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Passend zum Jubelfeste, der Fernseh-Auftritt im Trödel Trupp

von am 9. November 2009 11 Kommentare

comicdealerneuNa, das war ein TV-Auftritt. Wir, also Hermkes Romanboutique, und ich im speziellen als Comic-Ankäufer waren im RTL2Trödel-Trupp. Wer hat es gesehen?. Es kam am 4. und 5. November, jeweils 19.00 Uhr, eingebettet in Berge von Werbung.

Aber was soll man machen? So eine Chance konnten wir uns schließlich nicht entgehen lassen. Hier könnt Ihr noch mal nachlesen wie es dazu kam:

https://www.comicdealer.de/?p=960

Kennt Ihr das? Wenn man die eigene Stimme vom Band hört, das klingt immer komisch. Glaubt mir, wenn man sich selbst in einer Fernsehsendung sieht, ist das noch viel schlimmer. Na ja, Spaß hat es trotzdem gemacht. Die Berge an US Comics haben wir auch schon einigermaßen reduzieren können.

Auf der Seite von RTL2 kann man sich die einzelnen Folgen anschauen. Wer es also nicht gesehen hat und dies nachholen möchte, kann diesem Links folgen:

https://www.rtl2.de/sendung/der-troedeltrupp-das-geld-liegt-im-keller

In der Mitte der Seite kommt dann "Episoden in voller Länge";  da drauf klicken und dann die vom 4. 11 und 5.11 auswählen.

Übrigens genau ein Jahr vor unserem großen Fernseh-Trödel-Auftritt ging unser Comicdealer Blog ans Netz:

HAPPY BIRTHDAY, WWW.COMICDEALER.DE

Und für Nostalgiker, hier nochmal der erste Eintrag:

https://www.comicdealer.de/?p=18

Nach unbeholfenen Anfängen, sowohl schreibtechnisch, als auch das Layout betreffend, ist jetzt doch ein echt schönes und auch ganz gut frequentiertes Medium daraus geworden.

Die Riege der Autoren und Kommentatoren hat sich erweitert und das Zusatzprodukt, der Newsletter, erreicht auch die gewollte regelmäßige Erscheinungsweise. Und auch sonst wird die Entwicklung nicht stehen bleiben, da Gerds kreativer Geist ständig an weiteren Verbesserungen arbeitet.

Im Namen aller Beteiligten danke ich Euch für Eure Besuche, Lob, Kommentare und sonstige Unterstützung und vor allem für Eure Treue.

Danke

Burn

Na, das war ein TV-Auftritt. Wir, also Hermkes Romanboutique, und ich im speziellen als Comic-Ankäufer waren im RTL2Trödel-Trupp. Wer hat es gesehen?. Es kam am 4. und 5. November, jeweils 19.00 Uhr, eingebettet in Berge von Werbung.
Aber was soll man machen? So eine Chance konnten wir uns schließlich nicht entgehen lassen. Hier könnt Ihr noch mal nachlesen wie es dazu

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Old Man Logan

von am 1. November 2009 1 Kommentar

oldmanLogan, ehemals bekannt als Wolverine, herrlich dargestellt als alter, grauer, zerfurchter, harter Mann – hat mich ein wenig an Eastwood in „Erbarmungslos“ erinnert, Absicht? – eben „Old Man Logan“. In einer kargen Gegend lebt er als Farmer mit Frau und Kind. Er hat seine Klauen seit 50 Jahren nicht mehr im typischen „Snikt“ herauspoppen lassen. Er beugt sich erpresserischen Mieteintreibern, die wie Hulkvarianten aussehen. Was war passiert? Wie kam es dazu? Ach, ich liebe solche Settings, wie es Mark Millar und Steve McNiven hier liefern und ich liebe allein schon den Titel. Wie schon in „Empire“ von Mark Waid vor einigen Jahren, haben die Bösen gewonnen. Sie haben sich zusammen getan und die meisten Helden getötet oder wie in Logans Fall ihren Widerstand gebrochen. Sie haben Nordamerika unter sich aufgeteilt. Ein Teil wird vom Hulk, ein Teil von Magneto, ein weiterer vom Kingpin beherrscht. Wer der grosse Obermacker ist, der President, wird noch nicht verraten.

Der blinde Hawkeye bittet Logan um Hilfe ihn bei einem Transport eines wichtigen Gutes von der West- zur Ostküste zu begleiten und aus Geldnot willigt Logan ein. Auf dieser Tour durch ein völlig zerstörtes Amerika, vorbei an den Mahnmalen des letzten großen Kampfes zwischen Gut und Böse wird im Dialog und in Rückblenden dem Leser aufbereitet, was in den letzten 50 Jahren passiert ist.

Mark Millar entwirft eine hoffnungslos kaputte Welt und  zeigt damit auf deutliche Weise, wie es aussieht, wenn man eine Welt beherrscht, die total zerstört ist, Menschen und Mutanten armselig dahin vegetieren, wo Hunger, kaputte Ökologie, Naturkatastrophen an der Tagesordnung sind. Die Oberschurken hocken in ihren Territorien, die sie nun diktatorisch regieren, aber es ist ja eigentlich kaum mehr was da, was sich zu beherrschen lohnt. In Waids Empire hat der Sieger ebenso ein totalitäres Regime aufgebaut, aber die Welt erhalten, hochtechnisiert zu Wohlstand geführt. Hier sind 5 Wahnsinnige an der Macht in einer desolaten Welt.

Ach, herrlich auch die Figuren, denen wir so begegnen. Angefangen mit Logan und Hawkeye. Letzterer trotz Blindheit der verwegene Draufgänger, im krassen Gegensatz zu Logan, verhärtet und verbittert. Spider-Mans Enkelin, Ultron 8, ihr Ziehvater. Thors Hammer, den immer noch keiner heben kann, der aber als Pilgerstätte für alle dient, die auf „Heroes Return“ (welch nette Anspielung) warten. Es ist eine Wonne dieses alternative Zukunftssetting zu durchstreifen. Da verzeiht man Millar auch ein paar kleine Unlogeleien. McNiven ist brillant, „Old Man Logan“ ist „Old Man Logan“, wie man sich ihn nicht besser vorstellen kann.

Die Story ist hart, sehr brutal, sehr traurig, sehr bitter, aber sooo genial…sie beginnt als Western, mutiert zum Roadmovie, entwickelt sich weiter zur Superhelden-Action und kehrt zurück zum Western. In diesem Stil endet sie auch, ganz getreu diesem Genre.

Bisher nur als Hardcover US zu haben, kommt aber bestimmt bald als 100% Band bei Panini und auch als etwas günstigeres Tradepaperback.

Old Man Logan

Millar, McNiven

Marvel HC, $ 34,99

Logan, ehemals bekannt als Wolverine, herrlich dargestellt als alter, grauer, zerfurchter, harter Mann – hat mich ein wenig an Eastwood in „Erbarmungslos“ erinnert, Absicht? – eben „Old Man Logan“. In einer kargen Gegend lebt er als Farmer mit Frau und Kind. Er hat seine Klauen seit 50 Jahren nicht mehr im typischen „Snikt“ herauspoppen lassen. Er beugt sich erpresserischen Mieteintreibern,

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RTL2 Trödel Trupp in Hermkes Romanboutique

von am 22. September 2009 4 Kommentare

Toll, zwei Wochen nix Neues, dann 2 Posts an einem Tag…

junkbannerKritik berechtigt! Aber heut war was Besonderes. Der RTL Trödel Trupp war da. Sendung jeden Abend 1900. Die helfen Leuten Adressen zu finden, wo sie ihren Müll aus dem Keller loswerden können. Stellen das Ganze unter das Motto: Wir helfen Leuten, die wenig haben aus dem bisschen noch was rauszuholen. Kann OK sein, muss es aber nicht. Als Händler fühlt man sich unter Druck gesetzt mehr zu geben, weil man ja ins Fernsehen kommt. Dem Zuschauer wird ein bisschen vorgegaukelt, der Reichtum wäre im Keller, man müsste nur wissen, wohin damit. Mein Trödel Trupp kam mit 4000 US Heften aus den 90er  Jahren (z.B. Heroes Reborn, AAARGGHHH!). Telefonisch angekündigt hieß es, es wären ca 200 Hefte. Ich sagte US Hefte würde ich eigentlich nicht ankaufen, aber wenn es für nen guten Zweck ist…

Dann kamen die aber mit 4000! Heften. Nur sehr, sehr schwer verkäuflicher Schrott und ich war in der Klemme. Riesen-Aktion mit Umzugskartons vor dem Laden, Kamera, ich mit umgeschnallten Mikro, Szenen wiederholen….

Lest zwischendurch Euch mal den Beitrag in Christians Blog aus der Sicht eines gerade dazu gekommenen durch:

Naja, die haben alles gefilmt, ich hab gesagt, ich will das Zeug eigentlich nicht, dann haben wir uns auf einen Preis hingefeilscht, der halbwegs ging. Jetzt habe ich aber zehn Longboxen US Kram rumstehen. Jedes Heft für 50 Cent. Leute schlagt zu. Nein, aber schaut halt mal durch. So schlecht ist das alles auch nicht. Da ist auch günstiges Lesefutter für nicht so kapitalstarke Käufer dabei. Vielleicht machen wir aber auch Verkauf nach Gewicht, wie die Sammlerecke das schon lange auf den Börsen praktiziert.

So ich räum jetzt US Comics rum….

Ich geb Bescheid, wann das gesendet wird, sobald ich es weiß.

Toll, zwei Wochen nix Neues, dann 2 Posts an einem Tag…
Kritik berechtigt! Aber heut war was Besonderes. Der RTL Trödel Trupp war da. Sendung jeden Abend 1900. Die helfen Leuten Adressen zu finden, wo sie ihren Müll aus dem Keller loswerden können. Stellen das Ganze unter das Motto: Wir helfen Leuten, die wenig haben aus dem bisschen noch was rauszuholen.

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Viel Neues

von am 22. September 2009 2 Kommentare

100 MeisterwerkeViel ist erschienen auf dem Comic Markt in den letzten Wochen. Ich habe auf Grund der Urlaubszeit meiner Mitstreiter viel gearbeitet und komme kaum zum Lesen geschweige denn zum Schreiben. Aber ich erzähl Euch jetzt einfach mal was über ein paar Neuheiten.

Bemerkenswert ist natürlich fast alles von Splitter, besonders zu erwähnen ist hier die Neuauflage von "Reisende im Wind", die Carlsen seit mehreren Jahren nicht auf die Reihe gebracht hat. Dazu haben sie zeitgleich auch den neuen Band der Serie veröffentlicht. Lob! Die Roman-Adaption „Cheri Bibi“ im Klein-und-alles-in-einem-Band-Format ist auch nicht zu verachten.

Crosscult wartet mit dem neuen „Walking Dead“ und dem dritten „Hackslash“ (beides Topp-Empfehlungen von uns hier im Blog) auf. Selbst Ehapa hat wieder schöne All-in-One-Titel: „Tanatos“ , „Die Suche nach dem Einhorn“ und „Die schwarze Trilogie“. Die müssen nur mal ein wenig mehr Feintuning an Ihren Preisen vornehmen.

Und ein richtig feines Leckerli in puncto „Comic-Experiment“ haben die Jungs doch tatsächlich mal wieder erwischt: „100 Meisterwerke der Weltliteratur“ ist der Versuch mit einer Seite Comic (8 Panels) einen Roman zu erzählen. Gar nicht mal so trivial. Ich war auch erst sehr skeptisch, aber es funktioniert, ist teilweise witzig, teilweise schräg oder auch skuril, aber das ist allemal innovativ. Und der Preis von € 9,95 schlägt sogar die FAZ und Süddeutsche-Billigheimer-Editionen. Ihr bekommt einen Literatur-Führer für unter 10 Euro, mit dem man sich blitzschnell eine wenig literarisches Halbwissen verschaffen kann 😉

Marvel Max 30Auch bei Panini sind Berge guter Comics eingetrudelt. Die Vertigo Schiene kommt seit einiger Zeit in wirklich ansprechender Form auf deutsch und allein die Tatsache, dass „Sandman“ komplett vorliegt ist eine Leistung, sind doch daran vorher schon zwei Verlage gescheitert. Die „100 Bullets“ und „Y The Last Man“ nähern sich ihrem Ende bzw sind gerade vollendet und damit haben wir dann zwei weitere Meilensteine am Wegesrand.

Und mein, vor ein paar Wochen hier und im Newsletter empfohlener „Punisher“-Band "Welcome Back, Ma Gnucci", hat den Weg als „Marvel Max“ in die deutschsprachigen Regale geschafft.

Und dann machen die Paninis doch glatt eine Manara Werksausgabe und die längst vergriffenen Titel „Reise nach Tulum“ und „ Die Reise des G. Mastorna“, die der Meister zusammen mit Fellini geschrieben hat, sind im Einstiegsband da. Bleibt die Frage, was sie trauen von Manara noch alles zu bringen.

Viel ist erschienen auf dem Comic Markt in den letzten Wochen. Ich habe auf Grund der Urlaubszeit meiner Mitstreiter viel gearbeitet und komme kaum zum Lesen geschweige denn zum Schreiben. Aber ich erzähl Euch jetzt einfach mal was über ein paar Neuheiten.
Bemerkenswert ist natürlich fast alles von Splitter, besonders zu erwähnen ist hier die Neuauflage von "Reisende im Wind", die

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Sambre, Neuauflage eines Comic-Klassiker, wunderbar eingerahmt durch Fortsetzung und Vorgeschichte

von am 27. August 2009 1 Kommentar

sambregesDies ist die tragische Geschichte des Bernard Sambre, der in einer Welt zwanghafter Konventionen und verlogener Moralvorstellungen lebt. Sein Vater, der alte Hugo Sambre, arbeitete bis zu seinem Freitod an dem Essay „Der Krieg der Augen“; er hatte die fixe Idee, dass niemand, der nicht braune oder schwarze Augen hat, den Herrensitz derer von Sambre betreten dürfe. Dies ist auch die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen Bernard und Julie, der Wilddiebin mit den feuerroten Augen. Gemeinsam geraten sie in die Wirren der Pariser Februarrevolution 1848 und stehen auf den Barrikaden den Gewehrläufen der Nationalgarde gegen über…

Mit dem düster-romantischen Historien-Drama „Sambre“ hat Yslaire – mit bürgerlichem Namen Bernard Hislaire – einen modernen Klassiker des europäischen Comics geschaffen. Carlsen präsentiert den vielfach preisgekrönten ersten Zyklus in vollständig überarbeiteter Farbgebung und um bislang unveröffentlichte Seiten ergänzt. Abgerundet wird der Band durch einen redaktionellen Teil am Ende, in dem die Hintergründe der Entstehung dieser Serie erläutert werden.

Yslaire hat im Erzählen mit Bildern Maßstäbe gesetzt und eine neue Qualität sambre5begründet. Lange Zeit war dieses Meisterwerk vergriffen. Eine Neuauflage war schon lange Pflicht. Die beiden Fortsetzungen in beide Zeitrichtungen – Vorgeschichte und tatsächliche Fortsetzung , erzwingen dies natürlich zusätzlich. Ein Lob aber trotzdem an den Carlsen Verlag für die grandiose Aufmachung des Kern-Werkes und die dazu stimmige Umrahmung durch die neuen Bände.

Band 5, soeben erschienen, setzt das Abenteuer fort: Während Julie – wegen ihrer Teilnahme an der Februarrevolution von 1848 zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt – im Zuchthaus von Brest dahinvegetiert, verschlägt es den Sohn, den sie von Bernard Sambre bekommen hat, ausgerechnet in die Welt, der sein Vater zu entfliehen versucht hatte: auf den vom Wahnsinn umwehten Familiensitz derer von Sambre…

sambre vorgIn "Krieg der Sambres" nimmt sich Yslaire der Vorgeschichte der Ursprungsserie an. Er selbst schreibt die Szenarien, zeichnerisch umgesetzt werden sie von den aufstrebenden jungen Künstlern Jean Bastide und Vincent Mezil, die eine ebenso atemberaubende Grafik aufs Papier zaubern wie der Meister selbst.

JAAAA! Ich will den Band bei Euch bestellen! Dafür muss ich nur hier drauf klicken!

Sambre – Krieg der Augen

Yslaire, Balac, Carlsen, 2009, € 39,90 oder

Sambre Bd 5 . Verflucht sei…

Yslaire, Carlsen, 2009, € 16,–

Krieg der Sambres – Hugo und Iris

Yslaire, Bastide, Mezil, Carlsen, März 2010, € 16.00

Dies ist die tragische Geschichte des Bernard Sambre, der in einer Welt zwanghafter Konventionen und verlogener Moralvorstellungen lebt. Sein Vater, der alte Hugo Sambre, arbeitete bis zu seinem Freitod an dem Essay „Der Krieg der Augen“; er hatte die fixe Idee, dass niemand, der nicht braune oder schwarze Augen hat, den Herrensitz derer von Sambre betreten dürfe. Dies ist auch

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New Look

von am 26. August 2009 6 Kommentare

Liebe Romanboutique und Comicdealer Freunde,

comicdealerneuihr seht unsere Seite hat ein neues Gesicht bekommen und ich muss sagen, es sieht echt toll aus. Wie Ihr ja wisst, machen wir schon seit längerer den Blog, also  eine Webseite auf der wir in unregelmässiger Form neue Besprechungen, Empfehlungen, Neuheiten und auch manchmal ganz Alltägliches einstellen. Parallel dazu gibt es einen E-Mail Newsletter. Das Meiste aus dem Blog, also vor allem die Empfehlungen und die Rezensionen, bekommen die Newletter-Abonnenten auch, nur ein wenig später und im überarbeiteten Newsletter-Format. Der Blog versucht aktueller zu sein und mehr Bandbreite, was die Themen betrifft, abzudecken. Außerdem bietet er die Möglichkeit zu den Artikeln Kommentare abzugeben, die von den anderen Lesern auch gesehen und wiederum kommentiert werden können. Das führt zu weilen zu ganz netten Diskussionen. Dank an dieser Stelle an alle, die sich des Öfteren daran beteiligen.

Der Look der Seite war bisher noch eher schlicht, doch seit heute ist Hermkes Romanboutique – Comicdealer in neuem Gewand im Netz.  Dafür möchten wir uns zunächst bei Christian Endres für seine Hilfe, und seine geopferte Zeit bedanken. Weiterer Dank gilt unserem Server-Sysop Christian Stück und dem dritten Christian im Bunde, Christian Krank für seine tollen Bilder, die im Logo/Header und auch vereinzelt in den Artikeln auftauchen.

Wir werden uns weiter bemühen die Seite und Newsletter abwechslungsreich und interessant zu gestalten und hoffen weiterhin auf viele Besuche, viel Resonanz, Kritik und Anregungen.

Falls jemand, der das hier liest, unser Ladengeschäft noch nicht persönlich kennt, hier mal die Öffnungszeiten von Hermkes Roman-Boutique:

Mo-Fr.:   09.00-19.00 Uhr; Sa.: 09.00-16.00 Uhr

Wir freuen uns über jeden Besuch, ob altbekannter oder neuer Gast.

Euer Roman-Boutique und Comicdealer Team

Liebe Romanboutique und Comicdealer Freunde,
ihr seht unsere Seite hat ein neues Gesicht bekommen und ich muss sagen, es sieht echt toll aus. Wie Ihr ja wisst, machen wir schon seit längerer den Blog, also  eine Webseite auf der wir in unregelmässiger Form neue Besprechungen, Empfehlungen, Neuheiten und auch manchmal ganz Alltägliches einstellen. Parallel dazu gibt es einen E-Mail Newsletter. Das

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Piraten- oder Sommerpartei, sagt mir, wer soll es sein?

von am 15. August 2009 5 Kommentare

Für die Zeit des Wahlkampfs ist es ganz schön ruhig im Ländle. Wollen die lieber nix mehr sagen, weil sie wissen, das es bisher nur gequirlte Sch*****e war oder wissen sie wirklich nichts mehr. Die amerikanisch anmutenden Slogans auf den Plakaten zeugen auch nicht wirklich von Kreativität und Ideenreichtum. Ganz gut finde ich da doch die „Piraten“, die mit wenig relativ wenig Konzept immerhin sehr viel Engagement zeigen. Aber die Partei meiner Wahl wurde von einem meiner Ex-Lehrlinge gegründet: Radulf Rumpel und die Sommerpartei (unbedingt anschauen!). Das sind Werte, mit denen man endlich was anfangen kann.

Aber jetzt mal im Ernst, komischerweise springt kurz vor der Wahl die Konjunktur wieder an. Habt ihr das auch gelesen? Hä, hab ich was verpasst? Wir haben irre hohe Arbeitslosenzahlen, vor allem in USA und auch sonst weltweit. Die Gewinne der Unternehmen resultieren lediglich aus Einsparungen, erreicht durch z.B. Entlassungen, Kurzarbeit, Zuschüsse von Außen). Selbst die Statistiker zeigten sich überrascht (kein Witz!) von dem Ergebnis.

Hm, hm, hm, komisch, kurz vor der Wahl ist alles wieder gut. Die Bastarde belügen uns doch wieder nach Strich und Faden…

Nichts ist gut, nur verschoben. Wirkliche Konzepte gitb es nicht. Die Kurzarbeit und sonstige „Verschiebungs-“ oder „Beschäftigungsmassnahmen“ der Agentur für Arbeit, die Abwrackprämie, die enorme Flutung des Markts mit Geldspritzen, das ist nur Verzögerung, Verschiebung, Verschleierung, all das fliegt uns irgendwann noch dermassen um die Ohren.

Leute schnallt Euch an, es kommt erst noch richtig dick.

Für die Zeit des Wahlkampfs ist es ganz schön ruhig im Ländle. Wollen die lieber nix mehr sagen, weil sie wissen, das es bisher nur gequirlte Sch*****e war oder wissen sie wirklich nichts mehr. Die amerikanisch anmutenden Slogans auf den Plakaten zeugen auch nicht wirklich von Kreativität und Ideenreichtum. Ganz gut finde ich da doch die „Piraten“, die mit

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Burn aus dem Urlaub

von am 6. August 2009 1 Kommentar

So jetzt bin ich also in Urlaub und hier auf dieser Seite tut sich nix. Das ist natürlich schlecht und unverzeihlich. Ich lese aber viel und werde die dazu gehörigen Ergüsse meinerseits natürlich alle hier veröffentlichen. Ich bin aber hier im Altmühltal auch von jeglicher Technik abgeschnitten, so dass mir nur beim kurzen McD. Besuch ein wenig Zeit bleibt online zu gehen und diese Zeilen hier rein zu schreiben.

Aber die Erholung schreitet voran und ich geniesse die Zeit sehr. Tolle Wanderungen, Radtouren und gutes Essen mit Bier aus einer kleinen Privatbrauerei. Also bitte ein wenig Geduld, ihr "Daheimgebliebenen", es geht bald weiter…

So jetzt bin ich also in Urlaub und hier auf dieser Seite tut sich nix. Das ist natürlich schlecht und unverzeihlich. Ich lese aber viel und werde die dazu gehörigen Ergüsse meinerseits natürlich alle hier veröffentlichen. Ich bin aber hier im Altmühltal auch von jeglicher Technik abgeschnitten, so dass mir nur beim kurzen McD. Besuch ein wenig Zeit bleibt online

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Demagogie oder Populismus?

von am 6. Juli 2009 2 Kommentare

Lafontaine hält eine Rede und sagt kluge Sachen. Er redet über einen Mindestlohn von € 10, vom Abzug unserer Truppen aus Afghanistan, von Reformation der Wirtschaft, von mehr Beteiligung der Arbeitnehmer am Betriebsvermögen, von geringeren Managergehältern. Und man wundert sich, warum keiner mit ihm zusammen arbeiten will.  Ich wundere mich auch. Die Dinge, die er sagt, werden am Stammtisch gewälzt und diskutiert. Und es sind Dinge, die sich viele Deutsche wünschen und die auch richtig sind. Er müsste die absolute Mehrheit eigentlich schon sicher haben. Warum ist das nicht so? Weil die Deutschen Angst haben und misstrauisch sind?

„Ich trau den Linken noch nicht“. „Des sind doch die von drüben“. „Alles Stasi-Schergen“. Viele haben Vorurteile, weil sie nicht zuhören können. Hört doch mal den Merkelschen Platitüdendreschern zu. Die sagen mit doppelt so viel Worten nur halb so viel, und das seit Jahren und es verändert sich nichts, ausser den Diäten, die sie sich selbst und ständig erhöhen. Der Deutsche scheint lieber die Verbrecher zu wählen, die er schon kennt. „Da weiss ma, was man hat, guten Abend“, wie bei Persil. (Das schneidet in den Tests übrigens auch nicht mehr so gut ab)

Und ich trau seit der Regierung Kohl (das war die mit der schlimmsten Günstlingswirtschaft von allen, abgesehen von der CSU in Bayern) überhaupt keiner Partei mehr. Alle, die an der Macht waren haben uns nur ausgebeutet, verarscht, sich versucht mehr Macht und Geld zu verschaffen, die ganzen Affären zähl ich jetzt mal gar nicht auf, soll kein so riesiger Artikel werden. Und ich sag nur Münte: „Natürlich lügt man im Wahlkampf“. Schäuble: „In Deutschland sind alle potentielle Verbrecher, die muss man ausspitzeln, erfassen und überwachen. Ach, noch mehr, die Deutschen haben gar kein Recht auf das Grundgesetz mehr, das hebel ich aus, hahaha (für alle, die es kennen, es war dieses Joker-Lachen aus Dark Knight!).“ und die Ost-Schnatze Angie: „Das muss wohl überlegt werden (und ganz neu: die Steuern werden nicht mehr erhöht)“. Das war ja wohl der grösste Hammer. Will jemand wetten? Hey, Ihr Regierenden in Berlin: Minister heisst ursprünglich „Diener“, also Diener des Volkes, nicht Ausbeuter, nicht Herrscher, nicht „sich selbst mehr Rechte-Rausnehmer“, nicht in Aufsichträten sitzen und dort noch mehr Kohle scheffeln, obwohl man sich längst im Interessenkonflikt mit dem Wohl des Volkes befindet.

Und jetzt soll ich wieder das kleinere Übel wählen oder zumindest die SPD unterstützen, denn die (so sagte man mir) habe „wenigstens noch halbwegs den Drive und die Chance Gegengewicht“ zu den Oberverbrechern aus CDU und FDP zu sein. Ich wähle also die weniger schlimme Gangster Familie, die sich den alten Gangstern eh schon so angenähert hat, dass ich kaum mehr einen Unterschied merke. Selbst, wenn das, was die Linken sagen, nicht stimmt, so gehe ich doch lieber den Weg, des Neuen und nicht dagewesenen, denn da habe ich wenigstens eine winzige Chance auf Veränderung. Selbst, wenn dann alles zusammen bricht, dann entsteht aus der Krise evt. etwas Neues. Was haben wir denn zu verlieren, wenn wir mal ein wenig Wandel riskieren. Glaubt ihr denn, die Linken wollen uns alle enteignen, eine zweite DDR schaffen. Wie soll das denn gehen? Nein, ich werde nicht das kleinste Übel wählen. Aber natürlich sage ich auch wenn mich kurz vor der Wahl wirklich Nichts überzeugt, werde ich auch Nichts wählen….

Lafontaine hält eine Rede und sagt kluge Sachen. Er redet über einen Mindestlohn von € 10, vom Abzug unserer Truppen aus Afghanistan, von Reformation der Wirtschaft, von mehr Beteiligung der Arbeitnehmer am Betriebsvermögen, von geringeren Managergehältern. Und man wundert sich, warum keiner mit ihm zusammen arbeiten will.  Ich wundere mich auch. Die Dinge, die er sagt, werden am Stammtisch gewälzt

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RIP – King of Pop

von am 26. Juni 2009 Kommentare deaktiviert für RIP – King of Pop

Obwohl mir nicht so vieles von ihm gefällt, hat er doch einige zeitlose Songs gemacht, die man immer wieder erkennen wird und ein paar davon, mit denen ich auch aufgewachsen bin, werden immer mit einer bestimmten Bedeutung versehen sein. Das, was für mich jedoch immer am meisten hängen bleiben wird, ist, was für eine tragische Gestalt er doch war. Von Kindesbeinen an mit Prügeln zum Star erzogen, nur um dann als Mahnmal dafür zu stehen, dass Geld und Ruhm nichts bedeuten, wenn man nicht wirklich geliebt wird und diese Liebe – und ich meine nicht Fan-Liebe und Verherrlichung – ein Leben lang nicht finden kann, weder bei anderen noch bei sich selbst.
RIP Michael Jackson.
My First and still favorite Michael Jackson Song and Song of my Youth….Billie Jean
Burn

Obwohl mir nicht so vieles von ihm gefällt, hat er doch einige zeitlose Songs gemacht, die man immer wieder erkennen wird und ein paar davon, mit denen ich auch aufgewachsen bin, werden immer mit einer bestimmten Bedeutung versehen sein. Das, was für mich jedoch immer am meisten hängen bleiben wird,

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Yakari, ein Lob an den Salleck Vlg. und über die Bedeutung von Comics für Kids

von am 20. Juni 2009 Kommentare deaktiviert für Yakari, ein Lob an den Salleck Vlg. und über die Bedeutung von Comics für Kids

Man muss Eckard Schott endlich auch mal für seine große Leistung im Comic Sektor beglückwünschen. Auch wenn es mal ein wenig länger dauert, so ist seine Auswahl an schönen Titeln doch herausragend. Dabei geht er einen ganz anderen Weg als Splitter. Er nimmt sich eher des klassischen franko-belgischen Erzählcomics an, scheut sich aber auch nicht vor Herausforderungen wie der Spirit Komplett Edition.

Aber ich will heute auf eine ganz besonderes schöne Sache eingehen, die aus einem ganz bestimmten Grund sehr wichtig. Es geht mir um die Neuedition der Reihe Yakari.

Die großen Verlage sagen die Funny-Serien, wie Yakari, Schlümpfe, Johann und Pfiffikus und Benni Bärenstark rechnen sich nicht mehr. Deshalb sind die Serien ausgelaufen und eingestellt. Aber es war bisher so, dass dies Alben mit tollen Geschichten waren, mit denen man junge Leser zum Comic und auch überhaupt zum Lesen bringen konnte.

Sehr, sehr oft kam eine verzweifelte Mama zu mir, „der Bu liest nix“, und wir haben es dann mit der richtigen Auswahl der Lektüre geschafft junge Menschen zum Lesen zu bringen. Aber wir sind auch darauf angewiesen, dass es solche Titel überhaupt gibt. Liebe Großverlage, wenn die Kleinen nicht das Lesen anfangen können, werden die auch mit Euren Serien für Erwachsene nicht mehr anfangen. Comics lernt man in jungen Jahren lieben. Seit einiger Zeit stehe ich aber vor dem Regal und es gibt nur noch wenige Comics für Kids. Klar, Lucky Luke, Asterix, und Spirou gibt es noch. Aber für die Leseanfänger sind die Stories oft zu komplex und der Humor noch nicht verstehbar.

Und da ist das Beste einfach Yakari. Der Indianerjunge, der mit den Tieren sprechen kann. Die Geschichten drehen sich um Freundschaft, Werte, Leben in und mit der Natur und sind einfach tolle, spannende Abenteuer. Die Sprache und die Bilder sind einfach und klar, aber nicht simpel oder platt. Es ist wunderschön gezeichnetes Comic-Erzählen. Und es macht einem nicht nur mit 6 Jahren Spaß, sondern auch als größerer kann man sich noch herrlich damit unterhalten. Meine Tochter freut sich mit ihren 12 Jahren immer noch über jeden neuen Band.

Und der Salleck Verlag, der Verlag des oben erwähnten Herrn Schott, der schon an die Carlsen Veröffentlichung angeknüpft hatte, bringt die ganze Serie in einer neuen schönen Hardcover Edition heraus. Sehr, sehr lobenswert. Wieso Hardcover, dachte auch ich erst . Aber es ist natürlich für Comic-Bände, die viele, viele Male gelesen werden besser sie sind robust. Auch die Stadtbüchereien wissen das. Und die werden den Titel sicher auch wieder aufnehmen. Denn er ist bei ihnen immer ein Renner gewesen.

Yakari

von Derib

Salleck Vlg., je € 12,–

Man muss Eckard Schott endlich auch mal für seine große Leistung im Comic Sektor beglückwünschen. Auch wenn es mal ein wenig länger dauert, so ist seine Auswahl an schönen Titeln doch herausragend. Dabei geht er einen ganz anderen Weg als Splitter. Er nimmt sich eher des klassischen franko-belgischen Erzählcomics an, scheut sich aber auch nicht vor Herausforderungen wie der Spirit

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  • Kategorie: Comics , dt. Comics , Rezis
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Splitter Books

von am 26. Mai 2009 1 Kommentar

Splitter Books, das ist ein neues Konzept vom Splitter Verlag, das uns komplette Stories zum fairen Preis in einem einzelnen Band, also abgeschlossen, präsentiert. Meistens werden zwei oder drei Alben französchischer Comic Serien in einen Band gepackt, ähnlich dem Ehapa-Konzept der „All-In-One“ Titel. Splitter machte es aber mal wieder eine Klasse besser. Die Titel sind im kleinen US Format und sind wie Bücher mit Schutzumschlag versehen, machen also echt was her. Sie beinhalten natürlich auch Zusatzmaterial wie ein Vorwort, Skizzen und Background-Info über Zeichner und Autor.

Wolkenvolk

Das Wolkenvolk ist vom Untergang bedroht. Der rebellische Niccolo, der Junge mit den goldenen Augen, wird vom Herzog der Hohen Lüfte ausgesandt, um eine rätselhafte Substanz zu finden, ohne die es auf den Wolken kein Leben geben kann – den Atem der verschollenen Drachen, den Aether. Fliegende Schwertkämpfer, mächtige Drachen und unsterbliche Magier im Alten China.

Der Bestsellers von Kai Meyer ist von Ralf Schlüter in atemberaubende Bilder umgesetzt.

Wolkenvolk – Seide und Schwert

von Kai Meyer, Yann Krehl, Ralf Schlüter

Splitter, € 19,80

India Dreams

Eine grandiose und exotische Familiensaga, die mehrere Generationen umspannt.
Die Geschichte von drei Frauen – Großmutter, Mutter, Enkeltochter – und ihr Leben und ihre Lieben in einem faszinierenden Land: Indien. Von der Kolonialzeit bis zur Gegenwart spannt die in traumhaft schönen Aquarellen gemalte Erzählung einen Bogen vom Indien der Maharadschas über das Indien der Hippiegeneration bis zur heutigen Zeit.
Schöne Bilder, exotischer Hintergrund, Mystik, ein wunderschön erzählter Comic-Roman.

India Dreams

von Maryse Charles, Jean-François Charles

Splitter, € 24,80

Paradise

Mauranien galt lange Zeit als eines der paradiesischsten Länder Afrikas. Doch zuletzt erschütterten Unruhen das abgelegene Land und der alternde Despot, König Rodon, verliert an Macht. Krank und schwach nimmt er Kontakt zu seiner Tochter Ann auf, die er seit zehn Jahren nicht mehr gesehen hat und bittet sie um Hilfe. Doch das Flugzeug, das sie zu ihm bringen soll, stürzt in der Nähe der Stadt Madargane ab – und Ann verliert ihr Gedächtnis. Im Palast des Prinzen von Mandargane wird sie mit mysteriösen Begebenheiten und Rätseln konfrontiert, während sie verzweifelt versucht, ihre Identität zu klären. Ihr Pass weist sie als Ann Smith aus Genf aus. Aber Dr. Ann Smith ist die Autorin des Buchs »Das verlorene Paradies Mauranien«. Ein Buch, das bereits vor über 100 Jahren – im Jahre 1885 – veröffentlicht wurde!
Der Comic entstand nach einem großen PC-Adventure, vielleicht liegt es daran, dass der Band zwar in grandiosen Bildern erzählt, aber die Charaktere schlecht ausgearbeitet sind. Vor allem Rodons Tochter, die ja einiges durchmacht und erlebt bleibt ohne Charisma und Tiefe. Schade, trotzdem ist der Band allemal lesenswert.

Paradise

von Benoît Sokal, Brice Bingono

Splitter, € 24,80

Splitter Books, das ist ein neues Konzept vom Splitter Verlag, das uns komplette Stories zum fairen Preis in einem einzelnen Band, also abgeschlossen, präsentiert. Meistens werden zwei oder drei Alben französchischer Comic Serien in einen Band gepackt, ähnlich dem Ehapa-Konzept der „All-In-One“ Titel. Splitter machte es aber mal wieder eine Klasse besser. Die Titel sind im kleinen US Format und

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Hermkes Roman-Boutique mit neuem Außenlook

von am 14. Mai 2009 4 Kommentare

So, es ist vollbracht. Das Äußere unseres Ladens hat eine enorme Aufwertung erfahren. Und zwar durch den harten, ausdauernden Arbeitseinsatz vom Gerd, der in dieser Hinsicht echt ein Phänomen ist. „Da stellt ihr Euch halt mal am Samstag hin und streicht a mal schnell die Fenster, dann schauts doch scho wieder gut aus“. Solche dämlichen Aussagen gab es in der Vergangenheit gar viele. Wer ein bisschen nachdenkt weiß, erstens, dass man nicht die Fenster sondern die Rahmen streicht, und zweitens, dass das eine saumäßige Arbeit ist, erst mal alles abzuschleifen, denn sonst blättert einem der ganze Mist ja sofort wieder ab. Dann streicht man zuerst mit einer Grundierung damit die eigentliche Farbe gut zu streichen ist, nicht sofort ins Holz einzieht und eben auch länger hält. Man muss die richtigen Farbmischungen finden, das ganze Werkzeug bei der Hand haben (min. drei Fahrten zum Hornbach oder Obi). Und das Ganze muss passieren, wenn es trocken ist, nebenher muss die normale Alltagsarbeit im Geschäft erledigt werden, die Kunden dürfen nicht behindert oder gar bemalt werden. Dann mussten noch die neuen Beschriftungen entworfen und gedruckt werden. Diese mussten sehr sorgfältig aufgezogen werden.

Also, es war viel zusätzliche Arbeit, die man nicht einfach so rausschüttelt. An dieser Stelle ein großes Lob an den Gerd, seine Kreativität und seinen unermüdlichen Einsatz. Und wie man sieht hat es sich gelohnt. Hermkes Roman-Boutique erstrahlt in bunten Comic Farben und es sieht wieder sehr einladend aus.

Falls jemand, der hier öfter auf der Seite vorbeikommt, uns noch nicht persönlich kennt, hier mal die Öffnungszeiten von Hermkes Roman-Boutique:

Mo-Fr.:   09.00-19.00 Uhr; Sa.: 09.00-16.00 Uhr

Wir freuen uns über jeden Besuch, ob altbekannter oder neuer Gast.

Euer Roman-Boutique Team

So, es ist vollbracht. Das Äußere unseres Ladens hat eine enorme Aufwertung erfahren. Und zwar durch den harten, ausdauernden Arbeitseinsatz vom Gerd, der in dieser Hinsicht echt ein Phänomen ist. „Da stellt ihr Euch halt mal am Samstag hin und streicht a mal schnell die Fenster, dann schauts doch scho wieder gut aus“. Solche dämlichen Aussagen gab es in

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Zwei Klassiker

von am 30. April 2009 1 Kommentar

Bei der Untersuchung einer Gesteinsprobe aus den Tiefen der Antarktis stößt Nastasia Wardinska auf die Spuren einer alten Zivilisation, einer 350 Millionen Jahre alten Zivilisation! Professor Mortimer macht sich sofort auf die Suche nach weiteren Anhaltspunkten, die schließlich nach Afrika deuten. Gemeinsam mit der jungen Nastasia und seiner alten Freundin Sarah Summertown macht er sich auf zu einer Expedition nach Tanganjika, wo eine unglaubliche Entdeckung auf die Forschergruppe wartet.

Doch sie sind nicht die einzigen, die hinter diesem Geheimnis her sind. Ein alter Feind von Blake und Mortimer hat seine Finger im Spiel. Doch ist er wirklich derjenige, für den er sich ausgibt?

Äußerst erfreulich, dass manche Klassiker auch nach dem Tod ihres Schöpfers noch in deren Tradition weitergeführt werden. Die Reihe Blake und Mortimer gehört dazu. Juillard und Sente, und nicht nur diese beiden, schreiben das Abenteuer um die zwei Engländer auf wunderbar klassische Art und Weise fort. Die komplette Serie ist bei Carlsen (Oh, Wunder!) auch noch lieferbar. Wer weiß, wie lange noch, also ran.

Blake und Mortimer Bd. 15; Das Heiligtum von Gondwana

André Juillard , Yves Sente

Carlsen ; € 12,– 

Mit "Zu den Ursprüngen des Z" legen die Autoren Jean David Morvan und Yann sowie Zeichner José-Luis Munera eine rasante Zeitreise-Geschichte vor, in deren Verlauf Spirou nicht nur in den Jugendjahren des Grafen und Zyklotrops ein Heilmittel für die schwerkranke Miss Flanners finden, sondern sich zudem seiner eigenen Vergangenheit stellen muss. Für den Leser verheißt das ein Wiedersehen mit den magischen Momenten aus der 70-jährigen Karriere des abenteuerlustigen Pagen, vom Boxkampf gegen Patzer über die spektakuläre Kletterpartie aus "Der doppelte Fantasio" bis hin zur ersten Fahrt im blauen Superflitzer Turbot 1. Die deutsche Augabe wartet wie stets mit umfangreichem Bonusmaterial aus Munueras Skizzenbuch sowie einer zusätzlichen 5-seitigen Kurzgeschichte auf.

Äußerst erfreulich, dass manche Klassiker auch nach dem Tod ihres Schöpfers…oops, hatten wir das nicht gerade erst. Na ja, passt halt hier auch. Wobei Spirou sich mehrmals Veränderungen unterziehen musste und oft versucht wurde dem Zeitgeist besser gerecht zu werden. Hier jedoch auch wieder ganz klassisch und vor allem mit Bezug auf alte Stories. Herrlich!

Spirou und Fantasio Bd. 48, Zu den Ursprüngen des Z

Jean David Morvan , José Munuera

Carlsen, €9,–

Bei der Untersuchung einer Gesteinsprobe aus den Tiefen der Antarktis stößt Nastasia Wardinska auf die Spuren einer alten Zivilisation, einer 350 Millionen Jahre alten Zivilisation! Professor Mortimer macht sich sofort auf die Suche nach weiteren Anhaltspunkten, die schließlich nach Afrika deuten. Gemeinsam mit der jungen Nastasia und seiner alten Freundin Sarah Summertown macht er sich auf zu einer Expedition nach

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Countdown für den neuen Star Trek Movie

von am 24. April 2009 1 Kommentar

 

Die Vorgeschichte zum neuen Star-Trek-Kinofilm! Exklusiv als Comic! Das ist natürlich wichtig, denn "COUNTDOWN" legt den Grundstein für die Geschehnisse im Kinofilm und stellt die Verbindung zwischen den Next Generation-Charakteren nach dem Ende von NEMESIS und dem neuen Film her. Zeichnerisch habe ich schon bessere Arbeiten gesehen, aber das ist bei Film-Adaptionen oder dazu gehörigen Prequels oder Sequels ja so Usus, dass man für gute Zeichner kein Geld mehr übrig zu haben scheint. Die Stars haben ihre Millionen abkassiert, da war für Drehbuch und sonstige unwichtige Dinge halt nix mehr da. Lesen werde ich es nicht, will es hier nur kurz vorstellen, habe mir aber sagen lassen, dass es ganz passabel ist. Und wir sehen hier viele alte Bekannte, wie Worf, Data und Picard, das wird uns im Film ja leider nicht vergönnt sein.

Erwähnenswert für Sammler: Crosscult hat auch ein limitierte Hardcover Edition des Comics veröffentlicht und bringt auch den Roman zum Film.

Star Trek – Countdown
von Tim Jones, Mike Johnson und David Messina
Euro 14,80 (SC); Euro 19,80 (HC)

 

Die Vorgeschichte zum neuen Star-Trek-Kinofilm! Exklusiv als Comic! Das ist natürlich wichtig, denn "COUNTDOWN" legt den Grundstein für die Geschehnisse im Kinofilm und stellt die Verbindung zwischen den Next Generation-Charakteren nach dem Ende von NEMESIS und dem neuen Film her. Zeichnerisch habe ich schon bessere Arbeiten gesehen, aber das ist bei Film-Adaptionen oder dazu gehörigen Prequels oder Sequels ja so

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Abgewrackt

von am 17. April 2009 5 Kommentare

Zur Abwrackprämie und ähnlichen bescheuerten Ideen unserer „tollen“ Regierung wollte ich ja erst nix schreiben. Ich wollte mal eine Weile unpolitisch bleiben. Aber ich schaffe es nicht. Ich muss Euch sagen, was ich von diesem Bullshit halte. Also zunächst mal die Frage, warum gibt man dem kleinen Mann – denn wer sich einen X5 kaufen will, für den kann es wohl nicht sein – Geld in die Hand um denjenigen zu helfen, die die ganze Scheisse mit angerichtet haben? Der kauft sich dann wieder ein Auto, für das er sich doch erneut wieder verschuldet, denn bar auf einen Schlag kann doch kaum einer mehr ein Auto bezahlen. Und man tut es auch nicht, denn es gibt zu viel verlockende Leasing Angebote. Warum gibt man den Leuten nicht was in die Hand, was den Mittelstand und den Einzelhandel unterstützt. Denn das ist die wirkliche Säule unseres Wohlstands. Deutsche Automobilhersteller exportieren 80% ihrer Produktion, d.h. die Autos, die nun von Deutschen mehr gekauft werden, bringen denen fast gar nix.

Und man kratzt nun ein paar Kröten noch zusammen um den Karren jetzt schon zu kaufen, den man in ein zwei drei Jahren eh gekauft hätte.  Wie wäre es denn mal mit mehr Geld für Eltern mit Kindern, mit mehr Unterstützung für sozial Schwache, so dass das Geld wirklich in den deutschen Konsumkreislauf fliesst.

Also ich helfe den Falschen, die es nicht verdient haben, ich fördere weitere Überschuldung der privaten Haushalte und ich ziehe Geld jetzt schon aus dem natürlichen Kreislauf, das später fehlen wird. Und nur weil die Aktienmärkte darauf mal kurz hochgehüpft sind, brüsten sich Steinbrück, einer der Unfähigsten von allen, und Angie, die ihn natürlich nicht nur in Unfähigkeit übertrifft, sondern auch in Unverschämheit, zu behaupten, sie hätten sich was ausgedacht, was uns kleinen, armen Bürgern hilft, damit. Sie spielen nur der Lobby der Automobilindustrie, an deren Fäden sie hängen, die Bälle zu.

Zur Abwrackprämie und ähnlichen bescheuerten Ideen unserer „tollen“ Regierung wollte ich ja erst nix schreiben. Ich wollte mal eine Weile unpolitisch bleiben. Aber ich schaffe es nicht. Ich muss Euch sagen, was ich von diesem Bullshit halte. Also zunächst mal die Frage, warum gibt man dem kleinen Mann – denn wer sich einen X5 kaufen will, für den kann

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Ostern und Frühling und sich was gönnen…

von am 10. April 2009 Kommentare deaktiviert für Ostern und Frühling und sich was gönnen…

So jetzt isser da der Frühling, fühlt sich schon fast wie Sommer an. Toll, draussen sein, Radfahren, Laufen, mit den Kindern im Freien spielen. In der Sonne sitzen und lesen, auch der Wahnsinn. Jetzt muss ich nur noch was schreiben über all das Gelesene. Aber am Computer zu sitzen ist dann genau das, was leider schwer fällt zu tun. Jetzt schreib ich erst mal, dass ich mich über den Frühling freue. Auch die ökonomische Schieflage verliert man ganz aus dem Blick und was mit General Motors passiert ist uns doch im Moment, seien wir mal ehrlich, grad amal egal, oder? Vielleicht ist das auch gar nicht mal so schlecht, denn wir können den Konzern ja von hier aus sowieso nicht retten. Wir sollten einfach mit dem was vor unserer Nase liegt weiter machen. Das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen. Das klingt schon wieder nach Platitüde. Ja vielleicht, aber habt ihr eine bessere Idee? Kopf in den Sand ist es doch wohl auch nicht. Also ich kann mir nix anderes erlauben, als für meine paar Kröten weiter zu arbeiten, bekomme ja auch keine Abfindung, sollte ich denn aufhören müssen, weil es schief gegangen ist. Zu spüren sind aber auch zwei ganz witzige Phänomene. Die Leute sparen nicht unbedingt, sondern geben das Geld aus. Vor allem das Baugewerbe scheint davon zu profitieren, denn da machen die Menschen anscheinend lieber das Häusle schön, denn das hat wenigstens den Wert, dass man darin wohnt. Was mit dem Geld auf der Bank passiert, weiss man ja eh nicht so genau. Und sie gönnen sich auch ein paar Dinge, die ihnen Spass machen. Das ist auch gut so, denn wer weiss, wie lange man noch das Glück und die Möglichkeit dazu hat.

Also geniesst die schönen Tage, gönnt Euch was, Frohe Ostern.

So jetzt isser da der Frühling, fühlt sich schon fast wie Sommer an. Toll, draussen sein, Radfahren, Laufen, mit den Kindern im Freien spielen. In der Sonne sitzen und lesen, auch der Wahnsinn. Jetzt muss ich nur noch was schreiben über all das Gelesene. Aber am Computer zu sitzen ist dann genau das, was leider schwer fällt zu tun. Jetzt

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Auf der Suche…

von am 31. März 2009 2 Kommentare

Einer der schönsten Comic-Romane wird hier von CrossCult wiederveröffentlicht. Ein großes Lob an den Verlag, der wirklich eine immer bessere Mischung in sein Programm bringt. Altes und Neues, Europäisches und Amerikanisches, Mainstream und Exoten, toll, weiter so. 

Die Walliser Alpen kurz vor 1930. Vlatko Z. Zmadjevic alias Melvin Z. Woodworth, ein englischer Schriftsteller serbischer Herkunft hat sich in das kleine Dorf Ardolaz zurückgezogen, um dort seinen dritten Roman zu schreiben – zumindest rechnet sein Verleger damit. Doch die Suche nach dem Thema wird für Woodworth zu einer Begegnung mit seiner eigenen Vergangenheit.

In kraftvollen Bildern schildert Cosey in diesem Comic-Roman, für den er mehrere internationale Auszeichnungen erhielt, die faszinierende Gebirgswelt des Wallis, eine wundervolle, poetische Geschichte, aber vor allem portraitiert er unnachahmlich, wie auch in einigen seiner anderen Werke, Menschen, auf der Suche nach sich selbst. 

Auf der Suche nach Peter Pan

Cosey

Crosscult, 2009, € 26,–

Einer der schönsten Comic-Romane wird hier von CrossCult wiederveröffentlicht. Ein großes Lob an den Verlag, der wirklich eine immer bessere Mischung in sein Programm bringt. Altes und Neues, Europäisches und Amerikanisches, Mainstream und Exoten, toll, weiter so. 
Die Walliser Alpen kurz vor 1930. Vlatko Z. Zmadjevic alias Melvin Z. Woodworth, ein englischer Schriftsteller serbischer Herkunft hat sich in das kleine

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Welcome Back, Ma Gnucci

von am 24. März 2009 Kommentare deaktiviert für Welcome Back, Ma Gnucci

Erinnert ihr euch noch an die mittlerweile zum Klassiker gewordene Neuerschaffung  des Punisher durch Garth Ennis in „Welcome Back, Frank“. Klar. Ma Gnuccis Ende, unvergesslich, wie auch der Spruch „bei einer Schiesserei im Leichenhaus, versteck dich immer hinter dem Dicken“. Tja, Ma Gnucci scheint zurück, davon erzählt uns Garth Ennis nun in einer 8 Jahre später spielenden Geschichte. Wir haben sie brennen sehen, also wie kann das sein. Das fragt sich auch Frank, der mit Hilfe des kleinen Gangsters Charlie B. Schitti, den er als Spitzel ausschickt, rausfinden muss, ob die italienische Seite der Familie Gnucci mit Ma an der Spitze, in seiner Stadt Fuß fassen will. Alte Geister kommen hervor und auch alte Bekannte, was uns Lesern wieder einmal zeigt, worin eine von Garths Stärken liegt. In der wundervollen, liebevollen Charakterisierung seiner Nebenfiguren. Ohne die, wäre es eine Geschichte, in der Frank rumrennt und böse Leute erschiesst. Aber Figuren wie Lieutenant von Richthofen, Charlie B. Schitti oder Elite bilden einen ganz besonderen Rahmen. Sie entstehen in eigenen Handlungssträngen, in ihren scheinbar unabhängigen Geschichten, die Ennis am Ende zum unvermeidlichen Höhepunkt zusammenlaufen lässt. Und sie sind gerne Träger der feinsinnigen Dialoge, sie geben Raum für ein wenig Witz und Bissigkeit, sie sind das Salz in der Suppe. Und Ennis und Dillon zusammen am Werk zu sehen, ist seit ihrem grandiosem Werk „Preacher“ jedesmal wieder ein Erlebnis der besonderen Comic Art.

Punisher War Zone

Resurrection of Ma Gnucci HC

Marvel, $24,99

Erinnert ihr euch noch an die mittlerweile zum Klassiker gewordene Neuerschaffung  des Punisher durch Garth Ennis in „Welcome Back, Frank“. Klar. Ma Gnuccis Ende, unvergesslich, wie auch der Spruch „bei einer Schiesserei im Leichenhaus, versteck dich immer hinter dem Dicken“. Tja, Ma Gnucci scheint zurück, davon erzählt uns Garth Ennis nun in einer 8 Jahre später spielenden Geschichte. Wir

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Kurzer Gedanke zu Lehrern und Schülern

von am 18. März 2009 7 Kommentare

Die Lehrer sind angehalten Schüler zu motivieren, ist ja auch gut so. Neu ist allerdings, dass Lehrer die Schüler nicht mehr frustrieren dürfen. Es geht weiter, Schüler dürfen nicht mehr durchfallen. Ich weiss solches aus erster Hand von Lehrern in Hauptschule und Realschule. Und in der Hauptschule sagt man den Lehrern, sie dürfen den Schülern nicht sagen, dass sie eigentlich fast keine Chance mehr in unserer Gesellschaft haben. Denn was sollen die denn noch für Jobs machen?  Was würde passieren, wenn alle Hauptschüler die Wahrheit über ihre Zukunftsperspektiven kennen würden? Zitat eines Hauptschullehrers: "Die würden uns alle gegen die Wand fahren". Und die Schere geht weiter auf. Auch in der Realschule geht die Anweisung rum, es darf keiner mehr durchfallen. Und die Eltern dürfen mitbestimmen, ob ihr Kind durchfallen soll. Für die Schüler erstmal gut, so möchte man meinen. Doch man muss doch auch wissen, wo man wirklich mit seiner Leistung steht. Und man kann sich nicht immer auf Mami und Papi berufen, wenn es mal eng wird. Es kann doch nicht sein, dass jeder denkt, das geht schon irgendwie, und im Zweifelsfall, "ich bin ja eh ein Superstar, der Bohlen wird mich schon entdecken". Aber das muss die jungen Leute irgendwann mal einholen, dass es ohne entsprechende Leistung in einem System wie unserem nicht geht. Dazu gehört Lernen, Arbeit, Fleiss, Durchhaltevermögen. Ich will damit nicht sagen, dass ich dieses System in dieser Form so ausgesprochen gut finde, aber es ist nun mal so. Die Eltern sollten deshalb vielleicht von vornherein solche Tugenden ein wenig stärker fördern, als das Geld für tolle Anschaffungen, wie Klamotten und Games, nur so rauszupulvern. Mal daheim was arbeiten fürs Taschengeld oder einen Ferienjob machen, auch wenn es zu Hause von der Kohle her dicke reicht.

Es ist einfach wichtig, die jungen Menschen auf die Gesellschaftsform richtig einzustellen, in die man sie hinein entlässt. Man kann natürlich auch hoffen, dass sie es nicht checken, dass sie verarscht wurden und somit in Zukunft vor der Glotze dahinsiechen.

Ich fände ein wenig "gegen die Wand" fahren jedoch ertrebenswerter. Denn es braucht unbedingt Veränderung!

Muss nicht mit der Berretta (15 Schuß im Magazin, eine im Lauf, keine Ladehemmung  😉 ) erreicht werden, mit dem Verstand wäre toll. Der schaltet sich leider oft erst ein, wen schon Katastrophen passiert sind.

Die Lehrer sind angehalten Schüler zu motivieren, ist ja auch gut so. Neu ist allerdings, dass Lehrer die Schüler nicht mehr frustrieren dürfen. Es geht weiter, Schüler dürfen nicht mehr durchfallen. Ich weiss solches aus erster Hand von Lehrern in Hauptschule und Realschule. Und in der Hauptschule sagt man den Lehrern, sie dürfen den Schülern nicht sagen, dass sie eigentlich

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Bitte nicht kaufen! – Beschwerde an den Ehapa Verlag

von am 12. März 2009 2 Kommentare

 

Sag mal, habt ihr Verantwortlichen im Ehapa Verlag schon mal einen Splitter Band angeschaut? Falls nein, dann bitte mal machen, falls ja, warum bringt ihr dann den neuen John Difool Band in solch einer unsäglichen Qualität heraus. Die Aufmachung, angefangen beim Format, weiter über den redaktionellen Teil (wie viele Bände werden es, etwas über Autor und Zeichner, wann geht es weiter, kein Klappentext) bis zu der miserablen Druckqualität. Diese ist eine Beleidigung für den Künstler. Blass auf mattem Papier verschwimmt jedes Detail. Auch sind die Alben in Frankreich grösser was der Artwork durchaus auch die Chance gibt ein wenig besser zu wirken. Bei Techno Väter habt ihr das Format doch auch grösser gewählt. Ich kann den Band nicht mal lesen, denn das Papier-Leim-Farbe-Gemisch stinkt so erbärmlich, dass ich mich beim Aufschlagen fast übergeben muss. Der verantwortliche Redakteur sollte sich schämen eine Saga wie John Difool, die von zwei der grössten Comic-Künstler aller Zeiten begonnen wurde und hier vom Autor Jodorowsky mit dem neuen tollen Zeichner Ladrönn weitergeführt wird, so zu verhunzen.

Comics lesen und lieben, das ist kein Schmuddel-Heftle-Gegrabsche am Kiosk oder Flohmarkt mehr. Erwachsene anspruchsvolle Leser sind bereit sehr viel Geld für schöne Alben auszugeben. Allerdings nur wenn die Qualität stimmt. Hier ist nicht nur dieses Ziel verfehlt, dies hier ist ein unglaubliches Versagen von den Verantwortlichen im Ehapa Verlag und ein Schlag ins Gesicht aller anderen, die mit Fleiss und Mühe daran beteiligt waren ein tolles Album zu schaffen.

Und es ist ein Witz zu glauben, dass wir Händler uns hinstellen sollen und das Album einem treuen Kunden guten Gewissens zu empfehlen. Ich würde mir im Gegensatz zu Ehapa Verlag gerne meine Glaubwürdigkeit bewahren. 

 
Sag mal, habt ihr Verantwortlichen im Ehapa Verlag schon mal einen Splitter Band angeschaut? Falls nein, dann bitte mal machen, falls ja, warum bringt ihr dann den neuen John Difool Band in solch einer unsäglichen Qualität heraus. Die Aufmachung, angefangen beim Format, weiter über den redaktionellen Teil (wie viele Bände werden es, etwas über Autor und Zeichner, wann geht

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Astonishing…

von am 8. März 2009 2 Kommentare

Mann, seit Jahren habe ich keine gute X-men Story gelesen. Das liegt vornehmlich daran, dass ich nämlich gar keine X-Men Stories gelesen habe. Warum, fragt sich der geneigte Leser, der mag die X-Men doch. O ja, das stimmt, ich habe mitgeweint als Jean Grey auf dem Mond starb, aber als sie das dritte Mal starb in X-Men Phoenix – The Death of Phoenix again (oder so ähnlich), da hab ich nur noch gegähnt. Ich mag auch Wolverine, aber ich lese auch mal gerne ein Marvel Comic, in dem er nicht vorkommt. Zwischenfrage, in wie vielen Teams sollte ein Superheld auftauchen? Aber das Hauptproblem sind die Crossover und die damit verbundene Überfrachtung mit tausend Serien, von denen man nicht weiss, ob sie dazu gehören, ob man sie fürs Verständnis braucht. Denn plötzlich ist halt irgend so ein neuer Mutanten Charakter auf dem Spielfeld, von dem du dein Lebtag noch nichts gehört hast, nicht weisst, wo er herkommt und was er auf einmal bei deinen geliebten X-Men macht. Du kannst also nicht einfach X-Men lesen, du brauchst den ganzen  Mist außen rum und musst die Kontinuität verfolgen. Hinzu kommen dann noch zu den X-Men Crossover, die allgemeinen Marvel Crossover, wie Civil War, Secret Invasion und der ganze Käse. Marvel scheint uns zwingen zu wollen jeden Titel aus ihrem Sortiment zu lesen. Früher hat man halt von einer Serie pro Monat ca 500.000 Stück verkauft, heute bestenfalls noch 100.000. Die neue Rechnung ist nun so, dass je mehr verschiedene Titel ich zu einem Charakter/Team produziere, ich wieder auf die alten Umsatzzahlen komme (5 Wolverine Serien a 100.000 = 500.000). Aber die Rechnung wird nicht aufgehen. Ich kaufe nämlich keine 5 Wolverine Titel im Monat, einer reicht. Denn sind wir mal ehrlich, die Stories werden durch den erhöhten Ausstoß ja nicht besser, nur mehr. Die zweite Rechnung, den Preis zu erhöhen (500.000 x $ 1,00 früher, jetzt 100.000 x $ 5,00), scheint cleverer, vergisst aber den Begriff Schmerzgrenze. 

Die Lösung ist nur eine Avengers Serie, eine X-Men Serie, eine Spider-Man Serie. Gute Autoren, Zeichner, die ihre Deadline einhalten und immer wieder gute Jump-On Points. Gute Qualität zu einem günstigen Preis, dann ein wenig Geduld und ich bin sicher, die Rechnung wird wieder stimmen und es im selben Maße auch den Händlern erleichtern zu bestellen und vernünftig im Voraus zu kalkulieren. Glaubt mir, uns macht es nämlich auch mehr Spaß und es bleibt viel mehr hängen, wenn ich von einer Serie im Monat 50 Exemplare verkaufe als von 50 Serien je ein Exemplar.

Eigentlich habe ich in diesem Artikel, eine Empfehlung abgeben wollen. Ich habe tatsächlich eine echt gute X-Men Story gelesen. Es gibt sie nämlich doch, und sie läuft weitgehend ausserhalb der regulären Kontinuität. Die Serie Astonishing X-Men, vor zwei Jahren gestartet, Joss Whedon und John Cassaday für die ersten zwölf Hefte verpflichtet und schon funktioniert es. Diese Serie verkauft sich bei mir jedenfalls fast dreimal so oft wie die reguläre X-Men Serie. In der ersten Storyline hat es ein kleines, übersichtliches X-Team aus bekannten Charakteren mit einem möglichen „Mittel“ gegen das Mutanten Gen zu tun. Die Bekanntgabe, dass es nun möglich scheint Mutanten zu „kurieren“, sprich wieder zu „normalen“ Menschen zu machen, hat zur Folge, dass sich sowohl Menschen wie Mutanten in zwei Lager spalten. Und selbst innerhalb des Teams gibt es Querelen und Streit, ob es sich um Segen oder Fluch handelt. Also so echter X-Men Stoff ist das hier. Es geht wieder mal um Kontrolle und Freiheit, um die Akzeptanz des Andersseins, um  innere Zerrissenheit, um Minderheiten und Unterdrücker. Dann gibt es noch gute Action, einen Überraschungsgast am Ende und über die genialen Zeichnungen von John Cassaday muss ich wohl kein Wort verlieren. Ich ärgere mich ein wenig, dass ich da nicht eher rangegangen bin, aber jetzt kann ich mich drauf freuen, dass es bereits 24 Hefte bzw. 4 TPBs gibt und ich noch schön was vor mir habe. Der Erfolg der ersten 12 Ausgaben, hat dazu geführt, dass das Autor-Zeichner-Team für weitere 12 Hefte verpflichtet wurde. Astonishing X-Men verkauft sich weiterhin sehr, sehr gut. Das schliesst dann auch die Beweiskette vom Anfang des Artikels, oder?

Astonishing X-Men TPB

Whedon, Cassaday, Marvel

$14,95

Mann, seit Jahren habe ich keine gute X-men Story gelesen. Das liegt vornehmlich daran, dass ich nämlich gar keine X-Men Stories gelesen habe. Warum, fragt sich der geneigte Leser, der mag die X-Men doch. O ja, das stimmt, ich habe mitgeweint als Jean Grey auf dem Mond starb, aber als sie das dritte Mal starb in X-Men Phoenix –

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Single, Green, Female

von am 27. Februar 2009 1 Kommentar

„Single Green Female, outgoing, intelligent, great sense of humor. Enjoys clubbing, dishing with gal-pals and saving the universe. Ready to put old issues behind and make a fresh start. Contact Jen W. at Avengers Mansion.“ 

 

Ist nicht ganz neu, aber die Zahl der wirklich netten und auch mal witzigen Superhelden Comics ist so klein, dass ich den hier mal aus der Versenkung holen muss, denn er ist zeitlos gut. War schon der John Byrne Run von Anno-Tobak gut und witzig, so ist der von Dan Slott geschriebene She Hulk-Run noch mal ein Level höher angesiedelt. Selten hab ich so viel Ironie, Sarkasmus, Spass und Action in eine echt intelligente Story eingeflochten gelesen.

Miss Walters aka She Hulk, wohnhaft in Avengers Mansion, hat als Aufgabe, Superhelden aus schwierigen Prozessen heraus zu boxen. Also, wenn wieder mal viel zu Bruch gegangen ist, z. B. beim Stoppen des Juggernauts (und wir wissen ja eigentlich: „Nothing stops the Juggernaut“), und man wird auf Schadenersatz für den Trümmerhaufen, der vorher mal ein Einkaufszentrum war, verklagt, dann springt sie als Anwältin ein. Leider kriegt sie selbst nichts gebacken, hat ständig Ärger mit ihren Typen, wird aus dem ach so moralisch sauberem Avengers Domizil rausgeschmissen, auf Grund ihrer moralischen Verfehlungen (wir können auch sagen: „Oh mein Gott, sie hatte Sex, ein Superheld, wie kann das sein?) Und wird natürlich verklagt, weil ein Einkaufszentrum zu Bruch gegangen ist.

Das ist so schön, lebensnah und das ist es doch, was wir öfter mal sehen wollen. Denn Superhelden sind doch auch nur Menschen.

She-Hulk TPB Vol 01 Single Green Female

by Dan Slott and Juan Bobillo

$ 14,99

„Single Green Female, outgoing, intelligent, great sense of humor. Enjoys clubbing, dishing with gal-pals and saving the universe. Ready to put old issues behind and make a fresh start. Contact Jen W. at Avengers Mansion.“ 
 
Ist nicht ganz neu, aber die Zahl der wirklich netten und auch mal witzigen Superhelden Comics ist so klein, dass ich den hier mal aus

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Weisheiten von Oma

von am 24. Februar 2009 6 Kommentare

So jetzt hat es mich aber ganz schön erwischt. Monate lang, den ganzen Winter hindurch waren alle um mich herum ständig krank, Noro Virus und Erkältung und Grippe. Ich bin allem ausgewichen. Freitag ist es jedoch herangekrochen und am Samstag hat es voll zugeschlagen. Und ich denke immer das wird schon nicht so schlimm und dass es gleich wieder vorbei ist. Und wie immer irre ich mich da. Es kam schlimm, Fieber, Halsweh, Schnupfen, Kopfweh und Husten. Ich musste liegen bleiben und konnte nichts mehr machen und es dauerte auch länger als gedacht. Ich will da mal meine Oma zitieren. „E gscheide Erkäldung dauerd e woch, wenn de was dageche machsd, und siebe dach wenn ned“. Omas haben oft recht, vor allem mit so alltäglichen Lebensweisheiten. Das wusste man nämlich auch in Zeiten vor dem "Brigitte Gesundheits-Tipp" und eben auch, was man am besten macht. Nämlich lediglich, die Symptome lindern. Also viel trinken, Hühnersuppe essen, schlafen und einfach auskurieren. Da kommen wir zur nächsten von Omas Aussagen: „Zum Mond könne se fliech, aber geche en Schnupfe ham se noch nix erfunne“ . Leider hat auch das noch Gültigkeit. Aber vielleicht ist das auch irgendwie wichtig, dass wir einmal im Jahr so richtig krank werden, um wieder zu wissen, wie schön es ist, wenn einem nichts fehlt. Vielleicht ist es wichtig, mal zur unfreiwilligen Pause verdammt zu sein, weil man sich diese sonst nicht nehmen würde. Das ist sicher ein wenig Typfrage, aber in meinem Fall, und das hat sicher auch mit dem selbständig sein zu tun, da ist man schon oft zu sehr am Limit und sollte eher mal ein Gang zurück schalten. Denn irgendwann wird der Körper es einfordern. Oder, um mit Oma zu sprechen: „Immerzu is ke aggerleng…“ Also ich kurier mich jetzt aus und wer eine Übersetzung aus dem fränkischen ins hochdeutsche braucht, der kann gerne mailen. So, ich schlaf jetzt noch eine Runde und wenn ich aufwache bin ich gesund und es ist Frühling  🙂

So jetzt hat es mich aber ganz schön erwischt. Monate lang, den ganzen Winter hindurch waren alle um mich herum ständig krank, Noro Virus und Erkältung und Grippe. Ich bin allem ausgewichen. Freitag ist es jedoch herangekrochen und am Samstag hat es voll zugeschlagen. Und ich denke immer das wird schon nicht so schlimm und dass es gleich wieder vorbei

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Who will watch Watchmen?

von am 23. Februar 2009 18 Kommentare

Na, ich schätze doch, dass das mal eine ganze Menge Leute sein werden, die sich diesen Film ansehen werden. Denn der Hype durch die Medien ist ja gross und die Vorschau grossartig. Ich bin ja bekanntermassen immer Skeptiker, wenn es um Comic-Verfilmungen geht. Ich fühle mich meist um das Flair, den Charme, das Besondere an den Figuren betrogen, um die es geht. Ich habe diese liebgewonnen, weil sie auf eine bestimmte Art und Weise im Comic beschrieben, über Jahre aufgebaut werden, sich entwickeln und mit mir zusammen alt (ich natürlich schneller) werden. Ich will jetzt aber gar nicht darüber diskutieren. Da können wir uns ja mal auf ein Bierchen treffen und ich sag Euch meine Meinung dazu, sonst schreib ich mir hier die Finger wund.

Fakt ist – auch wenn unser gern gelesener Kommentator "incredibleherc" anderer Meinung sein wird – ich muss erst mal wieder ein Alan Moore Comic empfehlen, obwohl es soviel Anderes und Neueres gibt. Denn, das ist nun mal einer der wichtigsten Comics in USA in den 80ern gewesen und ist ein zeitloses Meisterwerk, wenn auch der Look auf den ersten Blick konservativ wirkt. Ich schreib jetzt hier keine wissenschaftliche Abhandlung über Watchmen. Da ist alles geschrieben worden, was das Comic ausgelöst hat, was hier und da im Detail gemeint ist, was zwischen den Zeilen zu finden ist, warum, wieso und weshalb es welche Wende es eingleitet hat usw.

Ich sage nur, dass ihr erst den Comic lesen solltet, bevor ihr den Film schaut. Ich denke, dass er mehr zu bieten hat, als es in einem Film umsetzbar ist, an Erzähltechnik auf mehreren Ebenen, Vielschichtigkeit, Eindringlichkeit. Der Film wird bestimmt kurzweilig, aber der Comic ist Comic in meisterhafter Form, weil er als Comic gedacht war und alle Register zieht, die im Comic auch erzähltechnisch unterstützend eingesetzt werden können.

Vom kaufmännischen Aspekt aus, hoffe ich, dass er so einschlägt wie Sin City. Dann verkauf ich den Comic wie geschnitten Brot und die anderen Alan Moore Titel auch. Und da kann ich hinter jedem voll stehen und ihn guten Gewissens empfehlen. Das macht Spass.

Na, ich schätze doch, dass das mal eine ganze Menge Leute sein werden, die sich diesen Film ansehen werden. Denn der Hype durch die Medien ist ja gross und die Vorschau grossartig. Ich bin ja bekanntermassen immer Skeptiker, wenn es um Comic-Verfilmungen geht. Ich fühle mich meist um das Flair, den Charme, das Besondere an den Figuren betrogen, um die

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