Virtueller FilmClub
von Gerd am 23. Mai 2012 1 Kommentar
Ich habe es in meinem letzten KinoKino Artikel bereits erwähnt, dass es im Central Programmkino ab Mai den "Virtuellen FilmClub" gibt. Das ganze versteht sich als eine Art Wunschkonzert für Genre-Filme. Der Ablauf ist so, dass einerseits Filme vorgeschlagen werden können und andererseits über diese (vorausgesetzt Verfügbarkeit) abgestimmt werden kann. Dabei soll das Spektrum von Fantasy über Trash nach Horror, Nostalgie oder völlig anderem gehen. Alle Vorschläge sind möglich.
Bis jetzt sind zwei Termine fest geplant:
26. Mai (also Pfingstsamstag) mit einem Fantasy Double Feature "Der 13. Krieger" und der Kultfilm "The Gamers"
30. Juni als Cthulhu Special (was auch immer damit gemeint ist, soviele H.P. Lovecraft verfilmungen kenne ich nicht – lass dir überraschen!)
…und dann in Zukunft jeden letzten Samstag im Monat. Hört sich gut an, wir werden sehen, wie stark das Interesse ist. Im Cineworld gab es vor Jahren mal eine ähnliche Reihe. "Kultnacht" hieß das. Waren wirklich richtig geile Streifen zu sehen. Ich hab keinen verpasst. (unter anderem "Blade Runner" mal wieder auf der großen Leinwand!) Leider war das Interesse nach einer Weile derart rückläufig, dass das Projekt eingestell worden ist. Vielleicht klappt es ja jetzt im Central. Aber auch hier sind die Mädels und Jungs auf euch (uns?) angewiesen. Je mehr Leute Interesse zeigen, sowohl bei den Vorschlägen, als dann auch an der Kasse ;-), desto größer ist die Chance, dass das ganze auch eine Weile funktioniert.
Ich habe es in meinem letzten KinoKino Artikel bereits erwähnt, dass es im Central Programmkino ab Mai den "Virtuellen FilmClub" gibt. Das ganze versteht sich als eine Art Wunschkonzert für Genre-Filme. Der Ablauf ist so, dass einerseits Filme vorgeschlagen werden können und andererseits über diese (vorausgesetzt Verfügbarkeit) abgestimmt werden kann. Dabei soll das Spektrum von Fantasy über Trash nach Horror, Nostalgie oder völlig anderem gehen. Alle Vorschläge sind möglich.
Bis jetzt sind zwei Termine fest geplant:
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Die phantastische Erzählung von 1915 ist im Gegensatz zu vielen anderen Arbeiten Kafkas abgeschlossen und wurde bereits zu dessen Lebzeiten veröffentlicht. Der Text wurde vom französischen Vielschreiber Corbeyran („Metronom“, „Lauras Lied“) adaptiert und vom bis dato mir völlig unbekannten Horne illustriert. Es geht darum, das Gregor Samsa eines Tages als Schabe aufwacht und alle damit verbundenen Konsequenzen zu spüren bekommt. Die Groteske wird grafisch sehr düster und stilsicher umgesetzt. In Punkto Atmosphäre hebt die Adaption bestimmte Aspekte von „Die Verwandlung“ stärker hervor.
Die Länge von Kafkas Erzählungen scheint sich für den Comic anzubieten. Denn inzwischen ist bei Knesebeck eine weitere Adaption erschienen. „In der Strafkolonie“ ist eine Erzählung von 1919 und wurde von Sylvain Ricard als Comic adaptiert. Die ausdruckstarken Illustrationen stammen von Mael. Inhaltlich geht es um einen skrupellosen Offizier, der in der Strafkolonie einen Bestrafungsapparat abgöttisch verherrlicht und darüber jeden menschlichen Bezug verloren hat. Die Autoren haben die groteske Vorlage mit einer linearen Erzählweise und einer expressiven Illustration umgearbeitet. Die Atmosphäre des Wahns wird hervorragend und in all seinen Schattierungen eingefangen.
Zuletzt wurde ja schon viel über H. P. Lovecraft gesagt. In Ergänzung daran noch ein weiterer Comictipp: In der Edition 52 ist schon vor einigen Jahren ein Lovecraft-Band vom deutschen Zeichner Reinhard Kleist erschienen. „Das Grauen im Gemäuer“ hat bis heute nichts von seiner hypnotischen Ausstrahlungskraft verloren. Die Kurzgeschichten sind allesamt von Lovecraft inspiriert und in einem düsteren Schwarzweißstil illustriert. Die kontraststarken Bilder wirken verschachtelt und inszenieren den typischen Lovecraft-Horror mit einem kleinen Augenzwinkern.
Nach all den Tipps für Weihnachtsgeschenke oder Lesefutter für die Feiertage, ist es mal wieder an der Zeit, sich eines Local Heroes anzunehmen. In diesem Fall ist die Bezeichnung nur zum Teil zutreffend. Sacha Renninger lebt mittlerweile in München, stammt aber aus Würzburg… und besucht nach wie vor, von Zeit zu Zeit, unseren Laden.
Tony Stark wird mit seinem größten Albtraum konfrontiert, einem amoralischen Hacker ohne Verantwortung und Pflichtgefühl, aber voller Gier nach Geld und Macht. Zeke Stane ist der Sohn von Tonys größtem Feind, und er beschert dem Goldenen Rächer den Kampf seines Lebens.
Marvel-Chefredakteur Joe Quesada erklärte, Dark Reign sei eigentlich gar kein Event, sondern schlicht der Ist-Zustand des aktuellen Marvel-Universums. Insofern sind dann auch so gut wie alle Serien "betroffen". Und da machen einige wirklich Spaß, oft hart, düster und hoffnungslos. Zum Glück wissen wir, dass "Dark Reign" ja auch wieder vorüber gewesen sein wird 😉
Erinnert sich noch jemand an den berühmten, allerersten Auftritt des durchgeknallten Wissenschaftlers Professor Hugo Strange in US-Batman 1 aus dem Jahre 1940? Der beliebte Autor und Zeichner Matt Wagner (Mage, DC PREMIUM 31: DREIGESTIRN, Batman/Grendel) tat es mit großer Begeisterung. Das Ergebnis seiner Leidenschaft war ein modernes Remake in Form einer brandneuen, sechsteiligen Maxiserie namens "Batman und die Monster Männer".
70er Jahre Action Style, klare Linien, wenig Tand und Schnick-Schnack drumherum, intensive, fast knallige Farben. Dazu eine nette kleine Heist-Road-Story mit Gastauftritten verschiedener Superheldenszene Größen (für Insider, alles Figuren aus der JSA, kleine Hommage an diese Old Boys, Anmerkung von Burn). Viel mehr braucht ein Comic Nerd nicht, um sich für ein Weilchen von der Außenwelt zu verabschieden. Genau solche Perlen sind es, wegen denen wir in frühen Kindheitsjahren dem Comicwahn verfallen sind.
Waren es zum letzten
Carstens Artikel im Magazin Nautilus, für das er seit etlichen Jahren als Stammautor tätig ist, beleuchten meist weite Themengebiete. Dabei entstehen zum Beispiel Artikel über das alte Japan und China im Brett- und Kartenspiel in Nautilus 53: "Carsten Pohl durchleuchtet in "Fernostasien – Von chinesischen Provinzen und japanischen Samurais", oder sein Artikel zusammen mit Caillean Kompe in 