacht, was Buchrezensionen anbetrifft. Das liegt zum einen daran, dass durch Horsts Bibliothek dieser Part brilliant abgedeckt ist, zum anderen, dass es einfach genug anderweitig zu tun gibt. Dieses Buch liegt mir aber am Herzen und deswegen mache ich eine Ausnahme. Der Text muss einfach raus.

    Gier – Wie weit würdest du gehen?
    Marc Elsberg
    Blanvalet 2019, 24,- €

    Marc Elsberg ist als gebürtiger Wiener einer der Autoren, die sich der Phantastik widmen, welche wir im Original in unserer Muttersprache genießen können – ohne Übersetzungsrauschen. Seine Romane fallen allesamt unter das Label Thriller, behandeln Themen einer nahen möglichen Zukunft. Was wäre wenn? Eines der klassischen Subgenres der Science Fiction. Sein erster Roman, "Blackout" hatte mich schon wirklich beeindruckt und gehört meiner Meinung nach auch im internationalen Vergleich zur Spitze dieses Subgenres. Konsequent, spannend, beängstigend und absolut glaubwürdig. Sein neuester Roman "Gier" hat mich ebenfalls wieder in den Bann geschlagen. Atemlose Spannung von Anfang bis Ende. Dabei bei weitem nicht so vordergründig bedrohlich wie "Blackout".

    Stimmig und konsequent baut Elsberg eine kleine Utopie inmitten einer Katastrophe auf. Vor dem Szenario einer gnadenlosen Hetzjagd. Ich hatte während des Lesens permanent das Gefühl, die Botschaft aufsaugen zu müssen. Vielmehr gebannt durch die verständlich formulierten Theorien, als durch die gehetzte Action. Das Bedrohungsszenario in diesem Roman ist im Vergleich zu "Blackout" weniger körperlich. Auf den ersten Blick vielleicht etwas weniger Fiction, mehr Action. Die Handlung liest sich wie ein rasantes Drehbuch.

    Ich denke, Elsberg wollte in diesem Roman vor allem eine Botschaft unterbringen. Eine Utopie, ein Denkmodell, dessen Stichhaltigkeit ausreichend belegt und gleichzeitig vage genug bleibt, um nicht nach quälender Recherche und erhobenem Zeigefinger zu wirken. Bei mir ist die Botschaft angekommen und ich wünsche mir, dass diesen Roman möglichst viele Menschen lesen. Hut ab Herr Elsberg, den schmale Grat zwischen filmreifer Action und utopischer Theorie meistern ihre Protagonisten bestens. Plakativ aber passend.

    Mein Tipp: Lesen! Coole Action, gewürzt mit einer kleinen Utopie zum Nachdenken.

    von am 20. März 2019

    Ich habe mich ja in den letzten Monaten rar gemacht, was Buchrezensionen anbetrifft. Das liegt zum einen daran, dass durch Horsts Bibliothek dieser Part brilliant abgedeckt ist, zum anderen, dass es einfach genug anderweitig zu tun gibt. Dieses Buch liegt mir aber am Herzen und deswegen mache ich eine Ausnahme. Der Text muss einfach raus.

    Gier – Wie weit würdest du gehen?
    Marc Elsberg
    Blanvalet 2019, 24,- €

    Marc Elsberg ist als gebürtiger Wiener einer der Autoren, die sich der Phantastik widmen, welche wir im Original in unserer Muttersprache genießen können – ohne Übersetzungsrauschen. Seine Romane fallen allesamt unter das Label Thriller, behandeln Themen einer nahen möglichen Zukunft. Was wäre wenn? Eines der klassischen Subgenres der Science Fiction. Sein erster Roman, "Blackout" hatte mich schon wirklich beeindruckt und gehört meiner Meinung nach auch im internationalen Vergleich zur Spitze dieses Subgenres. Konsequent, spannend, beängstigend und absolut glaubwürdig. Sein neuester Roman "Gier" hat mich ebenfalls wieder in den Bann geschlagen. Atemlose Spannung von Anfang bis Ende. Dabei bei weitem nicht so vordergründig bedrohlich wie "Blackout".

    Stimmig und konsequent baut Elsberg eine kleine Utopie inmitten einer Katastrophe auf. Vor dem Szenario einer gnadenlosen Hetzjagd. Ich hatte während des Lesens permanent das Gefühl, die Botschaft aufsaugen zu müssen. Vielmehr gebannt durch die verständlich formulierten Theorien, als durch die gehetzte Action. Das Bedrohungsszenario in diesem Roman ist im Vergleich zu "Blackout" weniger körperlich. Auf den ersten Blick vielleicht etwas weniger Fiction, mehr Action. Die Handlung liest sich wie ein rasantes Drehbuch.

    Ich denke, Elsberg wollte in diesem Roman vor allem eine Botschaft unterbringen. Eine Utopie, ein Denkmodell, dessen Stichhaltigkeit ausreichend belegt und gleichzeitig vage genug bleibt, um nicht nach quälender Recherche und erhobenem Zeigefinger zu wirken. Bei mir ist die Botschaft angekommen und ich wünsche mir, dass diesen Roman möglichst viele Menschen lesen. Hut ab Herr Elsberg, den schmale Grat zwischen filmreifer Action und utopischer Theorie meistern ihre Protagonisten bestens. Plakativ aber passend.

    Mein Tipp: Lesen! Coole Action, gewürzt mit einer kleinen Utopie zum Nachdenken.

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