Ruhich blud
von Gerd am 24. November 2020
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Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:
Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, rummzummjammern, wie unner Kundn zufriedn zum schdell. Ich wäss, dass mir ned berfeggd sin und a unner Fehler mach du, awer ganz echd es is a ned immer eefach.
Uff der enne Seid fålln bei die grosn Verlåche immer mehr Dobbseller wech, weil die sich umoriendier du. Uff der annern Seid, dud der Kunde vo heud hald ålles seh – un doch ewe net wirklich ålles.
Wenn ich zum dausendsdn mål zu Büchli oder was wess ich befråchd werd, wo mir ned besorchn könn, weil die glenne Verlåche håld kei Inderesse drann ham du, den verbreidndn Handel zum beliefern, ihr Dreckswår awer selber bei Big Äi eischdell du, nacherd is des dodål besch.. zum verglär. Dangge Schwergråfd Verlach, Fesda – mid månche Sachn – un so weider. Wenns du edz vo denne annern mühsam dei Gewerch zammbeschdell dusd, un die a noch mid Beidräch üwern grüne Glee lob dusd un dann bei dir als Andword uff der eichene Seide a Link komm dud, für Direggdbeschdellungen, nacherd muss ich mich schonnamål uffrech. Dangge dafür liewer Hirnkosd Verlåch!
Wenn annere, größere Verlåche – wobei des edz a eher nei die Schbieleegge neigehd awer ned nur – wenn die uns also versuch zum ködern, mir solln doch Prommoveranschdaldunge mach. Mir grieng a was dafür. Also so mid Leud un so. Ich menn edz a mehr wie vo zwei Haushald, weil sonsd is so a Brommodings eher fürn Arsch.
Ich muss also Faxn mach, die wo garandierd ned coronaverdrächlich sin oder conform, oder wie a immer… um Zeuch zum bekomm, was ned nur exglusief is, sonnern a dererård beworm wird, dass mir des hamm könnd. Sach amål gehds noch? Fälld denne nix bessers ei, als wie ausgerechned jedz limited rärs zeuch dadrann zum bind, dassmer Weddbewerbli oder Kondäsds mechd?
Mir fehld ned nur der Sinn von dem Unsinn, ich finds fasd so dumm wie die wo gläbb, dassmer an dem Virus gläbb muss, wemmern griech soll. Dangge für den Skaiwoker und nee, ich mach sowas ned ihr Bärli. Und ich deng a ned, dassder euch a nur mid dem Gedångge befass müsdeds, ob mer vielleichd ned doch irchend a Guzzele find könnd, für die Debbe vo Händlern, wo drodzdem was mach woll.
Immer wenn irchend so a Zeuch kursier dud, was mir ned griech könn, nacherd könnd i scho… Wenn mir was ned griech könn, wasses awer im Inderned gibd, dann musses dess dord noch ned amål gebb. Smuss nur zum find sei – un wo dann des dord, wos des Zeuch echd gebb dud is, dud den, der wo mich frächd, und dem ich des verglär muss üwerhaubds ned indressier. Der mergd sich blos, Ich griechs ned un des Inderned scho.
Thema: Glosse
Sprecher: Gerd
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Nummer fünf – einfach mal zwischenrein – zwischen den ganzen "ernsthaften" Beiträgen zu Hermkes Historie:
Ich wäss scho, dassich im Minipodkasd, der wo ja eichndlich går kenne is, nimmer so viel jammer soll. Däs dud ned gud ankomm un ich muss mir dann a widder amål a Andword gefall lass, dass mir wohl mehr Enerchie druff verwend du, rummzummjammern, wie unner Kundn zufriedn zum schdell. Ich wäss, dass mir ned berfeggd sin und a unner Fehler mach du,
- Kategorie: Gerd solo , Mini Podcast , Sprecher Gerd , Vom Låden und vom Leben

Dian Hanson
Melanie Wylutzki & Hardy Kettlitz (Hrsg.)
Kelly Thompson, Veronica Fish, Andy Fish
Bücher einschließlich Comics genießen in Deutschland (und in anderen europäischen Staaten) einen gesetzlichen Sonderstatus. Bücher gelten als Kulturgut und sind aus diesem Grund unter anderem mehrwertsteuerreduziert. Diese Sonderstellung hat eine lange Tradition und erhebt die Handelsware Buch aus dem reinen Konsumbrei, was bei Veranstaltungen wie der Frankfurter Buchmesse auch gern zelebriert wird. Wenn man das aktuelle Gebaren der Verlagskonsortien, Buchkaufhäuser und Onlineschacherer betrachtet, muss man unweigerlich diese Sonderstellung hinterfragen. Denn das Prädikat Kulturgut geht automatisch auch mit einer gewissen Sorgfaltspflicht und Wertschätzung einher. Wenn Literatur und Neunte Kunst zur ixbeliebigen Ware verkommt, verwirkt man das Recht einer bevorzugten Stellung. Dazu gehört nicht nur verlegerische Sorgfalt und Qualität, die weitgehend rotstiftschwingenden Controllern und kurzfristiger Gewinnoptimierung gewichen ist. Solcherlei Sparmaßnahmen haben vornehmlich bei großen Verlagen bereits weite Teile einst kenntnisreich gepflegter Sortimente hinweggefegt. Der entstandene Schaden solch kurzfristigen Denkens ist bei einem als Kulturgut gehandelten Marktbereich weitreichender als auf den ersten Blick erahnbar.
Mag sein, dass derlei geschundene und mißhandelte Exemplare widerspruchslos in die Regale von Buchkaufhäusern wandern. Wir können das nicht. Ganz davon abgesehen, dass wir selbst angesichts solcher Grausamkeiten seelischen Schaden davontragen, möchten wir es keinem unserer Kunden zumuten, ein derart behandeltes Buch oder Comic in unseren Regalen vorzufinden. Wir wertschätzen Bücher nämlich und wenn sie von Verlagsseite ihre Bücher guten Gewissens einem Haufen von zwielichtigen Halunken zu Verpackung und Transport überlassen, kann ich nur kontern: wir werden in Zukunft jeden einzelnen auch noch so kleinen Schaden reklamieren. Wir werden auf unserem Recht beharren, einwandfreie Kulturgüter für unsere Kunden, die Qualität schätzen zur Verfügung zu stellen. Wer Bücher trotz wiederholter Reklamation permanent wie Abfall behandelt zeigt offen und ohne Scham, dass er deren Wert nicht begreift.

Hans Jürgen Kugler & René Moreau (Hrsg.)
Richard Wagamese
Torben Kuhlmann (Text & Bilder)
Dan Simmons

Aufgrund der vielen Anfragen muss noch einmal ganz deutlich gesagt werden: Der erneute Lockdown im November betrifft den Einzelhandel NICHT. Dementsprechend haben wir ganz normal für euch geöffnet.
Augustus Rose
Grant Geissman
Wenn das so weiter geht, müssen wir für jüngere Hörer noch an einem Glossar arbeiten.
Sam Hawken
Hardy Kettlitz & Christian Hoffmann

Christopher Paolini
Florian Winter
Dan Simmons
Dan Simmons
Naoki Urasawa
Philipp Winkler
Michael K. Iwoleit & Michael Haitel (Hrsg.)
Peter Van den Ende
Thomas Harding
Candice Carty-Williams
Wolfgang Thadewald & Ulrich Blode (Hrsg.)



Ivy Pochoda
Ursula Poznanski
ps: und für alle, die nicht wissen, wovon ich spreche: Hier der Klassiker in der 15-Steine Version…
Étienne Willem
Burn hat ja schon in einem der
James Anderson
„Desert Moon“ war der erste Krimi über Trucker und Ich-Erzähler Ben Jones, in dem US-Autor James Anderson seine Leser mit auf die Route 117 in der Hochebene von Utah nahm, wo Ben ein paar ziemlich schräge, in der Wüste hausende Sonderlinge und Aussteiger beliefert. Der wehrhafte Fahrer, der zu lebensverändernden Fehlern und zum Einmischen in fremde Angelegenheiten neigt, fand hier die Liebe und verlor sie sogleich wieder – eines von vielen tragischen Schicksalen in der völlig unbeeindruckten Wüste.
Lauren Wilkinson
Ed Brubaker, Sean Phillips
Heute zuerst einmal der Hinweis auf Teil II meines Gespräches mit