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Burns kleines GeBlauder 43: Batman, Burn und Christian Endres

von am 19. September 2025 Kommentare deaktiviert für Burns kleines GeBlauder 43: Batman, Burn und Christian Endres

Folge Nummer 43 von Burns kleinem GeBlauder.

Die Blauderecke ist on the Road und wieder sind wir bei Christian Endres auf der Gartenbank an einem noch sehr schönen Spätsommertag. Diesmal dreht sich alles um Gotham City. Den dunklen Ritter, den Detektiv, den Playboy, die Fledermaus alias Batman.

Da sind eine Menge Tipps dabei und es fängt wieder mal ganz weit hinten in meiner frühsten Flohmarkt Zeit in den siebziger Jahren an und geht bis zu aktuellen Serien. Es ist – glaube ich – somit für jeden was dabei und das könnt Ihr Euch natürlich alles aus den Regalen der Romanboutique picken. Viel Spaß beim hören.

Die erwähnten Titel:

 

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Folge Nummer 43 von Burns kleinem GeBlauder.

Die Blauderecke ist on the Road und wieder sind wir bei Christian Endres auf der Gartenbank an einem noch sehr schönen Spätsommertag. Diesmal dreht sich alles um Gotham City. Den dunklen Ritter, den Detektiv, den Playboy, die Fledermaus alias Batman.

Da sind eine Menge Tipps dabei und es fängt wieder mal ganz weit hinten in meiner frühsten Flohmarkt Zeit in den siebziger Jahren an und geht bis zu aktuellen Serien.

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Burns kleines GeBlauder 39: Burn und Mr Endres erklären euch Spider-Man

von am 18. Juli 2025 2 Kommentare

Folge Nummer 39 von Burns kleinem GeBlauder.

Burn ist mal wieder unterwegs…Blauderecke on the road. Der liebe Christian Endres hat eingeladen mit ihm über sein Lieblingscharakter Spider-Man zu plaudern. Das lässt man sich natürlich nicht entgehen, denn auch er schätzt diesen Charakter sehr. Warum das so ist und was für Spidey-Stories, die beiden euch ans Herz legen wollen, hört ihr hier in diesem neuen GeBlauder.

Die erwähnten Titel:

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Folge Nummer 39 von Burns kleinem GeBlauder.

Burn ist mal wieder unterwegs…Blauderecke on the road. Der liebe Christian Endres hat eingeladen mit ihm über sein Lieblingscharakter Spider-Man zu plaudern. Das lässt man sich natürlich nicht entgehen, denn auch er schätzt diesen Charakter sehr. Warum das so ist und was für Spidey-Stories, die beiden euch ans Herz legen wollen, hört ihr hier in diesem neuen GeBlauder.

Die erwähnten Titel:

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Burns kleines GeBlauder 36… aus Mister Endres' Sommerresidenz

von am 6. Juni 2025 2 Kommentare

Folge Nummer 36 von Burns kleinem GeBlauder.

Heute aus dem Garten der Sommerresidenz von Mister Endres, ein klassisches Geblauder. Mit den best ever Tipps von Mister Endres. Für diese Blauderecke auf Reisen hat sich Christian ganz besonders gut vorbereitet. Er hat extra seine ganze Sammlung nochmal gesichtet. Hört selbst.

Und hier die passenden Titel, beziehungsweise Reihen oder Autoren:

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Folge Nummer 36 von Burns kleinem GeBlauder.

Heute aus dem Garten der Sommerresidenz von Mister Endres, ein klassisches Geblauder. Mit den best ever Tipps von Mister Endres. Für diese Blauderecke auf Reisen hat sich Christian ganz besonders gut vorbereitet. Er hat extra seine ganze Sammlung nochmal gesichtet. Hört selbst.

Und hier die passenden Titel, beziehungsweise Reihen oder Autoren:

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Blick hinter die Kulissen 43: Mister Endres in der Wolfszone

von am 10. Mai 2024 1 Kommentar

Einmal mehr spreche ich mit Christian Endres über ein Buch, das in Bälde erscheinen wird. Diesmal ein ganz anderes Thema als bei den Prinzessinnen. Sogar ein anderes Genre. "Wolfszone" ist ein knallharter Near Future Cyber Thriller. Christian erzählt mehr dazu…

Christian Endres
Wolfszone
Heyne
2024 € 20,00
gebunden 512 Seiten
ISBN 9783453274716

 

Einmal mehr spreche ich mit Christian Endres über ein Buch, das in Bälde erscheinen wird. Diesmal ein ganz anderes Thema als bei den Prinzessinnen. Sogar ein anderes Genre. "Wolfszone" ist ein knallharter Near Future Cyber Thriller. Christian erzählt mehr dazu…

Christian Endres
Wolfszone
Heyne 2024 € 20,00
gebunden 512 Seiten
ISBN 9783453274716

 

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Adventskalender 2023 T-16: Blick hinter die Kulissen 40 – Comictipps von Mr Endres

von am 8. Dezember 2023 1 Kommentar

Heute hört ihr das zweite Adventsgespräch. Und ja, es war ebenfalls bereits angekündigt. Mr Endres präsentiert seine Comictipps des Jahres. Wie bereits letzte Woche erwähnt, sollten es ursprünglich Bücher und Comics in einem Beitrag werden, aber wir hatten uns verplappert. Deswegen bekommt ihr die Comics heute nachgereicht. Ausführlich und wie gewohnt besonders…

Silvestri, Marc; Prianto, Arif
Batman & der Joker: Das tödliche Duo
Ü: Rösch, Alexander
Panini, 2023, 68 S.
ISBN 9783741635243 / Hardcover / 18.00 Euro

Lemire, Jeff; Sorrentino, Andrea
Zehntausend schwarze Federn
(Bone Orchard Mythos)
Splitter , 2023, 168 S.
ISBN 9783987211546 / Hardcover / 29,80 Euro

Leyh, Kat
Snapdragon
Ü.: Wieland, Matthias
Reprodukt , 2023, 223 S.
ISBN 9783956403866 / Hardcover / 20,00 Euro

Heute hört ihr das zweite Adventsgespräch. Und ja, es war ebenfalls bereits angekündigt. Mr Endres präsentiert seine Comictipps des Jahres. Wie bereits letzte Woche erwähnt, sollten es ursprünglich Bücher und Comics in einem Beitrag werden, aber wir hatten uns verplappert. Deswegen bekommt ihr die Comics heute nachgereicht. Ausführlich und wie gewohnt besonders…

Silvestri, Marc; Prianto, Arif
Batman & der Joker: Das tödliche Duo
Ü: Rösch, Alexander
Panini, 2023, 68 S.
ISBN 9783741635243 / Hardcover / 18.00 Euro

Lemire,

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Adventskalender 2023 T-23: Blick hinter die Kulissen 39 – Büchertipps von Mr Endres

von am 1. Dezember 2023 Kommentare deaktiviert für Adventskalender 2023 T-23: Blick hinter die Kulissen 39 – Büchertipps von Mr Endres

Heute hört ihr das erste Adventsgespräch. Es war ja bereits angekündigt. Mr Endres präsentiert seine Buchhighlights des Jahres. Ursprünglich sollten es Bücher und Comics werden, aber wir haben uns verplappert. Dafür gibt es am Ende noch einen ganz besonderen Ausblick auf 2024… und Comics werden selbstverständlich beim nächsten mal nachgereicht.

Baldree, Travis
Magie und Milchschaum
Ü: Thon, Wolfgang
dtv Verlagsgesellschaft, 2023, 320 S.
ISBN 9783423263566 / Klappenbroschur / 16,95 Euro

P. Djèlí, Clark
Meister der Dschinn
Ü.: Sambale, Bernd
Cross Cult, 2023, 566 S.
ISBN 9783986663346 / Paperback / 18,00 Euro

Butler, Octavia E.
Die Parabel vom Sämann
Ü: Falk, Dietlind
Heyne, 2023, 448 S.
ISBN 9783453534926 / Klappenbroschur / 15,00 Euro

Kestrel, James
Fünf Winter
Ü.: Lux, Stefan
Suhrkamp, 2023, 499 S.
ISBN 9783518473177 / Hardcover / 20,00 Euro

Heute hört ihr das erste Adventsgespräch. Es war ja bereits angekündigt. Mr Endres präsentiert seine Buchhighlights des Jahres. Ursprünglich sollten es Bücher und Comics werden, aber wir haben uns verplappert. Dafür gibt es am Ende noch einen ganz besonderen Ausblick auf 2024… und Comics werden selbstverständlich beim nächsten mal nachgereicht.

Baldree, Travis
Magie und Milchschaum
Ü: Thon, Wolfgang
dtv Verlagsgesellschaft, 2023, 320 S.
ISBN 9783423263566 / Klappenbroschur / 16,95 Euro

P.

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Adventskalender 2021 T-14 "hinter den Kulissen 12 – ein Gespräch mit Christian Endres"

von am 10. Dezember 2021 7 Kommentare

Sprecher: Gerd
Gäste: Mr Endres

Zuallererst einmal die Corona News: Der Buchhandel zählt laut Ministerratsbeschluss vom 03.12.2021 zu den Geschäften des täglichen Bedarfs und ist damit von der Kontrolle der 2G Regelung ausgenommen. Bitte verhaltet euch trotzdem respektvoll und umsichtig.

Und jetzt zum heutigen Adventsfile. Ich liebe es und es hat sehr viel Spaß gemacht. Hört selbst…

zusätzlich gibt es auf multiplen Wunsch hier noch eine Liste der angesprochenen Werke…

1. Martha Wells: Der Netzwerkeffekt
2. Ed Brubaker: Friday, Book One: The First Day of Christmas
3. Donjon, Antipoden +10.000
4. Robert Asprin: Ein Dämon zu viel
5. Mike Mignola: Hellboy Kompendium

bestellen oder suchen könnt ihr die Titel wie immer in "unserem" Shop.

 

 

Sprecher: Gerd
Gäste: Mr Endres

Zuallererst einmal die Corona News: Der Buchhandel zählt laut Ministerratsbeschluss vom 03.12.2021 zu den Geschäften des täglichen Bedarfs und ist damit von der Kontrolle der 2G Regelung ausgenommen. Bitte verhaltet euch trotzdem respektvoll und umsichtig.

Und jetzt zum heutigen Adventsfile. Ich liebe es und es hat sehr viel Spaß gemacht. Hört selbst…

zusätzlich gibt es auf multiplen Wunsch hier noch eine Liste der angesprochenen Werke…

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Wie der Laden, so die Leute #11: Mister Endres und die Tigerin von Eschnapur

von am 22. Oktober 2021 4 Kommentare

Sprecher: Gerd
Gäste: Mr Endres

Wie der Laden, so die Leute 11: der lange vermisste Podcast mit Mister Endres…

Lange hab ich mich darum herumgedrückt, in die Technikkiste zu greifen. Jetzt ist es doch gut geworden. Trotz Softphone und aus der Ferne.

Danke für das unterhaltsame Gespräch, Christian. Es soll nicht das letzte gewesen sein…

Ein paar ergänzende Links:

Die Tigerin von Eschnapur (Rezi von Horst)
Local Heroes: Christian Endres (Beitrag von 2011)
Artikel von Mister Endres auf unserer Seite
@MisterEndres auf Twitter folgen

 

 

Sprecher: Gerd
Gäste: Mr Endres

Wie der Laden, so die Leute 11: der lange vermisste Podcast mit Mister Endres…

Lange hab ich mich darum herumgedrückt, in die Technikkiste zu greifen. Jetzt ist es doch gut geworden. Trotz Softphone und aus der Ferne.

Danke für das unterhaltsame Gespräch, Christian. Es soll nicht das letzte gewesen sein…

Ein paar ergänzende Links:

Die Tigerin von Eschnapur (Rezi von Horst)
Local Heroes: Christian Endres (Beitrag von 2011)
Artikel von Mister Endres auf unserer Seite
@MisterEndres auf Twitter folgen

 

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Atlantis Verlag mit neuem Titel von unserem Local Hero Christian Endres

von am 7. Mai 2015 Kommentare deaktiviert für Atlantis Verlag mit neuem Titel von unserem Local Hero Christian Endres

Besondere Freude hat uns heute bereitet, dass der neue Roman von unserem sehr geschätzten "local hero" Christian Endres endlich erschienen ist…

Glückwunsch Mr Endres zu "Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen"

Bei uns erhältich in Softcover und nur noch ganz kurze Zeit auch in Hardcover…also haltet Euch ran…

Atlantis Verlag
ENDRES, CHRISTIAN: SHERLOCK HOLMES …UND DIE TANZENDEN DRACHEN € 14,90
ENDRES, CHRISTIAN: SHERLOCK HOLMES HC …UND DIE TANZENDEN DRACHEN € 16,90
NASSISE, JOSEPH: DER GROSSE KRIEG DER UNTOTEN #1 DAS BLUT DER HELDEN € 13,90
FARMER, PHILIP JOSE: SHERLOCK HOLMES …UND DIE LEGENDE VON GREYSTOKE € 10,00

Besondere Freude hat uns heute bereitet, dass der neue Roman von unserem sehr geschätzten "local hero" Christian Endres endlich erschienen ist…

Glückwunsch Mr Endres zu "Sherlock Holmes und die tanzenden Drachen"

Bei uns erhältich in Softcover und nur noch ganz kurze Zeit auch in Hardcover…also haltet Euch ran…

Atlantis Verlag
ENDRES, CHRISTIAN: SHERLOCK HOLMES …UND DIE TANZENDEN DRACHEN € 14,90
ENDRES, CHRISTIAN: SHERLOCK HOLMES HC …UND DIE TANZENDEN DRACHEN € 16,90
NASSISE,

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  • Kategorie: Novis
  • Kommentare deaktiviert für Atlantis Verlag mit neuem Titel von unserem Local Hero Christian Endres

Local Heroes: Christian Endres

von am 3. Januar 2011 1 Kommentar

Christian EndresFür den Band „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ erhielt Christian 2010 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Original-Anthologie“. Insofern, und da mir die Holmes-Sammlung vorzüglich gefallen hat, war meine Erwartungshaltung an "Die Zombies von Oz" natürlich entsprechend groß.

Ob der Band diesen Erwarungen gerecht werden konnte? Zunächst muss ich sagen, dass ich nie ein sonderlich großer Fan von Zombies oder eben "The Wizard of Oz" war. Letzteres ist ja das große Thema der vorliegenden Anthologie und Zombies kommen dankenswerter Weise nur selten vor. Die titelgebende und längste Erzählung eröffnet den Reigen. Es beginnt sehr westernartig, Fans der Cowboys, Outlaws und Revolverhelden dürften hier voll auf ihre Kosten kommen, bevor es Frank (dem Westernhelden) und Dorothy nach Oz verschlägt. In vielerlei Hinsicht gibt diese Geschichte auch den Grundton des Buches vor, der oft überraschend böse, fast schon zynisch ist. Das gilt besonders für den Opener, "Kein Abschied hält für ewig" (mein persönlicher Favorit) und "Hoffnung und Voodoo" die nach dieser Betrachtungsweise auch von Ambrose Bierce, Clark Ashton Smith oder Thomas Ligotti hätten stammen können (also drei meiner Lieblingsautoren). Stilistisch fährt Endres natürlich in einem vollkommen anderen Wasser als diese drei. So gibt es wie bei "Sherlock Holmes… " auch hier wieder einige Anspielungen auf andere Bereiche der Literatur. Das ist natürlich entschieden ein Vorteil, denn einen simplen Aufguss des "Uhrwerks des Todes" braucht niemand.

Die dreizehn Geschichten (vierzehn wenn man die Leseprobe aus "Sherlock Holmes… " mitzählt) erzählen keine fortlaufende Handlung. Gleichzeitig gibt es ein oder zwei Erzählungen, die man in eine bestimmte Chronologie bringen könnte, aber das legt der Autor in die Entscheidungsgewalt seiner Leser.

Gelegentlich fordert Christian Endres seinen Lesern einiges an Aufmerksamkeit ab, um wirklich jede Anspielung zu finden (mir selber entging in einer der Geschichten die WickedWitch im Onlinechat).

Wie beim Vorgänger so wird auch diese Sammlung mit einigem Bonusmaterial abgerundet. Da wären z. B. die schon erwähnte Geschichte aus "Sherlock Holmes… " (natürlich das Crossover mit "The Wizard of Oz") und ein Artikel über L. Frank Baum und Oz, der zuvor schon in "Nautilus" und "zitty" abgedruckt wurde.

Von meiner Seite erhält das Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Die Zombies von Oz

Christian Endres

Atlantis Verlag, 2010 Paperback € 13,90

Für den Band „Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes“ erhielt Christian 2010 den Deutschen Phantastik Preis in der Kategorie „Beste Original-Anthologie“. Insofern, und da mir die Holmes-Sammlung vorzüglich gefallen hat, war meine Erwartungshaltung an "Die Zombies von Oz" natürlich entsprechend groß.

Ob der Band diesen Erwarungen gerecht werden konnte? Zunächst muss ich sagen, dass ich nie ein sonderlich großer Fan von Zombies oder eben "The Wizard of Oz" war. Letzteres ist ja das große Thema der vorliegenden Anthologie und Zombies kommen dankenswerter Weise nur selten vor.

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Sarahs Kaffeekränzchen 01: Jahres-Lese-Rückblick 2025 Teil 1

von am 20. März 2026 4 Kommentare

Heute hört ihr den ersten Beitrag aus einer neuen Staffel. Sarahs Kaffekränzchen Nummer eins. Mit diesem neuen Format erweitern wir wieder einmal unseren Themenkreis. Ein frischer und neuer Impuls mit Themen, die bisher eindeutig zu kurz gekommen sind. Viel Spaß mit Sarah. Ich hatte ihn schon beim Schneiden und freue mich über jede Menge Reaktionen.

Die Titel:

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Heute hört ihr den ersten Beitrag aus einer neuen Staffel. Sarahs Kaffekränzchen Nummer eins. Mit diesem neuen Format erweitern wir wieder einmal unseren Themenkreis. Ein frischer und neuer Impuls mit Themen, die bisher eindeutig zu kurz gekommen sind. Viel Spaß mit Sarah. Ich hatte ihn schon beim Schneiden und freue mich über jede Menge Reaktionen.

Die Titel:

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phantastisch! Nummer 100

von am 23. Februar 2026 noch kein Kommentar

  • Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
    phantastisch! 100
    Seit Januar 2001 das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror.
    Ausgabe 1: 2026 // 26. Jahrgang // 9,00 Euro
    Frankfurt a. M., Calliope Media, 2026, 80 Seiten
    Geheftet

JUHU! GESCHAFFT!! JUBEL-JUBILÄUM!!!
Die 100. Ausgabe unseres Lieblings-Science-Fiction-Magazins ist erreicht!!!!

Mit der soeben erschienenen Ausgabe 1/2026 wechselt die phantastisch! zu Caliope Media nach Frankfurt und startet neu durch. Das Heft ist ein echter Hingucker (das Titelbild ist von Thomas Thiemeyer) mit herausragenden Beiträgen. Die Stories sind von Michael Marrak und Christian Endres, die Interview-Gäste sind der Production Designer Oliver Scholl (SPIDERMAN) und der Comic-Superstar Sylvain Runberg (CAPTAIN FUTURE), die Artikel beschäftigen sich u. a. mit der „Medizin der Zukunft“ (R. Schäfer), der klassischen GATEWAY-Trilogie Frederik Pohls (M. Hofmann), intergalaktischer Gesetzgebung (R. Vaas), neuerschienen Kinder- und Jugendbüchern (S. Stöhr) und der Geschichte der deutschen SF-Magazine (H. Illmer). Dazu gibt’s die üblichen unverzichtbaren Comics, Cartoons, Buchbesprechungen und Rubriken, sowie ein Grußwort der neuen Verlegerin Sandra Thoms.

Aus gegebenem Anlass stellt sich diesmal auch das komplette Produktions- und Redaktions-Team vor. Und für Statistik-Fans hat „der Setzer“ (G. Puschmann) eine durchlaufende Fußzeile eingebaut.

Für alle, die es bis jetzt noch nicht geschafft haben, ist diese Ausgabe eine tolle Möglichkeit des Neueinstiegs. Alle anderen dürfen sich einfach mitfreuen.

Horst Illmer

  • Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
    phantastisch! 100
    Seit Januar 2001 das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror.
    Ausgabe 1: 2026 // 26. Jahrgang // 9,00 Euro
    Frankfurt a. M., Calliope Media, 2026, 80 Seiten
    Geheftet

JUHU! GESCHAFFT!! JUBEL-JUBILÄUM!!!
Die 100. Ausgabe unseres Lieblings-Science-Fiction-Magazins ist erreicht!!!!

Mit der soeben erschienenen Ausgabe 1/2026 wechselt die phantastisch! zu Caliope Media nach Frankfurt und startet neu durch. Das Heft ist ein echter Hingucker (das Titelbild ist von Thomas Thiemeyer) mit herausragenden Beiträgen.

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Criminal – Knives…Burn muss wieder mal Überzeugungsarbeit leisten

von am 21. Januar 2026 noch kein Kommentar

  • Criminal Deluxe Edition Band 1 und 2
    Brubaker, Philips,
    ISBN: 9783965822061, 9783965822153
    Schreiber und Leser, je € 49,80
    &
    The Knives: A Criminal Book
    Brubaker, Philips, ISBN: 9781534355590
    Image, € 28,50

Burn: Ich hab grad das neue Meisterwerk von Ed Brubaker und Sean Philips "The Knives" gelesen.

Bernie: Und ist es gut?

Burn: Guuuuut, ich hab doch grad gesagt, es ist ein Meisterwerk.

Bernie: Okay, du magst ja Brubaker und Philips eh sehr gerne, gell?

Burn: Ja, seit 10-15 Jahren erzähle ich, wie geil dieses Team ist, wie die unglaublich geile Qualität der Kombination des Storytelling von Ed Brubaker und den grandiosen Zeichnungen von Sean Philips ist, das ist einfach grandios.

Bernie: Und das neue Teil „Knives“ ist jetzt auch wieder gut?

Burn: Hast du mir eigentlich zu ich habe gesagt, es ist ein Meisterwerk.

Bernie: Ja, okay, warum ist es denn so gut?

Burn: Ja, Brubaker verarbeitet seine eigene Geschichte, einerseits die Verfilmung der Criminal Serie und seinen Gang nach Hollywood, sozusagen, den er hier mit einbringt und er schließt auch wieder den Kreis zur alten Figuren. Tracy Lawless hat einen erneuten Auftritt, er ist ja bekannt aus den ersten Criminal Storylines und das ist das elfte Stand-Alone-Werk aus der Criminal Serie und ich kann nur sagen es wird immer besser und und immer runder.

Bernie: Was sollte man denn vom Brubaker noch alles lesen?

Burn: Du kannst mit Brubaker und Phillips nichts falsch machen. du kannst „Fatale“ lesen. Die Serie hab ich auch schon mehrfach empfohlen. Du kannst „Kill or be Killed“ lesen. Du kannst jeden Criminal hernehmen und lesen. Du kannst von „Reckless“, meinen ganz besonderen Liebling, auch einfach jeden Band Stand-Alone lesen. In „Reckless“, geht es um so ne Art Outsider, der so außerhalb des Gesetzes Menschen hilft, auch eine grandiose Figur und immer wieder tolle Stories. Und mein ganz besonderer Favorit, zu dem es aber auch schon eine extra Extrabesprechung von Mister Endres hier auf der Seite gibt, ist „Where the Body was“. Auch ein wunderbares Stand-Alone-Graphic-Novel-Meisterstück, einfach grandios.

Bernie: Ja woran liegt es, dass es sich nicht so gut verkauft?

Burn: Panini hat mit Criminal lieblos eine Ausgabe gemacht vor ein paar Jahren. Die ist nicht so gut eingeschlagen und Splitter hat eine gemacht mit „Kill Or be Killed“ ist komischerweise auch nicht so gut eingeschlagen, waren aber auch gleich vier Bände a € 25, da schlägt man ohne glaubhafte Empfehlung nicht mal einfach testweise zu. Jetzt versucht Schreiber und Leser „Criminal“ erneut, in einer Deluxe Edition. Auch auf den ersten Blick teuer. Aber ich hoffe, dass durch Aufmerksamkeit auf die Fernsehserie natürlich auch Aufmerksamkeit auf die Comic Vorlage gelegt wird. Wissen tut, tut man es natürlich nicht.

Bernie: Ist nicht „Fatale“, auch schon versucht worden von Panini?

Burn: Ja, auch da haben sie ein paar Ausgaben rausgebracht haben’s dann nicht fertig gemacht. Ich glaub, ein anderer Verlag hat’s dann noch versucht fertig zu machen, hat die Serie dann glaube ich aber auch nicht zu Ende gebracht. Sowas ist natürlich auch schnell der Tod einer Serie

Bernie: Ja manchmal auch zur falschen Zeit am falschen Ort, gell?

Burn: Ja, stimmt.

Bernie: Dann Rühr mal ordentlich weiter, die Werbetrommel, Burn, dass es diesmal einschlägt.

Burn: Ja, ich hab schon vor, auch mit verschiedenen Leuten im Podcast noch mal zu reden, eventuell noch mal ein Brubaker Philips Special zu machen, denn eines der besten Comicteams aller Zeiten muss man einfach immer wieder erwähnen und immer wieder den Leuten nahe bringen.
Bei „Invincible“ hat es auch 15 Jahre gedauert. Jetzt ist er ein Top Seller

Bernie: Danke, dass du das uns mit solcher Begeisterung anträgst. Ich werde mir jetzt auf jeden Fall mal einiges davon holen und freu mich schon drauf.

Burn: Na wunderbar, dann hab ich ja schon einen wenigstens erwischt. Werden bestimmt noch mehr.

  • Criminal Deluxe Edition Band 1 und 2
    Brubaker, Philips,
    ISBN: 9783965822061, 9783965822153
    Schreiber und Leser, je € 49,80
    &
    The Knives: A Criminal Book
    Brubaker, Philips, ISBN: 9781534355590
    Image, € 28,50

Burn: Ich hab grad das neue Meisterwerk von Ed Brubaker und Sean Philips "The Knives" gelesen.

Bernie: Und ist es gut?

Burn: Guuuuut, ich hab doch grad gesagt, es ist ein Meisterwerk.

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KaZus Jahresrückblick: Alle meine Seiten – Bücher, Comics, Manga

von am 19. Januar 2026 3 Kommentare

Hier kommt meine absolut subjektive Darfst-du-lesen-Liste-2026. Auch hier sind es ausnahmslos Bücher, Manga oder Comics, die mir persönlich 2025 viel Spaß bereitet haben.

Die Prinzessinnen

Lange Zeit habe ich mich etwas gesträubt "Die Prinzessinnen" von Christian Endres zu lesen. Gerd war so überschwänglichst begeistert, dass ich Angst davor hatte, falls mir der Roman nur halb so gut vorkam oder – noch schlimmer – gar nicht gefiel, ihn in seiner Erwartung zu enttäuschen. Also bin ich viel zu lange, wie die Katze um den heißen Brei herum geschlichen. Aber im Winter 2024 war es so weit. Ich nahm einen kleinen Bissen und schwupps konnte ich nicht mehr genug bekommen. Diese Geschichten über die fünf geschwisterlichen Söldnerinnen haben mich förmlich eingesaugt. Ich war – und bin – extrem beeindruckt, wie authentisch die Mädels geschildert wurden. Was mit Sicherheit nicht so einfach ist, wenn man selber dem anderen Geschlecht angehört. Trotz bester Recherche und Beobachtung kann man das Innenleben eines Menschen, der so anders gebaut ist, nicht einfach so nachvollziehen. Umso imponierender, das Christian diese Meisterleistung vollbracht hat, seinen Charakteren derart Leben einzuhauchen, als wären sie zum Anfassen echt. Und im Nachhinein bin ich sehr froh erst so spät mit dieser Reihe angefangen zu haben. 1. Ich hatte sofort alle Bände für Direktverzehr zur Verfügung. 2. Dann hätte ich diese monsterstarken Splatter-Bräute nicht an meiner Seite gehabt, als im Januar Gerd seinen schweren Unfall hatte. So sind sie ihrem üblichen Werk nachgegangen und haben des nächtens die bösen Geister vertrieben, die mich heimsuchten. Hier nochmal einen sehr persönlichen und herzlichen Dank an den Herrn Autor. Bitte so weitermachen 🙂

Windbreaker

Windbreaker ist ein Manga über den ich beim letztjährigen Gratis Manga Tag gestolpert bin. Trotz schlichtem Zeichenstil hat mich die Dynamik der Bilder, aber insbesondere die Motive der Protagonisten, überzeugt die Serie weiter zu verfolgen. Obwohl sich die Jungs in diesem Manga ständig prügeln – ob in Duellen oder großen Straßenschlachten – ist der klangvolle Zwischenton ein sehr tiefgründiger. Schwäche zeigen, Ängste überwinden, einen Sinn im Leben finden. Die sanfte Seite dieser toughen Typen zu entdecken und ihren Weg zum inneren Frieden mitzuerleben lässt einem das Herz aufgehen und selbst ein bisschen daran wachsen.

 

Die Hausboot Detektei

Wie schon mehrfach erwähnt, war 2025 ziemlich tough, so dass ich tendenziell eher leicht verdauliche Stimmungsaufheller in die Hand genommen habe. Dieser Haufen aus liebenswerten Außenseitern ermittelt mit Hund  – ihrem arthtritischen Spürhund – und Fru Gunilla – dem hausbooteigenen Eichhörnchen – in Amsterdam. Für mich einer der schönsten Städte der Welt. Eine Großstadt mit Vorort-Flair. Alle Protagonisten sind so herrlich normal mit ihren Problemen im Alltag und dem Versuch diese zu meistern. Und Humor haben sie auch noch. Sogar sowas wie einen Kodex, ihre Hausregeln, die auch gerne mal situativ angepasst werden. Verschwindet man hier zwischen den Zeilen wähnt man sich zusammen mit dieser Schicksalsgemeinschaft in der engen Kombüse ihres Hausboots Kakao trinkend und Stroopwaffeln essend, während der Regen aufs Deck prasselt. Wunderbar zum entspannten Abschalten.

 

 

Das Restaurant der verlorenen Rezepte

Schieben wir gleich die nächste Beruhigungspille hinterher. Ich war zu Beginn sehr davon überzeugt, dass es besser gewesen wäre, diese Geschichten als Manga zu veröffentlichen. Durch meine jahrzehntelange Leseerfahrung hatte ich direkt detailierte Bilder und Layout in meinem Kopf, aber mit jedem gelesenen Kapitel breitete sich mehr Gelassenheit in mir aus. Las ich langsamer und gründlicher. Die Geschichten über die Menschen, die Geschmäcker aus ihrer Erinnerung wiederfinden wollten, waren faszinierend und einfach zugleich. Und wer wollte nicht schon einmal wieder ein Gericht essen, dass man als Kind so geliebt hatte oder ein Restaurant besuchen, dass vor Langem geschlossen wurde. Auch hier wird detektivische Arbeit an den Tag gelegt, um Zutaten und Rezeptur in Erfahrung zu bringen. Allerdings liegt der Fokus in den Geschichten immer auf dem Verzehr und der Erinnerung der gewünschten Mahlzeit. Entspannend und appetitanregend zugleich, insbesondere für japanophile Leser. Und glücklicherweise gibt es einen Nachschlag in Form von weiteren Bänden. Na dann, itadakimasu!

 

 

Aurora und der Ork 

Wieder etwas herrlich Einfaches. Mit der richtigen Prise Fantasie und garniert mit einer handvoll Humor. Nehmen wir einen Protagonisten und setzen ihn in ein Szenario in das er so gar nicht passt. Dann schauen wir zu wie er sich in seiner neuen Umgebung zurecht findet und herrliche Missverständnisse entstehen. Das scheint die grundlegende Idee von Lewis Trondheim für dieses Werk gewesen zu sein. So steckt er einen juvenilen Ork in die Klasse einer Grundschule. Das scheint auch niemanden sonderlich zu stören, außer Aurora. Als Einzige scheint sie sich der Gefahr bewusst zu sein einen blutrünstigen Ork in einen Raum mit lauter wehrlosen Kindern zu stecken. Der ist allerdings mehr an den Foltermethoden namens Mathematik und Schreibschrift interessiert und bedient sich lieber an den Ratten im Schulhof. Bald wird klar, dass der Ork durch einen Schutzzauber in die Welt von Aurora geschickt wurde. Und jedes Mal, wenn er eine Tür durchschreitet wird er wieder zurück in die seine versetzt, wo sich in einer Burg der grausige Kampf zwischen Elfen und Orks abspielt. Nur um wieder in der Schule zu landen, wenn er erneut einen Raum durch eine Tür betritt. So wechseln sich Klassenzimmer mit Kerker, dann wieder mit Cafeteria, der Folterkammer und dann dem Schulhof ab. Es ist eine wahre Freude diesem ungleichen Paar zuzusehen, wie es sich in beiden Welten behauptet. Schön schwarze Pädagogiklektüre.

 

 

City Hunter

Bleiben wir bei Witz und Humor. City Hunter ist ein Klassiker in neuem Gewand. Wer ein Fan von oldschooligem Flachwitzhumor ist kommt hier richtig auf seine Kosten. Slapsticks, Anzüglichkeiten und ein 100-Tonnen-Hammer sind die Zutaten für diesen lustigen Action-Manga aus den Achtzigern. Ryo Saebe ist ein unverbesserlicher Frauenheld, der sich seine Jobs nach der Anzahl und der Attraktivität des weiblichen Geschlechts aussucht. Seine unendliche Lüsternheit grenzt ans Lächerliche, aber nicht einmal diese bringt seine Professionalität ins Wanken, wenn es um die Erfüllung eines Auftrags geht. Er ist der beste Sweaper/Bodyguard der Stadt. Eine Legende, die jedem Rock hinterhersteigt. Gut das seine Partnerin Kaori da ist, um ihn mit ihrem handlichen Hammer in der Spur zu halten. Action, Humor und Erotik. Alles was es für bodenständige einfache Unterhaltung braucht.

 

 

Planetes

Bleiben wir gleich bei Klassikern im Mangabereich. Planetes ist etwas ganz besonderes für mich. Nicht nur, dass es für mich eine der wenigen realistischen Darstellungen der zukünftigen Nutzung des Weltraums ist, sondern auch wegen dem philosophischen Ton der angestimmt wird.

Ich hoffe für euch ist etwas dabei, dass euch genauso viele schöne Stunden bescheren wird, wie mir. Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Start ins Jahr und viel Zeit zum Lesen!

Eure KaZu

Hier kommt meine absolut subjektive Darfst-du-lesen-Liste-2026. Auch hier sind es ausnahmslos Bücher, Manga oder Comics, die mir persönlich 2025 viel Spaß bereitet haben.

Die Prinzessinnen

Lange Zeit habe ich mich etwas gesträubt "Die Prinzessinnen" von Christian Endres zu lesen. Gerd war so überschwänglichst begeistert, dass ich Angst davor hatte, falls mir der Roman nur halb so gut vorkam oder – noch schlimmer – gar nicht gefiel, ihn in seiner Erwartung zu enttäuschen. Also bin ich viel zu lange,

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Adventskalender 2025 T-18: Alan Moore – Jerusalem (zum 1. oder 2. Mal)

von am 6. Dezember 2025 11 Kommentare

  • Alan Moore
    Jerusalem
    Übersetzung Hannes Riffel und Andreas Fliedner
    Berlin, Memoranda Verlag, 2024, 1443 S. Hardcover
    ISBN 9783910914209 / € 78,00

Bevor wir an dieser Stelle in die Pötte kommen, muss ich wohl die Überschrift erklären. Dazu muss ich ein bisschen ausholen. Ich habe das Buch schon vor einigen Jahren in der englischen Version in Hermkes Romanboutique gesehen. Da ich mich wohl mit Fug und Recht als Fan des Autoren Alan Moore bezeichnen kann, habe ich natürlich über einen Kauf nachgedacht. Letzten Endes bin ich aber immer wieder davor zurückgeschreckt. Obwohl mir Moore auf Englisch durchaus geläufig ist und ich nie das Gefühl hatte, dass er es seinen Lesern unnötig schwer macht. Aber ein Roman der schon auf den ersten Blick sehr komplex wirkt … Das habe ich mich letzten Endes nicht getraut. Als ich das Buch dann angefangen habe, in der vorliegenden Version von Carcosa auf Deutsch, hat sich diese Entscheidung durchaus als richtig erwiesen. Im Endeffekt habe ich das gesamte Jahr an „Jerusalem“ gelesen. Und schon sehr früh kam ich zum Schluss, dass es mit einer Betrachtung nicht getan sein wird. Einen Umstand, den ich gelegentlich auch mit Horst Illmer besprochen habe. In meiner naiven Vorstellungswelt hätte es am Ende mindestens drei Besprechungen auf comicdealer.de gegeben. Von Horst, Gerd und mir. Gerd dürfte vom Tisch sein. Mein letzter Stand ist, dass er dieses Mammutwerk abgebrochen hat. Als ich Horst vor ca. 4 Wochen (Stand: 18. Oktober) zuletzt gesehen habe, war er noch mit dem Kapitel „Neben der Spur“ beschäftigt. Ich weiß also zur Stunde nicht, ob er das Buch bereits abgeschlossen und seine Gedanken dazu schon zu Papier gebracht hat. Aus meiner Perspektive kann ich also unmöglich sagen, ob dies nun das erste oder zweite Mal ist, dass ihr an dieser Stelle etwas über „Jerusalem“ lesen werdet.

In der Regel habe ich den Anspruch, dass ich für Gerd, Burn und Co. nur Texte verfasse, die dem Verkauf des besprochenen Produkts dienlich sein soll. Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesem Anspruch heute gerecht werden kann. Alan Moore ist hier oft genug besprochen worden. Er kam in diversen „Podcast“-Beiträgen zur Sprache und es gibt mindestens zwei Beiträge zu „Watchmen“, einen zweiteiligen Artikel zu „Miracleman“ und einen zu seiner Lovecraft-Pastiche „Neonomicon“. Und das sind nur die Beiträge, die mir ad hoc einfallen. „Jerusalem“ stellt mich vor das eine oder andere Problem. Angefangen damit, dass ich gar nicht weiß, wem ich dieses Buch empfehlen könnte. Tatsächlich habe ich heute bereits einen kleinen Vorsprung in diese Richtung gewagt. Ein Angehöriger einer Bewohnerin an meiner Arbeitsstelle war Lehrer für Geschichte mit einer Spezialisierung auf amerikanische und englische Geschichte. Dazu später mehr. Das andere große Problem ist, dass ich „Jerusalem“ wohl abgebrochen hätte, wenn es nicht von Alan Moore geschrieben worden wäre. Mir fällt nicht mal eine Handvoll anderer Autoren ein, bei denen ich dieses Werk auch bis zum Ende durchgehalten hätte. Und davon ist einer seit vielen Jahren tot: Lovecraft, Jim Starlin (eher als Comicautor bekannt) und Thomas Ligotti (von dem es wohl noch ein gutes Stück wirrer gewesen wäre).

Stellen wir uns zunächst die Frage, was „Jerusalem“ eigentlich sein soll. Da muss zuerst festgestellt werden, dass es nicht um die Hauptstadt Israels geht. Der Titel leitet sich von William Blakes eigentlich titellosem Gedicht ab, welches er seinem „Milton: A Poem in Two Books“ vorangestellt hat. Da wir hier uns hier unter Nerds befinden, dürfte Blake vielen von euch schon untergekommen sein. Eine abgewandelte Form seines Gedichts „The Tyger“ wurde von J. M. DeMatteis für „Spider-Man: Kraven’s Last Hunt“ verwendet und der US-Titel einer Folge der 2. Staffel („Fearful Symmetry““ von „The X-Files“ bezieht sich ebenfalls auf diese Verse. Williams Blakes Gemälde „Ghost of a Flea“ war das Cover von Bruce Dickinsons (Iron Maiden) 98er Album „The Chemical Wedding“ (das beste Album, dass Iron Maiden nicht gemacht haben). Und auch Alan Moore hat sich zuvor schon auf Blake bezogen. Eben jenes Bild hat William Gulls Geist am Ende von „From Hell“ auf seiner Reise durch die Zeit ebenfalls kurz gesehen. Vor gut 12 Jahren habe ich mir den (noch immer lieferbaren) Band Zwischen Feuer und Feuer, dessen Untertitel Gerd scherzhaft als „pötische Werke“ bezeichnete (vielleicht erinnert er sich) gegönnt. Das betroffene Gedicht könnt ihr bei Interesse ab Seite 202 finden.

Neben der Blake-Konnotation ist „Jerusalem“ auch ein autobiographisches und lokalhistorisches Werk. Eben letzteres hat mich dazu motiviert, es o. g. Geschichtslehrer a. d. anzuempfehlen. Alan Moore hat sich, in Form der Künstlerin Alma Warren, selbst in die Geschichte integriert. Deren Bruder Mick dürfte demnach ein Analog zu Moores Bruder Mike sein. Seine Frau, die Künstlerin Melinda Gebbie, Alan Moores Frau, taucht ebenfalls am Rande auf und ist mit Alma befreundet. Man muss wohl davon ausgehen, dass der gesamte Clan aus Vernalls und Warrens Moores eigene Genealogie darstellt. In seiner Biographie kenne ich mich allerdings nicht gut genug aus, um das zu beurteilen. Schließlich und endlich geht es auch um die Geschichte seiner Heimatstadt Northhampton, besonders den als „The Buroughs“ bekannten Stadtteil. So treten auch allerlei historische Namen auf, die man mit dem Ort mehr oder weniger in Verbindung bringen kann. Hier an dieser Stelle auf alle einzugehen wäre müßig. Ich verweise deshalb auf den Beitrag von Udo Klotz in der „phantastisch!“ (Ausgabe 2/2025, Seite 32 ff.). Dort gibt es eine schöne Grafik, die viele der Verbindungen aufzeigt. Ich habe keinerlei historische Fakten überprüft. Das Buch hat mich so schon lange genug beschäftigt. Aber das führt zur einzigen, kleinen Verbindung zur Stadt Jerusalem. Einer Legende zufolge zog in altvorderer Zeit ein von Engeln (oder Angeln) beauftragter Mönch von Jerusalem los, um ein Steinkreuz in das Zentrum seines Landes zu bringen. Dieses Zentrum findet sich natürlich in Northampton, in den Buroughs. Ob das alles auf einer tatsächlichen Legende beruht … ich kann es nicht sagen. Das mag jemand anderes prüfen (Leslie Klinger?) …

Kommen wir nun zum Buch an sich bevor wir uns der Frage stellen, ob der Autor mit seinem Anliegen erfolgreich war. „Jerusalem“ ist in drei „Bücher“ aufgeteilt. Dabei ist nur das Mittlere geradlinig erzählt. Im ersten Buch springt Moore ständig zwischen den Zeiten und Figuren hin und her. Hier hilft ein gutes Gedächtnis (oder ein Notizblock). Zum Glück verfüge ich über ein gutes Gedächtnis. Ein Beispiel hierzu: Wir sehen ein Treffen zwischen der Prostituierten Marla und dem gescheiterten Dichter Benedict Perrit. Zunächst aus ihrer Perspektive, später aus Perrits Sicht. Und am Ende des dritten Buchs erhalten wir noch einen weiteren Blick auf diese Begegnung.
An anderen Stellen folgen solch unterschiedliche Perspektiven direkt aufeinander. Da wäre z. B. das Gespräch zwischen dem Schauspieler mit dem Spitznamen „Sir Francis Drake“ (ich habe erst im zweiten Buch kapiert, dass das Charlie Chaplin sein soll) und der älteren May Warren, welches wir zuerst aus der Perspektive des Schauspielers sehen und im anschließenden Kapitel dann aus Mays. Während des Gesprächs fährt die Figur des „Black Charley“ auf seinem skurrilen Fahrrad an der Szene vorbei. Das sehen wir dann wiederum im nächsten Kapitel aus dessen Sicht. Sehr wenig sehen wir von Alma und Mick Warren, die man wohl als Hauptakteure des Werks bezeichnen muss. Ob dies ein Problem ist mag jeder für sich selbst entscheiden. Alan Moore ist sich dessen aber durchaus bewusst. Im letzten Kapitel besucht Mick eine Kunstausstellung seiner Schwester. Er stellt fest, dass deren Werke wohl eine Geschichte erzählen, in denen die Hauptdarsteller nur am Rande vorkommen. Natürlich kann man auch die Stadt als eigentlichen Hauptcharakter identifizieren. In jedem Fall ist sich der Autor der Schwierigkeiten bewusst, die das Fehlen von eindeutigen Identifikationsfiguren mit sich bringt. Es hilft auch nicht unbedingt, dass er mit vielen verschiedenen Einflüssen und Erzählstilen experimentiert. Besonders nicht wenn man die Länge der Kapitel in Betracht zieht.

Das zweite „Buch“ unterscheidet sich deutlich vom Rest des Gesamtwerks. Wir folgen den Abenteuern des noch sehr jungen Mick Warren während einer Nahtoderfahrung. Mick kommt ins Obergeschoss (Himmel? Hölle? Totenreich?) und trifft auf ein Bande toter Kinder bzw. deren Geister. Da Mick eine wichtige Rolle zu erfüllen hat, müssen diese ihm dabei helfen, sich an seine Abenteuer im Obergeschoss (bzw. in „Menschenseele“) zu erinnern. Denn dies sei von äußerster Wichtigkeit. Dabei erleben sie allerlei Abenteuer während sie sich durch verschiedene Epochen graben, die sie zum Teil auch in die Welt der Lebenden bringt. Sie treffen z. B. Oliver Cromwell am Vorabend der Schlacht von Naseby. Erschwert wird das Unternehmen der Bande durch den Dämonen Asmodäus, der Mick zu einem Handel verleitet (den er aber scheinbar nie erfüllen muss). Das Obergeschoss ist dabei in mancher Hinsicht eine Kopie von Northampton und den Buroughs. Bis hin zu der Tatsache, dass dort einiges im Argen liegt. Wofür der Destruktor, die metaphysische Manifestation des Schornsteins einer Müllverbrennungsanlage (die wohl nicht mehr existiert wenn ich alles richtig verstanden habe), verantwortlich ist. Dieses Ende gilt es wohl abzuwenden. In Menschenseele erfahren wir auch, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wohl gleichzeitig existieren.

Im dritten „Buch“ springt Moore dann wieder zwischen allen möglichen Punkten hin und her. Dabei stellt er in manchen Kapiteln eine historische Figur aus der Geschichte Northamptons und eine der aktuellen Akteure direkt gegenüber. Auf diese Art begegnen wir Sir Isaac Newton in seiner Rolle als Leiter der staatlichen Münze. Northampton hatte wohl eine zentrale Rolle in der Entstehung einer britischen Währungsform (wieder: ich habe davon nichts geprüft). Mick und Alma kommen in diesem dritten Buch etwas öfter vor. Das ganze bezieht sich auf das erste Kapitel in welchem Mick, der sich nach einem Arbeitsunfall, wieder an einige seiner Erlebnisse in Menschenseele erinnern kann, Alma von diesen erzählt. Seine Schwester fasst dann das Vorhaben, diese Geschichte in Bilder zu fassen. Diese Kunstausstellung besuchen wir im letzten Kapitel.

Was will der Autor uns mit alldem nun sagen? Natürlich wäre da der autobiographische Anteil. Wie stark der auch immer sein mag. Aber im Zentrum dürfte wohl die Stadt, besonders jener als Buroughs bekannte Teil, stehen. Moore zeichnet die Entwicklung seiner Heimatstadt, an der ihm offensichtlich viel liegt, von einer einstmals wichtigen Ortschaft bis zu ihrem Verfall in den heutigen Zustand nach. Besonders die Buroughs sind dabei ein Problemviertel. Oder ein sozialer Brennpunkt wie man heute sagen würde. Moore stellt die Behauptung auf, dass jeder Einwohner dieses Viertels verschuldet sei. Schuld daran sei z. T. die Stadt selbst, die (bzw. deren Einwohner) als grundsätzlich aufsässig beschrieben werden und so das eine oder andere Mal in Konflikte mit König und Krone geriet. Was dann z. B. zur Auflösung der örtlichen Münze geführt habe. In moderneren Zeiten wird wohl auch Korruption eine Rolle gespielt haben, die etwaige Aufbaumaßnahmen für das Viertel zu Rohrkrepierern gemacht haben. Ein Stadtrat James Cockie soll sich dabei in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. In einem Kapitel ohne jedes Satzzeichen beteuert dieser seine Unschuld. Der Name scheint, wohl aufgrund des Vorwurfs, von Moore geändert worden zu sein. Zumindest konnte ich nichts über jenen Herrn Cockie finden. Vermutlich handelt es sich im richtigen Leben um den ehemaligen Amtsinhaber John Dicke.

Moore kann am Ende keine Lösung für seine Stadt anbieten. Was passieren muss wird passieren und es wird immer wieder passieren. So wird man auch immer wieder alten Bekannten begegnen und sein Leben immer wieder aufs Neue leben so wie wir es im zweiten „Buch“ in Menschenseele erleben. Ob das nun der Kern der Aussage des Buches ist, kann ich nicht abschließend feststellen. Aber es ist zumindest ein Teil dessen. Unterm Strich geht es ihm aber wohl um Northampton. Seiner Heimat, an der wohl, trotz aller Probleme, noch immer sein Herz hängt. Und obwohl er keine Lösung für diese Probleme aufzeigen kann, die Situation wohl sogar eher als ausweglos einschätzt, scheint er das alles nicht als per se negativ besetzt zu sehen. Der Eternalismus des sich stets wiederholenden Lebens (zu dem dann auch die Überschrift wieder passt) scheint ein Hoffnungsschimmer zu sein. Sofern ich mich nicht irre.

Das bringt mich (wie passend) zurück an den Anfang. Ich weiß nicht, wem ich dieses Buch empfehlen soll. Ich denke, dass es eine lohnende Lektüre sein kann, in der es viel zu entdecken gibt. Sofern man bereit ist, sich auf das alles einzulassen. Unser Lokalheld Christian Endres meinte mal zu mir, dass ich eher bereit bin, mich auf solche „Mindfucks von Moore, Neil Gaiman oder Grant Morrison“ mitnehmen zu lassen als er (wenn ich mich recht entsinne in Bezug auf „Sandman: Overture“). Dem mag durchaus so sein. „Jerusalem“ hat mich aber tatsächlich an meine Grenzen geführt. In einer Besprechung habe ich gelesen, dass, anders als bei seinen Comics (hier die Zeichner), niemand dabei war, der Moore einfängt, wenn er es übertreibt. Dem Eindruck schließe ich mich durchaus an. Da wäre die alles andere als lineare Erzählweise, die fast immer sehr langen Kapitel und das Spiel mit den verschiedenen Stilrichtungen (und die ganzen Einflüsse). Ein Kapitel ohne Satzzeichen (erstaunlich gut lesbar). Ein Kapitel in Form eines Theaterstücks (einer der Höhepunkte). Das Jugendbuch in der Mitte. Und dann ist da das oben schon angesprochene Kapitel „Neben der Spur“ in dem er James Joyces „Finnegans Wake“ nacheifert. Nahezu unlesbar aufgrund der … Phantasiesprache (aber immerhin, anders als bei Joyce, kein ganzes Buch in dieser Form). Und es trägt im Grunde nichts zum Rest des Buches bei. Wir sehen Joyces Tochter Lucia in Menschenseele (also dem Totenreich) als Patientin einer psychiatrischen Einrichtung wie sie durch die Zeiten wandelt. Dabei streift sie auch durch mehrere psychiatrische Kliniken (oder verschiedene Versionen derselben?) und trifft alle möglichen anderen Patienten. Darunter Schauspieler Patrick McGoohan („The Prisoner“). Sie reflektiert dabei über ihre Lebensgeschichte (z. T. wohl mit fiktiven Ereignissen angereichert) und das ganze endet damit, dass sie Sex mit dem Geist von Dusty Springfield hat.

Wie gesagt, ich denke, dass es sich durchaus um eine lohnende Lektüre handelt. Aber für wen? Man muss „Jerusalem“ wohl mehrfach lesen, um es in Gänze zu erfassen und wertzuschätzen. Allein, wer soll das tun? Ich habe fast ein Jahr daran gelesen. „Neben der Spur“ hat von dieser Zeit etwa einen Monat eingenommen. Ich wüsste nicht, wann ich mir diese Zeit noch mal nehmen könnte. Nicht in Anbetracht all der Bücher hier, die ich noch nicht gelesen habe, all derer die ich noch nicht gekauft habe, Arbeit im Schichtdienst, andere Interessen … Vielleicht mal, wenn Leslie Klinger tatsächlich eine kommentierte Version erstellt. Wer weiß.

Aber macht euch gerne alle selbst ein Bild. Immerhin ist es Alan Moore. Und Gerd freut sich über jedes verkaufte Exemplar.

And did those feet in ancient time
Walk upon England’s mountains green?
And was the holy Lamb of God
On England’s pleasant pastures seen?

[…]

I will not cease from Mental Fight,
Nor shall my Sword sleep in my hand
Till we have built Jerusalem
In England’s green & pleasant Land.

William Blake

  • Alan Moore
    Jerusalem
    Übersetzung Hannes Riffel und Andreas Fliedner
    Berlin, Memoranda Verlag, 2024, 1443 S. Hardcover
    ISBN 9783910914209 / € 78,00

Bevor wir an dieser Stelle in die Pötte kommen, muss ich wohl die Überschrift erklären. Dazu muss ich ein bisschen ausholen. Ich habe das Buch schon vor einigen Jahren in der englischen Version in Hermkes Romanboutique gesehen. Da ich mich wohl mit Fug und Recht als Fan des Autoren Alan Moore bezeichnen kann,

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Bärenzähne

von am 17. November 2025 noch kein Kommentar

  • Callan Wink
    Bärenzähne
    Suhrkamp, Berlin 2025, 251 Seiten
    ISBN 978-3-518-43261-7

Einen Großteil des Jahres arbeitet Callan Wink als Fly Fishing Guide auf dem Yellowstone River – im Winter schreibt der 1984 geborene Amerikaner Bücher, etwa den Coming-of-Age-Roman „Big Sky Country“ zwischen Hemingway, Steinbeck und Proulx, oder seine Storysammlung „Der letzte beste Ort“. Mit dem Roman „Bärenzähne“ liegt nun sein neuestes Werk auf Deutsch vor. Darin zeigt uns Wink die prächtige Natur von Montana und speziell um den berühmten Yellowstone-Nationalpark, aber auch die Schattenseite dieses definitiven Sehnsuchtsorts, sozusagen die alltäglichere dynastische Rückseite der so süffigen wie bonzigen „Yellowstone“-Fernsehserie.

In „Bärenzähne“ kämpfen die Brüder Thad und Hazen nach dem Tod ihres Vaters gegen den Pleitegeier, der über ihrem einfachen Haus, ihrem einkommensschwachen Hinterwäldler-Leben in der Pampa kreist. Dazu fällen, sägen, spalten, stapeln sie Holz und wildern sie Schwarzbären, all das mit Blick auf die titelgebenden Beartooth Mountains. Dann lassen sich der besonnene Thad und der naive Hazen auf einen örtlichen Ganoven ein. Sie sagen zu, für ihn in rauen Mengen abgeworfene Hirschgeweihe aus dem nahen Park zu schmuggeln. Doch dieser riskante Plan wirft das Leben der Brüder endgültig aus der Bahn …

Callan Wink vermischt in seinem einerseits dichten, andererseits luftigen Roman über die Lebenswirklichkeit des amerikanischen Hinterlands starke Prosa mit emotional glaubhaften Figuren, fusioniert stilsicher exzellenten Country Noir mit schönem Nature Writing. Außerdem bindet Wink einige weniger geläufige Facetten des Yellowstone-Nationalparks als überraschende Elemente in seinen Plot ein. Ein Buch wie gemacht für Fans von William Gay, Daniel Woodrell, C. J. Box und Willy Vlautin.

Christian Endres

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  • Callan Wink
    Bärenzähne
    Suhrkamp, Berlin 2025, 251 Seiten
    ISBN 978-3-518-43261-7

Einen Großteil des Jahres arbeitet Callan Wink als Fly Fishing Guide auf dem Yellowstone River – im Winter schreibt der 1984 geborene Amerikaner Bücher, etwa den Coming-of-Age-Roman „Big Sky Country“ zwischen Hemingway, Steinbeck und Proulx, oder seine Storysammlung „Der letzte beste Ort“. Mit dem Roman „Bärenzähne“ liegt nun sein neuestes Werk auf Deutsch vor. Darin zeigt uns Wink die prächtige Natur von Montana und speziell um den berühmten Yellowstone-Nationalpark,

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Burns kleines GeBlauder 47: Geständnisse zweier Fantasy und SF-Fans

von am 17. Oktober 2025 noch kein Kommentar

Folge Nummer 47 von Burns kleinem GeBlauder.

Wieder einmal hört ihr eine Folge der Blauderecke on the Road aus dem Garten von Christian Endres. Anknüpfend an Folge 41: "Geständnisse zweier Comic-Fans".
Nachdem wir euch ja schon unsere Sünden im Comicbereich gebeichtet haben, sind wir diesmal dran in der Rolle als Fantasy und SF Buch Leser und wir beichten auch hier wieder kleine Versäumnisse, Sünden oder auch Dinge, die wir vielleicht in unserer Jugend bloss noch gar nicht gerafft hatten.
Vielleicht findet darin jeder von euch auch selbst was von sich. Aber Hauptsache ihr habt Spaß an unserem Gelaber und es sind natürlich trotzdem viele kleine Tipps versteckt im Kontext…also gut zu hören.

Die erwähnten Titel:

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Folge Nummer 47 von Burns kleinem GeBlauder.

Wieder einmal hört ihr eine Folge der Blauderecke on the Road aus dem Garten von Christian Endres. Anknüpfend an Folge 41: "Geständnisse zweier Comic-Fans".
Nachdem wir euch ja schon unsere Sünden im Comicbereich gebeichtet haben, sind wir diesmal dran in der Rolle als Fantasy und SF Buch Leser und wir beichten auch hier wieder kleine Versäumnisse, Sünden oder auch Dinge, die wir vielleicht in unserer Jugend bloss noch gar nicht gerafft hatten.

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Die Auferstehung

von am 22. September 2025 Kommentare deaktiviert für Die Auferstehung

  • Andreas Eschbach
    Die Auferstehung (Die drei ???)
    Kosmos, Stuttgart 2025, 448 Seiten
    ISBN 978-3-440-17974-1

Seit 1979 begeistern Die drei ??? mit ihren Fällen als Nachwuchsdetektive eine Vielzahl hörender und lesender Fans – inzwischen allemal generationenübergreifend, also Generation Kassettenrekorder genauso wie Generation bunter Buchschnitt. Kaum jemand, der nicht mal irgendwann im Schrottplatz-Clubhaus des ermittelnden Trios Platz genommen hat, egal wie oft, egal wie lange. Auch der 1959 geborene Andreas Eschbach hat als Jugendlicher die Abenteuer der jungen Detektive gelesen, sich nach dem Konfirmationsunterricht immer einen ???-Band aus der Pfarrbibliothek geliehen. Viele Jahre später legt der gestandene Bestsellerautor nun einen ersten eigenen Krimi über das Trio aus Rocky Beach vor.

Anders als bei seinem „Perry Rhodan“-Roman vor einigen Jahren, gibt es diesmal aber kein Prequel zur Serie, um nicht zu sagen, dem multimedialen Mythos. Viel mehr sind Justus Jonas, Peter Shaw und Bob Andrews in „Die Auferstehung“ erwachsen, ja, regelrecht alt geworden. Jenseits der 50, haben die drei nicht mehr viel miteinander zu tun, sind sie teils zerstritten und haben sie ihre Leben irgendwann ohne neue Fälle weitergelebt. Erst die Rückkehr einer seit Jahren totgeglaubten Frau aus dem Amazonas – und aus der Vergangenheit sowie dem erweiterten Umfeld der alten Gang – führt sie auf Umwegen wieder zusammen.

Diesen Aufhänger nutzt Andreas Eschbach, um geschickt mit dem Franchise und dessen Ikonen zu spielen, über alt werdende Helden und Freundschaften zu schreiben, ???-Lore mit aktuellen Elementen unserer Welt von Google und Klimawandel zu kombinieren. Das funktioniert für Fans wie Nichtfans. Wer eine Serien-Referenz erkennt, freut sich, alle anderen spüren an der Stelle dennoch die Verbindung zum Kanon und dessen Tiefe. Platz 1 der Bestsellerliste hat einen zweiten Band übrigens sehr wahrscheinlich gemacht.

Christian Endres

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  • Andreas Eschbach
    Die Auferstehung (Die drei ???)
    Kosmos, Stuttgart 2025, 448 Seiten
    ISBN 978-3-440-17974-1

Seit 1979 begeistern Die drei ??? mit ihren Fällen als Nachwuchsdetektive eine Vielzahl hörender und lesender Fans – inzwischen allemal generationenübergreifend, also Generation Kassettenrekorder genauso wie Generation bunter Buchschnitt. Kaum jemand, der nicht mal irgendwann im Schrottplatz-Clubhaus des ermittelnden Trios Platz genommen hat, egal wie oft, egal wie lange. Auch der 1959 geborene Andreas Eschbach hat als Jugendlicher die Abenteuer der jungen Detektive gelesen,

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Ravage & Son

von am 17. September 2025 Kommentare deaktiviert für Ravage & Son

  • Jerome Charyn
    Ravage & Son
    Suhrkamp, Berlin 2025, 334 Seiten
    ISBN 978-3-515-47495-2

Jerome Charyn schrieb Comics wie „Teufelsmaul“, „Little Tulip“, „New York Cannibals“ und „Die Frau des Magiers“. Doch der 1937 geborene New Yorker hat auch Dutzende Bücher verfasst, darunter eine Biografie von Quentin Tarantino, Sachliteratur über das alte New York City und ein Dutzend Krimis um Isaac Sidel von der Lower East Side, dessen Reise als Ermittler beginnt und als Bürgermeister endet.

Charyns Standalone-Roman „Ravage & Son“ ist im Original 2023 erschienen – und ein ziemliches Biest, obwohl nur etwas mehr als 300 Seiten lang: Ein „Panorama an Menschenfleisch“ und eine „Ausstellung der Hoffnungslosen“, um mal das Buch zu zitieren. In Charyns New York der Einwanderer des späten 19., frühen 20. Jahrhunderts wimmelt es vor Charakteren, Namen, Zusammenhängen, Abschweifungen, Schicksalen, Geschichten, Sinneseindrücken. Als Pole dienen dabei die jüdischen Gemeinschaften in Downton und Uptown Manhattan, also Geld und Ghetto.

Hauptfiguren sind wiederum der Zeitungsherausgeber Abraham Cahan, der die jüdische Community zu beschützen versucht, und sein Ziehsohn, der Downtown Detective genannte Anwalt, Ermittler und Ghetto-Sheriff Ben Ravage. Das Wunderkind des Wahnsinns wird von einem golemhaften Ganoven mit Kanarienvögeln in den Manteltaschen begleitet, sein Vater ist der kriminelle Eisenwaren- und Klempnerkönig des Viertels, seine Geliebte eine große Hamlet-Darstellerin. Als historisch verbriefte Nebenfiguren treten derweil Weltliterat Henry James und Kaufhausketten-Begründer Frank Woolworth auf.

Jerome Charyns jiddischer Krimi über das verschworene, korrupte, liederliche, wuselnde New York des vorherigen Jahrhunderts kocht Seite für Seite schier über. Am Anfang muss man sogar ein bisschen im Gewimmel kämpfen, und sicher schadet es nicht, durch Michael Chabon, James McBride, Carlos Ruiz Zafón oder Charles Dickens gestählt zu sein. Dann aber wird „Ravage & Son“ zu einer äußerst lebendigen Lektüre, die einen voll in das damalige Manhattan eintauchen lässt.

Christian Endres

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  • Jerome Charyn
    Ravage & Son
    Suhrkamp, Berlin 2025, 334 Seiten
    ISBN 978-3-515-47495-2

Jerome Charyn schrieb Comics wie „Teufelsmaul“, „Little Tulip“, „New York Cannibals“ und „Die Frau des Magiers“. Doch der 1937 geborene New Yorker hat auch Dutzende Bücher verfasst, darunter eine Biografie von Quentin Tarantino, Sachliteratur über das alte New York City und ein Dutzend Krimis um Isaac Sidel von der Lower East Side, dessen Reise als Ermittler beginnt und als Bürgermeister endet.

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The Witcher: Kreuzweg der Raben

von am 3. September 2025 Kommentare deaktiviert für The Witcher: Kreuzweg der Raben

GerdIch freue mich sehr. Neben seinen Krimi- und Comic-Rezensionen nun auch mal wieder eine Fantasy-Rezi von Christian – zu einem seiner Lieblingshelden. Dass das genau bei diesem Roman wieder einmal geschieht, hat natürlich einen (Hinter)Grund. In unseren Comicdealer-Mini-Podcasts hat unser schreibender Local Hero ja schon mehr als einmal gesagt, dass seine eigenen Romane um „Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis“ nicht zuletzt vom Witcher inspiriert worden sind. Wenn ihr also den neuen Witcher von Andrzej Sapkowski kauft, überzeugt euch einfach selbst. Wir haben die Bücher von Christian Endres natürlich immer vorrätig und in Hermkes Romanboutique stehen, und natürlich vom Autor signiert…

  • Andrzej Sapkowski
    The Witcher: Kreuzweg der Raben
    dtv, München 2025, 352 Seiten
    ISBN 978-3-423-28511-7

Der Witcher ist ein multimediales Phänomen, zu dem auch mehrere Videogame-Hits, eine Netflix-Serie, Animes, Comics und allerhand Merchandise gehören – zuletzt ist sogar ein Kochbuch erschienen. Angefangen hat natürlich alles 1986 mit der ersten Prosa-Kurzgeschichte über den weißhaarigen, schwertschwingenden Hexer Geralt von Riva, erdacht und geschrieben vom polnischen Autor Andrzej Sapkowski. Nach zwei Storysammlungen, fünf Romanen und einem Episodenroman kehrt der 1948 geborene Sapkowski nun tatsächlich mit einem Prequel-Roman zu seinem Mutanten und Monsterjäger zurück, der längst in einem Atemzug mit Elric und Conan genannt werden muss.

Die Vorgeschichte der „Hexer“-Saga ist wieder einmal angenehm episodisch geraten und zeigt den jungen Geralt frisch nach der Ausbildung als Geselle auf seiner ersten Rundreise – und Gesellenjahre sind eben auch noch keine Herrenjahre, egal ob man zwei Schwerter, ein magisches Wolfsamulett und einen Kasten voller praktischer Elixiere dabei hat. Sapkowski präsentiert uns einen durchaus vertrauten, aber noch etwas unerfahrenen und ungestümeren Geralt. Außerdem trifft der junge Bestienschreck, dem sich im Roman gleich mehrere vom Schicksal, der Vorsehung und den titelgebenden Raben gesäumte Kreuzwege darbieten, auf einen verstoßenen älteren Hexer und wird in allerhand fiese Intrigen verwickelt. Was wiederum alles mit einer finsteren Stunde der Witcher-Mythologie zusammenhängt …

Für Fans der Saga ist „Kreuzweg der Raben“ ein wirklich wunderbares Prequel, das ein paar schöne Nuggets in puncto Legendenbildung und Worldbuilding enthält. Wenn, dann fehlen höchstens ein paar Märchen-Referenzen, die gerade Sapkowskis frühe Geralt-Erzählungen ausgezeichnet haben – in der Hinsicht muss man mit „Romeo und Julia“ Vorlieb nehmen. Aber selbst wenn die düsteren Märchen-Elemente ein bisschen zu kurz kommen mögen, ist es einfach herrlich, wieder richtig gute, kernige Hexer-Fantasy im vollmundigen Sound von Autor Andrzej Sapkowski und Übersetzer Erik Simon zu lesen.

Christian Endres

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Ich freue mich sehr. Neben seinen Krimi- und Comic-Rezensionen nun auch mal wieder eine Fantasy-Rezi von Christian – zu einem seiner Lieblingshelden. Dass das genau bei diesem Roman wieder einmal geschieht, hat natürlich einen (Hinter)Grund. In unseren Comicdealer-Mini-Podcasts hat unser schreibender Local Hero ja schon mehr als einmal gesagt, dass seine eigenen Romane um „Die Prinzessinnen: Fünf gegen die Finsternis“ nicht zuletzt vom Witcher inspiriert worden sind. Wenn ihr also den neuen Witcher von Andrzej Sapkowski kauft,

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Gabrielle Filteau-Chiba

von am 27. August 2025 Kommentare deaktiviert für Gabrielle Filteau-Chiba

  • Gabrielle Filteau-Chiba
    Die Ungezähmten
    dtv, München 2025, 336 Seiten
    ISBN: 978-3-423-44772-0

„Bis der Fluss taut“ ​von der franko-kanadischen Autorin Gabrielle Filteau-Chiba ist ein schmales, aber intensives Büchlein, mehr Novelle als Roman: Das fiktive Tagebuch von Anouk, die den seelenlosen, sinnlosen Kommerz der Großstadt Montreal hinter sich gelassen hat, um fortan als Einsiedlerin in den bitterkalten Wäldern Kamouraskas an einem zugefrorenen Fluss zu leben, umgeben von nichts als wilder und rauer, unendlich schöner, ewig unbarmherziger Natur. Die Beschreibungen ihres harten Lebens dort bestehen aus dichten, stilsicheren Sätzen und Gedanken, bieten gerade zu Beginn sehr schönes Nature Writing.

Anouk, freiwillig in die Isolation gegangen, versteht sich als Aussteigerin und Feministin, ihre Sehnsüchte und Bedürfnisse erweisen sich indes als ambivalenter, und darüber denkt man trotz der wenigen, teils illustrierten Seiten ebenso nach wie über Zeitgeist, Kapitalismus, Umweltschutz, Natur, Wildnis und Opferbereitschaft. Oh, und Finster wie im Bärenarsch steht definitiv auf der Liste der besten Kapitelnamen aller Zeiten – und nein, hier bedient sich Filteau-Chiba keineswegs beim kanadischen Skandalbuch „Bär“ von Marian Engel. Dafür fühlt man sich beim Lesen immer mal an Margaret Atwood erinnert, und von wegen Old Babes in the Wood.

„Bis der Fluss taut“ kam bereits 2022 auf Deutsch heraus. Wieso also jetzt dieser Text? Weil es seit August 2025 ein neues Buch von Gabrielle Filteau-Chiba in Übersetzung gibt: „Die Ungezähmten“. Darin lebt die lesbische, taffe Raphaëlle, eindeutig eine geistige Verwandte von Anouk, als Wildhüterin allein in den niederkanadischen Wäldern – bis Raph einen weiblichen Husky-Kojoten-Mischling adoptiert und Coyote tauft. Unterdessen bedrohen nicht nur Bären Raphaëlles Leben, oder der menschliche Raubbau an der Natur ihre Seele. Mit einem brutalen Wilderer, der noch ganz andere Übeltaten auf dem Kerbholz hat, liefert sich die Rangerin außerdem ein regelrechtes Vendetta inmitten der rauen Natur …

Der neue Roman von Filteau-Chiba brilliert letztlich als außergewöhnlicher Country Noir mit einer der authentischsten und besten Erzählstimmen dieser literarischen Jagdsaison. Zudem verknüpft die Kanadierin ihren grandiosen queer-feministischen Öko-Krimi sogar mit ihrem ersten poetischen Buch über eine andere selbstbestimmte Frau in der kanadischen Wildnis, da sie Anouk und ihr Tagebuch zu einem Element der Handlung macht, was allerdings auch ohne Lektüre des Vorgängerwerks funktioniert. Bleibt zu hoffen, dass „Die Ungezähmten“ möglichst viele Leser findet – nicht zuletzt alle Fans von „Joe Pickett“ und „Untamed“.

Gabrielle Filteau-Chiba
Bis der Fluss taut
dtv, München 2022, 112 Seiten
ISBN: 978-3-423-29027-2

Christian Endres

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  • Gabrielle Filteau-Chiba
    Die Ungezähmten
    dtv, München 2025, 336 Seiten
    ISBN: 978-3-423-44772-0

„Bis der Fluss taut“ ​von der franko-kanadischen Autorin Gabrielle Filteau-Chiba ist ein schmales, aber intensives Büchlein, mehr Novelle als Roman: Das fiktive Tagebuch von Anouk, die den seelenlosen, sinnlosen Kommerz der Großstadt Montreal hinter sich gelassen hat, um fortan als Einsiedlerin in den bitterkalten Wäldern Kamouraskas an einem zugefrorenen Fluss zu leben, umgeben von nichts als wilder und rauer, unendlich schöner,

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Burns kleines GeBlauder 41: Geständnisse zweier Comic-Fans

von am 8. August 2025 3 Kommentare

Folge Nummer 41 von Burns kleinem GeBlauder.

Wieder ist die Blauderecke on the Road und wieder sind wir bei Christian Endres im schönen Sommer in der schönen Sonne auf der schönen Gartenbank  im schönen Garten (frisch gemäht, fleißig, der Mr Endres 😉
Das Thema heute zwei Comic Nerds gestehen sich einige kleine Sünden. Es geht um Schwierigkeiten mit berühmten Klassikern. Es geht um Nicht-Akzeptanz bestimmter Genres. Und den Absturz einer Ikone

Ja, hört einfach selber Ihr erkennt euch sicher bei einigen der Dinge auch wieder.

Die erwähnten Titel:

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Folge Nummer 41 von Burns kleinem GeBlauder.

Wieder ist die Blauderecke on the Road und wieder sind wir bei Christian Endres im schönen Sommer in der schönen Sonne auf der schönen Gartenbank  im schönen Garten (frisch gemäht, fleißig, der Mr Endres 😉
Das Thema heute zwei Comic Nerds gestehen sich einige kleine Sünden. Es geht um Schwierigkeiten mit berühmten Klassikern. Es geht um Nicht-Akzeptanz bestimmter Genres. Und den Absturz einer Ikone

Ja, hört einfach selber Ihr erkennt euch sicher bei einigen der Dinge auch wieder.

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Jenseits der See

von am 6. August 2025 Kommentare deaktiviert für Jenseits der See

  • Paul Lynch
    Jenseits der See
    Klett-Cotta, Stuttgart 2025, 192 Seiten
    ISBN 978-3-608-96688-6

Mit „Das Lied des Propheten“ hat der irische Autor Paul Lynch eine der denkwürdigsten, gegenwärtigsten Dystopien der letzten Jahre vorgelegt – und dafür zurecht den Booker Prize 2023 erhalten. „Das Lied des Propheten“ zwischen Margaret Atwood und Cormac McCarthy muss man als SF-Fan gelesen haben, den besonderen Stil des Iren hat man nach fünf Seiten intus, danach gibt es nur noch Staunen. Jetzt liegt mit „Jenseits der See“ ein neues Buch von Paul Lynch auf Deutsch vor, im Original ist der schmale Roman „Beyond Sea“ bereits 2021 erschienen.

Das Buch handelt von zwei mexikanischen Fischern, der eine älter und verzweifelt, der andere jung und gierig. Trotz Sturmwarnung wagen sie sich in ihrem kleinen Boot auf den Ozean, fischen mit Leinen nach Haien und Tuna – und erhalten die Quittung für ihre Blindheit und Taubheit gegenüber der Natur. Tagelang darben die beiden Männer mit wachsender Verzweiflung, schwindendem Trinkwasser, steigendem Wahnsinn und abflauender Hoffnung auf dem weiten Meer und in der Sonne …

„Jenseits der See“ ist eine dieser kraftvollen, eindringlichen Geschichten über Mensch und Natur. Dabei könnte man den abenteuerlichen Fischerboot-Katastrophenroman sogar als Parabel auf unsere anhaltende Ignoranz hinsichtlich Umweltverschmutzung und Klimawandel deuten. Die Beschreibung der Elemente und ihrer menschlichen Gegenüber lässt einen indes an den großen Ernest Hemingway denken, die poetische, ihrerseits elementare Sprache an den bereits erwähnten Cormac McCarthy oder auch an Lynchs Landsmann Kevin Barry. „Das Lied des Propheten“ ist das Must-Read in seinem Schaffen, doch „Jenseits der See“ unterstreicht auf seine Weise: Paul Lynch schreibt besondere, intensive Bücher.

Christian Endres

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  • Paul Lynch
    Jenseits der See
    Klett-Cotta, Stuttgart 2025, 192 Seiten
    ISBN 978-3-608-96688-6

Mit „Das Lied des Propheten“ hat der irische Autor Paul Lynch eine der denkwürdigsten, gegenwärtigsten Dystopien der letzten Jahre vorgelegt – und dafür zurecht den Booker Prize 2023 erhalten. „Das Lied des Propheten“ zwischen Margaret Atwood und Cormac McCarthy muss man als SF-Fan gelesen haben, den besonderen Stil des Iren hat man nach fünf Seiten intus, danach gibt es nur noch Staunen.

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Rückkehr nach Tomioka

von am 16. Juli 2025 Kommentare deaktiviert für Rückkehr nach Tomioka

  • Laurent Galandon & Michaël Crouzat
    Rückkehr nach Tomioka
    Splitter/toonfish, April 2025, 104 Seiten

Dieser Comic von Szenarist Laurent Galandon und Zeichner Michaël Crouzat kommt als schönes großes Album daher, ist stilistisch allerdings ein Euromanga, hat also den Look von asiatischen Anime und Manga. Und tatsächlich könnte man diese bunte Bildergeschichte durchaus als Mischung aus diversen Ghibli-Animationswerken und Genre-Stoffen wie „The Last of Us“ oder „The Walking Dead“ bezeichnen. Allerdings präsentieren sich die handlungsrelevanten Folgen der nuklearen Katastrophe von Fukushima in „Rückkehr nach Tomioka“ nicht postapokalyptisch, sondern magisch-realistisch.

Die Geschwister Osamu und Akiko sind seit damals Waisen. Jetzt stirbt auch noch ihre Oma, deren Asche die Kids zum Familienschrein bringen wollen – mitten im verstrahlten Sperrgebiet. Trotzdem ziehen Osamu und seine Schwester los und werden natürlich von ihrem mäkeligen Onkel und der Polizei verfolgt. Ghibli kommt abgesehen vom Artwork dadurch ins Spiel, dass der junge Osamu überall Yokai sieht, japanische Natur- und Hausgeister, wobei im Comic auch die Radioaktivität ein solches Wesen ist. In der Sperrzone treffen die Geschwister zudem einen Mann, der sich um die zurückgelassenen Tiere der Menschen kümmert, und in der Folge jetzt auch um die Kinder, die starrsinnig an ihrem Vorhaben festhalten …

„Rückkehr nach Tomioka“ ist sehr gefühlvoll und packend erzählt, obendrein wunderschön gezeichnet – und strahlt eben immer wieder den Charme, ja, den Zauber der großen animierten Ghibli-Klassiker aus. Der in Angoulême als bester Jugendcomic ausgezeichnete Einzelband liegt bei Splitters toonfisch-Label für Kids/All-Age-Stoffe vor, hat aber beste Karten, Ende des Jahres auf den Top-Listen vieler Comic-Fans egal welchen Alters zu landen.

Christian Endres

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  • Laurent Galandon & Michaël Crouzat
    Rückkehr nach Tomioka
    Splitter/toonfish, April 2025, 104 Seiten

Dieser Comic von Szenarist Laurent Galandon und Zeichner Michaël Crouzat kommt als schönes großes Album daher, ist stilistisch allerdings ein Euromanga, hat also den Look von asiatischen Anime und Manga. Und tatsächlich könnte man diese bunte Bildergeschichte durchaus als Mischung aus diversen Ghibli-Animationswerken und Genre-Stoffen wie „The Last of Us“ oder „The Walking Dead“ bezeichnen. Allerdings präsentieren sich die handlungsrelevanten Folgen der nuklearen Katastrophe von Fukushima in „Rückkehr nach Tomioka“ nicht postapokalyptisch,

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Tiefer Winter

von am 2. Juli 2025 Kommentare deaktiviert für Tiefer Winter

  • Samuel W. Gailey
    Tiefer Winter
    Polar Verlag, Stuttgart 2025, 291 Seiten
    ISBN 978-3-910918-22-1

Kann ein Buch auch eine Klimaanlage sein? Durchaus. Wenn im Sommer ein Roman wie „Tiefer Winter“ von US-Autor Samuel W. Gailey („Die Schuld“) erscheint, in dem es am laufenden Band schneit, weht, eist und klirrt, dann vermag einen die Lektüre schon etwas runterzukühlen – oder man vergisst die Hitze wenigstens ein bisschen, weil man voll und ganz mit dem Lesen beschäftigt ist. Obwohl einem trotz des winterlichen Settings im abgelegenen Pennsylvania natürlich auch schnell warm werden kann, und sei es nur, da man die Seiten des Spannungsromans wie im Fieberwahn umblättert …

Der selbst in Pennsylvania geborene Samuel W. Gailey erzählt eine Krimigeschichte über die verschneite Kleinstadt Wyalusing. Seine nach vertrauten Formen modellierten Hauptfiguren: Danny, der geistig eingeschränkte, jedoch sanftmütige Riese, der von den meisten Leuten im Kaff gemieden oder verspottet wird. Die hübsche, gutherzige, im Ort hängen gebliebene Kellnerin Mindy mit dem furchtbaren Männergeschmack. Lester, der müde alte Sheriff kurz vor dem Ruhestand. Der gemeine, brutale Deputy-Mistkerl Sokowski, der massig Dreck am Stecken hat. Sein Mitläufer-Kumpel Carl, den das Gewissen plagt. Und Taggart, ein in die Jahre kommender State Trooper, dessen Leben vom Alkohol längst ruiniert worden ist. Als Mindy ermordet wird und man es Danny anhängt, beginnt die Jagd durch den verschneiten Wald …

Mit jedem Kapitel wird „Tiefer Winter“ intensiver, und schon lange vor dem erstklassig konstruierten Showdown ist man komplett am Haken der Story. Samuel W. Gailey nutzt die kraftvollen Archetypen des Country-Noir-Genres ausgesprochen effizient, da stören die Klischees kein bisschen, die gehören viel mehr dazu. Sein finsterer Kleinstadt-Krimi, der so gar keine amerikanische Hinterland-Idylle portraitieren oder vortäuschen will, beschert Fans von William Gay, Larry Brown, Cormac McCarthy, Erin Flanagan, Joe R. Lansdale, Stephen King oder z. B. auch „Fargo“ daher ein paar richtig coole Lesestunden.

Christian Endres

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  • Samuel W. Gailey
    Tiefer Winter
    Polar Verlag, Stuttgart 2025, 291 Seiten
    ISBN 978-3-910918-22-1

Kann ein Buch auch eine Klimaanlage sein? Durchaus. Wenn im Sommer ein Roman wie „Tiefer Winter“ von US-Autor Samuel W. Gailey („Die Schuld“) erscheint, in dem es am laufenden Band schneit, weht, eist und klirrt, dann vermag einen die Lektüre schon etwas runterzukühlen – oder man vergisst die Hitze wenigstens ein bisschen, weil man voll und ganz mit dem Lesen beschäftigt ist.

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Sing mir vom Tod

von am 28. Mai 2025 Kommentare deaktiviert für Sing mir vom Tod

  • Ivy Pochoda
    Sing mir vom Tod
    Suhrkamp, Berlin, 328 Seiten
    ISBN 978-3-518-47462-4

Früher war die 1977 geborene Ivy Pochoda eine professionelle Squash-Spielerin, inzwischen agiert die Amerikanerin als eine der besten Krimi-Autorinnen ihrer Generation. Ihr Roman „Visitation Street“ ist ein ewiges Lieblingsbuch und eine dauerhafte Empfehlung. Bei Suhrkamp, wo Thomas Wörtche wiederum seit Jahren eines der besten Krimi-Programme kuratiert, liegt nun Pochodas jüngster Roman „Sing Her Down“ als „Sing mir vom Tod“ auf Deutsch vor. Darin erzählt sie schonungslos von Florence und Dios, deren Wege sich in einem Frauengefängnis in Arizona kreuzen – und deren Schicksale miteinander verknüpft bleiben, als sie wegen Corona vorzeitig entlassen werden und sich nach Kalifornien absetzen. Wo die Polizistin Lobos, trotz ihres Jobs selbst ein Opfer häuslicher Gewalt, der Spur aus Chaos und Blut folgt, die Dios und Florence hinterlassen …

Sobald Ivy Pochoda und ihre auf vielerlei Weise eingesperrten Charaktere erst einmal ihren Rhythmus und Plot gefunden haben, ist „Sing mir vom Tod“ ein weiterer starker Noir der US-Autorin, in dem es vor allem um Gewalt gegen Frauen, aber auch durch Frauen geht – und um Wut. Pochoda untersucht das Bild der Frau in der Gesellschaft sowie der Kriminalliteratur. Außerdem gelingt ihr nach „Wonder Valley“ der nächste große und andersartige, moderne L. A.-Roman. Angesiedelt inmitten der Obdachlosigkeits-Welle und der Corona-Pandemie, beschwört Pochoda präapokalyptische bis apokalyptische Bilder herauf. Mit einem Blick auf die verheerenden Brände, die Anfang 2025 in Los Angeles gewütet haben, zeigt das allerdings auch, dass die Literatur fast schon nicht mehr hinterherkommt damit, die Katastrophen unserer Zeit zu verarbeiten und abzubilden.

Christian Endres

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  • Ivy Pochoda
    Sing mir vom Tod
    Suhrkamp, Berlin, 328 Seiten
    ISBN 978-3-518-47462-4

Früher war die 1977 geborene Ivy Pochoda eine professionelle Squash-Spielerin, inzwischen agiert die Amerikanerin als eine der besten Krimi-Autorinnen ihrer Generation. Ihr Roman „Visitation Street“ ist ein ewiges Lieblingsbuch und eine dauerhafte Empfehlung. Bei Suhrkamp, wo Thomas Wörtche wiederum seit Jahren eines der besten Krimi-Programme kuratiert, liegt nun Pochodas jüngster Roman „Sing Her Down“ als „Sing mir vom Tod“ auf Deutsch vor.

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Burns kleines GeBlauder 27 …mit Sarah

von am 14. Februar 2025 4 Kommentare

In Folge 27 von Burns GeBlauder und der ersten in 2025 trifft Burn auf eine "alte Bekannte". Ihr kennt sie aus dem Laden oder/und aus einem früheren Podcast. Die allseits beliebte, unglaubliche Sarah…

Und hier ihre Favoriten: den ganzen Beitrag lesen…

In Folge 27 von Burns GeBlauder und der ersten in 2025 trifft Burn auf eine "alte Bekannte". Ihr kennt sie aus dem Laden oder/und aus einem früheren Podcast. Die allseits beliebte, unglaubliche Sarah…

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Die Prinzessinnen – Hoheitliches Gemetzel

von am 15. Januar 2025 Kommentare deaktiviert für Die Prinzessinnen – Hoheitliches Gemetzel

  • Christian Endres
    Die Prinzessinnen 3 – Hoheitliches Gemetzel
    Cross Cult 2024 Paperback 19.00 €
    ISBN 9783986666606

Über wenige Bücher habe ich öfter gesprochen und wenige Bücher habe ich häufiger empfohlen, als "Die Prinzessinnen" von Christian Endres. Im gerade vergangenen Weihnachtsgeschäft sind sie immer wieder, von unterschiedlichen Leuten, in den Podcasts erwähnt worden und es gibt auch zu diesem dritten Band eine Folge mit dem Autor. Geschrieben habe ich allerdings noch nichts dazu. Sträflich – aber es kann ja auch nicht schaden, jetzt, mit etwas Verspätung, noch einmal daran zu erinnern.

Mit diesem dritten Band schlägt der Autor erneut andere Töne an. Die Mädels werden diesmal deutlich persönlicher und differenzierter betrachtet. Christian Endres hat es erneut geschafft, mich zu überraschen. Positiv.

Der dritte Band, "Hoheitliches Gemetzel", beginnt als eine Art brutaler Krimi. Die Hatz auf einen Serienmörder wäre ansich schon ein Auftrag für die Söldnerinnentruppe. Dass die Opfer Abkömmlinge von Herrschern und Thronfolgerinnen sind, macht die Sache persönlich. Aber das Prinzessinnen-übliche Gemetzel von Monstern aus Bestiarien oder in Menschengestalt, ist noch lange nicht zu Ende. Gerade die Wendung zu etwas ganz anderem hat mich den dritten Band ganz besonders schätzen lassen.

Natürlich sind die Abenteuer der Truppe allesamt klassischen Vorbildern nachempfunden. Das grundsätzliche Setting ist und war von Anfang an gespickt mit Anspielungen und Reminiszenzen an die Welten und Helden großer Autoren. Aber eben mit ganz besonderen Twists und Überraschungen. Schwarzer Humor, erfrischend witzige Protagonistinnen und auch Protagonisten, düstere und abgründige Welten, all das vereint sich zu einer herrlich unterhaltsamen Mixtur.

Und jetzt, nach diesem dritten Band, der gleichzeitig ein schöner Abschluss sein könnte und im Gegenzug noch einmal mehr Lust auf eine potentielle Fortsetzung der Serie macht, bin ich sicher, Christian Endres würde uns in jedem Fall wieder überraschen. Hoheitliches Kompliment.

  • Christian Endres
    Die Prinzessinnen 3 – Hoheitliches Gemetzel
    Cross Cult 2024 Paperback 19.00 €
    ISBN 9783986666606

Über wenige Bücher habe ich öfter gesprochen und wenige Bücher habe ich häufiger empfohlen, als "Die Prinzessinnen" von Christian Endres. Im gerade vergangenen Weihnachtsgeschäft sind sie immer wieder, von unterschiedlichen Leuten, in den Podcasts erwähnt worden und es gibt auch zu diesem dritten Band eine Folge mit dem Autor. Geschrieben habe ich allerdings noch nichts dazu.

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Advents-Podcast 1: Burn, Dom und meine Wenigkeit plaudern über tolle Sachen

von am 29. November 2024 Kommentare deaktiviert für Advents-Podcast 1: Burn, Dom und meine Wenigkeit plaudern über tolle Sachen

Heute hört ihr den ersten Adventspodcast 2024. Ja, es geht auf Weihnachten zu. Entsprechend stehen Burn, Dom und ich in der Blauderecke und tratschen über tolle Produkte, die ihr unbedingt kennen solltet. Zum Beispiel für euren Wunschzettel…

Und hier ist unsere Liste:
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Heute hört ihr den ersten Adventspodcast 2024. Ja, es geht auf Weihnachten zu. Entsprechend stehen Burn, Dom und ich in der Blauderecke und tratschen über tolle Produkte, die ihr unbedingt kennen solltet. Zum Beispiel für euren Wunschzettel…

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Blick hinter die Kulissen 45: Die Prinzessinnen 3

von am 1. November 2024 Kommentare deaktiviert für Blick hinter die Kulissen 45: Die Prinzessinnen 3

Ja, es ist soweit. Endlich ist der dritte Teil von "Die Prinzessinnen" bei Cross Cult in der Auslieferung. Nicht, dass es etwa zu lange gedauert hätte, aber wir sind doch alle gespannt wie ein Flitzebogen, wie es mit den Söldnerinnen weitergeht. Und natürlich spreche ich mit Christian Endres über diesen dritten Teil und über sein Schaffen im allgemeinen…

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Hoheitliches Gemetzel
Cross Cult 2024 € 19,00
Klappenbroschur 512 Seiten
ISBN 9783986666606

 

Ja, es ist soweit. Endlich ist der dritte Teil von "Die Prinzessinnen" bei Cross Cult in der Auslieferung. Nicht, dass es etwa zu lange gedauert hätte, aber wir sind doch alle gespannt wie ein Flitzebogen, wie es mit den Söldnerinnen weitergeht. Und natürlich spreche ich mit Christian Endres über diesen dritten Teil und über sein Schaffen im allgemeinen…

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Hoheitliches Gemetzel
Cross Cult 2024 € 19,00
Klappenbroschur 512 Seiten
ISBN 9783986666606

 

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PPM Auslieferung KW 44 mit Prinzessinnen 3

von am 29. Oktober 2024 Kommentare deaktiviert für PPM Auslieferung KW 44 mit Prinzessinnen 3

Crosscult Romane
Endres, Christian: Die Prinzessinnen #3 Hoheitliches Gemetzel € 18,00
Kingfisher, T.: Was Die Toten Bewegt #2 Was Die Nacht Verschweigt € 20,00

Mangacult
Sumnagi: Murderous Lewellyn´S Candlelit Dinner #1 € 18,00
Saturo, Noda: Golden Kamuy #31 € 12,00
Yamakawa, Naoki: I’m Standing On A Million Lives Doppelpack #1+2 € 15,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok Pack #1-3 € 25,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #3 € 10,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #2 € 10,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #1 € 10,00
Kuze, Gaku: Mobile Suit Gundam The Origin #1 € 25,00
Kuze, Gaku: Life Lessons With Uramichi #9 € 7,99
Oku, Hiroya/Iiika, Keita: Gantz: E Perfect Edition #6 € 10,00
Tsukumizu: Girls Last Tour #2 € 10,00
Togashi, Yoshihiro: Yu Yu Hakusho #3 € 15,00
Oshimi, Shuzo: Blood On The Tracks #14 € 12,00

Zack Edition
Frenz: Phantom 1 (Zack Edition) #1 € 16,00

Crosscult Romane
Endres, Christian: Die Prinzessinnen #3 Hoheitliches Gemetzel € 18,00
Kingfisher, T.: Was Die Toten Bewegt #2 Was Die Nacht Verschweigt € 20,00

Mangacult
Sumnagi: Murderous Lewellyn´S Candlelit Dinner #1 € 18,00
Saturo, Noda: Golden Kamuy #31 € 12,00
Yamakawa, Naoki: I’m Standing On A Million Lives Doppelpack #1+2 € 15,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok Pack #1-3 € 25,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #3 € 10,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #2 € 10,00
Umemura/Azychika/Fukui: Record Of Ragnarok #1 € 10,00
Kuze,

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  • Kategorie: Bücher , Comics , Novis
  • Kommentare deaktiviert für PPM Auslieferung KW 44 mit Prinzessinnen 3

Frank Frazettas Death Dealer als Comic!

von am 25. September 2024 Kommentare deaktiviert für Frank Frazettas Death Dealer als Comic!

  • Death Dealer Band 1 (Cross Cult)
    Autor: Iverson, Mitch
    Zeichner: Martino, Stefano
    160 Seiten, deutsch
    Hardcover (25,00 €)

Vermutlich kennen die meisten von euch das "Death Dealer" Gemälde, welches Fantasy Altmeister Frank Frazetta 1973 erschaffen hat. Das ausdrucksstarke Bild, welches selbstredend auch diesen Band ziert, erzeugt beim Betrachten, meines Erachtens nach, eine düstere Epik … man kann förmlich den Klang der Axt, die Schreie der Raben und das Hufgetrommel seines Pfedes hören. Dies versuchen der Autor Mitch Iverson und Zeichner Stefano Martino (bekannt aus "Orks & Goblins", "Stanger Things" und "Die Opalwälder") nun in einen Comic zu packen… was den beiden soweit auch ganz gut gelungen ist. Die Zeichnungen von Martino, der in der graphischen Fantasy ja ohnehin bewandert ist, passen vortrefflich zur Thematik und übertragen den sinistren Vibe, den das Gemälde verströmt, wirklich sehr gut. Beim Colorjob hätte man, meiner Meinung nach, allerdings etwas mehr "Dreck" mit hinein bringen können.

Über das Format des Bandes (16×24 cm) kann man streiten, die Verarbeitung ist allerdings top und sieht hervorragend im Regal aus. Aber kommen wir nun lieber mal zu den Dingen die sich zwischen den beiden Buchdeckeln abspielen:

Vor diesem Band hatte ich noch keine Geschichte zu Frazettas Geschöpf gelesen, der Hardcover von Cross Cult war daher sozusagen meine erste Berührung mit der Geschichtenwelt des Death Dealers. Als alter Fan des allseits beliebten schwarzhaarigen Barbaren aus Cimmeria hat mich der Comic schnell in seinen Bann gezogen und wurde von mir am Stück verschlungen. Passend zu dem testosteron getränkten, von selbstzweifeln geplagten Titelhelden geizt der Comic nicht mit nackter Haut, beträchtlichen Mengen an Blut (welches hier im Vergleich zu einer beängstigen Anzahl von aktuellen Superhelden Comics durchaus passend eingesetzt wird) und einer brachialer Gewalt, welche Marvel’s Conan in den Comics auch gut gestanden hätten.

Storytechnisch und auch optisch hat das Ganze etwas von einer Mischung aus Moorecocks Elric und Howards Conan, denn unser Protagonist – der Barbar Kur – trägt einen verfluchten Helm den er nicht abnehmen kann. Natürlich ist der Helm von einer bösartigen Wesenheit besessen , die ihm nicht nur allerlei Destruktives einflüstert, sondern der es nach Blut giert…

Fans von Conan, Elric, Splitters Elfen (Orks & Goblins, Saga der Zwerge, Magier…) oder den Prinzessinnen aus dem Hause Endres sind hier genau richtig aufgehoben.

Tschau, valar morghulis, Euer Dom

  • Death Dealer Band 1 (Cross Cult)
    Autor: Iverson, Mitch
    Zeichner: Martino, Stefano
    160 Seiten, deutsch
    Hardcover (25,00 €)

Vermutlich kennen die meisten von euch das "Death Dealer" Gemälde, welches Fantasy Altmeister Frank Frazetta 1973 erschaffen hat. Das ausdrucksstarke Bild, welches selbstredend auch diesen Band ziert, erzeugt beim Betrachten, meines Erachtens nach, eine düstere Epik … man kann förmlich den Klang der Axt, die Schreie der Raben und das Hufgetrommel seines Pfedes hören.

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Die April-Toten

von am 23. September 2024 Kommentare deaktiviert für Die April-Toten

  • Alan Parks
    Die April-Toten
    Polar Verlag, Stuttgart 2024, 444 Seiten
    ISBN 978-3-91091806-1

Gute Neuigkeiten für alle, die Alan Parks’ erste drei Romane über den schottischen Polizisten Harry McCoy im Glasgow der 1970er-Jahre verschlungen haben: Der Polar Verlag fügt die Serie, weiterhin von Conny Lösch übersetzt, als Übernahme und Fortsetzung seinem herausragenden Krimi-Programm hinzu! Sehr schön, und sehr verdient. Wer die vorangegangenen Bücher nicht gelesen hat, oder nicht mehr antiquarisch beschafft kriegt, sollte definitiv den Quereinstieg mit dem vierten Band „Die April-Toten“ wagen. Die Krimis über die wilden Siebziger in Glasgow sind richtig, richtig gut, und ziemlich zugänglich.

Diesmal wird die raue, sozial ungleiche Stadt von Waterloo in Radio-Endlosschleife sowie fiesem Bomben-Terror heimgesucht – natürlich denkt man bei Letzterem gleich an die IRA und den brutalen Nordirlandkonflikt sozusagen um die Ecke. Doch Alan Parks packt noch einige andere Verdächtige, Motive und Elemente in seinen rasanten Roman, der gegen Ende obendrein wieder mühelos das „Hardcore“-Siegel verdient hätte, wenn es um hässliche Kriegsverbrechen geht. McCoys Magengeschwüre dürften vermutlich also schlimmer werden, zumal sein alter Gangster-Kumpel Cooper aus dem Knast entlassen wird und wie immer für noch mehr Unruhe und Unfrieden in McCoys zerrissener Welt sorgt …

Seit 2017 widmet sich der frühere Musikproduzent Alan Parks nun schon den Fällen von Harry McCoy in einem stimmungsvollen historischen Glasgow: Auf den ewigen Spuren von William McIlvanney und dessen Genre-prägendem schottischem Ermittler Laidlaw, wie Doug Johnstone in seinem Nachwort richtig feststellt – aber auch durchaus bereits in einem Atemzug mit dem modernen Meister Ian Rankin und dessen John Rebus zu nennen.

Christian Endres

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  • Alan Parks
    Die April-Toten
    Polar Verlag, Stuttgart 2024, 444 Seiten
    ISBN 978-3-91091806-1

Gute Neuigkeiten für alle, die Alan Parks’ erste drei Romane über den schottischen Polizisten Harry McCoy im Glasgow der 1970er-Jahre verschlungen haben: Der Polar Verlag fügt die Serie, weiterhin von Conny Lösch übersetzt, als Übernahme und Fortsetzung seinem herausragenden Krimi-Programm hinzu! Sehr schön, und sehr verdient. Wer die vorangegangenen Bücher nicht gelesen hat, oder nicht mehr antiquarisch beschafft kriegt,

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Blick hinter die Kulissen 44: Geheimnisse der Wolfszone

von am 30. August 2024 Kommentare deaktiviert für Blick hinter die Kulissen 44: Geheimnisse der Wolfszone

Noch einmal kehre ich mit Christian Endres zu seinem aktuellen Roman zurück. Diesmal habe ich mir für das Gespräch über die Wolfszone Verstärkung aus der Wolfszone besorgt…

Christian Endres
Wolfszone
Heyne
2024 € 20,00
gebunden 512 Seiten
ISBN 9783453274716

 

Noch einmal kehre ich mit Christian Endres zu seinem aktuellen Roman zurück. Diesmal habe ich mir für das Gespräch über die Wolfszone Verstärkung aus der Wolfszone besorgt…

Christian Endres
Wolfszone
Heyne 2024 € 20,00
gebunden 512 Seiten
ISBN 9783453274716

 

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Der verkehrte Himmel

von am 22. Juli 2024 Kommentare deaktiviert für Der verkehrte Himmel

Mikaël Ross
Der verkehrte Himmel
Avant-Verlag, Juli 2024, 344 Seiten

Die Backlist von Comickünstler Mikaël Ross, auf der sich u. a. „Totem“, „Der Umfall“ und „Goldjunge“ finden, liest sich wie ein einziges Empfehlungsschreiben. Mit dem fast 350 Seiten starken Einzelband „Der verkehrte Himmel“ legt der gebürtige Münchner, der seit Jahren in Berlin lebt, nun sein neuestes Werk als Autor und Zeichner vor – und wer diesen Comic bisher noch nicht auf der persönlichen Leseliste für den Sommer hatte, sollte das schnellstens ändern.

Ross erzählt von Tâm und ihrem etwas älteren Bruder Dennis, die als Teenager-Kinder vietnamesischer Einwanderer in Berlin leben. Eines Tages stolpern die beiden über eine junge vietnamesische Frau, die in einem schwarzen Geländewagen gefangen scheint. Sie überlassen ihr ein Hackbeil, das sie gerade auf dem Polenmarkt gekauft haben, und ziehen von dannen. Wenig später finden Tâm und der junge, spionageverrückte Alex jedoch den Rucksack des Mädchens aus dem Auto – und einen abgetrennten Finger. Tâm macht sich auf die Suche nach der jungen Frau aus dem SUV und wird in eine üble Geschichte hineingezogen, in der es vor Gangstern und Gefahren wimmelt …

Mikaël Ross inszeniert „Der verkehrte Himmel“ als überzeugende Mischung aus packendem Großstadt-Noir und sympathischem Coming-of-Age-Drama, angesiedelt zwischen Plattenbaut und Schrebergarten. Stilistisch kommt er dem Manga angenehm nahe, ist der Band also letztlich ein Euromanga, wenn man die passende Schublade sucht. Dabei haben das Schwarz-Weiß-Artwork, die Figuren, die Handlung, die Dialoge und das Erzähltempo die Energie von Bryan Lee O’Malleys ebenfalls schwer manga-affinem „Scott Pilgrim“, nur ohne die Science-Fiction-Elemente. Ross’ Krimi ist komplett in unserer Wirklichkeit verortet, wo Schönes und Schreckliches nahe beisammen liegen können.

Nirwana, heißt es im Comic an einer Stelle dann auch, findet sich in neun von zehn Fällen hier, sozusagen direkt vor unserer Nase. Wenn man einen herausragenden Comic, einen grandiosen Krimi, ein rundum begeisterndes Werk des grafischen Erzählens wie „Der verkehrte Himmel“ von Mikaël Ross liest, ist man gerne bereit, das zu glauben.

Christian Endres

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Mikaël Ross
Der verkehrte Himmel
Avant-Verlag, Juli 2024, 344 Seiten

Die Backlist von Comickünstler Mikaël Ross, auf der sich u. a. „Totem“, „Der Umfall“ und „Goldjunge“ finden, liest sich wie ein einziges Empfehlungsschreiben. Mit dem fast 350 Seiten starken Einzelband „Der verkehrte Himmel“ legt der gebürtige Münchner, der seit Jahren in Berlin lebt, nun sein neuestes Werk als Autor und Zeichner vor – und wer diesen Comic bisher noch nicht auf der persönlichen Leseliste für den Sommer hatte,

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Wolfszone

von am 15. Mai 2024 Kommentare deaktiviert für Wolfszone

Christian Endres
WOLFSZONE. Cyberthriller.
München, Heyne, 2024, 510 S.
ISBN 978-3-453-27471-6 / 20,00 Euro

Als der Berliner Privatermittler Joe Denzinger den anonymen Anruf auf seinem Smartphone entgegennimmt, denkt er zuerst, dass ihn jemand verschaukeln will. Ausgerechnet die reichste Frau Deutschlands will sich mit ihm treffen? Will ihn womöglich sogar engagieren. Er kann’s nicht glauben. Doch Auftraggeberin und Auftrag sind echt: Lisa, die Tochter von Sylvia Kraupen ist seit ein paar Tagen verschwunden und Joe soll sie suchen und finden. Und vor allem kein Aufsehen erregen. Denn die Firma von Frau Kraupen stellt Waffen und Material für die Bundeswehr her und ist eine mehr als nur „interessierte“ Partei beim ersten großen Inlands-Kampf-Einsatz, den die Soldaten im Osten Deutschlands als Schutztruppe rund um ein Cyborg-Wolfs-Reservat durchführen.

Dort, im Wald bei Dölmow, stehen sich die unversöhnlichen Lager der Pro-Wolf-Aktivisten und der „Macht-die-Viecher-platt“-Bewegung gegenüber und die Bundeswehr hat am Rand der Sperrzone Stellung bezogen und hält den derzeitigen, für alle Seiten gleichermaßen unbequemen wie unbefriedigenden Status Quo aufrecht.

Natürlich war die rebellische Lisa im Lager der Tierfreunde und Militär-Gegner unterwegs als der Kontakt abbrach, aber ihre Mutter möchte trotzdem wissen, ob es ihr gut geht. Also zieht Joe los, um ein wenig Babysitter zu spielen.

Wie falsch er die Situation eingeschätzt hat, wie tief er in die ihm als Stadtmensch fremde Welt einer verschworenen Dorfgemeinschaft eintauchen muss, wie wenig er über die Struktur einer militärischen Operation weiß, wie sehr ihn ein einziger Blick in die Augen einer freischaffenden Journalistin aus dem Konzept bringt, das erschließt sich Joe bereits während der ersten ein, zwei Tage vor Ort – was ihn aber nicht daran hindert, den Karren wortwörtlich in den Graben zu fahren …

Die actionreiche Handlung in und um Dölmow wird zwar überwiegend aus Joes Sicht erzählt, aber Endres nutzt geschickt eine Vielzahl an Nebenfiguren und eine rasante, filmreife Schnitttechnik, um Hintergründe und Biografien zu erklären, über die Joe nichts wissen kann, oder um multiperspektivisch zu zeigen, welche Auswirkungen einzelne Handlungen über das Offensichtliche hinaus haben. Dabei gelingt ihm sogar das Kunststück, den inneren Monolog eines der Cyber-Wölfe so glaubwürdig darzustellen, dass auch dessen Sichtweise auf seine Handlungen nachvollziehbar wird.

Das Tempo ist von Beginn an hoch, wird aber nach dem Tod des ersten Opfers in der Mitte des Romans noch einmal deutlich gesteigert. Tatsächlich nimmt auch die Spannung mit jeder Seite zu, und wer nicht weiß, was ein „Pageturner“ ist, kann das hier am eigenen Leib erfahren.
Endres hat mit seinem Privatermittler Joe Denzinger einen sympathisch-unvollkommenen Protagonisten erschaffen, der mehr von den Ereignissen getrieben wird, als dass er sie mit seinen Ermittlungen vorantreibt. Vielleicht gerade deshalb gelingt es ihm, nicht nur aus verstockten Reichsbürgern, trotzigen Drogenschmugglern und biestigen Hotelbesitzerinnen brauchbare Informationen herauszulocken, sondern auch ziemlich schnell die Herzen der Leser*innen zu gewinnen. Abgehalfterte, zynische Kotzbrocken gibt es nicht nur in amerikanischen Krimis und deutschen TV-Serien mehr als genug – da tut so eine reflektierte (und hin und wieder auch mal romantische) Persönlichkeit richtig gut.

Mit WOLFSZONE hat Christian Endres seinen bisher besten Roman vorgelegt. Dass ihn Andreas Eschbach, Brandon Q. Morris und Andreas Brandhorst dafür schätzen und in ihrer Liga willkommen heißen, ist nachvollziehbar und berechtigt. Große Unterhaltung!

Horst Illmer

Christian Endres
WOLFSZONE. Cyberthriller.
München, Heyne, 2024, 510 S.
ISBN 978-3-453-27471-6 / 20,00 Euro

Als der Berliner Privatermittler Joe Denzinger den anonymen Anruf auf seinem Smartphone entgegennimmt, denkt er zuerst, dass ihn jemand verschaukeln will. Ausgerechnet die reichste Frau Deutschlands will sich mit ihm treffen? Will ihn womöglich sogar engagieren. Er kann’s nicht glauben. Doch Auftraggeberin und Auftrag sind echt: Lisa, die Tochter von Sylvia Kraupen ist seit ein paar Tagen verschwunden und Joe soll sie suchen und finden.

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Schön wars am Samstag

von am 13. Mai 2024 Kommentare deaktiviert für Schön wars am Samstag

So, jetzt ist er also vorbei der Gratis Comic Tag 2024. Beziehungsweise der erste Gratis Kids Comic Tag. Wir haben uns durch das "Kids" nicht beirren lassen und ein Fest für euch alle gefeiert. Obwohl wir uns über die Zielgruppe Kids sehr gefreut haben, ist der Nachwuchs im Comic Sektor doch für uns alle ein Anliegen, waren wir ein wenig skeptisch, ob das Konzept ausgeht. Jetzt im Nachhinein können wir subjektiv resummieren.

Bei uns war die Stimmung sehr gut. Der Umsatz und die Kundenfrequenz war nicht herausragend, aber durchaus im grünen Bereich. Was bei uns aber leider gar nicht funktioniert hat, war das Konzept mit den Comics für Kids. Es kamen bei weitem nicht der erhoffte Ansturm an Familien und Kids. So wenig Gratiscomics sind noch nie abgegriffen worden. Tatsächlich ein verschwindender Bruchteil der gewohnten Menge. Und leider war auch bei den üblichen Verdächtigen eine gewisse Zurückhaltung zu spüren: deutlich weniger Cosplayer als sonst. Offensichtlich hat das Konzept auch da einige von euch abgeschreckt.

Trotzdem war der Tag ein toller Tag und ein Erfolg, für den wir uns bei euch bedanken. Die Stimmung war wieder einmal sensationell. Diejenigen, die vor Ort waren, haben den Laden mit genau dem Geist gefüllt, den wir alle so lieben. Ob das Konzept flächendeckend vielleicht besser aufgegangen ist, was in anderen Städten passiert ist, ob Läden in den Innenstädten mehr Erfolg hatten, bleibt abzuwarten. Für uns bedeutet das, dass wir – auch wenn wir natürlich gerne den Nachwuchs anlocken und inspirieren wollen – dass wir uns für die kommenden Jahre eine Rückkehr zum ursprünglichen Konzept wünschen. Auch wenn der Tag dank euch ein toller Tag war, hat das Konzept bei uns das Ziel voll verfehlt. Schade eigentlich. Es wäre schön gewesen, wenn auf diese Weise eine kommende Generation von Comicfans gefördert worden wäre…

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass es gleich am Anfang einen Überraschungs-Gast gab. Christian Endres kam kurz vorbei, um seinen neuen Roman zu signieren. Wow! Mehr gibt es in der Galerie zu sehen…

So, jetzt ist er also vorbei der Gratis Comic Tag 2024. Beziehungsweise der erste Gratis Kids Comic Tag. Wir haben uns durch das "Kids" nicht beirren lassen und ein Fest für euch alle gefeiert. Obwohl wir uns über die Zielgruppe Kids sehr gefreut haben, ist der Nachwuchs im Comic Sektor doch für uns alle ein Anliegen, waren wir ein wenig skeptisch, ob das Konzept ausgeht. Jetzt im Nachhinein können wir subjektiv resummieren.

Bei uns war die Stimmung sehr gut.

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Jetzt ist die WOLFSZONE da!!

von am 11. Mai 2024 Kommentare deaktiviert für Jetzt ist die WOLFSZONE da!!

ENDRES, CHRISTIAN: WOLFSZONE HC € 20,00

ENDRES, CHRISTIAN: WOLFSZONE HC € 20,00

  • Kategorie: Bücher , Novis
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phantastisch! 94

von am 29. April 2024 Kommentare deaktiviert für phantastisch! 94

Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
phantastisch! 94
Ausgabe 2/2024
Seit Januar 2001 das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror
Stolberg, Atlantis Verlag, 84 Seiten / 7,95 Euro

Der zigarettenrauchende Roboter-Priester (herausragend gezeichnet von Dirk Berger), der den Umschlag der phantastisch!-Ausgabe 2/2024 schmückt, passt zwar hervorragend zum derzeitigen „der-Frühling-der-ein-Winter-werden-wollte“-Wetter, aber der Inhalt des neuen 84-Seiten-Heftes ist schon sehr gut geeignet, das Herz zu erwärmen und ganz allgemein Frühlings-Gefühle hervorzurufen. Nach drei lesenswerten Stories (von Lucy Guth, Marco Rauch und Markus K. Korb) sind es vor allem die Essays von Aiki Mira (über James Tiptree Jr.), Wolfgang Pippke (über Philosophie in der SF), Thilo Corzilius (über Leben in der Postapokalypse) und Achim Schnurrer (über Beuys und STAR TREK!), die Stoff zum Nachdenken anbieten und für Diskussionen sorgen werden. Die Interviews wurden diesmal nicht von, sondern mit Unterfranken geführt: Christian Endres und Chris Noeth dürfen über ihre aktuellen Neuerscheinungen plaudern.

Natürlich gibt es auch wie gewohnt Beiträge über phantastische Comics, Bücher und Filme, über Mulitmedia-Schauerromantik und einen sehr tiefen Blick hinter die Kulissen des Literaturbetriebs. Ebenfalls im Programm: Cartoons, Comics und das allgemein beliebte „update“.

Auch beim 94. Mal ist das „Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror“ eine lohnenswerte Wundertüte, gefüllt mit vielen tollen Texten und Bildern. Extremempfehlung!

Horst Illmer

Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
phantastisch! 94
Ausgabe 2/2024
Seit Januar 2001 das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror
Stolberg, Atlantis Verlag, 84 Seiten / 7,95 Euro

Der zigarettenrauchende Roboter-Priester (herausragend gezeichnet von Dirk Berger), der den Umschlag der phantastisch!-Ausgabe 2/2024 schmückt, passt zwar hervorragend zum derzeitigen „der-Frühling-der-ein-Winter-werden-wollte“-Wetter, aber der Inhalt des neuen 84-Seiten-Heftes ist schon sehr gut geeignet, das Herz zu erwärmen und ganz allgemein Frühlings-Gefühle hervorzurufen. Nach drei lesenswerten Stories (von Lucy Guth,

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Where The Body Was

von am 10. April 2024 1 Kommentar

Ed Brubaker, Sean Phillips
Where The Body Was
Image Comics, Portland, 144 Seiten
ISBN 978-1-5343-9826-9

Der amerikanische Comic-Autor Ed Brubaker, Schöpfer von Marvels Winter Soldier und preisgekrönter Szenarist vieler starker Geschichten mit Catwoman, Batman, Iron Fist oder Daredevil, gehört zu meinen liebsten Krimi-Schaffenden – völlig egal, ob Panels oder Prosa. Das liegt vor allem an Mr. Brubakers zahlreichen Gemeinschaftsarbeiten mit dem englischen Top-Zeichner Sean Phillips, der wiederum u. a. schon Hellblazer John Constantine und die Marvel Zombies in Szene gesetzt hat. Anno 1999 haben Brubaker und Phillips erstmals zusammengearbeitet, nämlich mit Michael Lark an „Scene of the Crime“ für Vertigo. Seitdem folgten allerhand Krimi-Comic-Meisterwerke, darunter Evergreens wie „Criminal“, „Sleeper“ oder „The Fade Out“.

In den letzten Jahren fanden die beiden ein neues Konzept für ihre erfolgreichen unabhängigen Creator-Owned-Werke: Sie setzen nicht mehr auf klassische Heft-Singles und anschließende Paperback-Sammelbände, sondern direkt auf handliche Hardcover-Alben – mal One-Shots, mal Serien. In dieser Form legten sie z. B. „My Heroes Have Always Been Junkies“, „Reckless“, „Pulp“ und „Night Fever“ vor. Ende 2023 erschien in den USA nun der neueste Brubaker/Phillips-Einzelband „Where The Body Was“ – kurz vor knapp noch einer der besten Comics des vergangenen Jahres, den man weiterhin mit Nachdruck empfehlen muss. Nicht nur, weil „Criminal“ demnächst als Streaming-Serie adaptiert wird, oder weil Ian Rankin, Sara Gran und Jordan Harper das Dream-Team Brubaker/Phillips feiern.

Darum geht’s in „Where The Body Was“: Mitte der 1980er kollidieren in der beschaulichen südkalifornischen Vorstadt – genau genommen der ruhigen Pelican Road – verschiedene Leben. Im Fokus stehen ein Möchtegern-Cop, die Frau eines Psychiaters, ein Superhelden-Fangirl, ein obdachloser Veteran und ein junges Einbrecher-Pärchen. Dazu kommt die titelgebende Leiche, klar. Der Comic-Roman ist dabei eine grandiose Mischung aus Noir und True-Crime. Ed Brubaker erzählt perspektivisch wahnsinnig ambitioniert, interessant und gekonnt; und Zeichner Sean Phillips und sein Sohn Jacob als Kolorist liefern ihre beste Arbeit seit Langem ab, nutzen sogar eine eigene sommerliche Farbpalette. Ach ja, und mehr freizügigen Sex gab es noch in keinem Bru/Phillips-Comic, nicht mal in „Sleeper“. Das aber nur als Hinweis, Warnung.

Ein großes Lesevergnügen, eine dicke Empfehlung, ein jahresübergreifender Krimi-Kracher, ein Comic-Meisterstück – eines der besten, konstantesten Comic-Kreativteams der letzten 25 Jahre in Höchstform. Wer womöglich noch gar nichts von den beiden gelesen hat, kann gerne mit „Where The Body Was“ anfangen. Aus der Pelican Road führen dann viele Wege ins restliche Schaffen dieses kriminell guten Comic-Duos …

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Ed Brubaker, Sean Phillips
Where The Body Was
Image Comics, Portland, 144 Seiten
ISBN 978-1-5343-9826-9

Der amerikanische Comic-Autor Ed Brubaker, Schöpfer von Marvels Winter Soldier und preisgekrönter Szenarist vieler starker Geschichten mit Catwoman, Batman, Iron Fist oder Daredevil, gehört zu meinen liebsten Krimi-Schaffenden – völlig egal, ob Panels oder Prosa. Das liegt vor allem an Mr. Brubakers zahlreichen Gemeinschaftsarbeiten mit dem englischen Top-Zeichner Sean Phillips, der wiederum u. a. schon Hellblazer John Constantine und die Marvel Zombies in Szene gesetzt hat. Anno 1999 haben Brubaker und Phillips erstmals zusammengearbeitet,

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Durch die dunkelste Nacht

von am 6. März 2024 Kommentare deaktiviert für Durch die dunkelste Nacht

Hervé Le Corre
Durch die dunkelste Nacht
Suhrkamp, Berlin, 340 Seiten
ISBN 978-3-518-473696

Die Zeiten sind bekanntlich ziemlich düster. Wie finster sollte Literatur da sein, und wie viel Finsternis vertagen wir in unserer Lese- und Freizeit, vor und nach vom Doomscrolling, der Schlagzeilen-Beschallung? Hoffentlich genug, jedenfalls wenn es um die Finsternis im Kriminalroman „Durch die dunkelste Nacht“ geht, für den Hervé Le Corre mit dem Prix Des Lecteurs Quais Du Polar / 20 Minutes 2022 ausgezeichnet wurde. Schwer vorstellbar, dass 2024 ein weiterer Roman erscheinen wird, der zugleich so unfassbar finster und niederschmetternd und dennoch stilistisch so exquisit daherkommt.

Der 1955 geborene Franzose verbindet in seiner aus drei Perspektiven erzählten Geschichte Hardboiled und Noir, desillusionierenden Polizeikrimi und alltägliche Schwärze. Die Zutatenliste liest sich erst mal ganz klassisch: Comissaire Jourdan aus Bordeaux zerbricht jeden Tag, jede Nacht ein Stück mehr an der Gewalt und dem Elend, die er Fall für Fall sieht. Die junge Louise wird von ihrem gewalttätigen Ex heimgesucht, was auch das Leben ihres kleinen Sohnes Sam in Schatten stürzt. Und ein Serienkiller hat seine Triebe weniger denn je im Griff, eskaliert mehr und mehr. Aus diesen für das Krimi-Genre so typischen Ingredienzien macht Monsieur Le Corre das, was man in der Literaturkritik so gern als Tour de Force bezeichnet. „Durch die dunkelste Nacht“ ist finster, kraftvoll, zart, brutal, gnadenlos, bitter, krass, direkt, schockierend, herzzerreißend. Aber der Roman ist auch so gut, so einfühlsam und intensiv geschrieben, dass jede Seite den Schmerz und den Blick in den Abgrund wert ist.

Während Betrachtungen von Politik und Klimawandel wie nebenbei als Brandbeschleuniger der Hoffnungslosigkeit und zur passend schonungslosen Bestandaufnahme unserer Gegenwart genutzt werden, hat Le Corres Roman noch einen heimlichen Protagonisten, der durch die Prosa mehr wird als ein Element: Regen. In all seinen Formen nieselt, schüttet, rinnt, verzerrt er, vermischt er sich mit Lichtern und Gedanken. Hervé Le Corre ist wirklich ein großer Könner und Stilist, den deutschsprachige Krimi-Fans nach mehr als einem Dutzend Romanen im französischen Original relativ spät kennenlernen dürfen. Diese erste Übersetzung eines seiner Bücher setzt jedenfalls ein finsteres Glanzlicht, ein erstes Ausrufezeichen des noch recht jungen Krimi- und Thriller-Jahres.

Christian Endres

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Hervé Le Corre
Durch die dunkelste Nacht
Suhrkamp, Berlin, 340 Seiten
ISBN 978-3-518-473696

Die Zeiten sind bekanntlich ziemlich düster. Wie finster sollte Literatur da sein, und wie viel Finsternis vertagen wir in unserer Lese- und Freizeit, vor und nach vom Doomscrolling, der Schlagzeilen-Beschallung? Hoffentlich genug, jedenfalls wenn es um die Finsternis im Kriminalroman „Durch die dunkelste Nacht“ geht, für den Hervé Le Corre mit dem Prix Des Lecteurs Quais Du Polar / 20 Minutes 2022 ausgezeichnet wurde.

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Paris Requiem

von am 19. Februar 2024 Kommentare deaktiviert für Paris Requiem

Chris Lloyd
Paris Requiem
Suhrkamp, Berlin, 446 Seiten
ISBN 978-3-518-473733

Chris Lloyd wurde in Wales geboren, machte seinen Abschluss in Spanisch und Französisch und siedelte anschließend für über zwanzig Jahre nach Katalonien um. Inzwischen lebt er wieder in Südwales. In seinen Krimis um den französischen Polizisten Inspecteur Eddie Giral kanalisiert Mr. Lloyd sein Interesse für den Zweiten Weltkrieg. „Paris Requiem“, der neueste Roman des Walisers, setzt im September 1940 ein. Die Nazis haben Frankreich und Paris seit drei Monaten besetzt, der Eiertanz zwischen unterdrückten Franzosen und tonangebenden deutschen Militärs geht oft blutig aus und hat schwer zu durchschauende Spielregeln, an die sich lediglich eine Seite halten muss. Eddie und seine Kollegen kommen sich wie Marionetten vor, das rationierte Essen reicht hinten und vorne nicht, der deutsche Geheimdienst verfolgt jeden und alles. Und dann wird in einem geschlossenen Jazzclub die Leiche eines kleinen Ganoven gefunden, dem man brutal die Lippen zusammen genäht hat – wobei der Einbrecher eigentlich im Knast sitzen müsste. Eddie ermittelt und bekommt mit der Gegenwart, aber auch der Vergangenheit bald einige neue Probleme …

„Paris Requiem“ ist nach „Die Toten vom Gare D’Austerlitz“ der zweite Band um Lloyds erschütterten Ermittler in einer genauso erschütterten Stadt. „Paris Requem“ war allerdings mein erstes Buch mit Eddie Giral, und ich habe es problemlos wegsuchten können und kein einziges Mal das Gefühl gehabt, dass mir eine Info fehlte – wenn es Bezüge zum Auftaktband gibt, werden die erklärt oder erschließen sich so. Das ist im Übrigen etwas, das gute Krimi-Serien für mich mit auszeichnet: Man kann auch später, mittendrin einstiegen, kreuz und quer lesen, ich denke da an Bosch, Rebus, Hap & Leonard, Reacher, Kinky Friedman. Und im Fall von Chris Lloyd und Eddie Giral lohnt der Einstieg bzw. Quereinstieg definitiv: „Paris Requiem“ ist ein süffiger, mustergültiger Hardboiled-Roman vor einer komplexen historischen Kulisse. Man spürt, dass Lloyd sich mit Materie und Setting auskennt, und obendrein schreibt er einfach einen richtig guten, düsteren Cop-Roman. „Paris Requiem“ hat durch die Besatzung natürlich etwas andere Vorzeichen, doch dieser historische Harboiled-Krimi ist genau das Richtige für alle Fans von Philip Kerr und Robert Harris.

Christian Endres

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Chris Lloyd
Paris Requiem
Suhrkamp, Berlin, 446 Seiten
ISBN 978-3-518-473733

Chris Lloyd wurde in Wales geboren, machte seinen Abschluss in Spanisch und Französisch und siedelte anschließend für über zwanzig Jahre nach Katalonien um. Inzwischen lebt er wieder in Südwales. In seinen Krimis um den französischen Polizisten Inspecteur Eddie Giral kanalisiert Mr. Lloyd sein Interesse für den Zweiten Weltkrieg. „Paris Requiem“, der neueste Roman des Walisers, setzt im September 1940 ein. Die Nazis haben Frankreich und Paris seit drei Monaten besetzt,

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Sendepause

von am 16. Februar 2024 Kommentare deaktiviert für Sendepause

Vom Låden und vom Leben Nummer 27 – Sendepause

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #27: Sendepause)

Servus ihr Liem dord drausn.

Edz isses amål widder an derre Zeid, dasder mich hör dud. Sozumsåch als so a Ård Bausenfüller. Amål was annersch. Und was wär nacherd besser, als gleich widder mid nem Mundård Beidråch anzumfang. Als Kondrrassd, damidsder weidere Folchn aus derre Blauderegge noch mehr zum schätz könnd.

Awer bevor ich mich ausdoob kå, muss ich zuallererschd amål mein Baddner lob. Ich hab die Beidräch vo denne ledzdn Wochn echd gfeierd. A goude Idee und a dolle Sach. Euch mid nei zum bring is zwoar ned neu, awer gråd in derre Ballung echd erfrischnd un a a Erweiderung fürn Horizond. A für mein'. Ich hab mir bei jedm vo denne Beidräch euer Dibbs genau unner die Luube gnommen un in mein eichenen Kosmos indegrierd. Echd schönne Dengganstöß.

Ja so Zeuch, wo mer nacherd a weng bschäfdichd is, wo des eichene Owerschdüble a weng in Wallung kommd, sin sozumsåch des Salz in derre Subbn. Un genau dess is mir edz a außerhalb vo euern Dibbs un Anreechungen widder amål bassierd.

Åfang Febrruar hab ich an Beidråch auf "54books.de" vo em gwissn "Johannes Franzen" glesn. Der Diddl war "Was auf dem Spiel steht – Über den Untergang des Kulturjournalismus". Der Beidråch war berfeggd gschriem und in sich dodål logisch aufbaud. Un der had mir a weng zum schaff gemachd. Da gehds um den Unnergang vo derre broffessionelle Kuldurgriddig. Im Föidonn, in derre Bresse un im Allgemein. Schuld sin die Leud, wo sich gleich uffreech du, wenn ihne so a Kriddigg ned bassd. Un dass die heud hald gleich a gewåldiches Schbråchrohr hamm du. Bäsching sozumsåch. Außerdem sin die Lechionen vo selbsdernanndn Hobbiekuldurkriddiggern im Inderned nadürlich a enner vo die Gründ. Und un des is am End der Haubdgrund, die inkombedendn, rodschdifdschwingenden, blos noch gewinnoriendierdn Zeidunsverleecher, wo eichndlich går kä Verlecher mehr sin, sonnern Konzernowerhäubder, ohne Sinn für die Sach.

Hm. Hörd sich an, wie wenn ich üwer die Zuschdänd bei unnern Buchverlåchn schimbf du. Kammer ned annersch, als zuzumschdimm. Awer nadürlich gibs a då widder unnerschiedliche Seidn un Sichdweisn. Un wemmer a noch in annere Richdungen gugg dud, nacherd könnd mer a an ganz annern Bliggwingl griech.

Vielleichd is der vielgebriesene Kuldurschurnalismus a efach zu lang auf em elidären Elfenbeindurm gehoggd? Vielleichd, is heud der "normåle" Generazionsweggsl nimmer ausreichnd? Vielleichd verändern sich Anschbrüch, Sichdweisn und damid a Weerde schneller, wie so a gewachsenes, edablierdes, awer a schdadisches und dräches Süsdem reagier kå?

Scho möchlich. Und auf jedn Fall begründbår und legidiem, so a Sichd. Da will ich mich edz a goar ned ausm Fensder leech, middenner Bewerdung. Ich gehör ja scho zum åldn Eisn. Zu enner Generazion mid Werdn, wo heud nimmer allgemeingüldich, geschweiche denn Hibb sin.

Außerdem, un des is die Gredchenfråche, ghör mir ja selwer zu denne Blogger un Boddkasdern un was wäss ich, wo a schdändich ihrn Sempf abliefern, Kridigg äußern du, bewerd du und menne, dass des, was mir dun a werdvolle Bereicherung fürs kuldurelle Gesammde is. Mir erdreisdn uns, dübbische Medienformåde zum nutz, wo die glassischn Medien früher a Monobol drauf ghabbd ham. Mir machn, sozumsach Radiosendungen, mir schdelln Rezis und Kridiggn neis Netz und mir draun uns a, a eichene Meinung zum verdreed.

Awer amål ganz ehrlich, hamm mir des Rechd dazu? Kenner vo uns, a ned die Leud wie der Horst, der wo scho zimmlich nah annem Brroffi is, oder der Misder Endres, der wo sogår eichndlich a Broffi is, had a echde schurnalisdische odder germanisdische Ausbildung oder Bildung. Ghörn mir genau zu denne Faggdoren, wo für den Niedergang verandwordlich sin, oder sin mir endschdandn, weil ehm im Föilletonn kenner üwer des Zeuch gschriem hadd, was wichdich für uns is? Ich selber hab sogår enn Bresseausweis, weil ich nachweis konnd, dass ich rechlmäßich Ardiggl bublizier du. Awer auf welcher Seide schdeh ich, schdehn mir? Is des gerechd, wenn mir in denne Bereichn, wos uns schding dud, also bei denne Buchverleechern in genau des selbe Horn schdoss du un vonnem Weerdeverfall redd du, wenn mir auf derre annern Seide möchlicherweise an genau so ennem Asd säch du?

Ich gebb kenne Andworrd und ich hab noch nedd amål enne. A Deil vo mir denggd, dass mir des, wasmer mach scho relladief brofessionell mach du, un dass des a Bereicherung un a gude Ergänzung dårschdell dud. Awer auf der annern Seid, wäss ich a, dass mer des sicher a annersch seh kå.

Sogår mei Anmåsung, wenn ich mich mid derre Glosse auf Leud beruf du, die wo ihr ganzes Lehm brofessionell als Schurnalisdn dädich wårn. Vielleichd is des doch ganz schö unnverschämd.

Ob edz die Henne erschd da wår, oder des Ei, werrmer ned ergründ könn. Alles is innem Wandel un es gibbd kä absolud falsch oder richdich. Schdeebleib is sicher verkehrd, awer alles unbedinggd durchsetz zum woll, is a kä Lösung. Die Coco Chanel had amål gsachd: „Um unersetzbar zu sein, muss man stets anders sein.“ Vielleichd hässd des awer ned blos, dassmer immer annersch sei muss, als wie die annern, sondern a, dassmer erkenn muss, dass die Zeid a a annere is, un mer sich ned ewich auf die selbn Briwillegien verlass kå.

Tja, so gehds dann in mein Owerschdüble hin un her, des is a Aufruhr und a Wallung. Kammer ned verglär. Muss mer selwer kenn. Awer vielleichd habd ihr sowas ja a ab un an. Oder ich habb da edz was losdredn. Zahnrädli nei Bewechung versedzd. Gud so.

Es gibbd allerweil immer mindesdns zwä Sichdn. Un des allends dud scho beweis, dass kenne von beidn kombledd richdich is. Wär schö, wenn a sie, Herr Johannes Franzen da amål drüwer nachdengg würd. A wenn ich dess, was sie gschriem hamm und des wieses gschriem hamm durchaus werdschädz du.

Desweechn sach ich edz zu ihne, Herr Franzen und zu euch annern, a schönnes Wochnend, denggds amål drüwer nach und dud gern a mid mir drüwer redd. Dschau arrifiderdschi, euer Gerd

 

Vom Låden und vom Leben Nummer 27 – Sendepause

(…wie immer zum hören und mitlesen oder lesen und mithören, ganz wie ihr wollt)

Vom Låden und vom Leben
(audiofile #27: Sendepause)

Servus ihr Liem dord drausn.

Edz isses amål widder an derre Zeid, dasder mich hör dud. Sozumsåch als so a Ård Bausenfüller. Amål was annersch. Und was wär nacherd besser, als gleich widder mid nem Mundård Beidråch anzumfang. Als Kondrrassd,

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Burns kleines GeBlauder mit… Gunnar

von am 2. Februar 2024 1 Kommentar

Er ist auch schon ewig dabei, auch wenn er bei vielen Dingen eine ganz andere Perspektive hat. Ausserdem ist er meistens der Erste am Samstag aus der Clique. Das gibt immer Gelegenheit für Blaudereien unter vier Augen mit Gunnar bevor der große Trubel los geht.  Wir reden da schon über alles Mögliche, aber vor allem lachen wir viel zusammen…das hört man heute auch 😉

Lieblings-Bücher

Kevin David Anderson
Die Nacht der lebenden Trekkies
Heyne, 2011, 302 Seiten
ISBN 9783453528550 8,99 Euro

Ernest Cline
Ready Player One
Fischer TOR, 2021, 544 Seiten
ISBN: 9783596706648 16,- Euro

Christian Endres
Die Prinzessinnen
Cross Cult, 2023, 495 Seiten
ISBN: 9783986663056 18,- Euro

Lieblings-Comic-Reihen

René Goscinny & Albert Uderzo
Asterix
Egmont Comic Collection

Hergé
Tim & Struppi
Carlsen Verlag

Punisher
Marvel
Schöpfer: Stan Lee, John Romita Sr, Gerry Conway, Ross Andru
Erster Auftritt: The Amazing Spider-Man #129 (1974)

Francisco Ibáñez
Clever & Smart
Carlsen Verlag

Er ist auch schon ewig dabei, auch wenn er bei vielen Dingen eine ganz andere Perspektive hat. Ausserdem ist er meistens der Erste am Samstag aus der Clique. Das gibt immer Gelegenheit für Blaudereien unter vier Augen mit Gunnar bevor der große Trubel los geht.  Wir reden da schon über alles Mögliche, aber vor allem lachen wir viel zusammen…das hört man heute auch 😉

Lieblings-Bücher

Kevin David Anderson
Die Nacht der lebenden Trekkies
Heyne,

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Corto Maltese: Die Königin von Babylon

von am 10. Januar 2024 Kommentare deaktiviert für Corto Maltese: Die Königin von Babylon

Martin Quenehen & Bastien Vivès
Corto Maltese: Die Königin von Babylon
Schreiber & Leser, Dezember 2023, 192 Seiten

Inzwischen haben die Erben der meisten europäischen Comicklassiker die Pforten für neue Werke mit den legendären Figuren ihrer Väter geöffnet, was vor 20 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre teils. Aber spätestens seit der heilige Bestseller „Asterix“ von anderen Kreativen als Uderzo und Goscinny bestritten wird, scheint in dieser Hinsicht mittlerweile alles möglich. Dabei gibt es drei gängige Herangehensweisen für neue Comics mit den alten Helden generationsübergreifender Kindheiten und Comicprägungen: Die werkgetreue, das Original regelrecht emulierende Fortsetzung durch zeitgenössische Comicschaffende; die inhaltliche und visuelle Modernisierung ebenfalls durch andere Schreibende und Zeichnende; oder die stilistisch kühne, manchmal augenzwinkernde bis sarkastische Hommage, gerne durch extrem markante Comicgenies der Gegenwart.

Im Fall von Hugo Pratts Seemann Corto Maltese findet man zum einen die traditionsbewusste Fortführung, zum anderen die Modernisierung. Letztere nehmen Szenarist Martin Quenehen („Nationalfeiertag“) und Zeichner Bastien Vivès („LastMan“, „Letztes Wochenende im Januar“, „Die große Odaliske“) vor. Im Album „Corto Maltese: Die Königin von Babylon“ holen sie Pratts Comicikone bereits zum zweiten Mal in eine andere, jüngere Epoche. Um die Essenz des freigeistigen Matrosen auch in Abenteuern kurz vor und nach dem Millenium einzufangen, bedienen sie sich aber klassischer Corto-Elemente: Krieg, Surrealismus, Liebe, Schatzjagd. Zwischen dem Balkan-Krieg und dem Krieg gegen den Terror geht es für Corto so von Venedig aus über die Türkei in den Irak, ein kurzer Flashback spielt sogar in Berlin. Ein stark modernisierter Corto, und noch überzeugender als der Vorgängerband „Corto Maltese: Schwarzer Ozean“, selbst wenn Vivès nicht jedes Panel hundertprozentig gelingt.

Christian Endres

https://www.instagram.com/misterendres/

Martin Quenehen & Bastien Vivès
Corto Maltese: Die Königin von Babylon
Schreiber & Leser, Dezember 2023, 192 Seiten

Inzwischen haben die Erben der meisten europäischen Comicklassiker die Pforten für neue Werke mit den legendären Figuren ihrer Väter geöffnet, was vor 20 Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre teils. Aber spätestens seit der heilige Bestseller „Asterix“ von anderen Kreativen als Uderzo und Goscinny bestritten wird, scheint in dieser Hinsicht mittlerweile alles möglich. Dabei gibt es drei gängige Herangehensweisen für neue Comics mit den alten Helden generationsübergreifender Kindheiten und Comicprägungen: Die werkgetreue,

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Adventskalender 2023 T-02: Wichtelpodcast 1 mit einer großen Frage

von am 22. Dezember 2023 2 Kommentare

Ich hatte es euch ja bereits angekündigt. Wir haben beim Podcastwichteln mitgemacht und uns entschieden BEIDE vorgeschlagenen Fragen zu thematisieren. Heute hört ihr den ersten Beitrag unserer Wichtelpodcasts. Die erste Frage, die uns von Moritz Böger von hochleveln.de "vererbt" wurde, lautet folgendermaßen: "Welche Autoren oder Autorinnen haben deiner Meinung nach das Genre Fantasy oder Science-Fiction am meisten geprägt und warum?" Ich finde die Frage interessant, aber gleichzeitig auch sehr weit gefasst. Da wir hier intern bereits viele male über verwandte Themen und Aspekte gesprochen oder geschrieben haben, habe ich die Frage an unterschiedlichste Autorinnen und Phantastikschaffende weitergegeben. Mit der Prämisse "Phantastik im Allgemeinen", da die Wurzeln von SF und Fantasy ja viel weiter zurückreichen. Das Ergebnis hört ihr heute.

Begleitend findet ihr im Folgenden eine schriftliche Nennung, der erwähnten Persönlichkeiten. Ich denke, dass dieser Beitrag auch noch wunderbar in die Adventspodcasts passt, da unglaublich viele Anstöße daraus zu ziehen sind. Auch wenn es nicht unbedingt um bestimmte Werke geht.

Danke an alle, die sich die Zeit genommen haben, an diesem Beitrag mitzuwirken. Danke euch ist es eine wunderbar bunte Folge geworden.

Alle weiteren Themen und Teilnehmer findet ihr auf der Seite Nerds gegen Stephan.

Unsere Themenvorschläge wurden an den Schattenläufer Podcast vererbt.

Aiki Mira (Link)

  • Angela Steinmüller (*1941) & Karlheinz Steinmüller (*1950)
    Andymon
    Eine Weltraum-Utopie
    Neues Leben, Berlin 1982
    Zugleich: Union-Verlag, Stuttgart 1982, ISBN 3-8139-5611-3
  • aktuelle Ausgabe:
    Werke in Einzelausgaben #2
    Memoranda 2018
    Klappenbroschur 389 Seiten € 23,90
    ISBN 9783948616045
  • Ursula K. Le Guin (1929-2018)
    (Zu ihr wurde hier schon sehr viel geschrieben)
  • ganz aktuell:
    Immer nach Hause
    Carcosa 2023 859 Seiten
    ISBN 9783910914001
  • James Tiptree Junior
    (Zu ihr wurde hier schon sehr viel geschrieben)

Christian Endres (Link)

  • Mary Shelley (1797-1851)
    übrigens für mich eines der wichtigsten Werke überhaupt, in aktueller Neuausgabe
    Der letzte Mensch
    Reclams Klassikerinnen 2023 590 Seiten
    ISBN 9783150207253
  • H. G. Wells (1866-1946)
    ganz aktuell (siehe auch Horsts Besprechung):
    Die Insel des Doktor Moreau
    Liebeskind Verlagsbhdlg. 2023 176 Seiten
    ISBN 9783954381678
  • John Ronald Reuel Tolkien (1892-1973)
    schaut euch mal Mitchs schönen Dreiteiler an…
  • William Gibson (*1948)
    Neuromancer Trilogie
    aktuelle Ausgabe:
    Klett Cotta Tropen 2021 368 Seiten (Band 1)
    ISBN 9783608504880
  • Terry Pratchett (1948-2015)
    Scheibenwelt
    in der guten alten Übersetzung von Andreas Brandhorst:
    Doppelband der ersten beiden (zusammengehörigen) Scheibenwelt Bände:
    Die Farben der Magie / Das Licht der Phantasie
    Piper Verlag 2015 560 Seiten
    ISBN 9783492280167

Horst Illmer (Link)

  • Edgar Allan Poe (1809-1849)
    Die Erzählungen des Folio Club
    Manesse 2021 310 Seiten
    ISBN 9783717524809
    Siehe auch Horsts Empfehlung
  • H. P. Lovecraft (1890-1937)
    (Zu ihm wurde hier schon sehr viel geschrieben)
  • E. T. A. Hoffmann (1776-1822)
    Den Sandmann sollte eigentlich jede und jeder mal gelesen haben.
    Wenigstens in der Budget Ausgabe von Reclam
    ISBN 9783150002308
  • Gustav Meyrink (1868-1932)
    Der Golem
    dtv Verlagsgesellschaft 2012 272 Seiten
    ISBN 9783423140744
  • Hanns Heinz Ewers (1871-1943)
    Lieber Horst, da bitte ich dich irgendwann um ein Gespräch oder einen Text, da mein eigenes Wissen sehr beschränkt ist.

Michael Hirtzy (Link)

  • William Gibson (*1948)
    (Siehe Christian Endres)
  • H. P. Lovecraft (1890-1937)
    (Siehe Horst)
  • Matthias Matting Pseudonym Brandon Q. Morris, (*1966)
    ganz aktuell:
    Tachyon
    FISCHER TOR 2023 491 Seiten
    ISBN 9783596707348

Thomas Finn (Link)

  • Barbara Hambley (*1951)
    (da erinnere ich mich gerne an viele Romane im Bastei Lübbe Verlag, die auch Hermke noch gerne empfohlen hat. Zum Beispiel "Die Saga vom Drachentöter" und die Chroniken von Windrose. Ich fürchte im Moment nur englisch oder antiquarisch)
  • Tim Powers (*1952)
    (klar, "Tore zu Anubis Reich" und "In fremderen Gezeiten", auch da hat Hermke geschwärmt. Aber gerade leider auch nur englisch oder antiquarisch)

Hermke Eibach (Link)

  • John Wyndham (1903-1969)
    Die Triffids
    (derzeit nur englisch oder als ebook)
  • George R. Stewart (1895-1980)
    Jeben ohne Ende
    Heyne 2016 528 Seiten
    ISBN 9783453314368
  • Ursula K. Le Guin, (*1966)
    Freie Geister
    FISCHER TOR 2017 432 Seiten
    ISBN 9783596035359
  • Jack London, (*1966)
    The Scarlet Plague
    (derzeit nur englisch oder als ebook)
  • Isaak Asimov, (*1966)
    Die Foundation-Trilogie
    Heyne 2017 880 Seiten
    ISBN 9783453318670
  • John Brunner, (*1966)
    Morgenwelt
    (derzeit nur englisch oder als ebook)

Ich hatte es euch ja bereits angekündigt. Wir haben beim Podcastwichteln mitgemacht und uns entschieden BEIDE vorgeschlagenen Fragen zu thematisieren. Heute hört ihr den ersten Beitrag unserer Wichtelpodcasts. Die erste Frage, die uns von Moritz Böger von hochleveln.de "vererbt" wurde, lautet folgendermaßen: "Welche Autoren oder Autorinnen haben deiner Meinung nach das Genre Fantasy oder Science-Fiction am meisten geprägt und warum?" Ich finde die Frage interessant, aber gleichzeitig auch sehr weit gefasst. Da wir hier intern bereits viele male über verwandte Themen und Aspekte gesprochen oder geschrieben haben,

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Endlich "Die Prinzessinnen 2" und der Rest der PPM Auslieferung in KW 46…

von am 13. November 2023 Kommentare deaktiviert für Endlich "Die Prinzessinnen 2" und der Rest der PPM Auslieferung in KW 46…

Cross Cult
ENDRES, CHRISTIAN: DIE PRINZESSINNEN #2 HELDEN UND ANDERE DÄMONEN € 18,00
MACK, DAVID: STAR TREK – THE ORIGINAL SERIES #10 IN GEFAHR € 16,00
PARKER-CHAN, SHELLEY: DER STRAHLENDE KAISER HC LIM #1 SHE WHO BECAME THE SUN € 29,00
WAGNER, MATT: BEST OF GRENDEL #3 DAS VERMÄCHTNIS DES TEUFELS € 30,00
VORNHOLT, JOHN: STAR TREK – ZEIT DES WANDELS #2 TOD € 15,00
VORNHOLT, JOHN: STAR TREK – ZEIT DES WANDELS #1 GEBURT € 15,00

Schreiber & Leser
RODOLPHE/ALLOING, LOUIS: ROBERT SAX #2 VERLORENE PARADIESE € 16,95
MERWAN: MECHANICA CAELESTIUM #2 € 32,80
ERNES, HERI/TAYMANS, ANDRÉ: DON #1 PALOMITA PALOMA € 16,95

Skinless Crow
WILLIAMSON/HENDERSON: NAILBITER #2 € 39,50

Zack Edition
GRATON/LAPIERE/BOURGNE/BENETEAU: MICHEL VAILLANT 2. STAFFEL #10 PIKES PEAK € 16,00

Cross Cult
ENDRES, CHRISTIAN: DIE PRINZESSINNEN #2 HELDEN UND ANDERE DÄMONEN € 18,00
MACK, DAVID: STAR TREK – THE ORIGINAL SERIES #10 IN GEFAHR € 16,00
PARKER-CHAN, SHELLEY: DER STRAHLENDE KAISER HC LIM #1 SHE WHO BECAME THE SUN € 29,00
WAGNER, MATT: BEST OF GRENDEL #3 DAS VERMÄCHTNIS DES TEUFELS € 30,00
VORNHOLT, JOHN: STAR TREK – ZEIT DES WANDELS #2 TOD € 15,00
VORNHOLT, JOHN: STAR TREK – ZEIT DES WANDELS #1 GEBURT € 15,00

Schreiber &

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  • Kategorie: Bücher , Comics , Novis
  • Kommentare deaktiviert für Endlich "Die Prinzessinnen 2" und der Rest der PPM Auslieferung in KW 46…

Die Prinzessinnen 2: Fünf gegen die Zeit

von am 6. November 2023 2 Kommentare

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Helden und andere Dämonen
Cross Cult 2023 € 18,00
480 Seiten ISBN 9783986664220

Heute ist der 06.11. also der angekündigte Erstverkaufstag der Prinzessinnen 2. Leider haben wir noch keine Exemplar im Laden stehen, geschweige denn ein signiertes. Es ist nicht so, dass wir diese Sache irgendwie beschleunigen können oder dass es extrem ungewöhnlich wäre. Titel verzögern sich ab und an um ein paar Stunden oder Tage. Selbst beim großen A sehe ich im Moment, da ich den Artikel schreibe noch ein "Titel ist noch nicht erschienen". Natürlich hat irgendwer irgendwo bereits ein Exemplar gesichtet oder irgendwer irgendwo gemeldet, dass das Buch vorrätig ist. Da darf man sich echt keinen Stress machen. Gerade bei kleineren Verlagen und Auslieferungen ist die Kapazität oft komplett am Anschlag. Da wird mit jeder Minute gekämpft und um jede Minute gefeilscht. Erstverkaufstage sind heute eh nicht mehr wirklich verbindlich, außer bei extrem heißen Titeln.

Dummerweise haben wir jetzt aber in diesem Zusammenhang die Werbetrommel ganz schön gerührt und können den Termin jetzt nicht halten. Wir haben jede Menge Vorbestellungen und sicher heute auch jede Menge Anfragen nach dem Buch. Signiert. Es tut mir wirklich leid, aber so ist das eben und was nicht ganz so perfekt klappt, hat auf der anderen Seite eine wirklich positives Zugeständnis von Seiten Cross Cult. Es wird nämlich zu allen signierten Exemplaren (also zu allen!) eine Printversion der Weihnachtskurzgeschichte geben, die ursprünglich Buchmesse-exklusiv war. Nicht, weil da welche übrig geblieben wären (im Gegenteil), sondern weil die Leute von Cross Cult einfach unglaublich nett und rührig sind.

Also nicht meckern oder maulen, sondern Geduld und zusätzliche Vorfreude… Auch wir freuen uns schon auf die Damen(?)… Also alle außer Gerdo.

 

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Helden und andere Dämonen
Cross Cult 2023 € 18,00
480 Seiten ISBN 9783986664220

Heute ist der 06.11. also der angekündigte Erstverkaufstag der Prinzessinnen 2. Leider haben wir noch keine Exemplar im Laden stehen, geschweige denn ein signiertes. Es ist nicht so, dass wir diese Sache irgendwie beschleunigen können oder dass es extrem ungewöhnlich wäre. Titel verzögern sich ab und an um ein paar Stunden oder Tage. Selbst beim großen A sehe ich im Moment,

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Über den Tellerrand 29: Die Prinzessinnen 2

von am 27. Oktober 2023 Kommentare deaktiviert für Über den Tellerrand 29: Die Prinzessinnen 2

Heute geht es im Gespräch mit Christian Endres um die mit Spannung erwartete Fortsetzung "Die Prinzessinnen 2 – Helden und andere Dämonen". In gewohnter Manier plaudert Christian aus dem Nähkästchen des Autorentums. Hintergründe, Fakten und ein spoilerfreier Ausblick auf die Geschichte…

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Helden und andere Dämonen
Cross Cult 2023 € 18,00
480 Seiten ISBN 9783986664220

 

Heute geht es im Gespräch mit Christian Endres um die mit Spannung erwartete Fortsetzung "Die Prinzessinnen 2 – Helden und andere Dämonen". In gewohnter Manier plaudert Christian aus dem Nähkästchen des Autorentums. Hintergründe, Fakten und ein spoilerfreier Ausblick auf die Geschichte…

Christian Endres
Die Prinzessinnen 2
Helden und andere Dämonen
Cross Cult 2023 € 18,00
480 Seiten ISBN 9783986664220

 

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Ferne Horizonte – Entfernte Verwandte

von am 23. August 2023 Kommentare deaktiviert für Ferne Horizonte – Entfernte Verwandte

Hans Jürgen Kugler & René Moreau (Hrsg.)
FERNE HORIZONTE – ENTFERNTE VERWANDTE.
Die Welt in Jahrmillionen.
Illustriert von Gerd Frey, Detlef Klewer, Jan Hoffmann, Uli Bendick, Mario Franke, Michael Böhme, Oliver Engelhard, David Staege und Thomas Thiemeyer
Berlin, Hirnkost, 2023, 370 S.
ISBN 978-3-98857-012-3 / 32,00 Euro
Hardcover

Dieser Science-Fiction-Anthologie, die den Titel FERNE HORIZONTE – ENTFERNTE VERWANDTE trägt und im Hirnkost Verlag erschienen ist, kann man auf ein paar wenigen Zeilen eigentlich gar nicht gerecht werden. Andererseits sollte allein die Aufzählung der beteiligten Künstler ausreichen, um zu zeigen, dass hier die wohl hochkarätigste Text- und Bild-Sammlung der letzten Jahre vorliegt.

Herausgegeben wurde das massive Hardcover von den EXODUS-Machern Hans Jürgen Kugler & René Moreau, weshalb es kaum überrascht, dass unter den 26 Autor*innen und neun Illustratoren der 27 Kurzgeschichten viele alte Bekannte auftauchen: Die Geschichtenerzähler Christian Endres, Aiki Mira, Nicole Rensmann, Angela und Karlheinz Steinmüller, Yvonne Tunnat, Monika Niehaus, Peter Schattschneider und Uwe Hermann (um nur die wichtigsten zu nennen) sind ebenso mit dabei wie die großartigen und höchst unterschiedlichen Bildkünstler Gerd Frey, Detlef Klewer, Jan Hoffmann, Uli Bendick, Mario Franke und Thomas Thiemeyer, von dem auch das Coverbild stammt.

Auf mehr als 370 Seiten zeigen uns viele der derzeit besten deutschsprachige Künstler*innen wie sie sich, laut Untertitel, „Die Welt in Jahrmillionen“ vorstellen. FERNE HORIZONTE – ENTFERNTE VERWANDTE ist eine Originalanthologie deren Texte zum Staunen und (Weiter-)Träumen anregen – und ein ganz heißer Anwärter auf den Titel „Die beste Anthologie des Jahres 2023“.

Horst Illmer

Hans Jürgen Kugler & René Moreau (Hrsg.)
FERNE HORIZONTE – ENTFERNTE VERWANDTE.
Die Welt in Jahrmillionen.
Illustriert von Gerd Frey, Detlef Klewer, Jan Hoffmann, Uli Bendick, Mario Franke, Michael Böhme, Oliver Engelhard, David Staege und Thomas Thiemeyer
Berlin, Hirnkost, 2023, 370 S.
ISBN 978-3-98857-012-3 / 32,00 Euro
Hardcover

Dieser Science-Fiction-Anthologie, die den Titel FERNE HORIZONTE – ENTFERNTE VERWANDTE trägt und im Hirnkost Verlag erschienen ist, kann man auf ein paar wenigen Zeilen eigentlich gar nicht gerecht werden.

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