Mit Schwert und Magie – Conans Erben
von Oliver L. am 18. August 2014 1 Kommentar

Der Blutstein
Mit seinem cimmerischen Barbaren hat Robert E. Howard eine der archetypischen Heldenfiguren der Fantasy-Literatur vorgelegt und quasi im Alleingang das Genre der „Sword & Sorcery“ begründet. Der Begriff wurde von Fritz Leiber erdacht, der damit auf einen 1961 veröffentlichten Brief von Michael Moorcock reagierte, der für Howards Art der Fantasy einen Namen forderte. Moorcocks Vorschlag blieb letztlich nicht ungenutzt, aber unter „Epic Fantasy“ ist heutzutage etwas anderes zu verstehen.
Sowohl Leiber als auch Moorcock haben sich selbst ausgiebig mit „Sword & Sorcery“ beschäftigt und ihre Helden Elric respektive Fafhrd und den grauen Mausling in den Kampf schickten. Wichtige Einflüsse auf das Genre stellen u. a. Alexandre Dumas’ (der ältere) „Die drei Musketiere“ und speziell in Robert Howards Fall auch die Geschichten aus „Tausendundeine Nacht“ dar. Auch Howards Zeitgenosse Clark Ashton Smith zeigt in seinen Zothique- und Hyperborea-Geschichten (nicht zu verwechseln mit Howards eigenem Hypberborea) deutliche „Sword & Sorcery“-Anleihen. Zu Howards unmittelbarsten Erben muss Catherine Lucille Moore gezählt werden, die mit „Jirel of Joiry“ ab 1934 quasi eine weibliche Entsprechung des Barbaren in verschiedene Abenteuern antreten ließ. Die „Jirel“-Stories wurden von Conan-Übersetzerin Lore Straßl ins deutsche übertragen und sind sowohl in der legendären „Terra Fantasy“-Reihe des Pabel Verlags und zuletzt Anfang der 2000er in der kurzlebigen „Dark Fantasy“-Reihe des Festa Verlags erschienen.
Ganz aktuell sorgt George R. R. Martins „Games of Thrones“-Reihe für Furore, die besonders in den ersten Bänden ganz eindeutig die eher bodenständigen „Sword & Sorcery“-Fantasy bedient. In späteren Teilen wird der fantastische Aspekt wohl verstärkt was scheinbar diverse Diskussionen unter den Lesern ob der korrekten Einordnung geführt hat. Aber hier soll es vornehmlich auch um eine andere Reihe gehen …
Als Robert E. Howards legitimer Nachfolger wird weithin Karl Edward Wagner (1945 – 1994) gehandelt. Zu verdanken ist dies Wagners eigener Heldengestalt, dem unsterblichen Schwertkämpfer Kane. Recht interessant, sind doch von Kane nur drei Romane und eine eher überschaubare Anzahl Kurzgeschichten veröffentlicht worden.
Im März 2014 ist im Golkonda Verlag mit DER BLUTSTEIN der erste Roman um Kane erschienen. In überarbeiteten und wohl erstmals kompletten Fassung in deutscher Sprache (die drei Kane-Romane sind Ende der 70er bereits bei Bastei Lübbe erschienen). Die beiden folgenden Bände sollen bis Frühjahr 2015 auf den Markt gebracht werden. Über die Kurzgeschichten gibt es bisher keine Ankündigung. Bei entsprechendem Erfolg mag sich der Verlag um eine Veröffentlichung bemühen.
Bleibt zu prüfen, ob Kane seinem Ruf gerecht wird.
Gerade bei den Fans des cimmerischen Barbaren könnte Kane, im Übrigen Wagners Version des biblischen Kain, meines Erachtens auf wenig Gegenliebe stoßen. Conan war vieles. Ein Dieb und Pirat. Ohne Zweifel ein Schurke. Aber er hatte immer ein Wertesystem, einen Ehrenkodex, an den er sich immer gehalten hat. Kane hingegen ist vollkommen amoralisch. Dadurch wird er sowohl zum Titelhelden als auch zum Antagonisten seiner eigenen Reihe. Sicherlich, und das ist Wagners große Stärke, sind auch seine Gegenspieler nie ganz eindeutig die Guten. Aber sie sind doch die Sympathieträger der Geschichte. Kanes Motive sind selbstsüchtig. Er will der Langeweile entfliehen, sucht Rache an einem Gott, der ihn mit einem ewigen Leben gestraft hat, welches nur durch die Gewalt beendet werden kann, die Kane selbst entfesselt. Das Kainsmal, bei Wagner durch Kanes durchdringenden Blick dargestellt, verhindert zudem, dass der „Titelheld“ jemals Glück unter den Menschen finden wird.
Einen Schurken zur Hauptfigur zu machen, der zudem in jedem Roman gegen neue Figuren antritt, ist wohl immer eine Gratwanderung. Allein die Notwendigkeit, für jede Geschichte neue Figuren zu entwerfen, denen sich die Leser verbunden fühlen, dürfte keine leichte Aufgabe sein. Nichtsdestotrotz Ist zumindest DER BLUTSTEIN ein packend geschriebenes Fantasy-Garn. Gefüllt mit interessanten Figuren, einem erstklassigen Schurken und einer ganzen Menge Spannung ist Kanes Debüt ein gelungener Roman, der in jede gut sortierte Fantasy-Sammlung gehört.
Mit seinem cimmerischen Barbaren hat Robert E. Howard eine der archetypischen Heldenfiguren der Fantasy-Literatur vorgelegt und quasi im Alleingang das Genre der „Sword & Sorcery“ begründet. Der Begriff wurde von Fritz Leiber erdacht, der damit auf einen 1961 veröffentlichten Brief von Michael Moorcock reagierte, der für Howards Art der Fantasy einen Namen forderte. Moorcocks Vorschlag blieb letztlich nicht ungenutzt, aber unter „Epic Fantasy“ ist heutzutage etwas anderes zu verstehen.
Sowohl Leiber als auch Moorcock haben sich selbst ausgiebig mit „Sword &
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Trot
z des derzeit "der Jahreszeit entsprechend" zu kalten und regnerischen Wetters, planen wir gerade unser jährliches Sommerfest. Diesmal gibt es am letzten Samstag im August das übliche Programm. Am 30. August gibt es wieder massenweise Schnäppchenpreise, ab 9:00 Uhr Kaffee und Kuchen und ab ca 11:00 Uhr glüht der Grill für euch! Wer die letzten Jahre nicht dabei sein konnte, kann in der
Das Motto ist wie im letzten Jahr: Alles muss raus – wir räumen das Antiquariat und putzen auch andere Bereiche aus!
Titel: Sperling (The Sparrow)
Sekundärliteratur, insbesondere zum Genre Phantastik, erscheint im ersten Moment uninteressant, es sei denn zu Recherchezwecken. Dennoch gibt es in diesem Bereich der Literatur immer wieder interessante Werke*. Einen dominanten Platz in diesem Feld nimmt hier einmal mehr J.R.R. Tolkien ein, der mit seinem „Der Herr der Ringe“ ein Werk vorgelegt hat, das seit nunmehr fast genau sechs Jahrzehnten die Fantasie von Millionen Lesern beflügelt und hat damit ein Werk von bleibender Kraft hinterlassen. Das hat nicht nur zu unzähligen Biographien über den Autor geführt. Auch seine Bücher selbst wurden auf die verschiedenste Weise bearbeitet, analysiert und besprochen.
…wurde 1982 in Spanien geboren und zeichnete schon Superhelden seit er ein Kind war. 2008 wurde Marvel Comics auf ihn aufmerksam und er durfte an der Miniserie "World War Hulk Aftersmash: Damage Control" sein Können unter Beweis stellen. Weiter ging seine Reise durchs Marvel Universum wo Espin an Serien wie "Wolverine: First Class" und "The Incredible Hercules", sowie an zahllosen Covern für diverse Titel tätig war, bis er wieder in die Welt des grünen Goliaths Hulk eintauchte, um an dem Zyklus "Fall of the Hulks" mitzuarbeiten. Es folgten einige Hefte der X-Men Ablegerserie "Generation Hope" bevor Salva sich 2012 dem Söldner mit der grossen Klappe Deadpool annehmen konnte um ihm seinen unverwechselbaren, cartoonhaften Stil aufzudrücken. Dieser Run prädestinierte ihm für weitere Abenteuer von Wade Wilson, die auf die Original Graphic Novel "Wolverine: Season One" folgen sollten. Zu Espins letzteren Arbeiten zählen die Mini "Deadpool kills Deadpool", das Deadpool Bi-Annual, sowie die aktuell laufende Serie "Deadpool vs. Carnage".
Bruno Redondo
Titel: Spiegeltanz (Mirror Dance)
Philip K. Dick
Titel: Das dunkle Herz der Nacht (A Cavern of Black Ice)
Philip K. Dick DAS ORAKEL VOM BERGE. Roman. (The Man in the High Castle / 1962) Ü: Norbert Stöbbe Frankfurt/M., Fischer Taschenbuch, Juli 2014, 271 S. Reihe Fischer Klassik ISBN 978-3-596-90562-1
Titel: Die Elementare von Calderon
Es gibt immer wieder mal so Tage… Dieses Wochenende, mit Brückentag, sind vier solcher Tage am Stück. Schöne tage, aber ein bisschen stressig. Zum einen ist an diesem Wochenende das wichtigste Event in puncto Comics in Deutschland, nämlich der Comic Salon Erlangen, der jedes zweite Jahr die schöne Welt der Comics feiert. Da müssen wir natürlich hin. Auch aus Eigeninteresse ;-). Zusätzlich findet aber auch das alljährliche
Tripple Trouble. Laden,
Jo Walton
Sascha Mamczak
Es gibt bei uns im Laden immer wieder Tage, an denen wir wirklich coole Aktionen haben. Heute war definitiv einer davon. Die zwei Jungs von
Titel: Die vergoldete Kette (The Gilded Chain)
wurde im April 1976 geboren machte seinen Abschluss am ISI, der Indonesischen Kunstakademie in Jogjakarta. Er ist Mitbegründer der Urak-Urek Animations-Studios und arbeitet weiterhin selbst als 2D und 3D Animator und als Storyboard-Zeichner. Das Comiczeichnen ist eher so etwas wie seine große Liebe und Freizeitbeschäftigung. Hut ab, wenn es mehr "Freizeitzeichner" wie ihn gäbe…
Sytse S. Algera (Story)
Titel: Die Hexenprinzessin (The Prince of Ill Luck)
Markus K. Korb
Titel: Hieros Reise (Hiero’s Journey)
Metadaten
So, jetzt ist es rum. DAS Comic-Event 2014 in Hermkes Romanboutique. Es war dieses Jahr trotz des ab 14:00 Uhr eher mäßigen Wetters wieder supertoll.
as Event verpasst hat, kann sich ein paar Bilder in unserer 
Vor dem
ignieren für euch da ist. Es werden wieder
Titel: Traumschlange (Dreamsnake)
Bereits im Vorfeld gibt es als Warm Up eine Signierstunde. Drei Tage vor dem GCT 2014 kommt bereits ein Stargast aus der internationalen Comic-Szene zu uns um für euch zu zeichnen und zu signieren.
Samstag, dem 10.05. gibt es neben den Gratis-Comics natürlich, wie immer massenweise Grillgut. Wenn ihr Glück habt, mit unserem Grillmeister "Götzilla", was jede Menge Spaß und guter Laune verspricht… Wer brav ist bekommt wie immer eine Extrawurst 😉 und wer frech ist erfährt, woher der Name "Götzilla" kommt!
Ansonsten sind natürlich Cosplayer aller Bereiche wie immer gern gesehen Gäste und werden wie immer mit einem kleinen Geschenk belohnt. Alle Universen sind willkommen. Ob Schlümpfe, Helden in Strumpfhosen oder BESM… ja, auch Druuna 🙂
Und natürlich sind alle auf den Höhepunkt gespannt! Der diesjährige Stargast und Local Hero
Joe Haldeman
Titel:Sakriversum – Der Roman einer Kathedrale
Dmitry Glukhovsky
Ursula K. Le Guin
Heyne hat soeben eine kleine Reihe ausgewählter Science Fiction Bände zum 50 jährigen Jubiläum der SF im Heyne Verlag publiziert. Definitiv gute Titel – über die letztendliche Auswahl kann man immer streiten. Aus jedem Jahrzehnt ein herausragender Band. Aus jedem Jahrzehnt ein herausragender Autor.
Koinzidenz! Fast zeitgleich mit der Heyne SF Jubiläumsreihe ist eine deutsche Erstveröffentlichung erschienen, aus der Feder einer der Auserwählten, der "Besten der Besten", die jeweils für ein Jahrzehnt stehen dürfen: Ursula K. Le Guin. Der Roman ist mit ca 120 Seiten eher kurz, fast eine Novelle. Dennoch ist "Verlorene Paradiese" ein echtes Juwel und es wäre mehr als schade gewesen, wenn dieses Juwel uns verloren gegangen wäre. Die Geschichte ist in all ihrer Kürze genial und eindringlich. Die vorliegende Übersetzung von Horst Illmer ist trefflich gelungen. Das Buch ist im
Kein Gratis-Comic-Tag ohne Stargast! Seit der ersten Veranstaltung haben wir uns immer bemüht, mit einem interessanten Zeichner für euch aufzuwarten. Als Ergänzung zu all den Gratis-Comics und zur allgemeinen Feierstimmung.
Titel: Das Licht in den Schatten (Luck in the Shadows)
Alberto Ponticellis Karriere begann 1994 als er sich mit einigen Freunden zu einer Gruppe namens "Shok Studio" zusammenschloß. Das Studio war verantwortlich für Titel wie "Egon" oder "Dead or Alive: A Cyberpunk Western", die auch beide in den USA durch Dark Horse Comics verlegt wurden. 2001 schaffte Alberto den Sprung über den großen Teich und arbeitete zusammen mit Brian Michael Bendis an einigen Ausgaben der Spawn Spin-Off Serie "Sam & Twitch". Es folgten mehrere Arbeiten für Marvel Comics wie z.B. die Miniserie "Marvel Knights" und die Adaption des Filmcomics zu "Blade 2", sowie einige Illustrationen und Pin-Ups. Zwischenzeitlich wurde auch der französiche Markt auf Ponticelli aufmerksam und es entstanden Arbeiten für Verlage wie Les Humanoides Associés, Delcourt und Casterman. Auch im kurzlebigen italienischen Verlag "Narwain Publishing" wurden seine Arbeiten verlegt. 2006 startete eine längere Zusammenarbeit mit dem Vertigo Imprint von DC Comics. Die von Ponticelli gezeichnete und von Joshua Dysart geschriebene Serie "Unkown Soldier" brachte ihnen eine Nominierung für die beste neue Serie bei den Eisner Awards ein. Er blieb dem unbekannten Soldaten bis 2008 treu, bevor er seine eigene Graphic Novel mit dem Titel "Blatta" veröffentlichte. 2011 wurde der Italiener durch den Neustart des DC Universums mit der Umsetzung der Serie "Frankenstein: Agent of S.H.A.D.E.", geschrieben von Jeff Lemire und Matt Kindt, beauftragt. Es folgten die abschließenden Ausgaben von "Dial H", geschrieben von China Mieville, sowie zwei Ausgaben von Batman: The Dark Knight für den Autor Gregg Hurwitz. Auch zwei verschiedene Hefte des Zyklus "Forever Evil" wurden von Alberto gestaltet. Bereits 2011 arbeitete Ponticelli schon für IDW Publishing, damals an der Godzills Miniserie "Gangsters and Goliaths". Gegenwärtig wird die Serie "Rogue Trooper" von ihm umgesetzt, ebenfalls für IDW.
Bibliographie
Gestern, am Samstag fand die erste Rollenspiel-Convention in Würzburg, seit fast acht Jahren statt. Super Location, nettes Team und interessierte Besucher. Erfreulicherweise gab es sogar etliche junge und absolut unerfahrene Gäste, die sich für Rollenspiel interessiert haben. Die Orga innerhalb der Convention war vorbildlich und alles verlief reibungslos. In den Pausen zwischen den Spieleblöcken war auch in den Gängen, wo die Verkaufsstände positioniert waren recht reger Betrieb und bei uns am Stand waren immer ein paar Interessierte, die vor allem unsere Kisten mit Raritäten emsig durchforstet haben oder sich von uns das ein oder andere Brettspiel erklären oder demonstrieren ließen. Für uns war die Veranstaltung wirklich sehr angenehm mit vielen Kontakten und dabei sogar etlichen neuen.
Aber… wie schon bei "meinen" Brot & Spiele Veranstaltungen 2004-2006 hat ein Bestandteil der würzburger Spielerschaft fast vollständig gefehlt. Wo sind eigentlich all die langjährigen Spieler, die sich Woche für Woche in ihren Privatgemächern treffen, teilweise sogar emsig Spieletreffen in der Ferne besuchen, sich aber einfach nicht aufraffen können, Events in Würzburg zu besuchen? Wenn eine Veranstaltung direkt vor der Haustür stattfindet, ist sie nichts wert. Der Prophet im eigenen Lande… Damit wird die Arbeit und der Aufwand, den die Organisatoren und Helfer im Vorfeld und während der Veranstaltung hatten und haben einfach nicht belohnt. Es gab tausende von Flyern, die in Würzburg und dem Einzugsgebiet verteilt wurden – wir haben auf unserer Seite immer wieder darauf hingewiesen – die Main-Würfel-Con hat eine eigene Seite – alle sozialen Netzwerke wurden genutzt. Mehr ist echt schwierig. Vor allem bei einer Non-Profit-Veranstaltung mit ausschließlich freiwilligen Helfern. Sind die "Altspieler" so schwer zu erreichen oder einfach desinteressiert und faul geworden?
Zusammen mit der 
Hello Folks


Neil Gaiman: "Die verrückte Ballonfahrt
Titel: Planet der Habenichtse (The Dispossessed)
Die drei klingendsten Namen der deutschen Phantastik. Der "Altmeister" Wolfgang Hohlbein war vor vielen Jahren bereits bei uns zu Gast und ich bin tatsächlich Fan einiger seiner trashigen frühen Werke, wie der Heftserie um "Robert Craven", den "Hexer von Salem" oder der Endzeit Serie um die taffe "Charity" von der Space Force.
us Heitz ist seit seinen "Zwergen" der absolute Senkrechtstarter in Sachen Stapelverkauf in großen Buchhandlungen und auch bei ihm habe ich ein echtes Faible. Sein "Ritus" und "Sanctum" und seine "Mächte des Feuers" fand ich richtig cool.
me ist irgendwie anders. Die Veröffentlichungen von Kai Meyer belegen seit Mitte der Neunziger die (vor allem Jugendbuch-) Regale in Buchhandlungen. Kai Meyer hatte dabei nie das Stigma des Fantasy-Autoren. Seine Bücher sind immer irgendwie originär und haben einen ganz eigenen Ductus. Kai Meyer verknüpft oft Realität, Mythen und Sagen aus aller Welt und klassische Fantasy-Elemente. Seit seiner "Merle-Trilogie" bin ich ein echter Fan. Kai Meyer ist einer der Autoren, bei denen ich mich wirklich auf jedes neue Buch und jeden neuen Zyklus freue. Die Konstanz bei seinen Büchern, die mich immer wieder neugierig auf das nächste warten lässt, ist besonders bemerkenswert, weil er eine ähnliche Schlagzahl an den Tag legt, wie seine beiden Bestseller Kollegen Hohlbein und Heitz. Sicher sehr subjektiv, aber schon Merle, seine "Wolkenvolk Trilogie" und "Arkadien" haben mir derart viel Spaß beim Lesen gemacht, wie wenige andere Vertreter des Fantasy Mainstream. Chapeau!
Sein aktuelles Buch "Phantasmen" ist mal wieder ein einfach guter Roman. Wirklich coole Ideen, auch wenn hier die Parallelität mit Lockwood & Co zumindest erstaunlich ist. Spannend und schnell zu lesen. Ein kleines Bisschen haben mir die dramatisch-romantischen Szenen gefehlt, die ich bei vielen seiner Bücher so heimelig fand (ja, ich mag es manchmal auch, wenns romantisch und gefühlsmäßig vertrackt ist). "Phantasmen" hat alles, was ein unterhaltsames, modernes Fantasy (Jugend-)Buch braucht. Sicher nicht sein Bestes, aber immer noch viel besser, als vieles, was in den Regalen des Buchhandels so steht. Ich freue mich jetzt schon auf sein nächstes Buch.
Ab und zu muss ich mal ein Thema anschneiden, dass für uns im Laden eigentlich absolut off-topic ist. Die Welt der flimmernden Bildschirmspiele ist mir trotz meines Faibles für klassische Pen&Paper-Rollenspiele und Brett- und Kartenspiele sehr vertraut und nah. Eines meiner All-Times-Favorites ist das alte Nintendo GameCube Spiel
Gestalten, die mir sofort vertraut waren. Habe ich Besuch von einer anderen Welt? Kommen die kleinen Pflanzenwesen der mystischen Welt Koppai gerade zu mir, weil ich damals, vor fast dreißig Jahren in die "Gesellschaft zum Schutz außerirdischen Lebens" eingetreten bin, initiiert von Rolf Bingenheimer, dem Chef von
Nach der sonnigen Woche hat der nieselig kühle Samstag dann die Lust auf Outdoor-Aktivitäten gedämpft. Trotzdem waren Vormittags ständig so viele Rollenspiel Fans im Laden, dass immer eine Gruppe draußen stand. Drinnen war alles voll und schon der kleine Vortrag von DSA Autor Mr. John wurde von einer dichten Traube Interessierter begeistert beklatscht. Ab 12:00 wurde dann im Chambinzky wieder im Akkord gespielt. Die meisten Runden liefen wieder nach dem im letzten Jahr etablierten UKA Schema ab und so konnten die meisten Spielleiter 4 oder 5 "Schichten" in die jeweiligen Systeme schleußen. Die zahlreichen Spieler konnten also absolut auf ihre Kosten kommen. Erfreulicherweise hatten wir auch dieses Jahr wieder "Ersttäter" unter den Spielern. Also genau die Zielgruppe für das Event.
Wie im letzten Jahr muss ich die Zusammenstellung der Pakete als lausig und knausrig bezeichnen. Wäre nicht noch von
Ohne euren Einsatz wäre solch eine Veranstaltung nicht möglich und ohne euch hätte heute eine Menge Leute weniger Spaß gehabt. Danke euch allen und bis bald! Denn schon am nächsten Wochenende ist in Aschaffenburg
Wie auch immer. Dafür habe ich jetzt ziemlich viel Zeit, die ich neben pennen und schwitzen auch dazu nutzen möchte, noch einmal alles zusammenzufassen, was ihr zum GRT wissen müsst.
Was ihr aber machen könnt, das ist uns Löcher in den Bauch fragen. Der Vormittag wird neben Workshops mit Autoren auch wieder jede Menge Zeit bieten, um Sich auszutauschen oder Erklärungen zum Thema Rollenspiele zu bekommen. Fans sind genauso willkommen, wie blutige Anfänger.
Mitbringen müsst ihr nichts außer guter Laune und etwas Zeit. Der ganze Spaß ist für Kinder ab 11 genauso interessant, wie für Erwachsene oder einfach ihre Eltern. Für Rollenspiele gibt es keine Altersgrenze 😉
Morgen in zwei Wochen ist es soweit und wir können einen weiteren Programmpunkt hinzufügen.
Titel:Die Fliegenden Zauberer (The Flying Sorcerers)
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