Die Meerjungfrau
von Horst Illmer am 6. November 2018 Kommentare deaktiviert für Die Meerjungfrau
H. G. Wells
DIE MEERJUNGFRAU. Ein Gespinst Mondenschein.
Aus dem Englischen von Joachim Körber
Mit einemNachwort von Horst Illmer
(THE SEA LADY / 1902)
Bellheim, Joachim Körber Verlag, 2018, 173 Seiten
Reihe: Phantasia Paperback Fantasy 2010
ISBN 978-3-937897-57-8 / 14,90 Euro
Im Original wurde H. G. Wells’ Fantasy-Roman DIE MEERJUNGFRAU bereits 1902 veröffentlicht, seine deutsche Erstausgabe erlebt er allerdings erst jetzt. Erstaunlicherweise behandelt das an die romantische Erzählung „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué angelehnte Werk ein Thema, das derzeit (immer noch oder gerade wieder) hochaktuell ist: Die Beziehungen und Liebeshändel zwischen den drei Geschlechtern. Ja, richtig gelesen: Diese Problematik wurde nicht erst im 21. Jahrhundert erfunden.
In einer wunderschönen, leichten und luftigen (und von Joachim Körber stimmungsgenau übersetzten) Sprache erzählt Wells die Geschichte eines mythischen Wesens, eben jener titelgebenden „Meerjungfrau“, die „nicht Fisch, nicht Fleisch“ ist – aber eben doch auch ein lebendes und liebendes Geschöpf im Körper einer Frau (wenn auch mit Schwanz). Diese Miss Waters hat sich in einen ganz normalen Mann verliebt und setzt alle ihr zur Verfügung stehenden (Zauber-)Mittel ein, um ihn von seiner Verlobten zu trennen und für sich zu gewinnen. Und wie wir aus „alten Mären“ wissen, geht sowas ja selten gut aus …
Die Erzählung hat etwas Traumhaftes und hoch Romantisches, vermeidet aber den Absturz in die Kitsch-Kiste, weil Wells einen sehr feinen, sehr englischen Humor besitzt und diesen genau in der richtigen Dosis einzusetzen weiß. Seine Geschichte von der MEERJUNGFRAU ist tatsächlich „ein Gespinst Mondenschein“ (so auch der passende Untertitel).
Nach bisher drei limitierten Luxusausgaben mit in Deutschland bisher unveröffentlichten Büchern von H. G. Wells in Joachim Körbers Edition Phantasia erschien DIE MEERJUNGFRAU jetzt als preiswertes Taschenbuch in der Reihe Phantasia Paperback.
Ein guter Einstieg für alle, die mehr von Wells lesen wollen als immer nur Neuausgaben der allbekannten drei, vier Klassiker.
Horst Illmer
H. G. Wells
DIE MEERJUNGFRAU. Ein Gespinst Mondenschein.
Aus dem Englischen von Joachim Körber
Mit einemNachwort von Horst Illmer
(THE SEA LADY / 1902)
Bellheim, Joachim Körber Verlag, 2018, 173 Seiten
Reihe: Phantasia Paperback Fantasy 2010
ISBN 978-3-937897-57-8 / 14,90 Euro
Im Original wurde H. G. Wells’ Fantasy-Roman DIE MEERJUNGFRAU bereits 1902 veröffentlicht, seine deutsche Erstausgabe erlebt er allerdings erst jetzt. Erstaunlicherweise behandelt das an die romantische Erzählung „Undine“ von Friedrich de la Motte Fouqué angelehnte Werk ein Thema,
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Dies vor Augen, habe ich mir den Roman lieber vorlesen lassen – und siehe da, als Hörer jedenfalls hat man keine Probleme, denn Sascha Rotermund ist einer der besten Sprecher, die wir momentan haben. Seine Lesung ist absolut perfekt.
Das leicht gekürzte Hörbuch wird von Gabrielle Pietermann gelesen, deren Stimme (vor allem zu Beginn) etwas nervt, was dann aber auch wieder gut zu Jazz passt. Und nach wenigen Kapiteln kann man sowieso nicht mehr aufhören.
Ursula K. Le Guin
Buchmesse ist Arbeit, Trubel und in Zeiten heutiger Informationsflüsse wesentlich weniger relevant, als zu früheren Zeiten. Besonders für uns als Spezialbuchhandlung für Phantastik, die bei den großen Verlagshäusern deutlich an Stellenwert verloren zu haben scheint. Umso schöner, dass es den BuCon gibt, wo sich die Crème de la Crème deutscher Phantastikschaffender die Klinke in die Hand gibt, mit Menschen, die das Genre und Bücher an sich lieben. Wie sonst käme es zu wunderschönen Verlagsnamen wie "PAPIERVERZIERER"?
Als Highlight für mich persönlich konnte ich das nette Gespräch mit einem alten Bekannten verbuchen, der mir gleich am Vormittag (wo ich es natürlich noch nicht wusste) sein ernstgemeint bescheidenes Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht hat, dass er (wie sich später herausstellt, neben Erik Schreiber) einer von zwei diesjährigen Preisträgern sein wird. Und zwar für das Lebenswerk. Da kann ich mich nur anschließen. Gratulation und flammende Zustimmung von mir persönlich, Werner Fuchs. Du hast vielleicht im Einzelnen weniger bewirkt oder geschaffen als andere, aber du bist eben der gute Geist der Phantastik. Netzwerker und Allrounder. Über Genres und Grenzen hinweg und ja, als Lebenswerk kann man das mit Sicherheit betrachten, egal, wie viel noch von dir geleistet werden wird.
Ursula K. Le Guin
Roberto Bolaño
Torben Kuhlmann
Wenske/Hyde
Hardy Kettlitz
Axel Hacke
Die Spannung steigt, das Sommerfest rückt näher. Bei meiner ersten Ankündigung habe ich euch mit der Frage ein wenig auf die Folter gespannt: wer wird der diesjährige Zeichner? Um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, kommt jetzt noch ein wenig vorgeplänkel.
Als echtes Schmankerl für Comicfans bringt Timo eine
Messen
Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
Michael K. Iwoleit & Michael Haitel (Hrsg.)
V.E. Schwab
Aubrey Powell
Kulturgut Buch
1. Covergestaltung ist mir seid Jahren ein Rätsel
Harlan Ellison
Felicitas von Lovenberg
Cixin Liu
Robert Silverberg (Hrsg.)
Uwe Anton
Hans Frey
Peter S. Beagle

James Tiptree Jr.
Timo Kümmel
Anthony Doerr
Sebastian Guhr
Michael Görden (Hrsg.)
Neil Gaiman
Thea Dorn
Marc-Uwe Kling
Ganz aktuell gibt es zwei solche Veröffentlichungen. Zum einen aus dem Pegasus Spiele Verlag.
Zum zweiten hat der Hype einen der deutschen Altmeister der Fantasyliteratur zu einer Rückkehr zu den eigenen Wurzeln bewogen.
Kazuo Ishiguro
Ein gutes Jahrzehnt ist vergangen, seit ich ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN für mich entdeckt habe. Damals war es ein Buch, das „man“ (oder „frau“) einfach gelesen haben musste, erstreckte sich die begeisterte Berichterstattung doch über alle Medien hinweg. Nach den üblichen Bestsellerehren kam dann noch eine Verfilmung – und irgendwie verschwand der Roman dann leider „in der Versenkung“.
China Miéville
Neil Gaiman
Marco Behringer
Andreas Eschbach
Am Ende aller Zeiten
Gudrun Büchler
Markus K. Korb
Gioconda Belli