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  • Vom Låden und vom Leben

    Frisch von der Leber weg. Annekdoten und Geschichten aus dem Laden. Immer frisch, wenn ich mir Luft verschaffen muss, oder euch zum lachen bringen möchte. Die phonetischen Schriftzeichen habe ich zum Großteil vom Übersetzer-Trio der meefränggischen Asterix Büchli übernommen. Mein Vorbild, das ich wohl nie erreichen kann, sind die "Würzburcher Wörder" des großen Roland Thein.

    "Der Dessla" oder "Burn regt sich auf"

    von am 17. September 2021 1 Kommentar

    Nummer zwölf – Burn regt sich auf.

    Der Gerd der, der Schlawiner is nein Urlaub abghaud…deshalb hab ich mer gedacht, ich nutz die Gelechenheid und glau sei Format und mach nen Beitrach vom "Låden und vom Leben", weil ich mich in meim Urlaub a mal so richtig aufgrechd hab

    Mei frängisch is so gud verständlich, des gibds ned schrifdlich, Schbordsfreude, für solche Pflenz hab ich a gar ke Zeid

    Nummer zwölf – Burn regt sich auf.

    Der Gerd der, der Schlawiner is nein Urlaub abghaud…deshalb hab ich mer gedacht, ich nutz die Gelechenheid und glau sei Format und mach nen Beitrach vom "Låden und vom Leben", weil ich mich in meim Urlaub a mal so richtig aufgrechd hab

    Mei frängisch is so gud verständlich, des gibds ned schrifdlich, weiterlesen…

    sJubiläum

    von am 13. August 2021 3 Kommentare

    Nummer elf – heute mal nett.

    Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt zu geben. Man glaubt es kaum.. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

    (…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

    und hier die begleitenden Links:

    WÜRZBLOG

    FRIZZ Würzburg

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #11: sJubiläum)

    ja genau, des vom Lådn. Scho widder fassd vergessn. Weil mir uns håld ned gedraud hamm, a gscheids Fessd zum orchanisier. Dabei wår des zum Deil ja a der Grund, für unnern Minipodkaasd, wo immer noch kenner is und a kenner werrn dud, awer håld doch irchendwie. Und so Mini isser a går nimmer. Wurschd edzad.

    A wenn mir nix feiern hamm könn, simmer drodzdem gfeierd worrn. Scho im Januar had der Ralf vom Würzblogg ned nur a Fläschle Frånggnschambus vorbeigebråchd, sonnern a ennen subberneddn Ardiggl uff seim Blogg gschriebe. Glüggwünschli sin vo üwerallher komme und drodz derre draurichn Siduazion had sichs gud ågfühld.

    Der zwedde große Ardiggl wår dann im FriZZ Mågazien. Echd subber promminend unnergebråchd oder blazierd und dodal ned und schö. Sobald die håld widder åågfangd hamm zum broduzier. Also brinndmäßich. Wår a guds Gfühl. Hadd irchendwie unnern Schdelleweerd in unnerm Würzburch arch schö kommendierd. Gloar simmer glee, awer mir dun scho ganz schö viel Schdaub uffwirbel. Un wolln dess a so.

    Had nacherd a der Radu Ferendingsbums – als Offischel vo dere IHK so gsehn. Fand ich a schö. Wie gsåchd, mir sin a glenns Lichd, awer mir brenne doch ganz schö hell un edz a scho äbbes lang. In dem Sinn find ich des a echd schö, dass nacherd soa Offischel daher komm dud und uns middener Urkunde ehr dud. Had uns a gfreud.

    So Zeuch is ned nur schö für uns, sondern a eefach gud fürn Låden. Privaad is des nacherd noch amål ganz annersch. Da sinns eher die glenne Sachn, wo ein immer widder erfreu du.

    Also mei Fraa mennd ja eh scho immer dass ich bekånnd bin wie a bunder Hund. Na ja, ich komm håld vo Würzburch und bin a aweng bund und a scho immer laud und a weng frech. Normål hald. Naja und weil ich hald von Nadur aus immer a weng frech bin, war des a neulich so. Mir dun ab und an gern amål a weng uffm Mee baddl. Wässd scho mid soan neumodischn Zeuch. Subb hässd des, is awer a wurschd. Mir also so am baddl, nacherd riech ich vo emm vo denne Grillbödli, wosd allerweil a immer öfder seh dusd, a schönne Briese Grillwurschdferdicharoma. Nacherd frächd ma hald amål, obs schmeggd, und ob noch mehr ferdich wär. Die hamm scho rechd gsäddichd gewirchd und ich habb mer gude Schanzn ausgrechned, was abzumbekomm. Wår dann a so. Sofford Wurschdbrödle uffm Mee ferdich gmachd und uns nübergreichd. Fand ich subber. Nacherd såchd der Grillmäsder noch gschmeidich: Sis zum viezichsdn. Und weil ich ja gråd bein baddl bin und da dann a echd mid mein Kobf amål ned im Lådn, dscheck ichs ned und såch nur süffisannd dangge. Der widder: Ne du Dollhorn, ned vo dir, vom Låden!

    Herrlich! A echd schönnes Annekdödle und a dibb dobb Beischbiel für des glenne Zeuch, wos eim wårm ums Herz wird.

    A wenn des des Jåhr alles ned ging, wie mir alle gwolld hamm, ihr habds uns ned vergessn und mir werrns a ned vergessn, dass noch a Feier ausschdeh dud. Wenns an der Zeid is, wermer scho widder a schönnes Fessd im Låden abhald. Zeid wirds. Ich hab ja neulich scho amål ågfangd üwer Veranschdaldungen zum red. Werrmer a noch druff zurückkomm. Verbål und a in der Dahd.

    Für heud is edz erschd amål genuch. Ich wolld blos loswerd, dass mir uns arch üwer euern Zuschbrüch, euer Solidaridäd und hald efach üwer unnere schönne Kommiunidi freu dun. Dannge für alles und a schönns Wochenend.
     

    Nummer elf – heute mal nett.

    Willkommen in der verkehrten Welt. Nach letzter Woche, wo ich mich echt mächtig aufgeregt habe, ohne zu fränkeln, was dem insgesamt relativ neutralen und fachspezifischem Thema wohl gerecht war, gibt es diese Woche das genaue Gegenteil. Fränkisch eignet sich nicht nur zum Meckern, sondern auch um sich positiv und aufgeräumt weiterlesen…

    Gehts noch?

    von am 23. Juli 2021 2 Kommentare

    Nummer zehn – Gehts noch?

    Tut mir leid, aber ich muss mich mal wieder aufregen. Und das geht am besten auf fränkisch. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

    (…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #10: Gehts noch?)

    Edz gråd, s ledzde Wochnend war ich seid echd langer Zeid amål widder im Miniurlaub. Vier Dåch wolldmer radfåhr, sörf, graxln und was wäss ich noch. Und håld ebn ned dahämm, sonnern im benachbårdn Ausland. S wår fassd a weng a Kuldurschogg. Dodål gechn mei normåle Gebflochnheid bin ich fassd ned neikommn nei mei gewohnde Aggdiefschbordurlaubsrüddmus. In derre Sonne simma gflädzd un hamm glesn. S hadd eefach gedauerd, bis so a gewisse Erdung aufkommen is. Ganz echd. Es wår irchndwas zwischn sensazionell und kriebie. Awer uff kenn Fåll normål. Normalidäd is awer enne vo denne Sachn, die wo mir dringend brauch du. Egål ob mir noch wess der Geier wieviel Jåhr mid dem Scheiß leb müss, mir brauchn echde Konzebbde wie mir damid umgeh könn, ohne eedsmål den dodåln Kolladderålschadn anzumrichd.

    Also amål ganz echd. Ich bin enner, wo eichndlich die ganze Zeid rechd dreu auf derre gewundenen Linnie midbalanxierd is, wo unner Bollidigg vorgehm hadd. Mussd ja ned mid jedn Scheiss dakkor sei und kannsd a amål was vermiss. Ich will da går nix schönred, es gehd eichndlich a nur um den brinzibbjelln Gesammdschlingerkurs. Der war wardscheins scho sinnvoll und had uns vermudlich vor enner ganzn Menge Schädn bewåhrd. Ich redd vom Großn und Ganzn.

    Drodzdem schdehn mir nach wie vor vor em riesn Drümmerhaufn. Wirdschaft, gesellschafdlicher Konsenz, Kuldur, soziale Gerechdichkeid und was wäss ich noch alles. Und mir hamm Wahljåhr! Anschdadd dass sich awer irchndwer brofilier dud, middem echdn Blån oder Roudmäbb, wies neudeudsch hässd, hörsde NIX!

    Also nix schdimmd ja ned ganz. Die Idaliener hassd khörd und die Engländer no mehr. Jednfålls bis kurz vor Schluss. War ja a rechd voll in denne Schdådien. Ging blödzlich. Is a weng griddisierd worrn, awer irchendwie dann doch als Exberrimend durchgangn.

    Wo isn eichndlich des Gehirn? Gehd des edz immer so weider? Is edz der nächsde Loggdaun vorbrogrammierd? Weil sich widder känner irchendwie echd amål Gedanggn gmachd hadd? Kann ned eefach amål enner dacheless reed? Gibbds eefach går känn mehr, wo was zum såchn hadd, sich was zum såchn draud und a noch kombedend is oder wenichsdenz wäss, wen er fråch könnd?

    NULL Konzebbd. NULL Konsisdenz. Wie soll irchendwer noch irchendwem bös sein, wenn der oder die zum Beischbiel üwerhaubd kenn Bock mehr hadd sich morchn scho widder a annere Embfehlung vo derre Schdikko geb zum lass? Wenn enner oder enne nimmer begreif dud, wieso die glenne Hochzeidsfeier mid zwanzich Leud immer noch a schdrenngs Konzebbd brauch dud, wenn vorher des Endschbiel üwern Äder gången is? Wie kann irchnd a Bürcher sei Greuzle vor enne von denne Bardein oder Leud mach, wo NIX zum såchn hamm? Wo immer noch kee Konzebbd hamm, wie der Schuddberch wechgeräumd werrn kånn? Wiesde dich auf so Zeuch in Zukunffd vorbereid kannsd? Wiesde edz dazu kommsd, die Schblidder wieder zum zammseddz?

    Mir sin schdolz uff unnere Demmograddie und wolln ganz sicher nedd widder irchnda Woanmänschou – ennen schdargen Führer oder so enn Scheiß. Awer der Kinnergaddn, wo grad um die Führung vo unnerm Land rumschdreid dud – der kann nix annersch, wie "Mammi Mammi, dem Armin sei Bausnbrod is gar ned vegan!", "Mammi, Mammi die Annalena had vei vorhin…!" und "Mammi, Mammi der Olaf hadd mir mei Sandburch kabuddgemåchd!" oder hald irchnd a annere üwerflüssiche und in höxden Maße unnsachliche Kinnergardnschdreidsbladdidüde rauszummblärr.

    Brunsverreck.

    In ebn dem Miniurlaub ham mir a noch des Büchle "Die filosofische Hinderdreppe" vonnem Herrn Weischedel dabeighabbd. Wennma sich des so durchles dud, wieviele echd schlaue Köpf sich scho genau die zerbrochn hamm und uff echd wichdige und gehåldvolle Sachn kommn sin. Üwer alle Jahrhunderde. Nacherd muss mer sich schäm, wie wenich des bis heud gfruchded hadd. Ich würd håld gern amål widder irchend so enn wirglich schlauen Kopf was såch hör. Des würd mir a weng Hoffnung gebb, dasses berchauf gehd.
    Und des wär scho schö…

     

    Nummer zehn – Gehts noch?

    Tut mir leid, aber ich muss mich mal wieder aufregen. Und das geht am besten auf fränkisch. Deswegen heute wieder mit Text und audiofile…

    (…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/LadenLeben/VomLadenundvomLeben10.mp3

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #10: Gehts noch?)

    Edz weiterlesen…

    Obachd Schbordsfreunde!

    von am 11. Juni 2021 2 Kommentare

    Nummer neun – meandernd.

    Ich bin mal ehrlich, der heutige Beitrag ist irgendwie eine Füllselfolge. Ich hab nicht wirklich was zu sagen, beziehungsweise hängt es an der ein oder anderen Stelle. Es wird zunehmend schwieriger, Interviewpartner zu finden, manches Format braucht zeit und Muße und trotz ein paar Tagen Zwischenerholung sind wir alle nicht wirklich erholt und genau deswegen nicht so kreativ, wie wir es gerne wären. Falls ihr mir also heute nicht so ganz folgen könnt, liegt das sicher an mir 😉

    (wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #9: Obachd Schbordsfreund)

    "Des is noch lang ned rumm. Schau der doch die Deppe å, wiese edz glei widder so du, wie wenn nie was gwese wär! Glotz amål annen Mee nunner. Brauchsd går ned nach Berlin oder woannersch hi fåhr – des gehd hier vor unnerer Hausdür scho los. Ruggzugg hamm mir die virrde Welle!"
    Schdobbbb! Aus! Schluss! Fresse håldn!
    Ich brauch kenn schwarzmåler-Brophedn. Genauso wenich wie enn wo mir verglärd, dass des ålles in Wirglichkeid ganz annersch is. Am liebsdn däd ich går nix mehr zu demm Deema hör, sonnern eefåch bloss noch amål widder ausspann und a weng Normalidäd einkehr lass.
    Im Lådn simmer ålle eefach bladd. Mir hamm edz mehr wie a Jåhr durchgebauerd. Ohne Urlaub und ohne Bersbegdiefe auf die gråd erwähnde Normalidäd. Edz gråd, wos a weng loggerer worrn is, hammer uns jeweils a amål a Woche Auszeid gegönnd. Also so halberd – weil mid emm Aach bisd gråd eh immer im Lådn. Des is edz scho widder bei a bår Leud seldsam rumkommn. "Ihr müssds ja dick hamm. Eds wo ihr endlich widder uffmach dürfd, gönnd ihr euch Urlaub. So a Lebe möchd ich ama hamm."
    A schdobb! Dengg amål für fünf Tsennt nåch!
    Na, dess middn Nåchdengg is allerweil eh für mehr Leud ned ganz so eefach. Unds siehd ja a ålles subberdoll aus. Mir verzähln euch reechlmäßich schönne Gschichdli aus derre gudn åldn Zeid – unnerm Hörmkivörs. Mir bedanggn uns andauernd bei unnerm sensadsionelln Kundnschdamm, der wo uns üwer derre schlimme Zeid gholfn hadd. Mir schdehn scho widder allerweil vor der Dür und drådsch mid Leud. Mir hamm gleich am Åfang enn feddn Ardiggl inner Lokalbresse ghåbd und edz scho widder a Dobblseid im Frizz. Bei uns läffds wie bein Håns im Glück. Subber un vo allee.
    Ja, dess mag scho so wirgg un irchendwie simma ja scho a weng befordeilld rüwerkomm üwer die vielln Phåsn vo derre Bandemie. Ich möchd a sicher ned dausch mid wen ånnerm, der wo sei gånze Exisdenz n Bach nunner had geh seh. Awer ganz ehrlich dess allenz is ned die ganze Wåhrheid. Mir san edz gråd innerrer echd brikärn Siduazion. Ned bloß mir vo derre Romånbudig, sonnern mir alle. Der ganze Misd had jedn vo uns auf sei Ård arch viel Krafd gekosd.
    Der enne is nei a Loch gfålln, weilem dahämm die Degge naufn Kopf gfalle is, der anner mussd sich grummarbett, um wenichsdenz halbwegs üwer die Rundn zum komm. Nüangsn gibds da jede Menge un manche vo denne Broblemmli måch un koi mer går ned vorschdell. Ich wäss blos, dass mir ålle älder worrn sin. Älder, als wie des die verschdrichene Zeid verglär ko. Zusädslich is die Zeid, wo vergånge is, a noch so was wie a gschdolene Zeid. Als hädd mer uns um Leben bedrochn, was mir nie mehr zurügggriech. Selbsd wenn sonst nix nei die Brüch gange wär, wär des scho ansich a Unding. Ich dengg dass des ned bloß mir so gehd, sonnern dass des bei arch vieln vo uns ähnlich rüwerkommd. Des Gfühl erzeuchd nacherd widder a Vielfald vo unnerschiedlichn Reachzione.
    – Da gibbds die, wo scho längsd zammbrochn sin, die wo deswechn a jedn Raddnfänger hinnerher gloffn sin un sich scho länger vo jeglichn verschdandesmäßichn Sachn verabschieded hamm. Erglärbår, awer hald kee Obzion.
    – Nacherd gibds die drågischn Fälle, wo sich uff ånnere Ard verabschiedet hamm, weilse eefach zammbrochn sin unner enner Lasd, wo se eefach ned schdandhåld hamm könn. Ah erglärbar, zum Glück weid von meiner Mendalidäd fort.
    – Wieder annere hamm edz eefach genuch un wolln bloß noch enns, widder uff die Bisde. Feiern und bardimach – is ja rum. Kammer a verschdee, gråd wemma sich noch wache an sei eichene Schdurm un Drang Zeid erinnern ko. Is hald leider a a gfährliche Sach.
    – Schließlich gibds a noch die, wo irchendwie allem a weng folchn könn awer hald noch ganz gud daschdeh du. Für die gibds edz immer noch kenne Endwarnung, also noch lang kee Normalidäd. Irchendwie had mer sich an alle Recheln ghåldn – had den ganzn Missd mid viel Enerchie üwerschdanne und wünschd sich edz nix mehr, als wie des ålde Lebn zurück. Awer da naachd hald der Zweifel an emm. "Isses wirklich rum?" "Wirds üwerhaubd widder wies amål war?" "Kommd die Abrechnung ned eh noch mid der groben Kelle? Wenn nacherd sich rausschdell dud, dass unner Wirdschafd sich doch ned so eefach erhol dud, noch jede Menge Gschäfdli und Kneibn uff derre Schdrecke bleib werrn?" "Wenn mir alle nie mehr zurückkomm könn zu dem, was mir als Normalidäd in Erinnerung hamm du?"
    …da könnsde gråd edz noch zammbrech. Deswechn is des a edz a echder Knackbunggd in derre Gschichd.

    Mir müssn unnere Leichdichkeid widder find. Mir dürfn awer a ned eefach alles vergess.
    Mir selber hamm edz in der Hand, wohins weider gehd. Deswechn würd ich mir a echd wünsch, dassmer ebn ned eefach zurückkomm zu dem, wasmer als Normalidäd im Kopf hamm du, sondern zu enner Normaldäd Zwäbunggdnull. Wennmer genuch Leud hamm, wo sich des ned nur wünsch du, sonnern wo sich da echde Gedanggn drüwer mach un nacherd gemeinsam annem Plan arbeid du, nacherd könnd des was werrn.

    Bloß ich für mein Deil bin eefach zu müd. Merkdmer wadscheins a scho an mein wenich zielgerichdedn Beidråch, der wo sich meandernd durch die Gechnd bewechd, ke End find und a kee Konsisdenz had.
    A enne vo denne Gschichdn. Die ganzn Exdrawürschd, wo mir angfången hamm, um zum üwerleeb, sin schwer wieder zurückzumfåhr. Freidåch muss irchendwas greadivs im Minipodcasd komm. Dummerweise hab ich edz nimmer den absolud exisdenzielln Druck, weil ich a gern a weng widder "Normalidäd" hab würd und mich vo dem Gedanggn einlull lass. Zum annern bin ich echd müd. Die verdammde Zeid hat a mich echd Krafd gekosdd. Du hasd dich immer und schdändich modivierd und går ned gmerkdd, was des kosdd. Långer Rede kurzer Sinn, der Wille is da, awer endschuldigd mich und uns bidde, wenns im Momend ned jedesmal berfeggd is.
    In diesem Sinne: obachd Schbordsfreunde, bleibds gesund und duds ned üwerdreib, awer schaud, dassder euern Schbass und euer Freud widder find dud.

    Nummer neun – meandernd.

    Ich bin mal ehrlich, der heutige Beitrag ist irgendwie eine Füllselfolge. Ich hab nicht wirklich was zu sagen, beziehungsweise hängt es an der ein oder anderen Stelle. Es wird zunehmend schwieriger, Interviewpartner zu finden, manches Format braucht zeit und Muße und trotz ein paar Tagen Zwischenerholung sind wir alle nicht wirklich erholt weiterlesen…

    Unerhörd

    von am 21. Mai 2021 5 Kommentare

    Nummer achd – auf dünnem Eis.

    Um weiterhin Abwechslung zu gewährleisten, heute wieder eine Glosse. Ein heikles Thema. Ich möchte von Anfang an klarstellen, dass mir sowohl die Fragilität Einzelner bewusst ist und deren Status persönlich heilig, ebenso die prinzipielle Unterdrückung von Gruppen oder Geschlechtern zutiefst zuwider und fremd ist. Niemals möchte ich in polemische Hörner populistischer Schwätzer tröten. Dennoch ist das Thema um das es geht ein nicht minder ernstes und beängstigendes. Und gerade um Wirtshausblökern den Wind aus den Segeln zu nehmen, sollten wir uns eigene Gedanken dazu machen. Eine Gemeinschaft muss eine gleiche Gemeinschaft sein. Weder darf das Wohl Einzelner über das Wohl der Gemeinschaft gestellt werden, noch darf das Wohl Einzelner der Gemeinschaft geopfert werden.

    Zum besseren Verständnis der angeführten Beispiele: Ich zitiere Walter Moers in seinem Roman "Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär". Qwert Zuiopü ist eine Romanfigur aus dem erdachten Land Zamonien. Für schnelle Infos empfehle ich das Zamonien Wiki und für den vollen Genuss die Lektüre ALLER in Zamonien spielender Romane von Walter Moers. Es wird nicht zu eurem Schaden sein 😉

    (wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Vom Låden und vom Leben
    (audiofile #8: Unerhörd)

    Heud morchn hadd ich a weng en Grant. Edz hab ich amål a Deorie, die wo ich eefåch nein Raum schdell.

    Wenn ich mer des Wordschbiel "Die Unerhördn" als Üwerschrifd vorschdell, nacherd is der Unnerschied exdrem groß, von wann der bassende Ardiggl gwesn wär. Oder is. Wenn ich edz zum Beischbiel mir des in die Achzicher versedzd vorschdell du, nacherd is des dodål gloar. Dann bin ich soford bei enner Randgrubbe. Wie zum Beischbiel denne Banker vo damåls. Unerhörd is nadurlich emål weil se in derre Zeid håld Zeuch anghabd ham, wo dodål unkonform gwesn is, Sachn gmachd ham, wo nei die Nås vo die gudn Bürcher ruggzugg naufgange is und sich üwerhaubd hald ganz eefåch "unerhörd" aufgführd und geebe hamm. Unerhörd gfühld ham se sich awer ausm ganz annern Grund. Weil se håld des Gfühl ghabbd hamm, dassene kenner zuhör dud und se eh nix erreich könn. Des had dann so a "No Fiudscher" Fieling erzeuchd.

    Wenn ich awer edz des selbe Wordschbiel verwend würd – also blos hübodedisch – nacherd wär die Sachlåche annersch. Anzieh dürfsd dich heud, wiesd willsd, ohne dass irchendwer die Nåse rümbf dud. Jedenfålls wennsde ned schdinggn un schmuddeln dusd. Awer des dud ja heud eh kenner mehr, weil wurschd wie exoddisch irchendwer sein Look bräsendier dud, geleckt musses eh sein. Also Insdagrämmdauglich håld. Awer ich wolld ja ned abschweif.
    Randgrubbn gibds nadürlich nach wie vor genuch. Hörd mer ja a. Laud un deudlich und bermanend.
    Da sin die eearmichn naddifdoffischn* Bienenzüchder, die wo nadürrlich subventionierd werrn müss, wechn irchnd enner eegschlebbdn Raubmilbe, die sich dangg Glimmaerwärmung edz auch bis nach Sgandinavien durchsedz kann. Un an schbeziellen Milbnabwehrseiberarm griechns a endwiggld, die zwä. Na ja, wardscheins isses bionische Bionierarbett. Un zahl duds eh die Kass.
    Bloos dasses håld mehr Eearmiche geb dud. Un a mehr Bienezüchder. Un fürn Glimmawandl hilfz a nix.

    Oder die geblåchdn Gallerdbrinzessinnen aus der 2364. Dimension, die wo unmöglich die gleiche Schuldoiledde benudz könn, wie die ånnern. In der Nachdakademie nadürlich.
    Allerlei solche Grübbli, wo ich eichndlich går ned als Grübbli, geschweiche denn als Grubbe seh würd, nudzn laud un deudlich ålle Schbråchrohre moderner Medien. Und findn garandierd a jeweils genuch Leud wo ihne ned nur Gehör schengg du, sonnern a noch diefsdes Verschdändnis dafür, dass ma sich doch um diese arme bemidleidenswerde Randgrubbe kümmern muss.
    Ich will mich garandierd ned lusdich mach üwer Qwert Zuiopü oder irchend a annere unverschdandene Randgrubbe. Es is nur so, dasses meines Wissens nach håld blos ennen gibd, aus derre 2364. Dimension, der wo als Gasdschdudend die Nachdakademie besuch dud. Brauchd der dådsächlich a eichns Gloo oder könnd der sei Ausscheidungen ned eefach nein Müll werff? Wie auch immer, soweid ich des verschdanne hab, übernimmd ja eh der Schdaad un die Gemee der Finsterberge den Löwenandeil vo die Kosdn… Egal. Edz ned noch mehr abschweif!

    Die eingångs geschdellde Fråche war, ja ned WER NED, sondern WER heud als "unerhörd" durchgeh könnd. Un da drauf hab ich a inderesannde Andword. Des sin nämmlich ganz schö viele. Die Randgrubbe derer, die wos Maul ned schdändich aufreiß du. Die wo brav ihrn Alldåchsdschobb verrichd du, den ganzn Misd mid dem Gallerdbrinz** ned scho widder hör könn und a kenn Bock druff hamm, dem, was ihne zuschdeh würd, hinnerherzumrenn. Sich also schdändich drumzumkümmern, dass des, was hald früher eefach so war, wo mer edz dausend neue Reecheln befolg muss, a boar Andräch schdell un vielleichd a noch sei Vorschdrafnregisder, sei Bunggdekondo un sein Bauchumfang angeb muss. Um eefach bloß a Kondo zum eröffnen, sei Schdandardleisdung für a Vorsorcheundersuchung bezåhld zum griech oder was wäss ich. Die ganz normåln, schdillen Bürcher, sin heud ofd wenicher erhörd, oder eben unerhörder, wie der Gallerdbrinz. Die meandernden Verfüchungen und Verordnungen, die wo irchendwer grampfhafd versuchd anzumbass an ALLE, um bloß kemm uffn Schlibbs zum dred, sin am Schluss für fassd alle a Belasdung und für a boar a Verbesserung. Dabei sin die boar ned bloß Geldsägg wechn denn schdändich nachgebesserd werrn muss, um Schlubflöcher zum schdopf, sondern a die unendlich vieln Schbliddergrübbli von Schbliddergrübbli.
    Dass nacherd widder die Rraddnfänger komm du um diese Mehrheid anzumzapf un denne Flausn nei die Köpf zum sedz is gloar.

    Heud bisd unerhörd wenndsde s Maul hald dusd. Wenndsd früher unerhörd warsd hassd dann dei Maul uffgmachd.

    *Ich bediene mich hier bei Walter Moers. Die genaue Erklärung von Natifftoffen findet man im "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller" oder im zamonien.fandom.com/de/wiki

    **Qwert Zuiopü, Gallertprinz aus der 2364. Dimension und die Nachtakademie stammen ebenfalls aus dem Roman "Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär" von Walter Moers. Die genaue Erklärung findet man ebenfalls im "Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller" oder im zamonien.fandom.com/de/wiki

    Nummer achd – auf dünnem Eis.

    Um weiterhin Abwechslung zu gewährleisten, heute wieder eine Glosse. Ein heikles Thema. Ich möchte von Anfang an klarstellen, dass mir sowohl die Fragilität Einzelner bewusst ist und deren Status persönlich heilig, ebenso die prinzipielle Unterdrückung von Gruppen oder Geschlechtern zutiefst zuwider und fremd ist. Niemals möchte ich in polemische Hörner weiterlesen…

    Rraddnfänger

    von am 30. April 2021 noch kein Kommentar

    Nummer sieben – um mir etwas Luft zu verschaffen.

    Schon klar, dass "Vom Låden und vom Leben" nicht in die Audiofiles gehört, in denen wir euch Geschichten aus dem Laden oder Geschichte des Ladens nahebringen. Und ja, das gewählte Format bewegt sich gerne mal auf "dünnem Eis". Weil es eben im Sinne einer Glosse Stellung bezieht. Sich lustig macht oder sogar anfeindet. Sicher werde ich mit diesem Beitrag nicht die Meinung ALLER treffen, aber es ist eben meine Meinung. Wer keinen Bock darauf hat, kann die Folge ja überspringen. Ich hatte einfach nur die Nase voll von ein paar Meldungen des Tages.

    (wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Edzd amål ganz echd. Ich wäss, dass mir uns uff unnerer Seid aus Bollidigg und som Zeuch naushald solld – un im Normålfall a dun. Ennziche erlaubde Ausnahme is die Glosse "Vom Låden und vom Leben". Deswechn is die a normål vo der Frondseide ausgenomme. Edz hammer des aggduell veränderd. Weil die edz in die Audiofeils neighörd. Also is erhöhde Korreggdness geforderd. Wiesde gråd widder gseen hasd, is des so a Sach mid Bossizionierung in Bezuch auf Corona, Corona Rechln un üwerhaubd dem ganzn Zeuch. Inklusive ebn vom Abwäch. Wenndsde dumm rumredd dusd, dass des ålles blos Pförz sin und des Firus nix annersch wie a Schnupfn, necherd is des håld dodål efåch als Gschmarri zum idendifizier. Wer des glebbd, is håld a Debb. Wennsde edz awer eichndlich scho ned ganz uff dein Kobff gfalle bisd und scho enns un enns zammaddier kannsd, mussd ja drodzdem ned mid jeder von denne Endscheidungen dakor sei. Ma dörff a ruhich a mål sein Mund uffmach un såch, dass eim dess enne oder ånnere ned schmegg dud. Dabei mussd håld nur zwä Sachn im Sinn behald:

    Zum erschdn mussd amål verschdee, dass die allgemeine Unzufriednheid mid derre Gesåmmdsiduazion die Zündschnür vo uns ålle scho deudlich verkörzd hadd. Un dass mer middlerweile eichndlich nimmer a Meinungsvielfåld hamm du, sonnern efåch bloß noch zwä Lacher. Und wennsd nacherd uff Missschdänd hinweis dusd, auf unsächlich langsamme rechionale Reagdzione uff geänderde Geseddzeslåchn – zum Beischbiel die offizielle Rechelungs-Webbseide vo unnerrer Schdadt Wörzburch, wo seid inkrafddredn vom Bundesbremsbrogramm noch immer ned Dacheles schdeh dud, was mer edz mach dörf un was ned – oder wennsde amål nausblärrsd, dass des schdändiche Hü und Hodd a noch die ledzn glenne Einzelhändler nein Ruin dreib wird – wennsde üwerlech dusd, dass die eh scho beschissene Bildung in derre Jåhrgäng sicher ned besser werrn dud – un da könnd mer edz a noch a schier endlose Lisde nanhäng – nacherd muss dir im derzeidign Momend enne Sache absolud bewussd sei: So richdich des ålles is oder sei måch. Des iss Wasser uff die Mühln von ennerer Seid, womid du wardscheins går nix zum du hamm willsd.

    Zumm zwäddn dörfsd nie ausm Blick verlier, dass des edz ehm so is, wies is. Jeder ennzelne vo uns, wo zu lax mid der eichenen Verandwordung umgeh dud, is ned nur wie a Raser uff der Landschdraß maximål für sich un a boar Annere verandwordlich. Enner wo aus Blödheid oder – noch viel schlimmer aus am fehlgeleidedn Groll raus gechn den ganz Missd – absichdlich drauf scheiß dud, sorchd zumindesd dafür, dass genau dess, wogechn er sich auflehn will noch viel länger bleim wird. Waddscheins awer dud der noch viel mehr Schådn anrichd. Wässd scho Schmedderingsflüchl un so…

    Dass des so is, sorchd edz dummerweise dafür, dass die Leud, wo a echde Griddig im Sinne vonnem Disskurs oder nem konsdruggdivn Weechweiser loswerd woll, ofd ihr Maul håldn dun. Um ja ned noch mehr Branndbeschleunicher nei die Hochöfn vo derre ånnern Seid neizumschüdd.

    Un dess is am End wirglich Hisdori Ribieding. Wenn Aschlöcher un Berufsagidadoren so a Schdimmung uffgebaud hamm, dass Normålschderbliche ihr Maul hald du um bloß ned in des Lacher neigezerrd zum werrn, nacherd hassde unner Demmograddie nachhåldich ge- oder zerschdörd. Un am End ham die Debbe, wo beinlicherweise gråd so dun, als wie wenns gechns neue Dridde Reich kämpf du, an schönne Nährbodn für genau des bereided. Wennmer Bech hamm. Wenns ned gånz so dumm läffd, hammse zumindesd dafür gsorchd, dass mir ålle noch viel länger mid dem ganzn Missd kämbf müss.

    Deswechn edz hier noch amål im Glårdexd: Ich bin ganz un går ned zufriedn mid der aggduelln Siduazion. Un mir wärn ålle Debbe, wenn mer ned an so mancher Endscheidung berechdichde Zweifel hädd. Awer ich bin ned so blöd, dass ich ned üwer mein Schdadtrand und mei Landesgrenze schau kann. Lassd euch kenn Scheiß verzähl. Bloß weil bei uns bei weidn ned ålles subber lauf dud. Es gibd ned bloß zwä Sichdn. Des dun euch bloß a boar Leud versuch zum verglär. Un es gibd a kenne aldernadivn Faggdn. Nur ennen wissendschafdlichen Diskurs. Un da isses je nach Schdand der Forschung a normål, dasses mehr wie enne Meinung geb dud. Wichdich is, dasses euer Meinung is un ihr ned irchndwelchn Scharladåne oder noch schlimmer Aschon Brofokadör hinnerherrennd.

    Rraddnfänger solldn sich um Naacher kümmern, Wissndschåfdler um a Middl gechn die Bessd, Ärzde um die Infizierdn, Boliddiger ums Volgswohl. Wenn der Kammerjächer sei Kombedenzfeld verlässd, nacher seh ich schwarz. Für unner Gesundheid, unner Wirdschafd, unner Bildung, unner Kuldur, unner Freiheid – kurz für unner Zukunfd.

    Nummer sieben – um mir etwas Luft zu verschaffen.

    Schon klar, dass "Vom Låden und vom Leben" nicht in die Audiofiles gehört, in denen wir euch Geschichten aus dem Laden oder Geschichte des Ladens nahebringen. Und ja, das gewählte Format bewegt sich gerne mal auf "dünnem Eis". Weil es eben im Sinne einer Glosse Stellung bezieht. weiterlesen…

    Schbessarträuber

    von am 16. April 2021 2 Kommentare

    Nummer sechs – aus aktuellem Anlass und weil ich Lust dazu hatte.

    Ein etwas älteres Format, das vielleicht nicht alle von euch kennen, weil es bisher eigentlich eher im Hintergrund gelaufen ist. Aus der Reihe Vom Laden und vom Leben ein kleines Dankeschön an unsere local Heroes Gunther und Kai.

    (wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):

     

    Servus ihr da draussn. Heud amål ganz annersch. Des brauch ich als Buffer.

    Dem Bernie sei subbergude Beidräch hamm mich fasd a weng in a Loch neigschdürzt. Geschbrächli sin derzeid a ned so efåch un immer nur mei Garschdichs Geblubber is uff Dauer a weng långweilich. Also hab i mich amål hingsedzt un a weng Bräinschdorming gmechd, was allerweil går ned so efåch is.

    Mir dud ned nur der Schädel brumm vo die schdändich wechselndn Cofid Recheln und die Sorche um unnern Lådn, sondern du findsd a unnerm Dåch efåch kei Ruh zum Greadivsei. Jammern is blöd un wird a ned besser, wenns sich schdändich wiederhol dud. Schimpf und schänd üwer unner Bolliddiger däd sich zwår anbied, awer Bollidig du mir ja immer versuch raus zum håld. Also hab ich mir denggd, dass ich amål in mein Oberschdüble rumgruusch könnd, was denn bosidiv wår in denne ledzde Wochn. Also mei Cofid Desd wars ned.

    Awer – un des kammer efåch ned deudlich genuch såch – wirglich un dodål bosidiv war der agduelle unnerfränggische oder meefränggische Asderix vom Gunder unnem Kai. Ned nur, dass des Büchle widder saugud in unner Rechion versezd wår un mir deilweise die Dräne vo die Aach rausgeläffn sin, sonnern a der unglaublich dolle Elan, den wo die zwä bei der Bromoschn annen Dåch gleechd hamm.

    Und dann noch die dodål sensazionelle Solidaridäd mid unnerm Lådn, dass die in derre Zeid drodz derre Eschrängungge und dem ganzn Brimborium, wassde allerweil mach mussd, bei uns im Lådn a riläxde Kondaggdlos-Sichnierschdund abghåldn ham mid hunnerd sichnierdn, vorbeschdelldn Büchli, jeedz mid am indifiduelln Schbrüchle, un damid ned nur uns, sonnern a ganz viel Leud glücklich gmachd ham, des is in derre beschissene Zeidn echd was weerd.

    Un zum Dangg für die zwä, sicher ned, weil mir sonsd nix nein Sinn komme is(!), hab ich mich uff mei ålds Formåd besonne. Vom Lådn un vom Leben. Des wår am Åfang blos a Dexd, is awer auf muldiblen Wunsch zu mein erschdn audiofeil gworrn. Da hads dodål viel Leud geem, wo des ned ham lees könn. Also kä Analfabedn an und für sich, sondern håld nur ned so unnerer Schbråch mächdich. Also unnerer meefränggischn Schbråch. Deswechn hab ich dann ågfangd, des ned nur aufzumschreib, sonnern a zum redd. Also uffzumzeichnen. Weil wemmas hör dud, isses a weng efåcher, als wie wemmers lees muss. Bein "Schbessraträuber", so hässd nämmlich der Neue vom Unnerfrånggn Driem Diem, is des a so. Deswechn mei Dibb am Schluss: wenns kenn Sinn mach dud, efåch amål laud lees. Des hilfd. Käffd des Bändle, es is echd doll un die zwä dun sich a gscheid neifreu, wenn die Auflåch schnell wech is. Dann gibds vermudlich a a zwädde.

    Für heud såch ich dangge und hoff, ihr habd euern Schbass ghabd. Servus un bis näxdn Freidåch,

    euer Gerd

    Nummer sechs – aus aktuellem Anlass und weil ich Lust dazu hatte.

    Ein etwas älteres Format, das vielleicht nicht alle von euch kennen, weil es bisher eigentlich eher im Hintergrund gelaufen ist. Aus der Reihe Vom Laden und vom Leben ein kleines Dankeschön an unsere local Heroes Gunther und Kai.

    (wie immer zum hören und weiterlesen…

    Ruhich blud

    von am 24. November 2020 Kommentare deaktiviert für Ruhich blud

    Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:

     
    Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, rummzummjammern, wie unner Kundn zufriedn zum schdell. Ich wäss, dass mir ned berfeggd sin und a unner Fehler mach du, awer ganz echd es is a ned immer eefach.

    Uff der enne Seid fålln bei die grosn Verlåche immer mehr Dobbseller wech, weil die sich umoriendier du. Uff der annern Seid, dud der Kunde vo heud hald ålles seh – un doch ewe net wirklich ålles.

    Wenn ich zum dausendsdn mål zu Büchli oder was wess ich befråchd werd, wo mir ned besorchn könn, weil die glenne Verlåche håld kei Inderesse drann ham du, den verbreidndn Handel zum beliefern, ihr Dreckswår awer selber bei Big Äi eischdell du, nacherd is des dodål besch.. zum verglär. Dangge Schwergråfd Verlach, Fesda – mid månche Sachn – un so weider. Wenns du edz vo denne annern mühsam dei Gewerch zammbeschdell dusd, un die a noch mid Beidräch üwern grüne Glee lob dusd un dann bei dir als Andword uff der eichene Seide a Link komm dud, für Direggdbeschdellungen, nacherd muss ich mich schonnamål uffrech. Dangge dafür liewer Hirnkosd Verlåch!

    Wenn annere, größere Verlåche – wobei des edz a eher nei die Schbieleegge neigehd awer ned nur – wenn die uns also versuch zum ködern, mir solln doch Prommoveranschdaldunge mach. Mir grieng a was dafür. Also so mid Leud un so. Ich menn edz a mehr wie vo zwei Haushald, weil sonsd is so a Brommodings eher fürn Arsch.

    Ich muss also Faxn mach, die wo garandierd ned coronaverdrächlich sin oder conform, oder wie a immer… um Zeuch zum bekomm, was ned nur exglusief is, sonnern a  dererård beworm wird, dass mir des hamm könnd. Sach amål gehds noch? Fälld denne nix bessers ei, als wie ausgerechned jedz limited rärs zeuch dadrann zum bind, dassmer Weddbewerbli oder Kondäsds mechd?

    Mir fehld ned nur der Sinn von dem Unsinn, ich finds fasd so dumm wie die wo gläbb, dassmer an dem Virus gläbb muss, wemmern griech soll. Dangge für den Skaiwoker und nee, ich mach sowas ned ihr Bärli. Und ich deng a ned, dassder euch a nur mid dem Gedångge befass müsdeds, ob mer vielleichd ned doch irchend a Guzzele find könnd, für die Debbe vo Händlern, wo drodzdem was mach woll.

    Immer wenn irchend so a Zeuch kursier dud, was mir ned griech könn, nacherd könnd i scho… Wenn mir was ned griech könn, wasses awer im Inderned gibd, dann musses dess dord noch ned amål gebb. Smuss nur zum find sei – un wo dann des dord, wos des Zeuch echd gebb dud is, dud den, der wo mich frächd, und dem ich des verglär muss üwerhaubds ned indressier. Der mergd sich blos, Ich griechs ned un des Inderned scho.

    Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/LadenLeben/VomLadenundvomLeben05.mp3

     
    Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, weiterlesen…

    Muldible Bersbegdivn

    von am 27. Januar 2020 Kommentare deaktiviert für Muldible Bersbegdivn

    Nummer vier – Vielleicht ein wenig lang und wirr. Aber ich habs verstanden:

     

    Gloår isses uns ålle, dasses nacherd immer mehr wie nur enne Sichd gebb dud. Dadurch dass mer åwer heud Indifidiualismus gern amål mid Echoismus oder Echozendrigg vermisch oder sogår verwechsel du, wirds ned gråd leichder, uns da neizumdenk. Uff dere annern Seid sin ja – ber deffinizionem – immer die Annern. Un mir sin uns hald selbsd die Nächsdn. Dass die Zusammenhäng ofd amål deudlich komblexer sin, gehd sozusåchn nimmer üwer unnern Ereichnishorizond naus. Im kosmischn Sinn sin mir middlerweile alle sowas wie Singularidädn.

    Wenn mir in unnerer glenne Weld awer nimmer üwer unnern Horizond nausguck könn, nacherd wirds schwer mid Konsenz oder Verschdändnis.

    Gråd hab ich amål widder a weng rumrescherschierd mid Baasfeinder zwä auf deudsch. Da dud der Dübb von Ulisses Schbiele (Ulrich Schmidt) bei denne Orchnschbålder (orkenspalter.de) dodål blasdisch verglär, wieso heud nix mehr ohne Graudfanding geh würd. Dass die Orchnschbålder a weng Ulisses-dreu und der Dübb vom Verlach nadürlich nix annerweidichs saach kann is eh gloar. Awer genau da is dess Broblem. Dreue. Eischwör. Bobulismus. Wie innere Digdadur. Die großn Insdrumende vo Demagochn – blos, dass heud jeder Debb a glenner Dyrann, Digdador oder Demagoche sei kann. Wird a gern als Influendser bezeichned. (Ne, ned die Gribbe, die soschl nedwörk doldies)

    Die Dinge sin hinnerum fei immer komblizierder un komblexer, wie mer in sonnere Dårschdellung verkenn kå. Gloar is so a Umgehung vom Handl nadürlich a Brofiddobdimierung. Kammer nacherd a gud als bro Konsumend verkäff. Da, guggd her, ihr schbård vei was, weil wemmer des heudzudåch normål kalkulier würd – also üwern Handl – nacherd müssded ihr viel mehr zahl. Da såch ich nur: sieht mer ja bei Bechasus (Pegasus-Spiele) – ebe nit! Bei dere ganzn Broffidobdimierung vergessn die eichndlich immer üwern Dellerrand nauszumguck. Könnd mer såch: so läffd unner Weld håld.

    Ich glebb blos, dass genau dadrin ofd auch amål die Wurzel vo vielen Broblemmli schdeggd, die wo mir grad alle hamm. Ned, dass ich glebb dass früher ålles besser war, åwer dodål viele Broblemmadiggn sin hald ersd dadurch endschdånnd, dass mer versuchd hamm zum obdimier. Un dass mer heud derard um Broffidd bemühd sin. Oder a davou abhängich, dass mer die Kehrseid vo dere Medallie gar nimmer seh könn. Geschweiche denn a noch die Möchlichkeid in Bedråchd zie, dasses vielleichd gar kei Medallie sonnern a Bolieder sei könnd. Mid muldieble Bedrachdungsweisn.

    Genauso wie åld bei weidn ned immer gud sei – und amål rennofierd werrn muss is går manches mål a Restaurazion sinvoller als wie a Abriss. Öggonomisch und vor allem a öggologisch. Die Resursn, wo mir verschwend müss um was neu aufzumbau sin im Normålfall deudlich grösser. Was amål ford is, kamma ned efach reaktivier. Erschwerend kommd hinzu, dass innem Öggösysdem wo a gånze Drofieebene fehl dud, nacherd a Keddnrekzion losgehd und die Folchn nach obn sowie nach unne zum schbür sinn. Und edz du ich mei Maul håld, weil sondsd wird des Ganze a mehrseidichs Bampfleed un kenner hörd mehr zu.

    Nummer vier – Vielleicht ein wenig lang und wirr. Aber ich habs verstanden:

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/LadenLeben/VomLadenundvomLeben04.mp3

     

    Gloår isses uns ålle, dasses nacherd immer mehr wie nur enne Sichd gebb dud. Dadurch dass mer åwer heud Indifidiualismus gern amål mid Echoismus oder Echozendrigg vermisch oder sogår verwechsel du, wirds ned gråd leichder, uns da neizumdenk. Uff dere annern Seid sin weiterlesen…

    Schbassåruf als Imeil

    von am 29. August 2019 1 Kommentar

    Nummer drei, der eingesprochenen fränkischen Texte. Sehr netter Anlass, ich hoffe, ihr habt genausoviel Spass… auch wenn es nur zum Teil fränkisch ist.

    Nummer drei, der eingesprochenen fränkischen Texte. Sehr netter Anlass, ich hoffe, ihr habt genausoviel Spass… auch wenn es nur zum Teil fränkisch ist.

    Der Uffhänger für mei heudiche Liddanei is diesmål a Imeil vonnan fleissichn Leser vo unnere Rezis. Der had da gråd amål a voll clevere Idee ghabbd un hadd dann glei gmennd, uns druff anschbrech zum müss. Via Imeil. Ich du die Fråche edz amål ned üwerseds, sonnern lass die in eewandfreim Deutsch steh:
    "Könnte man eventuell die Self Publisher etwas besser abbilden? Das wäre zumindest für die Kindle Unlimited Abonnenten, die sich oft durch viele minderwertige Bücher wühlen müssen, um dann ein Gutes zu finden, ein guter Service."
    Bernie hadds zuerschd gsenn. Kochd hadder… uns dann mir üwerlassn, ob un was ich schreib du. Für mich war des a leichde Üwung. Ich hab denn nämmlich glei durchschaud:
    …wenn du die Selfpublisher lesen möchtest, die größtenteils am Buchhandel vorbei publishen, kannst du nicht von einem Buchhändler, der seine Brötchen damit verdient, erwarten, dir da eine Empfehlungsliste zu kredenzen.
    Wenn du dann noch das Amazon eigene Format anfragst, kann ich nur an eine Persiflage im Sinne eines gefakeden Anrufes im Radio glauben. Falls du hiermit etwas vergleichbares vorhast, würde ich dich aber dann doch bitten, meinerseits die Zitatrechte von dir abgetreten zu bekommen.
    Wir sind doch für einen pfundigen Spaß immer zu haben und bringen die Leute gerne zum lachen.
    Liebe Grüße aus Hermkes Romanboutique

    So, un dess hab ich edz a in mein orichinål Deutsch glass. Brauchd ma går ned zum üwersedz, damiddes lusdich wird. Isses a so scho. Zidådrechde hab ich üwrichns a ned grichd, der Dübb had sich nämmlich nimmer grührd. Wie auch immer sein Name hab ich ja nedd gnannd.
    Ich griech vei solcherde Fråchn alleweil immer öffder. Mid Vorschläch, wasmer besser mach könnd und wie mer unner Gschäfd für soll. Als Imeil, üwer Messendscher und was a immer. Offensichdlich mach mer alles richdich. Weil in die soschl Nedwörx simmer dobb angekommn, griechn subber Bewerdungen un dolle Vorschläch. Edz mussmer die Leud nur noch widder nein Låde bring…

    Nummer drei, der eingesprochenen fränkischen Texte. Sehr netter Anlass, ich hoffe, ihr habt genausoviel Spass… auch wenn es nur zum Teil fränkisch ist.

    https://www.comicdealer.de/wp-content/uploads/audio/LadenLeben/VomLadenundvomLeben03.mp3

    Nummer drei, der eingesprochenen fränkischen Texte. Sehr netter Anlass, ich hoffe, ihr habt genausoviel Spass… auch wenn es nur zum Teil fränkisch ist.

    Der Uffhänger für mei heudiche Liddanei is diesmål a weiterlesen…