Superman Anthologie: Legendäre Geschichten mit dem Mann aus Stahl
von MITCH am 14. März 2022
Jerry Siegel, Joe Shuster, Wayne Boring, Curt Swan, John Byrne, Frank Miller, Grant Morrison, Alex Ross, David S. Goyer
SUPERMAN ANTHOLOGIE: LEGENDÄRE GESCHICHTEN MIT DEM MANN AUS STAHL
Panini Verlags GmbH
Gebundene Ausgabe – 27. August 2018 – 384 Seiten
ISBN-13: 978-3741607837
Braucht die Welt einen Superman?
Seit 1972 (mit DC Superman Heft 247, Jan. ´72) wurde diese Frage schon so häufig gestellt. Superman dürfte einer jener Superhelden sein, welche durch die Jahrzehnte am meisten Kritik erfahren haben.
Superman? Der ist viel zu mächtig!
Superman? Der ist doch langweilig!
Superman? Der hat doch keine Ecken und Kanten!
Also, bleibt die Frage im Raum: Braucht die Welt einen Superman?
Seit 1938 rettet der Mann aus Stahl Menschen in Not, seit 1938 steht er eisern für seine Werte ein: Wahrheit, Gerechtigkeit und Integrität (Action Comics 775 (2001)).
Ich gestehe … , seit ich denken kann, bin ich Fan von Superman. Ich, 1977 geboren, … Superman, 1978 erstmals im Kino, … dann 1980, 1983, 1987 die Fortsetzungen. Also: Meine Kindheit war durchdrungen von Supermans Spirit!
Es klingt heute vielleicht etwas "überholt", aber dieser Mann gab mir damals Mut.
Für mich war und ist Clark Kent alias Kal-El alias Superman ein echtes Vorbild. Er ist kompromislos, wenn es um den Schutz der Würde des Individuums und um die Verteidigung seiner Werte geht.
Auch heute noch sind mir eben jene (seine) Werte ein Kompass im Leben.
Ich für meinen Teil kann sagen: Jedenfalls meine Welt braucht einen Superman.
Jeder von Euch, der selbst erfahren möchte, dass Superman wegen (und trotz) seiner Macht stets einen Preis zahlt, dass Superman alles andere als langweilig ist und dass Superman mehr Ecken und Kanten hat, als man meint, der möge sich die SUPERMAN ANTHOLOGIE gönnen. Auf 384 Seiten wird anhand von 18 Comics aus den Jahren 1938 bis 2016 jedes Jahrzehnt des Mannes aus Stahl lebendig vorgestellt. Jedem Comic und jeder Ära werden wunderbare Beiträge und informative Einleitungen (oft) von Größen der Szene vorangestellt, bspw. Jerry Siegel und Ray Bradbury.
Die SUPERMAN ANTHOLOGIE ist ein ganz und gar gelunges Werk, ich empfehle es hiermit wärmstens.
Lassen wir doch einmal Ray Bradbury und Bruce Wayne sprechen:
Es war beruhigend festzustellen, dass dieser junge Journalist (Clark Kent), der sich in Notsituationen in Superman verwandelte, die gleichen Selbstzweifel hatte und über die gleichen Schwierigkeiten stolperte. (…) Daher ist es nicht erstaunlich, dass Ihr und ich, wir alle seit Jahren Clark Kent brauchen. Und so ist er, wenn wir schreiend in die Zukunft rutschen, schlittern und purzeln, immer bei uns, um uns zu versichern, dass Superman uns auffängt (Ray Bradbury, S. 199).
The World Needs Superman (Bruce Wayne im Film Justice League)!
Also doch!
Die Welt braucht einen Superman!
Das letzte Wort muss er selbst haben:
There is a superhero in all of us, we just need the courage to put on the cape! (von Superman in Superman).
MITCH
Jerry Siegel, Joe Shuster, Wayne Boring, Curt Swan, John Byrne, Frank Miller, Grant Morrison, Alex Ross, David S. Goyer
SUPERMAN ANTHOLOGIE: LEGENDÄRE GESCHICHTEN MIT DEM MANN AUS STAHL
Panini Verlags GmbH
Gebundene Ausgabe – 27. August 2018 – 384 Seiten
ISBN-13: 978-3741607837
Braucht die Welt einen Superman?
Seit 1972 (mit DC Superman Heft 247, Jan. ´72) wurde diese Frage schon so häufig gestellt. Superman dürfte einer jener Superhelden sein, welche durch die Jahrzehnte am meisten Kritik erfahren haben.
Superman? Der ist viel zu mächtig! …den ganzen Beitrag lesen…
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1984


David Brin
Quenehen, Vives
Chikako Urano
Ishin Nishio

Max Baitinger
Splitter
Ferri, Jean-Yves/Conrad, Didier
Der Wald
Xavier Dollo (Text) & Djibril Morissette-Phan (Zeichnungen & Farbe)
…da muss ich natürlich einen kleinen Einschub auf der Frontpage machen. Die Trennung von Neuheiten und redaktionellem Content erübrigt sich aufgrund der Wichtigkeit dieser Meldung. Auch wenn es eh die Spatzen von den Dächern pfeiffen, ist es doch auch für uns wichtig.
Wir haben latürnich beide Versionen auf Lager:
Nate Powell
Ralf König (Text, Zeichnungen & Farbe)
Guy Delisle
Älteres Material hat hierzulande seit vielen Jahren einen eher schweren Stand. Älteres Material aus den Superhelden-Universen von DC und MARVEL, um genau zu sein. Umso erfreulicher ist es, dass Panini sich in den letzten Jahren an einige Projekte gewagt hat, die eigentlich alle eine ausführliche Besprechung verdient hätten. An dieser Stelle wollen wir uns einmal mehr mit einem Vertreter der „British Invasion“ bei DC Comics aus den 1980ern beschäftigen. Eine Werke Alan Moores wurden hier über die Jahre schon ausführlich vorgestellt. Das bekannteste Werk des streitbaren Northhamptoners dürfte freilich WATCHMEN sein. SWAMP THING nimmt dabei einen besonderen Platz in Moores Œuvre ein. Moore blieb der Serie ca. dreieinhalb Jahre (Anfang 1984 – Mitte 1987) treu. Damit handelt es sich nicht nur um eine der längsten Strecken im Schaffen des Briten. Sie stellt auch eine Art Bindeglied zwischen den frühen Werken wie z. B. CAPTAIN BRITAIN (1982/83) und reiferen Geschichten wie eben WATCHMEN dar.
Mathieu Bablet (Text & Bilder)
William Vance u. a.
Conan der Cimmerier: Der rote Priester
„Der Gott in der Schale“ hat Doug Headline adaptiert, Sohn des berühmten Krimiautors Jean-Patrick Manchette, der im Laufe der Jahre auch schon einige Geschichten seines Vaters in Comics umwandelte. Sinnig, dass er den „Conan-Krimi“ in Howards Schaffen angeht, obwohl der Cimmerier in Ich-Perspektive etwas seltsam anmutet – die macht jedoch nur einen Teil der Geschichte und Blickwinkel aus. Das Artwork von Emmanuel Civiello kann man problemlos noch als interessant verbuchen, seine pastelligen Bilder eifern oft sogar der Plastizität in den Arbeiten von Richard Corben nach. Gewohnt gut ist das Nachwort des bereits erwähnten Louinet, da er „Der Gott in der Schale“ als Conan-Story über Polizeigewalt in den USA aufschlüsselt, die Howard in den 1930ern inspirierte und die noch heute ein so präsentes Thema ist.
Guillaume Perreault (Text & Bilder)
Jens Natter
Félix, Gastine
Zep
Benjamin Renner
Venayre, Wens
Matthieu Bonhomme
Alejandro Jodorowsky & François Boucq
Alexander Braun
Eldo Yoshimizu
Trotz der erschwerten Umstände war die Version einer Signierstunde über Vorbestellungen erstaunlich erfolgreich. Die Zahl der Bestellungen war erstaunlich und der Gunther und der Kai haben sich trotz abwesendem Publikum die Finger wund geschrieben… Die Jungs waren richtig gut drauf und könnten ALLE Vorbestellungen erfüllen und abarbeiten. Ein winziger Rest an signierten Exemplaren hat Ostern überlebt. Wer als sehr schnell ist…
Gou Tanabe
Hannah Brinkmann
René Goscinny / Albert Uderzo
Latürnich haben wir den 6. meefränggischn Asterix pünktlich für euch vorrätig. Trotz Corona wollen wir euch auch diesmal wieder mit signierten Exemplaren erfreuen. Am Donnerstag, dem 1. April werden deswegen die beiden Übersetzer Gunther Schunk und Kai Fraass ab 16:00 Uhr bei uns vor Ort sein. Um einen reibungslosen und möglichst kontaktfreien Ablauf zu gewährleisten bitten wir euch um Vorbestellungen. Bitte schickt uns die gewünschte Menge, entsprechende Wunschnamen für eine Widmung und eure Kontaktdaten per email an 
Andrea Serio
Prado
Gipi & Luigi Critone
Amano Jaku

Mikael Ross
Hiroaki Samura
Will Eisner
Kenta Shinohara
Philippe "Tome" Vandevelde
Boichi

Lupano & Cauuet
Igort
Hugo Pratt
Corto und einige seiner Freunde wollen darin das Geheimnis im Meer verschwundener Inseln und Kontinente lüften, am Ende meditiert Pratt in einem Comic, der mehr Drogentraum als traditionelle Abenteuergeschichte ist, jedoch primär über Sehnsuchtsorte im Allgemeinen und ignoriert narrative Erwartungen und Tugenden dabei weitgehend. Sein herrlich grober, gekonnt abstrahierender Strich trägt das natürlich trotzdem mühelos. Zudem stehen der surrealistischen Bildergeschichte fast 100 Seiten Einleitung voran, Sachtexte zu den versunkenen Reichen genauso wie eine Prosa-Vignette von Pratt. Es gibt eben viel zu erzählen über die faszinierenden Meta-Mythen von Atlantis, Mu, Eden und Co. – und kaum jemand verstand ihren wahren Kern und ihren Sirenenruf besser als Hugo Pratt. Wer Corto bis zu diesem letzten Abenteuer unter seinem Schöpfer folgte, kriegt Quintessenz und Message von „Mu“ deshalb durchaus zu fassen. Wer dagegen noch nie mit Corto und Pratt segelte, fängt besser am Anfang mit „Die Südseeballade“ oder mit einem der Highlights wie „Die Kelten“ oder „Die Äthiopier“ an.