Broffilierung des Brofiels?
von Gerd am 17. Februar 2023 Kommentare deaktiviert für Broffilierung des Brofiels?
Podcast: Play in new window | Download (Duration: 9:05 — 11.0MB)
Vom Låden und vom Leben Nummer 21 – Broffilierung des Brofiels?
Gedanken zu meiner Profilierungssucht und zur Berlin Wahl.
(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):
Vom Låden und vom Leben
(audiofile #21: Broffilierung des Brofiels?)
Hallo ihr Liem dord draussen. Ich möcherd euch heud a Gschichdle verzähl vom mein vergangenen Sonndåch.
Mir is da nämmlich vonnem Kumbl ganz aggduell vorgworfn worrn, dass ich mich ned so broffillier soll beziehungsweise hadder gmennd, dass ich mich hald zu arch broffillier du. Mei Freund.
Nacherd mussd ich mer erschdamål mein Kobf zerbrech, was der männd. Also bezochn hadder des auf unnern Boddkaasd. Ich wäss bis heud ned, was genau der damid såch wolld. Mir wårn a scho nimmer ganz nüchdern. Und am nächsdn Dåch hadders selber a nimmer gwussd.
Ich hab mich hald noch drann erinnern könn, dass mir des ganz schö gschdungn had und ich immer widder versuchd hab, ausm rauszumgriech, wasser damidd mennd. Awer ob er die Sach aufn Bunggd had bring könn und was der dann war, wäss ich nimmer und wie gsåchd er kann mer a ned helf. Edz griech ich des awer nimmer aus mein Kopf raus. Is eichndlich ned wichdich und a ned schlimm, awer kennds ihr des ned? dass enner was sach dud, was sich bei dir eibrenn dud? Wosde nacherd immer widder drumrumkreis dusd? Edz könnd mer dess ganze ja a amål süssdemaddisch ågeh.
Broffillier is im Normålfall neggadief vorbeleechd. Umgangsschbrachlich. Da schwingd so zeuch wie "sich uffblaas", "sein Dätz nei jede Kammera neihald", "narzisdische Geldungssuchd" und so a Zeuch mid. Ich muss da allerweil a immer gleich an unnern Minisderbräsidendn dengg. Demm wo se a immer so Zeuch vorwerf du. Üwerdriebenes Geldungsbedürfnis. Mag scho sei, dass des für unnern Franggnmagiawelli ab und an a weng schdimm dud. Is ja schließlich a Bolliddiger. Da mussde dich hald neis richdiche Lichd neisedds damid die annern dich ned absedds. Awer ganz ehrlich, je mehr ich drüber nachdenng du, desdo wenicher verschdee ich des Wordd ansich. Gfühld had des doch was mid Brofiel zum du. Und a Brofiel is ja eher bossidief beleechd. Markannd, deffinierd, bosizionierd, greifbår hald. Mid nachvollziebårn Barrameddern. Was mer sich eichndlich vonnem Bolliddiger blos wünsch könnd. Gloare Bossizion, am bessdn innem verschdändlichn Sadzbau, kee Drummrummballaver und wischiwaschi und vor ållm hald konsisdend. Des hässd ned, dass mer kei Fehler zugebb dörff und noch viel wenicher, dass mer aufm Weech ned a amål a Abzweichung nemm dörff, awer mer solld hald kei Fähnle im Wind sei und wenn mer amål sei Richdung wechsln dud, nacherd solld mer dess dransbarend und fundierd begründ. Irchndwie bin ich glebb ich scho an dem besåchdn Amnd schdändich auf Bolliddigg kommen. War der Amnd vom ledzdn Sonndåch. Wässd scho mid derre Berlin Wahl, wosde eichndlich den ganzn Amnd bloos Drummrummballaver ghörd hassd. Vielleichd is mir des a genau desweechn so aufgschdoosn. Vielleichd wolld ich des a so verschdee. Awer s wår hald so und ich kann des edz a nimmer zurüggdreh.
Wenn ich edz mid denne neun Asbeggde drüwer nachdengg du. Nacherd könnd ich mer dess scho an die Brussd heffd. A Broffiel versuch ich scho zum dransbordier. Also verbål nach aussn. A Broffiel vo unnerm Lådn, vo unnerm Schonre vo unnern Inderessnsgebiedn. Und gloar schbield da a relladief viel subjeggdiefe Wåhrnehmung mid nei. Is ja å a Herznssache – ned bloos unner Brooderwerb. Wenn ich dess schaff, a Broffiel zum vermiddln, was audendisch rüwerkommd. Wenn ich dess schaff, a Broffiel derård abzumbild, dasses ned bloos glaubwürdich sonnern a üwerzeuchnd rüwerkommd und – und des is eichndlich des wichdichsde – a uffm Brüfschdand von der zukünfdichn Realiddäd a noch eurer Kondrolle vor Ordd schdandhälld, nacherd hab ich unnern Lådn doch eewandfrei broffilierd!? Nacherd hab ich doch ålles richdich gmachd. Wieso soll ich nacherd immer neis neggadiefe neirudsch, wenn ich hör, dass ich mich broffillier du?
Wardscheins, had des echd mid dem schbezielln Amnd zum du. Weil ich an dem Amnd eefach bloß von allen Seidn a gehaldloses Drummrummballaver ghörd hab, mid der Indension, sich selber und odder die Baddei möchlichsd gud darzumschdell, Fehler wem annersch nei die Schuh zum schieb oder eefach kombledd zum Ignorier. Ich glebb mir gehd dess eefach unglaublich aufn Sack, dass ich mich mid derre Äußerung auf des Niwoo gschdelld fühl. Ich bin kee Bolliddiger, wo annem Bosdn gleeb dud. Ich bin kee Baddeifungzionär, wo sich selber ned fesdleech kå, weiler Angsd hab muss, dass endweder die Baddei oder die Wähler irchndwas falsch verschdeh oder nein falschn Hals griech du. Gloar, gehd mir a ab und an amål so, dass irchndwer mei Sädz nein falschn Hals griech dud. Gråd, wenn ich amål ned gud glaund oder a weng frusdrierd bin. Awer ich du nix såch, wasmer ned a mid mir im Lådn bersönlich bereed könnd. Ich laber ned ummen heissn Brei rum, wenn ich a Schlabbe griechd hab und – und dess is irre relewand – ich versuch ned mei Fresse nei jede Kamera zum hald, weil mirs bersönlich dodål wurschd is, wie Leud, wo ich ned kenn du üwer mich dengg du. Ich hald mei Fresse nei die Kamera – also üwerdrachn – weil ich – wenn ich scho jedn möchlichn Kanål bedien muss, um unnern Lådn, unner Schonre und unner Subkuldur zum verkäff – dess dann a mid meiner Moral mach möchd. Mid meiner Idee vonnem sinnvollen Weech, mid meiner Idee von besserer Infraschdrugdur und mid meiner Idee vonnem schönnerem Mideinanner. Glenne Gschäfdli in unnerer Schdadd ghörn da genauso dazu, wie a Ausfluch in Nördlädn innerer annern Schdadd. Ich glebb, dass des echd sowas wie a Brofiel is, wo mer unnerm Lådn zuschreib dürff. Wenn a ned jeder des glebb muss, was ich verzabf du, muss jeder glebb, dass ich des verzabf, weil ichs glebb. Deswechn bassd des a zum Broffiel vo unnerm Lådn und is kee Broffillierungssuchd von meiner Seide.
Wenn ihr edz meind, dass des a blos widder a Rumgekreise um mich gwesn is, nacherd kann ich blos anreech, amål drüwer nachzumdengg, was mer allends die Woche für ewich greisende Deemen sonsd so ghabbd hamm: Frühjåhrsoffensiefe im Osdn, Berlinwahl in der Haubdschdadd, Glimmawandel (nadürlich), vielleichd noch irchnd so a Nadsiediskussion im Osdn der Rebubligg – was wäss ich. Wenn ich edz amål die bassndn Begriffe in der Bollidigg dazu find möch, nacherd bassd am besdn Zöchern, Zaudern, Sich im Greis dreh… also alles annere wie gloare, nachvollziehboare und broffilierde Aussachn.
Wardscheins had mich des genau desweechn so angegaasd, weil ich mich mid so am Gewäsch ned idendifizier lass möchd. Weil wenn ich um was rumkreis du, nacherd sind des Werde, wo mir und unner Lådn a verdrehd könn. Und wenn ich euch amål drauf aufmergsam mach dörff, ab und an sedzds a Schläch nach aussn. Weil um mein Freund und mich und unnern Schdreid, hädd ich ned so viele Wörder verwend müss.
In so fern wünsch ich euch a echd schönnes Wochnend und sach wie immer in berfeggdn Idalienisch dschau, arrifiderdschie euer Gerd
Thema: Glosse
Sprecher: Gerd
Podcast: Play in new window | Download (Duration: 9:05 — 11.0MB)
Vom Låden und vom Leben Nummer 21 – Broffilierung des Brofiels?
Gedanken zu meiner Profilierungssucht und zur Berlin Wahl.
(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt):
Vom Låden und vom Leben
(audiofile #21: Broffilierung des Brofiels?)
Hallo ihr Liem dord draussen. Ich möcherd euch heud a Gschichdle verzähl vom mein vergangenen Sonndåch.
Mir is da nämmlich vonnem Kumbl ganz aggduell vorgworfn worrn,
- Kategorie: Gerd solo , Mini Podcast , Sprecher Gerd , Vom Låden und vom Leben
- Kommentare deaktiviert für Broffilierung des Brofiels?

Spielwarenmesse Nürnberg oder besser gesagt internationale Spielwarenmesse Nürnberg ist eine gewaltige Branchenschau über die komplette Bandbreite von Modelleisenbahnen und Bauklötzen über edukative Computerspiele und Roboterhunde und was weiß ich noch alles hin zu Karten- Brett- und Würfelspielen. Alle zwölf Messehallen belegt und vollgestopft mit Ständen. Eine echte Fachbesuchermesse und trotzdem ganz schön quirlig belebt und sogar hektisch… Ich nehme euch heute einmal mit dorthin, um einen Einblick in einen Teil unserer Arbeit zu geben und euch einfach mal ein paar Schritte aus dem Laden herauszuführen.
Zweiundvierzig mal zwei plus eins. Ein Grund zu feiern, aber auch ein Grund, Respekt vor dem Alter zu haben und auch Hermke mal zu fragen, was er so von modernen Zeiten hält…
Heute gibt es vor allem eine Erinnerung an unser heutiges Event. Heute Abend zwischen 18:30 und 23:00 Uhr findet das erste mal Kazus Spielbar im neuen Jahr statt. Außerdem will ich euch noch ein wenig auf die Folter spannen, bezüglich des neuen Buches "Die Prinzessinnen – Fünf gegen die Finsternis" von Christian Endres. Erscheint im April bei Cross Cult und gefällt mir richtig gut. Und genau dazu wird es ein weiteres Special für unser Jubiläumsjahr geben… Ihr könnt gespannt sein.
weil heute all die Spannung abgefallen ist, ich so ziemlich die letzten Nachbereitungen abgeschlossen habe und jetzt beginne alles zu verarbeiten. Der Genussmoment und der Stolz auf diese Woche hat eingesetzt…
Heute eine ganz kurze Meldung während unserer Jubiläumswoche. Das Event ist in vollem Gange. Wer es bisher verpasst hat, hat etwas verpasst. Deswegen Hufe geschwungen und ab in den Laden!

Es geht mit großen Schritten auf das Ende des Jahres zu. Das bedeutet für uns im Handel natürlich die Erwartung der umsatzstärksten Zeit im Jahr. Für uns speziell bedeutet es, dass unser Adventskalender wieder startet, wo wir versuchen, euch jeden Tag einen weiteren guten Tipp für eure Wunschliste oder als Geschenk zu geben.
In diesem Jahr bedeutet es aber auch noch, dass der Countdown zu unserer großen 42 läuft. 42 Jahre Hermkes Romanboutique soll ein großes Fest werden, da die 40 als rundes Jubiläum dem Lockdown zum Opfer gefallen ist und 42 ja eh die wichtigste Zahl im Universum ist. Die Woche vor dem 15. Januar, dem Tag, an dem mein Vater Hermke den Laden zum allerersten Mal für euch geöffnet hat, soll eine ganze Feierwoche werden. Ab Montag 9.1.23 bis Samstag 14.1.23 gibt es jeden Tag spezielle Gäste und Veranstaltungen. Ihr könnt gespannt sein…
Zwischen Vulkanausbruch und Lethargie. Die Rettung seid mal wieder ihr. Euch gebührt der Dank. Ihr seid unser Antrieb. Wenn es euch nicht gäbe, wäre hätte es heute einen thermonuklearen Vulkanausbruch nie gekannten Ausmaßes gegeben…
Ein kurz vor knapp letzter Hinweis auf unser morgiges Sommerfest und auf die nächste Spielbar. Natürlich bekommt ihr noch ein wenig Gerdosophie gratis dazu. Heute ALLEIN. Bei wichtigen Themen haben die anderen Stimmen nichts mitzureden.
Ich höre mal wieder Stimmen, traue es mich diesmal aber nicht in den Titel zu schreiben. Nach der willkommenen Abwechslung durch Bernie geht es diesmal wieder in MEINEN Kopf. Mein Gott, was da so alles abgeht, verstehe ich selbst nicht…
Nummer 19 – Schberre wechn fråchwürdicher bolliddischer Indenzion.
Aus gegebenem Anlass gibt es heute nach langer Zeit mal wieder einen relativ trockenen Blick hinter die Kulissen. Ich will euch wirklich nicht langweilen, aber der Podcast soll einfach wachsen und dafür brauchen wir euch. Ich wünsche euch trotzdem viel Spaß und gelobe, nächsten Freitag wird es witziger aber auch wieder fränkischer…
Wo wir letzte Woche aufgehört haben, geht es diese Woche weiter. Die Aufzeichnung ist vom selben Tag. Auf der Rückfahrt. Live von der Autobahn aus meinem Auto. Oder unserem Auto?
Nummer 18 – Die Zeid is geechn uns.
Wenn ich schon die Möglichkeit habe, MUSS ich natürlich einen Beitrag über Erlangen machen. Nicht nur, dass es nach wie vor die wichtigste Veranstaltung in Bezug auf die Neunte Kunst in Deutschland ist, es ist auch die erste nach der Corona-Pause. Eigentlich wäre ich ja in Dänemark gewesen und hatte auch schon einen Ersatzbeitrag gemacht. Manchmal kommt es aber anders als geplant… Dann aber wenigstens Erlangen… 😉
Auch zu diesem Beitrag gibt es ein paar 
Ich hatte euch von der tollen Idee bereits erzählt. Frau PinSels Plan war gut und wir lieben es, wenn ein Plan funktioniert. Aber können wir das immer voraussagen oder beeinflussen?
Heute gibt es ein paar Hinweise in eigener Sache, ein bisschen Werbung für die beiden nächsten Folgen und…
deswegen gibt es hier auch gleich den Link zu Instagram:
Den Dank gab es schon schriftlich. Heute kommt er in Form eines Audiofiles. Aber eben ganz anders… mit ein paar philosophischen Gedanken gemixt. Damit das kleine, pelzige Wesen aus dem Krebsnebel wieder was zum freuen hat…
Auch wenn es sich nach Fülselfolge anhört, war das schon ne Weile ein Hirngespinst. Eigentlich ein bisschen böser, aber so ist das schon gut… oder schlecht? Hört selbst…
Nummer 17 – A weng frech.

Der heutige Beitrag läuft der Einfachheit halber wieder in der Rubrik "Blick über den Tellerrand". Faktisch ist es eine Mischung aus Istzustand und Ausblick. Ein kleines Intermezzo und gleichzeitig ein Plädoyer für das Format und für die Sache.

Nummer 16 – Tschuldichung und Edümmolichie.
Schande über mich! Ich habe vor lauter Zahlenwirrwar
Nummer 15 – Silvesteransprache – gudn Beschluss.
Außerdem gibt es in diesem Jahr erfreulicherweise keinen kompletten Lockdown an Heilig Abend und deswegen ein paar neue Bilder in der 


Manchmal kommt es anders, als man denkt. Ich wollte kein weiteres mal in diesem Format auf Diebstahl zurückkommen. Das Thema ist auch durch. War es jedenfalls, bis zu jenem rührenden Tag. Hört selbst…
Nummer 14 – Schnelle Reaggzionen und braggmaddisches Handeln in der Bolliddigg? 


Nummer 13 – Sinngrriese oder Unsinn, wer wäss des scho?.
Heute geht es mit dem Eilzug zurück in eine Zeit, an die wir uns (fast) nicht mehr erinnern. Eine Geschichte aus dem hermkeverse, die so passiert ist und trotzdem weit fort zu sein scheint.

Den Blick über den Tellerrand mögen wir genauso wie viele unserer Kunden. Nerdtourismus…
Nummer elf – heute mal nett. 

Nummer zehn – Gehts noch? 


Nummer neun – meandernd.