Sperling
von Hermke am 13. August 2014
Titel: Sperling (The Sparrow)
Autor: Mary Doria Russel
Verlag, Nummer: Heyne 06/6336 (Folgebände: 06/6337)
update: Derzeit sind diese Werke nicht bestellbar.
Was hatte ich doch für ein Glück, als ich – unbefangen und dem Zufallsprinzip folgend – diesen Roman als nächste Lektüre auswählte. Klappentexten traue ich schon lange nicht mehr, und auch die Ankündigung, daß dieses Werk mit dem Arthur C. Clark Award ausgezeichnet worden war, ließ mich zunächst einmal kalt. Mit Preisen ist es manchmal so eine Sache. Erst später erfuhr ich, daß dieser Band in den USA in den (bis zum damaligen Zeitpunkt) letzten beiden Jahren auf allen Verkaufslisten immer unter den besten fünf Werken stand.
Inhalt:
Im Jahre 2019 werden von einem jungen Forscher einer Sternwarte in Puerto Rico Signale einer außerirdischen Zivilisation empfangen. Die zyklischen „Gesänge“ stammen von dem nur vier Lichtjahre entfernten Alpha Centauri-System. Der Astronom teilt dies zunächst einigen Freunden mit, darunter dem Jesuiten und begnadeten Linguisten Emilio Sandoz. Der kann seinen Orden, mit dem Segen des Papstes, dazu veranlassen, eine eigene Weltraumexpedition zu starten, da die UNO sich nicht über die Kostenverteilung einigen kann. Der Flug zum Planeten Rakhat gelingt den acht befreundeten Forschern, und sie finden ein Paradies vor. Aber nach den ersten Kontakten mit den zwei intelligenten Spezies, die sich den Planeten teilen, mehren, sich trotz bester Absichten der Forscher, die Missverständnisse, und es kommt zum völligen Scheitern der Mission. Von einer zweiten Expedition, die die offiziellen Organe der Erde unternehmen, wird nur noch Sandoz lebend angetroffen und zur Erde zurückgesandt. Aber er ist ein körperliches und seelisches Wrack, von extremen Schuldgefühlen und tiefen Glaubenszweifeln zerrissen. Soviel von der Geschichte darf beruhigt preisgegeben werden, denn diese Tatsachen werden auch im Roman ziemlich schnell klar.
Beurteilung:
Obwohl also zu einem sehr frühen Zeitpunkt deutlich wird, daß die von sympathischen und hochintelligenten Menschen in bester Absicht unternommene Mission grausam scheitert, gelingt es der Autorin in ihrem Erstlingswerk hervorragend, den eigentlichen Grund der Tragödie bis fast zum Ende zu verbergen. „Sperling“ ragt in beinahe jeder Hinsicht ganz stark aus der Masse der oftmals klischeebeladenen Science Fiction – Literatur heraus, ist eine rundum gelungene Erstkontakt – Geschichte. Sie ist nicht nur Fiction, sondern auch Science im eigentlichen Sinne, nämlich wissenschaftlich sorgfältig ausgearbeitet. Wenn auch die Zivilisation der fremden Bewohner Rakhats, ihre ökologischen Zwänge und Eigenheiten, im Gesamtkonzept des Romans etwas zu kurz gerät, ein Schwachpunkt ist dies dennoch nicht, denn das eigentliches Anliegen der Autorin ist nicht deren Schilderung.
Mary Russels eigentliche Stärke liegt sicherlich in den komplex und großartig herausgearbeiteten psychologischen, soziologischen und theologischen Aspekten der vorgegebenen Situation, weniger in der xenobiologischen Komponente, obwohl auch diese interessant genug dargestellt wird. Virtuos stellt sie der kaputten Umwelt unserer Erde den ökologisch intakten Planeten Rakhat gegenüber. Der fremde Planet ist indes nicht ganz das Paradies, als das ihn die Forscher zuerst sehen. Leider gibt es auch dort eine tückische Schlange und viel Leid, aber eben keine Umweltverschmutzung und
-zerstörung.
Scheint dies alles auch ein wenig akademisch überladen und theorielastig zu klingen, dem ist beileibe nicht so. Der Roman bewegt den Leser am meisten durch die lebendig und liebevoll gezeichneten Charaktere, deren bedingungsloses Engagement, nie aufgesetzt wirkenden Humor, Seelengröße und Herz. Die Autorin hastet nie, nimmt sich Zeit für ihre Darlegungen, schafft es immer, starke Emotionen hervorzurufen. Die greifbare Tiefe der Gefühle bewegt, wühlt auf, läßt den Leser mitleiden, zieht ihn vollkommen in ihren Bann. Nie kann man sich der Handlung entziehen und von außen zuschauen.
Obwohl die Erzählung in verschiedenen Zeitebenen alternierend dargeboten wird, mit Vor- und Rückgriffen, und dem Leser somit einiges an Aufmerksamkeit abverlangt, wirkt das Geschehen dennoch auf ganz eigene Art und Weise synchron und fast linear. Alle Fakten werden Zug um Zug dargestellt, auf beinahe unterschwellige Weise wird das Ganze immer deutlicher. Dennoch dürfte wohl jeder vom Ende überrascht werden.
Fazit:
Mary Russels „Sperling“ ist sicher nicht geeignet für bloße Action – Konsumenten. Man muß schon ein wenig investieren, aber diese Investition wird reichlich vergolten. Es gelingt der Autorin beinahe unmerklich, den Leser immer tiefer in ihre Geschichte hineinzuziehen, die Tragik des Geschehens immer deutlicher hervortreten zu lassen. Der Roman ist aufwühlend und subtil spannend bis zur letzten Seite. Er ist ein eigenwilliges Werk, ein intelligentes Buch, in gewisser Weise sogar raffiniert. Das tiefgründige Gedankenspiel wird wohl bei vielen Lesern noch lange nach der Lektüre nachklingen und sie zum Nachdenken zwingen. Ein erstaunliches Erstlingswerk, ein wichtiges Buch!
Anmerkung:
Zu diesem Epos erschien inzwischen ein Folgeband „Gottes Kinder“ (Heyne 06/6337). Auch dieser umfangreiche Wälzer (682 Seiten) ist lesenswert, obschon von ihm nicht die gleiche Faszination ausstrahlt. Leider ist es der Autorin hierbei nicht mehr ganz gelungen, ein ebenbürtiges Werk zu präsentieren. Ein Zuviel an Ideen verhindert, daß ein weiterer Roman „aus einem Guß“ entstehen konnte. Trotzdem noch immer sehr lesenswert.
Titel: Sperling (The Sparrow)
Autor: Mary Doria Russel
Verlag, Nummer: Heyne 06/6336 (Folgebände: 06/6337)
update: Derzeit sind diese Werke nicht bestellbar.
Was hatte ich doch für ein Glück, als ich – unbefangen und dem Zufallsprinzip folgend – diesen Roman als nächste Lektüre auswählte. Klappentexten traue ich schon lange nicht mehr, und auch die Ankündigung, daß dieses Werk mit dem Arthur C. Clark Award ausgezeichnet worden war, den ganzen Beitrag lesen…
- Kategorien: Bücher , Hermke - Lesetips eines alten Buchhändlers

Sekundärliteratur, insbesondere zum Genre Phantastik, erscheint im ersten Moment uninteressant, es sei denn zu Recherchezwecken. Dennoch gibt es in diesem Bereich der Literatur immer wieder interessante Werke*. Einen dominanten Platz in diesem Feld nimmt hier einmal mehr J.R.R. Tolkien ein, der mit seinem „Der Herr der Ringe“ ein Werk vorgelegt hat, das seit nunmehr fast genau sechs Jahrzehnten die Fantasie von Millionen Lesern beflügelt und hat damit ein Werk von bleibender Kraft hinterlassen. Das hat nicht nur zu unzähligen Biographien über den Autor geführt. Auch seine Bücher selbst wurden auf die verschiedenste Weise bearbeitet, analysiert und besprochen.
Am Dienstag, 5.8.14 von ca 16.00 bis ca 18.30 kommen gleich zwei Zeichner zu uns, um wieder fleissig für euch zu signieren und zu zeichnen! Betreut werden die Beiden mal wieder von unserem alten Bekannten Michael Dedio. Ihr könnt euch also auf viel Spaß und gute Stimmung freuen… Natürlich bringen die Beiden auch wieder original Artwork mit.
…wurde 1982 in Spanien geboren und zeichnete schon Superhelden seit er ein Kind war. 2008 wurde Marvel Comics auf ihn aufmerksam und er durfte an der Miniserie "World War Hulk Aftersmash: Damage Control" sein Können unter Beweis stellen. Weiter ging seine Reise durchs Marvel Universum wo Espin an Serien wie "Wolverine: First Class" und "The Incredible Hercules", sowie an zahllosen Covern für diverse Titel tätig war, bis er wieder in die Welt des grünen Goliaths Hulk eintauchte, um an dem Zyklus "Fall of the Hulks" mitzuarbeiten. Es folgten einige Hefte der X-Men Ablegerserie "Generation Hope" bevor Salva sich 2012 dem Söldner mit der grossen Klappe Deadpool annehmen konnte um ihm seinen unverwechselbaren, cartoonhaften Stil aufzudrücken. Dieser Run prädestinierte ihm für weitere Abenteuer von Wade Wilson, die auf die Original Graphic Novel "Wolverine: Season One" folgen sollten. Zu Espins letzteren Arbeiten zählen die Mini "Deadpool kills Deadpool", das Deadpool Bi-Annual, sowie die aktuell laufende Serie "Deadpool vs. Carnage".
Bruno Redondo
Titel: Spiegeltanz (Mirror Dance)
Philip K. Dick
Titel: Das dunkle Herz der Nacht (A Cavern of Black Ice)
Philip K. Dick DAS ORAKEL VOM BERGE. Roman. (The Man in the High Castle / 1962) Ü: Norbert Stöbbe Frankfurt/M., Fischer Taschenbuch, Juli 2014, 271 S. Reihe Fischer Klassik ISBN 978-3-596-90562-1
Titel: Die Elementare von Calderon
Es gibt immer wieder mal so Tage… Dieses Wochenende, mit Brückentag, sind vier solcher Tage am Stück. Schöne tage, aber ein bisschen stressig. Zum einen ist an diesem Wochenende das wichtigste Event in puncto Comics in Deutschland, nämlich der Comic Salon Erlangen, der jedes zweite Jahr die schöne Welt der Comics feiert. Da müssen wir natürlich hin. Auch aus Eigeninteresse ;-). Zusätzlich findet aber auch das alljährliche
Tripple Trouble. Laden,
Jo Walton
Sascha Mamczak
Es gibt bei uns im Laden immer wieder Tage, an denen wir wirklich coole Aktionen haben. Heute war definitiv einer davon. Die zwei Jungs von
Titel: Die vergoldete Kette (The Gilded Chain)
wurde im April 1976 geboren machte seinen Abschluss am ISI, der Indonesischen Kunstakademie in Jogjakarta. Er ist Mitbegründer der Urak-Urek Animations-Studios und arbeitet weiterhin selbst als 2D und 3D Animator und als Storyboard-Zeichner. Das Comiczeichnen ist eher so etwas wie seine große Liebe und Freizeitbeschäftigung. Hut ab, wenn es mehr "Freizeitzeichner" wie ihn gäbe…
Sytse S. Algera (Story)
Titel: Die Hexenprinzessin (The Prince of Ill Luck)
Markus K. Korb
Titel: Hieros Reise (Hiero’s Journey)
Metadaten
So, jetzt ist es rum. DAS Comic-Event 2014 in Hermkes Romanboutique. Es war dieses Jahr trotz des ab 14:00 Uhr eher mäßigen Wetters wieder supertoll.
as Event verpasst hat, kann sich ein paar Bilder in unserer 
Vor dem
ignieren für euch da ist. Es werden wieder
Titel: Traumschlange (Dreamsnake)
Bereits im Vorfeld gibt es als Warm Up eine Signierstunde. Drei Tage vor dem GCT 2014 kommt bereits ein Stargast aus der internationalen Comic-Szene zu uns um für euch zu zeichnen und zu signieren.
Samstag, dem 10.05. gibt es neben den Gratis-Comics natürlich, wie immer massenweise Grillgut. Wenn ihr Glück habt, mit unserem Grillmeister "Götzilla", was jede Menge Spaß und guter Laune verspricht… Wer brav ist bekommt wie immer eine Extrawurst 😉 und wer frech ist erfährt, woher der Name "Götzilla" kommt!
Ansonsten sind natürlich Cosplayer aller Bereiche wie immer gern gesehen Gäste und werden wie immer mit einem kleinen Geschenk belohnt. Alle Universen sind willkommen. Ob Schlümpfe, Helden in Strumpfhosen oder BESM… ja, auch Druuna 🙂
Und natürlich sind alle auf den Höhepunkt gespannt! Der diesjährige Stargast und Local Hero
Joe Haldeman
Titel:Sakriversum – Der Roman einer Kathedrale
Dmitry Glukhovsky
Ursula K. Le Guin
Heyne hat soeben eine kleine Reihe ausgewählter Science Fiction Bände zum 50 jährigen Jubiläum der SF im Heyne Verlag publiziert. Definitiv gute Titel – über die letztendliche Auswahl kann man immer streiten. Aus jedem Jahrzehnt ein herausragender Band. Aus jedem Jahrzehnt ein herausragender Autor.
Koinzidenz! Fast zeitgleich mit der Heyne SF Jubiläumsreihe ist eine deutsche Erstveröffentlichung erschienen, aus der Feder einer der Auserwählten, der "Besten der Besten", die jeweils für ein Jahrzehnt stehen dürfen: Ursula K. Le Guin. Der Roman ist mit ca 120 Seiten eher kurz, fast eine Novelle. Dennoch ist "Verlorene Paradiese" ein echtes Juwel und es wäre mehr als schade gewesen, wenn dieses Juwel uns verloren gegangen wäre. Die Geschichte ist in all ihrer Kürze genial und eindringlich. Die vorliegende Übersetzung von Horst Illmer ist trefflich gelungen. Das Buch ist im
Kein Gratis-Comic-Tag ohne Stargast! Seit der ersten Veranstaltung haben wir uns immer bemüht, mit einem interessanten Zeichner für euch aufzuwarten. Als Ergänzung zu all den Gratis-Comics und zur allgemeinen Feierstimmung.
Titel: Das Licht in den Schatten (Luck in the Shadows)
Alberto Ponticellis Karriere begann 1994 als er sich mit einigen Freunden zu einer Gruppe namens "Shok Studio" zusammenschloß. Das Studio war verantwortlich für Titel wie "Egon" oder "Dead or Alive: A Cyberpunk Western", die auch beide in den USA durch Dark Horse Comics verlegt wurden. 2001 schaffte Alberto den Sprung über den großen Teich und arbeitete zusammen mit Brian Michael Bendis an einigen Ausgaben der Spawn Spin-Off Serie "Sam & Twitch". Es folgten mehrere Arbeiten für Marvel Comics wie z.B. die Miniserie "Marvel Knights" und die Adaption des Filmcomics zu "Blade 2", sowie einige Illustrationen und Pin-Ups. Zwischenzeitlich wurde auch der französiche Markt auf Ponticelli aufmerksam und es entstanden Arbeiten für Verlage wie Les Humanoides Associés, Delcourt und Casterman. Auch im kurzlebigen italienischen Verlag "Narwain Publishing" wurden seine Arbeiten verlegt. 2006 startete eine längere Zusammenarbeit mit dem Vertigo Imprint von DC Comics. Die von Ponticelli gezeichnete und von Joshua Dysart geschriebene Serie "Unkown Soldier" brachte ihnen eine Nominierung für die beste neue Serie bei den Eisner Awards ein. Er blieb dem unbekannten Soldaten bis 2008 treu, bevor er seine eigene Graphic Novel mit dem Titel "Blatta" veröffentlichte. 2011 wurde der Italiener durch den Neustart des DC Universums mit der Umsetzung der Serie "Frankenstein: Agent of S.H.A.D.E.", geschrieben von Jeff Lemire und Matt Kindt, beauftragt. Es folgten die abschließenden Ausgaben von "Dial H", geschrieben von China Mieville, sowie zwei Ausgaben von Batman: The Dark Knight für den Autor Gregg Hurwitz. Auch zwei verschiedene Hefte des Zyklus "Forever Evil" wurden von Alberto gestaltet. Bereits 2011 arbeitete Ponticelli schon für IDW Publishing, damals an der Godzills Miniserie "Gangsters and Goliaths". Gegenwärtig wird die Serie "Rogue Trooper" von ihm umgesetzt, ebenfalls für IDW.
Bibliographie
Gestern, am Samstag fand die erste Rollenspiel-Convention in Würzburg, seit fast acht Jahren statt. Super Location, nettes Team und interessierte Besucher. Erfreulicherweise gab es sogar etliche junge und absolut unerfahrene Gäste, die sich für Rollenspiel interessiert haben. Die Orga innerhalb der Convention war vorbildlich und alles verlief reibungslos. In den Pausen zwischen den Spieleblöcken war auch in den Gängen, wo die Verkaufsstände positioniert waren recht reger Betrieb und bei uns am Stand waren immer ein paar Interessierte, die vor allem unsere Kisten mit Raritäten emsig durchforstet haben oder sich von uns das ein oder andere Brettspiel erklären oder demonstrieren ließen. Für uns war die Veranstaltung wirklich sehr angenehm mit vielen Kontakten und dabei sogar etlichen neuen.
Aber… wie schon bei "meinen" Brot & Spiele Veranstaltungen 2004-2006 hat ein Bestandteil der würzburger Spielerschaft fast vollständig gefehlt. Wo sind eigentlich all die langjährigen Spieler, die sich Woche für Woche in ihren Privatgemächern treffen, teilweise sogar emsig Spieletreffen in der Ferne besuchen, sich aber einfach nicht aufraffen können, Events in Würzburg zu besuchen? Wenn eine Veranstaltung direkt vor der Haustür stattfindet, ist sie nichts wert. Der Prophet im eigenen Lande… Damit wird die Arbeit und der Aufwand, den die Organisatoren und Helfer im Vorfeld und während der Veranstaltung hatten und haben einfach nicht belohnt. Es gab tausende von Flyern, die in Würzburg und dem Einzugsgebiet verteilt wurden – wir haben auf unserer Seite immer wieder darauf hingewiesen – die Main-Würfel-Con hat eine eigene Seite – alle sozialen Netzwerke wurden genutzt. Mehr ist echt schwierig. Vor allem bei einer Non-Profit-Veranstaltung mit ausschließlich freiwilligen Helfern. Sind die "Altspieler" so schwer zu erreichen oder einfach desinteressiert und faul geworden?
Zusammen mit der 
Hello Folks


Neil Gaiman: "Die verrückte Ballonfahrt
Titel: Planet der Habenichtse (The Dispossessed)
Die drei klingendsten Namen der deutschen Phantastik. Der "Altmeister" Wolfgang Hohlbein war vor vielen Jahren bereits bei uns zu Gast und ich bin tatsächlich Fan einiger seiner trashigen frühen Werke, wie der Heftserie um "Robert Craven", den "Hexer von Salem" oder der Endzeit Serie um die taffe "Charity" von der Space Force.
us Heitz ist seit seinen "Zwergen" der absolute Senkrechtstarter in Sachen Stapelverkauf in großen Buchhandlungen und auch bei ihm habe ich ein echtes Faible. Sein "Ritus" und "Sanctum" und seine "Mächte des Feuers" fand ich richtig cool.
me ist irgendwie anders. Die Veröffentlichungen von Kai Meyer belegen seit Mitte der Neunziger die (vor allem Jugendbuch-) Regale in Buchhandlungen. Kai Meyer hatte dabei nie das Stigma des Fantasy-Autoren. Seine Bücher sind immer irgendwie originär und haben einen ganz eigenen Ductus. Kai Meyer verknüpft oft Realität, Mythen und Sagen aus aller Welt und klassische Fantasy-Elemente. Seit seiner "Merle-Trilogie" bin ich ein echter Fan. Kai Meyer ist einer der Autoren, bei denen ich mich wirklich auf jedes neue Buch und jeden neuen Zyklus freue. Die Konstanz bei seinen Büchern, die mich immer wieder neugierig auf das nächste warten lässt, ist besonders bemerkenswert, weil er eine ähnliche Schlagzahl an den Tag legt, wie seine beiden Bestseller Kollegen Hohlbein und Heitz. Sicher sehr subjektiv, aber schon Merle, seine "Wolkenvolk Trilogie" und "Arkadien" haben mir derart viel Spaß beim Lesen gemacht, wie wenige andere Vertreter des Fantasy Mainstream. Chapeau!
Sein aktuelles Buch "Phantasmen" ist mal wieder ein einfach guter Roman. Wirklich coole Ideen, auch wenn hier die Parallelität mit Lockwood & Co zumindest erstaunlich ist. Spannend und schnell zu lesen. Ein kleines Bisschen haben mir die dramatisch-romantischen Szenen gefehlt, die ich bei vielen seiner Bücher so heimelig fand (ja, ich mag es manchmal auch, wenns romantisch und gefühlsmäßig vertrackt ist). "Phantasmen" hat alles, was ein unterhaltsames, modernes Fantasy (Jugend-)Buch braucht. Sicher nicht sein Bestes, aber immer noch viel besser, als vieles, was in den Regalen des Buchhandels so steht. Ich freue mich jetzt schon auf sein nächstes Buch.
Ab und zu muss ich mal ein Thema anschneiden, dass für uns im Laden eigentlich absolut off-topic ist. Die Welt der flimmernden Bildschirmspiele ist mir trotz meines Faibles für klassische Pen&Paper-Rollenspiele und Brett- und Kartenspiele sehr vertraut und nah. Eines meiner All-Times-Favorites ist das alte Nintendo GameCube Spiel
Gestalten, die mir sofort vertraut waren. Habe ich Besuch von einer anderen Welt? Kommen die kleinen Pflanzenwesen der mystischen Welt Koppai gerade zu mir, weil ich damals, vor fast dreißig Jahren in die "Gesellschaft zum Schutz außerirdischen Lebens" eingetreten bin, initiiert von Rolf Bingenheimer, dem Chef von
Nach der sonnigen Woche hat der nieselig kühle Samstag dann die Lust auf Outdoor-Aktivitäten gedämpft. Trotzdem waren Vormittags ständig so viele Rollenspiel Fans im Laden, dass immer eine Gruppe draußen stand. Drinnen war alles voll und schon der kleine Vortrag von DSA Autor Mr. John wurde von einer dichten Traube Interessierter begeistert beklatscht. Ab 12:00 wurde dann im Chambinzky wieder im Akkord gespielt. Die meisten Runden liefen wieder nach dem im letzten Jahr etablierten UKA Schema ab und so konnten die meisten Spielleiter 4 oder 5 "Schichten" in die jeweiligen Systeme schleußen. Die zahlreichen Spieler konnten also absolut auf ihre Kosten kommen. Erfreulicherweise hatten wir auch dieses Jahr wieder "Ersttäter" unter den Spielern. Also genau die Zielgruppe für das Event.
Wie im letzten Jahr muss ich die Zusammenstellung der Pakete als lausig und knausrig bezeichnen. Wäre nicht noch von
Ohne euren Einsatz wäre solch eine Veranstaltung nicht möglich und ohne euch hätte heute eine Menge Leute weniger Spaß gehabt. Danke euch allen und bis bald! Denn schon am nächsten Wochenende ist in Aschaffenburg
Wie auch immer. Dafür habe ich jetzt ziemlich viel Zeit, die ich neben pennen und schwitzen auch dazu nutzen möchte, noch einmal alles zusammenzufassen, was ihr zum GRT wissen müsst.
Was ihr aber machen könnt, das ist uns Löcher in den Bauch fragen. Der Vormittag wird neben Workshops mit Autoren auch wieder jede Menge Zeit bieten, um Sich auszutauschen oder Erklärungen zum Thema Rollenspiele zu bekommen. Fans sind genauso willkommen, wie blutige Anfänger.
Mitbringen müsst ihr nichts außer guter Laune und etwas Zeit. Der ganze Spaß ist für Kinder ab 11 genauso interessant, wie für Erwachsene oder einfach ihre Eltern. Für Rollenspiele gibt es keine Altersgrenze 😉
Morgen in zwei Wochen ist es soweit und wir können einen weiteren Programmpunkt hinzufügen.
Titel:Die Fliegenden Zauberer (The Flying Sorcerers)
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Ein neues Filmprojekt von Sascha Renninger!