Spellshop
von Sarah am 30. März 2026 noch kein Kommentar

- Durst, Sarah Beth
Spellshop
FISCHER TOR, 2024, 496 Seiten
ISBN 978-3-596-71094-2
Cozy Fantasy ist für mich ein Genre, das sich am allerbesten im Herbst lesen lässt. Man kann sich schön mit einer Tasse Tee, Kaffee oder Kakao aufs Sofa oder in den Sessel setzen, eine Decke über sich ausbreiten und in die langsam vor sich hin plätschernden Geschichten eintauchen. Bei diesem Roman muss ich aber gestehen, dass ich ihn lieber im Sommer gelesen hätte.
Wir begeben uns in ein Reich, bestehend aus vielen verschiedenen Inseln. Im Zentrum steht natürlich eine Hauptstadt, die wohl als Regierungssitz dient und aktuell von den Rebellen übernommen wird. Dies geschieht leider nicht auf friedliche, sondern eher auf chaotische, von Bombenanschlägen begleitete Art. In dieser Hauptstadt arbeitet unsere Protagonistin Kiela in einer Bibliothek – dem Ort, den sie vor allem aufgrund seiner Zurückgezogenheit und selbstverständlich der Bücher liebt. Als eines Tages ihr geliebter Arbeitsplatz den Bomben der Rebellen zum Opfer fällt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu fliehen. So packt sie ihre liebsten Bücher und ihren Assistenten Caz, die redebedürftige Zimmerpflanze, ein und segelt mit einem Boot auf ihre Heimatinsel.
Dort erwartet sie das alte Cottage ihrer Eltern, das sie in einem nicht gerade vorzeigbaren Zustand vorfindet. Wir begleiten Kiela und Caz dabei, wie sie nicht nur dem Cottage, sondern auch der gesamten Insel mit ihrer verschrobenen Art neues Leben einhauchen und dabei versuchen, nicht auf die „gestohlenen“ Zauberbücher aufmerksam zu machen. Dabei darf natürlich auch eine kleine Anbändelei mit dem Seepferdhüter sowie eine grundsätzliche Charakterwandlung der introvertierten, oftmals schroffen Kiela nicht fehlen. Weil man sich hier auf einer wunderbar warmen Sommerinsel mit Strandfeeling und blühender Natur wiederfindet, empfehle ich jedoch, das Buch im Frühling oder Sommer zu lesen. Meine Sehnsucht nach Wärme und Strandurlaub wurde im düsteren Herbst trotz Decke und warmem Tee leider unerträglich.
Weiterhin bringt das Buch mit seinen durch und durch schrägen Charakteren und Interpretationen von Fabelwesen einen gewissen Twist in die (zumindest bei mir) eingefahrenen Denkmuster. So sind hier beispielsweise Seepferde wirklich als Pferde mit Schwanzflosse und nicht als die kleinen bekannten Seepferdchen zu verstehen. Wer mal wieder etwas Ruhiges zum Lesen braucht, das zeigt, dass es auch ohne Kriege, Kämpfe, Intrigen und Prophezeiungen spannend sein kann und bleibt, ist hier genau richtig.
"Du solltest nicht davon ausgehen, dass ich keine musikalische Begabung habe, nur weil ich eine Pflanze bin!"
- Durst, Sarah Beth
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FISCHER TOR, 2024, 496 Seiten
ISBN 978-3-596-71094-2
Cozy Fantasy ist für mich ein Genre, das sich am allerbesten im Herbst lesen lässt. Man kann sich schön mit einer Tasse Tee, Kaffee oder Kakao aufs Sofa oder in den Sessel setzen, eine Decke über sich ausbreiten und in die langsam vor sich hin plätschernden Geschichten eintauchen. Bei diesem Roman muss ich aber gestehen, dass ich ihn lieber im Sommer gelesen hätte.
- Kategorie: Bücher , Fantasy , Rezis
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Mit jedem Band der Trilogie wird das Konzept ausgeweitet, der Blickwinkel verändert und die Welt um Middren vergrößert. Politische Intrigen und die verschiedenen Ansichten und Facetten der Götter bekommen mehr Aufmerksamkeit geschenkt und der Leser kann sich auch auf etwas mehr "Action" freuen. Alles verpackt in einer packenden Fantasywelt mit mehr Tiefgang als man anfangs vermuten würde. Mich überzeugt hier vor allen Dingen die "Glaubensfrage" die allgegenwärtig ist und immer wieder neu betrachtet werden kann und die Götter, die zwar eigene Entscheidungen treffen können, jedoch stark in der Rolle die Ihnen zugedacht wurde gefangen sind.









Edward Ashton
J. Michael Straczinsky/Jesus Saiz/Lan Medina
Teenage Mutant Ninja Turtles: The Last Ronin (Spitter / IDW)
Meine Schwester die Serienmöderin von Oyinkan Braithwaite
After Us
Marsupilami: Die Bestie
Termination Shock
Asterix 40
Als Horst seinen Beitrag geschrieben hat, war meiner gerade abgespeichert. Die ähnliche Herangehensweise und die beiderseitige Begeisterung haben mich bestärkt, beide Rezis online zu stellen. Ähnliches passiert nicht oft, aber gerade in diesem letzten Quartal 2023 zwei mal. Bei beiden Werken sind Horst und ich uns einig und beide Werke sind es wert, doppelt gelobpreist zu werden. Und wie wir in den letzten Wochen lesen, hören und sehen konnten, sind wir bei weitem nicht die einzigen, die den Stellenwert der Romane von Michael Moorcock und speziell dieser Ausgabe extrem hoch bewerten.
Elric
Magier (Splitter)
Autoren: Jim Zub, Ray Fawkes
Orks & Goblins (Splitter)
Die Saga der Zwerge (Splitter)
Elfen (Splitter)
Elfen / Die Legenden der Zwerge / Orks & Goblins / Magier (Splitter)
Strange #1 – Die oberste Zauberin (Marvel / Panini Comics)
Moon Knight – Wächter der Nacht (Marvel Comics / Panini)
Nordlicht – Im Tal der Trolle (Egmont BÄNG!)
Hulk – Monsterwahnsinn (Marvel / Panini Comics)
Spider-Man: Indien (Marvel / Panini Comics)
Anthony Ryan
Robert E. Howard
X-Men ’92 – House of XCII – Zurück in die Zukunft
DO NOT EAT! – Wie ein T-Shirt mich vor Aliens bewahrte
Steve Rogers: Captain America #1 (2023) – Wächter der Freiheit (Marvel / Panini Comics)
Mein favorisierter Cap war immer Steve, also hab ich dessen Band natürlich zuerst gelesen. Die Zeichnungen von Carmen Carnero sind sehr guter amerikanischer Superhelden Standard und wissen durch actiongeladene Szenen und packende Winkel zu begeistern. Das neue Autorenteam aus Kelly und Lanzing serviert uns eine interessante retro-aktive Geschichte die mit den Ursprüngen von Caps Schild zusammenhängt. Ein zusätzliches Schmankerl: Ein Teil der Story spielt tatsächlich in Deutschland. Allerdings gibt es von mir erheblichen Abzug in der B-Note. Die beiden schreiben etwas am Charakter von Steve Rogers vorbei und durch die ein oder andere unpassende Bemerkung (auch über Deutsche) wirkt Cap leider wie das, was er eben nicht ist: eine amerikanische Propaganda Figur. Das hat mir ganz und gar nicht gefallen da Marvel selbst seit den 60ern dabei ist dieses falsche Bild von Cap zu widerlegen.
A.X.E. – Tag der Entscheidung #1 (Marvel / Panini Comics)
Die Welt der Menschen kann natürlich nicht akzeptieren dass die Mutanten sie in allen erdenklichen Bereichen überholt haben – vor Allem politisch und marktwirtschaftlich. Die Eternals können nicht akzeptieren dass die Mutanten nun unsterblich sind, denn dies bedroht ihren Status als „Götter der Erde“. Ebenfalls können die Eternals nicht tolerieren dass die Avengers in einem Celestial leben, was für die Eternals Gotteslästerung gleichkommt…und all dies kocht gerade so richtig schön hoch und bringt das Fass zum Überlaufen. Während die Eternals Krakoa angreifen werden die Avengers zwischen die Fronten gezogen….
Autor: Scott Snyder
Antonia Hodgson