Basement Tales
von Horst Illmer am 12. Februar 2019
The Dandy Is Dead präsentiert
BASEMENT TALES – Vol. 1: BODENSATZ
Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
ISBN 978-3-947652-01-3
The Dandy Is Dead präsentiert
BASEMENT TALES – Vol. 2: SPERRGEBIET
Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
ISBN 978-3-947652-04-4
Die „klassische“ Horror-Kurzgeschichte ist tot – und wie sich das für Tote und Horrorgeschichten nun mal gehört, ist sie als „New Weird“-Story zurückgekehrt und führt in den BASEMENT TALES des von Tom Becker in Saarbrücken neugegründeten Verlagshauses The Dandy Is Dead ein recht lebendiges Schattendasein.
Okay, okay: „Der Schönling ist tot“ wäre jetzt auch nicht wirklich ein toller Name für einen Verlag – aber muss es wirklich „The Dandy Is Dead“ sein?
Sei’s drum! Solange man das Zeug, das dort produziert wird, lesen kann und irgendwo bekommt, ist der Name vom „Publishing House“ relativ unwichtig.
„Das Zeug“ ist im vorliegenden Fall das New Weird Magazin Basement Tales und lesbar ist das allemal, was die Verleger/Herausgeber Tom Becker und Germaine Paulus in den bisher erschienenen zwei Heften zusammengetragen haben.
Dass es im deutschsprachigen Raum nicht nur »New Weird«-Fans gibt, sondern auch einige Autoren, die selbst Geschichten schreiben, welche am ehesten in diesem Sub-Genre verortet werden können, zeigt sich schon im ersten Heft der BASEMENT TALES, deren „Vol. 1“ den Titel BODENSATZ trägt und im Oktober 2018 erschienen ist.
Die Reihe fällt deutlich aus dem Rahmen dessen, was man hierzulande bisher als „Heftchen“ kaufen konnte: Die 48 zusammengeklammerten Seiten im Format DIN A5 enthalten vier Kurzgeschichten (hier von Christian von Aster, Axel Jahnke, Heike Schrapper und Germaine Paulus) plus zwei versteckte Kürzest-Geschichten (Aster und Paulus). Als Besonderheit liegen dem Heft vier farbige Poster im Format A3 bei, die jeweils als Titel-Illustration einer Story gedacht sind. Und damit das Konglomerat nicht auseinanderfällt, wird alles in einem durchsichtigen Plastikbeutel ausgeliefert.
Pünktlich zum Jahreswechsel erschien jetzt das zweite Heft der Anthologien-Reihe BASEMENT TALES, gefüllt mit fünf Geschichten (von Christoph Marzi, Isa Theobald, Diana Kinne, Norman Liebold und unserem Lokalmatador Christian Endres), vier Postern (von Michael Holtschulte, Anne Klein, MindyTheGap und Bernd Pegritz) und ein wenig Infomaterial zu den Künstlern. Das Heft steckt wieder in einen verschließbaren Plastikbeutel, der zugleich Transportschäden verhindert, auf das der Lesespaß nicht „geknickt“ beim Leser bzw. Sammler ankommt.
Das alles macht neugierig, mal sehen wie das Publikum auf dieses neue deutsche Weird Tales-Magazin anspringt. Geplant sind derzeit mindestens sechs Ausgaben, die im Abstand von drei Monaten erscheinen sollen.
Heft 3 ist für März 2019 angekündigt.
Horst Illmer
The Dandy Is Dead präsentiert
BASEMENT TALES – Vol. 1: BODENSATZ
Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
ISBN 978-3-947652-01-3
The Dandy Is Dead präsentiert
BASEMENT TALES – Vol. 2: SPERRGEBIET
Saarbrücken, The Dandy Is Dead, 2018, 48 Seiten
ISBN 978-3-947652-04-4
Die „klassische“ Horror-Kurzgeschichte ist tot – und wie sich das für Tote und Horrorgeschichten nun mal gehört, ist sie als „New Weird“-Story zurückgekehrt und führt in den BASEMENT TALES des von Tom Becker in Saarbrücken neugegründeten Verlagshauses The Dandy Is Dead ein recht lebendiges Schattendasein. …den ganzen Beitrag lesen…
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Dies vor Augen, habe ich mir den Roman lieber vorlesen lassen – und siehe da, als Hörer jedenfalls hat man keine Probleme, denn Sascha Rotermund ist einer der besten Sprecher, die wir momentan haben. Seine Lesung ist absolut perfekt.
Das leicht gekürzte Hörbuch wird von Gabrielle Pietermann gelesen, deren Stimme (vor allem zu Beginn) etwas nervt, was dann aber auch wieder gut zu Jazz passt. Und nach wenigen Kapiteln kann man sowieso nicht mehr aufhören.
Ursula K. Le Guin
Ursula K. Le Guin
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Ein gutes Jahrzehnt ist vergangen, seit ich ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN für mich entdeckt habe. Damals war es ein Buch, das „man“ (oder „frau“) einfach gelesen haben musste, erstreckte sich die begeisterte Berichterstattung doch über alle Medien hinweg. Nach den üblichen Bestsellerehren kam dann noch eine Verfilmung – und irgendwie verschwand der Roman dann leider „in der Versenkung“.
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