eBook

Am zweiten Shopping-Samstag gibts was zu lesen und zu hören.

von am 6. Dezember 2017

Am zweiten Shopping Samstag führt euch Marcus bei Kaffee und Kuchen ab ca 11:00 Uhr in die Welt der elektronischen Bücher ein. Es werden Fragen zum Tolino Reader beantwortet, was welches Gerät kann, wie ihr eure Cloud einrichtet und was ihr sonst noch wissen solltet.

Wer sich am kommenden Samstag kurzentschlossen für eines der Geräte entscheidet, kann auch noch von unserer Rabattaktion profitieren. Bei Kauf oder Bestellung am 9.12.17 gibts 20% Rabatt des Kaufpreises eines oder mehrerer Reader zurück, in Form eines Gutscheins für spätere Einkäufe im Laden. Natürlich auch beim Kauf von ebooks (Der Gutschein gilt nur bei Kauf im Laden und kann technisch nicht beim Kauf über den im Reader integrierten Shop abgewickelt werden)

 

Am zweiten Shopping Samstag führt euch Marcus bei Kaffee und Kuchen ab ca 11:00 Uhr in die Welt der elektronischen Bücher ein. Es werden Fragen zum Tolino Reader beantwortet, was welches Gerät kann, wie ihr eure Cloud einrichtet und was ihr sonst noch wissen solltet.

Wer sich am kommenden Samstag kurzentschlossen für eines der Geräte entscheidet, kann auch noch von unserer Rabattaktion profitieren. Bei Kauf oder Bestellung am 9.12.17 gibts 20% Rabatt des Kaufpreises eines oder mehrerer Reader zurück, in Form eines Gutscheins für spätere Einkäufe im Laden.
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Wunschzettel – eBook only – die Downloads zum Fest

von am 7. Dezember 2016

Letztes Jahr hatten wir kurz vor Weihnachten ein unschlagbares Angebot für den damals aktuellen Tolino. Auch dadurch hat es bei uns einen nicht mehr zu übersehenden Zuwachs an Kunden für elektronische Bücher gegeben. Egal, ob wir selbst eBooks mögen, oder die Hardcopy bevorzugen, hatten wir dann auch eine kleine, feine Reihe mit Erklärungen und Erläuterungen zum Thema elektronische Bücher. Die einzelnen Artikel könnt ihr unter I.S.A.A.C. abfragen. Technisch ist da alles noch aktuell, so viele Neuerungen gab es im laufenden Jahr nicht. Ein günstiges Einsteigermodell (Tolino Page € 69,-) ohne Beleuchtung und ein Top-Luxus Modell (Tolino Vision 4 HD € 179,00) mit Tageszeitlicher Lichtanpassung, HD Display und gewohnt wasserdichtem Gehäuse zum in-der-Badewanne-lesen sind aktuell dazugekommen.

Warum ich an dieser Stelle über Reader schreibe hat einen besonderen Grund. Vor allem Heyne, hat in den letzten Jahren konstant das Programm im Bereich SF ausgebaut. Nicht nur aktuelle Titel, sondern auch jede Menge vergriffene Klassiker und nicht mehr lieferbare Youngtimer. Einige der Titel gehören in jedes Bücherregal. Da das jetzt aber nicht so einfach ist, antiquarischen Büchern nachzurennen, geht im Notfall auch die elektronische Bibliothek auf den Lesegeräten. Deswegen von mir ein paar besonders wichtige Romane und Reihen, die nicht mehr oder nicht mehr komplett lieferbar sind. Natürlich könnt ihr auch immer in unseren älteren Tipps und vor allem bei Hermke stöbern…

Und nicht vergessen, Tolino unbedingt bei uns kaufen, dann, und nur dann, ist unser Shop drauf.

wasserstoffsonate

Iain Banks – Der Kultur-Zyklus

Leider bereits 2013 verstorben, zählt Iain Banks zu den Giganten der Science Fiction. "der bedeutendste Science Fiction Autor der Gegenwart" (New York Times) und einer der "größten britischen Schriftsteller seit 1945" (The Times). Für mich steht sein Gesamtwerk tatsächlich auf meinem persönlichen Platz eins aller SF Autoren. Leider gibts die meisten seiner Romane nicht als Druckversion zu erwerben. (Schande!) Aber wenigstens ist der Kultur Zyklus komplett als eBooks erhältlich.

Jedes einzelne der Bücher ist in sich geschlossen. Jedes einzelne ist herausragend und einzigartig. Manche mehr als andere, aber alle lesenswert – als Facetten einer Galaxien umspannenden Gesellschaft. Es gibt nur wenige Romane, über die man mehr diskutieren, reflektieren und streiten kann. Streiten nicht über die Qualität, sondern über die Philosophie und Deutung. Hier einfach mal eine Liste der Kultur Romane in Reihenfolge ihres Erscheinens.

Bedenke Phlebas, 1989, Heyne
Das Spiel Azad, 1990, Heyne
Einsatz der Waffen, 1992, Heyne
Ein Geschenk der Kultur, 1992, Heyne
Exzession, 1997, Heyne
Inversionen, 2000, Heyne
Blicke windwärts, 2003, Heyne
Sphären, 2008, Heyne
Krieg der Seelen, 2012, Heyne
Die Wasserstoffsonate, 2014, Heyne

Selbstverständlich ist auch der Rest von Banks' literarischem Wirken absolut lesenswert und ebenfalls großteils als eBook lieferbar…

siebensonnen

Epische Space Opera – Die Saga der Sieben Sonnen

Oft und gern verkauft. Sieben Teile. Echt episches Lesefutter. Leider kam es, wie es so oft kommt. Kaum war der siebte und letzte Teil der Saga erschienen, waren schon wieder einige Teile nicht lieferbar. Und auch der Abschluss des Zyklus landete schnell auf dem Ramschtisch – nur um kurze Zeit später astronomische Preise auf Marktplätzen und in Aktionshäusern zu erzielen (In dem Moment, da ich den Artikel schreibe, stehen Preise von 28,88 bis 44,99 zu Gebote).

Kevin J. Anderson hat mit der Saga der Sieben Sonnen sein ganz eigenes Projekt gestartet. Seinen Namen verbindet man in erster Linie mit Star Wars Romanen und der Fortsetzung des Wüstenplaneten. Die Saga der Sieben Sonnen erfindet das Rad nicht neu, ist aber deutlich ambitionierter als seine Auftragsarbeiten. Alle sieben Teile sind stimmig und unterhaltsam. Epische SF mit fremden Welten, Alienkulturen, Intrigen, Raumschlachten. Strahlende Helden und düstere Bösewichte. Schnell, spannend, mitreißend. Science Fiction wie in Cinescope…

Als eBook sind die Romane erhältlich und natürlich wesentlich günstiger….

Das Imperium, 2003, Heyne
Der Sternenwald, 2004, Heyne
Sonnenstürme, 2005, Heyne
Gefallene Sonnen, 2006, Heyne
Von Feuer und Nacht, 2007, Heyne
Der Metallschwarm, 2009, Heyne
Die Asche der Welten, 2009, Heyne

Auch das restliche Werk von Kevin J. Anderson ist gut lesbare Unterhaltung. Sowohl seine Star Wars Bände, als auch die Fortschreibung von Frank Herberts Wüstenplanet sind gute Unterhaltung. Vielleicht nicht ganz das, was der Wüstenplanet selbst vorgelegt hat, aber immer noch gutes Lesefutter.

homanx

Gewaltige Imperien und fremde Welten – Der Homanx Zyklus

Ähnlich wie das Kultur Universum von Banks, bietet das Homanx-Commonwealth von Alan Dean Foster den Hintergrund für etliche Einzelromane und kleine Zyklen. In der Heyne eBook Reihe sind etliche davon lieferbar. Die Romane spielen in einem riesigen zeitlichen Rahmen. Einige davon sind eher humorig (Pip & Flinx), einige eher actiongeladen, viele Einzelbände aber auch tief, nachdenklich und kritisch im Sinne typischer Science Fiction Manier.

Drei besonders wichtige Bücher möchte ich euch ans Herz legen.

Zuerst einmal den Ursprung des Homanx-Commonwealth. Vor der eigentlichen Gründung angesiedelt, erzählt der Roman "Auch keine Tränen aus Kristall" die Geschichte des Aufeinandertreffens der Thranx, intelligenter Insektenwesen mit der humanoiden Menschheit. Der Roman ist aus der Sicht von Ryo, einem Thranx geschrieben und zeigt schon früh die emphatische Tiefe von Fosters Werk.

Auch keine Tränen aus Kristall, 1988, Heyne

Nummer zwei auf der Liste ist "Die denkenden Wälder". Das Buch, das (vielleicht) bereits in den 70ern Pate stand für den bildgewaltigen Film Avatar. Ich denke, dass genau das einer der Gründe war, warum mir Avatar so gefallen hat. Öko SF vom Feinsten.

Die denkenden Wälder, 1979, Heyne

Und last not least ein weiterer Fremdwelten-Roman. In Prisma beschreibt Foster eine lebensfeindliche Umwelt auf einer Silikatwelt. Der Erdenmensch Evan Orgell macht sich auf der feindlichen Welt auf die Suche nach einem verschollenen Expeditionsteam und gerät schon bald selbst in tödliche Gefahr, als sein Schutzanzug beschädigt wird. Die unfassbar geniale Beschreibung dieser feindlichen Umwelt, den langen Weg des menschlichen Spezialisten zum erkennen der Wahrheit und das faszinierende Ende macht Prisma zu einem der beeindruckendsten Fremdwelten-Romane. Unbedingt lesenswert, auch heute noch.

Prisma, 1989, Heyne

Und wer damit noch nicht genug hat, soll getrost weiterlesen im Homanx Zyklus. Jedes Buch hat seinen eigenen Reiz und Heyne hat, wie gesagt, noch eine große Auswahl auf der elektronischen Liste…

tausendebenen

Phantastische Welten zwischen SF und Fantasy – Die Welt der tausend Ebenen

Philip José Farmer, der Weber phantastischer Stoffe, der Spinner dichten Garns und der Designer irrwitziger Welten. Was Farmer auszeichnet, ist die Dichte. Aus seiner Welt der tausend Ebenen, würde heute das Regal der tausend Bücher. Farmer entwirft, spinnt und webt derart dicht und stark, dass der Leser fast nicht nachkommt. Seine Bücher sind sicher nicht literarisch, aber unfassbar gute Unterhaltung.

Die Welt der tausend Ebenen

Meister der Dimensionen, 1967, Erstveröffentlichung Knaur
Welten wie Sand, 1968, Erstveröffentlichung Knaur
Lord der Sterne, 1980, Erstveröffentlichung Knaur
Hinter der irdischen Bühne, 1980, Erstveröffentlichung Knaur
Planet der schmelzenden Berge, 1980, Erstveröffentlichung Knaur

Diese fünf bilden den ursprünglichen Zyklus. Später ging es dann noch weiter mit dem Zorn des Roten Lords und (nie ins deutsche übertragen) More than Fire…

Bei all diesen netten alten Serien und vergriffenen Highlights könnte ich jetzt gut ins Schwelgen geraten. Allein bei der Recherche, wer damals die Herausgeber waren, tauchen klingende Namen wie Alpers und Jeschke auf. Das Eine führt zum Anderen und die Liste könnte noch ewig weitergehen. Ich hab mich jetzt erstmal bemüht, ein paar spontane Titel subjektiv zusammenzustellen. Für weitere Tipps kann ich nur immer wieder auf unserer Rubriken hinweisen und euch zu einem persönlichen Gespräch im Laden einladen!

Letztes Jahr hatten wir kurz vor Weihnachten ein unschlagbares Angebot für den damals aktuellen Tolino. Auch dadurch hat es bei uns einen nicht mehr zu übersehenden Zuwachs an Kunden für elektronische Bücher gegeben. Egal, ob wir selbst eBooks mögen, oder die Hardcopy bevorzugen, hatten wir dann auch eine kleine, feine Reihe mit Erklärungen und Erläuterungen zum Thema elektronische Bücher. Die einzelnen Artikel könnt ihr unter I.S.A.A.C. abfragen. Technisch ist da alles noch aktuell, so viele Neuerungen gab es im laufenden Jahr nicht. Ein günstiges Einsteigermodell (Tolino Page € 69,-) ohne Beleuchtung und ein Top-Luxus Modell (Tolino Vision 4 HD € 179,00) mit Tageszeitlicher Lichtanpassung,
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Technik des 21. Jahrhunderts

von am 27. November 2015

Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 3

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Wolkeherzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. Die letzte Folge handelte von hinderlichem Kopierschutz, der das Lesen von elektronischen Büchern in der Vergangenheit erschwerte. In dieser Folge werden Sie erfahren, wie es möglich war, diese Hürden so zu verbergen, dass der Lese sie nicht mehr wahrnahm.

Die Lösung bestand in der Cloud-Technik, in unserer Zeit allgegenwärtig, zu Beginn des 21. Jahrhunderts begann sie gerade erst sich durchzusetzen. Zu groß war damals noch die Sorge bezüglich der Sicherheit der Daten.

Wer ein Lesegerät der Tolino Marke besaß, konnte diese Cloud-Lösung nutzen und so auch mit hartem Kopierschutz versehene elektronische Bücher – ohne Umwege über eine stationäre elektronische Rechenmaschine – sofort lesen. Wurde das eBook über einen auf dem Lesegerät installierten Shop eingekauft, oder über den Online-Shop des Buchhändlers, wurde das Werk direkt in der Cloud gespeichert. Der Kopierschutz war auch hier vorhanden, aber es war ein eigener Kopierschutz der Tolino Familie, der ohne die erzwungene Nutzung externer Programme seinen Zweck erfüllte.

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Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 3

 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. Die letzte Folge handelte von hinderlichem Kopierschutz, der das Lesen von elektronischen Büchern in der Vergangenheit erschwerte. In dieser Folge werden Sie erfahren, wie es möglich war, diese Hürden so zu verbergen, dass der Lese sie nicht mehr wahrnahm.

Die Lösung bestand in der Cloud-Technik, in unserer Zeit allgegenwärtig, zu Beginn des 21. Jahrhunderts begann sie gerade erst sich durchzusetzen.
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Technik des 21. Jahrhunderts

von am 21. November 2015

Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 2

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Panzerknackerherzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. Auch in dieser Folge wollen wir uns dem elektronischen Buch widmen, das im zweiten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts einige abenteuerliche Wege beschritt.

Eine der kuriosesten Erfindungen rund um eBooks war sicherlich der sogenannte „harte Kopierschutz“. Verlage und Autoren hatten Sorge, eine Datei könne sehr viel leichter gestohlen und weitergegeben werden, als ein gedrucktes Buch. Um die elektronischen Bücher davor zu schützen, wurden verschiedene Wege begangen. Vernünftigere Verlage versahen ihre eBooks mit einem digitalen Wasserzeichen, mit dem der Käufer identifiziert werden konnte, zum Beispiel anhand der E-Mailadresse. Tauchte eine Kopie der Datei im Internet auf, konnte der ursprüngliche Besitzer (also der Inhaber der Nutzungsrechte) ermittelt und haftbar gemacht werden. Diese digitalen Wasserzeichen behinderten die Leser nicht bei der Nutzung der eBooks, ganz anders der harte Kopierschutz.

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Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 2

 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. Auch in dieser Folge wollen wir uns dem elektronischen Buch widmen, das im zweiten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts einige abenteuerliche Wege beschritt.

Eine der kuriosesten Erfindungen rund um eBooks war sicherlich der sogenannte „harte Kopierschutz“. Verlage und Autoren hatten Sorge, eine Datei könne sehr viel leichter gestohlen und weitergegeben werden, als ein gedrucktes Buch. Um die elektronischen Bücher davor zu schützen,
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Technik des 21. Jahrhunderts

von am 16. November 2015 1 Kommentar

 

Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 1

 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. In dieser Folge befinden wir uns zu Beginn des 21. Jahrhunderts, als das elektronische Buch, kurz eBook, im Leben der Leser Fuß fasste. Möglich wurde das erst, als die zur Lektüre benötigten Lesegeräte zu erschwinglichen Preisen verkauft wurden. Ja, sie lesen richtig, für die Lektüre elektronischer Bücher verwendete man damals spezielle Geräte, die auch tatsächlich nur zum Lesen geeignet waren. Zwar waren sie auch internetfähig, aber die Displaytechnologie war damals noch so rudimentär, dass man sich entscheiden musste, ob man für die Augen angenehm unangestrengt lesen wollte, oder sich in virtuellen Welten bewegen. Die Abbildung zeigt beispielhaft ein solches Lesegerät. Bitte entschuldigen Sie die schlechte Bildqualität, auch die Technik der Fotografie befand sich damals noch in den Kinderschuhen.

Auch die Beschaffung der eBooks war noch sehr archaisch. Schon damals gab es Buchhandlungen, kaum ein Ort ISAAC3musste ohne auskommen. Lange Zeit wurden sie nur für die Beschaffung auf Papier gedruckter Bücher genutzt, doch um das Jahr 2015 herum hatten sich auch eBooks ihren Weg in die Buchhandlungen gebahnt. Die meisten Buchhandlungen verfügten damals schon über virtuelle Auftritte in Form von sogenannten Online-Shops im Internet. Dort konnte der Leser sich nicht nur gedruckte Bücher bestellen, die er dann entweder zugeschickt bekam, oder bei einem Besuch in der Buchhandlung abholte, sondern auch elektronische Bücher. Diese musste er dann über einige Umwege, auf die ich in einer der nächsten Folgen eingehen werde, auf sein Lesegerät übertragen.

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Ein Blick zurück auf die Anfänge des elektronischen Lesens – Folge 1

 

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen bei einer neuen Folge unserer History-Reihe „Technik des 21. Jahrhunderts“. In dieser Folge befinden wir uns zu Beginn des 21. Jahrhunderts, als das elektronische Buch, kurz eBook, im Leben der Leser Fuß fasste. Möglich wurde das erst, als die zur Lektüre benötigten Lesegeräte zu erschwinglichen Preisen verkauft wurden. Ja, sie lesen richtig, für die Lektüre elektronischer Bücher verwendete man damals spezielle Geräte, die auch tatsächlich nur zum Lesen geeignet waren.
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I.S.A.A.C.s History-Reihe

von am 14. November 2015

silhouetteUm unsere neue Serie zu starten, gibt es jetzt erstmal einen kleinen Hinweis in eigener Sache. Wir haben lange gehadert und viel diskutiert. Sollen wir die Thematik eBook ausführlich behandeln? Wenn ja, dann wie? Sollen wir, als Buchhändler Werbung für eine Sache machen, hinter der wir nur bedingt stehen, weil wir diesem Thema gegenüber eine eher differnzierte Meinung haben? Können wir uns andererseits als Science Fiction Fans tatsächlich einer Sache verschließen, die vielleicht in Zukunft Normalität sein wird?

Eigentlich NEIN. Nur wie sollen wir zwischen all diesen gerade im Entstehen befindlichen Techniken die für euch Richtige finden? Wie sollen wir euch das nötige Know How vermitteln, um euch Spaß an einem Medium zu vermitteln, das noch in den Kinderschuhen steckt?

Fragen über Fragen. Wie der Zufall so spielt, kommen Antworten manchmal ganz unverhofft und auf gar absonderlichen Wegen.

Am vergangenen Samstag betrat ein hagerer Mann mit Brille und schlohweißem, voluminösem aber trefflich gestutzen Backenbart den Laden. Mit fast unhörbar russischem, stärker amerikanischen Akzent und einer wohlmodulierten, sonoren Stimme stellte er sich als Isaac vor. Er würde aus der Zukunft kommen und müsse für irgendein psychohistorisches Projekt Wissen zusammentragen… Brabrabra. Wasn Spinner. Klar, Cosplay im Science Fiction Laden.

Tolino schläftIch beachte ihn gar nicht so wirklich, bin aber erstaunt, dass er sich nicht, wie erwartet dem Antiquariat zuwendet, sondern lange am Tolino-Display herumschleicht. Irgendwann verschwindet er wieder und ich rücke den verrutschten Reader wieder zurecht.

Ihr könnt euch meine Verwunderung vorstellen, als auf dem Display statt des üblichen Psst… tolino schläft. ein ganz neues Symbol zu sehen ist: I.S.A.A.C. und außerdem eine ganze Reihe neuer Titel, die jedoch keine Bücher oder Romane umfasst, sondern eine Reihe kurzer Artikel, die sich gänzlich um technische Details von eBooks drehen.

Wie auch immer dieser nette ältere Herr mit dem angeklebten Backenbart diesen Trick angewandt hat, es ist mir eine Freude, euch in der nächsten Zeit einige dieser Artikel zu präsentieren. Das hat er sich mit seinem gelungenen Auftritt verdient…

Um unsere neue Serie zu starten, gibt es jetzt erstmal einen kleinen Hinweis in eigener Sache. Wir haben lange gehadert und viel diskutiert. Sollen wir die Thematik eBook ausführlich behandeln? Wenn ja, dann wie? Sollen wir, als Buchhändler Werbung für eine Sache machen, hinter der wir nur bedingt stehen, weil wir diesem Thema gegenüber eine eher differnzierte Meinung haben? Können wir uns andererseits als Science Fiction Fans tatsächlich einer Sache verschließen, die vielleicht in Zukunft Normalität sein wird?

Eigentlich NEIN. Nur wie sollen wir zwischen all diesen gerade im Entstehen befindlichen Techniken die für euch Richtige finden?
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