Ein kleiner, aber feiner Science-Fiction Buchtipp von Burn
von burn am 12. Oktober 2010
Halbgeist von Adam-Troy Castro ist eine Krimistory innerhalb eines klug ausgedachten SF-Settings.
Schauplatz ist eine zylinderförmige Hohlwelt, geschaffen von einer überlegenen Rasse Computerwesen zum scheinbar einzigen Zweck eine primitive Lebensform zu Beobachtungszwecken zu züchten. Auch den Menschen hat man Zugang zu dieser Hohlwelt gewährt um diese Wesen zu studieren. In diesem ungewöhnlichen Habitat geschieht ein Mord, den Andrea, eine Sonderermittlerin des diplomatischen Corps, klären soll. Sie stößt dabei auf merkwürdige Dinge, die scheinbar mit Ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängen und gerät natürlich selbst in Lebensgefahr.
Die wirklich guten Ideen, angefangen bei der Konstruktion dieser künstlichen Welt, über den Umgang mit Computer-Intelligenz, über spannende Theorien, wie sich Leben definiert, über den entwicklungsfähigen, interessanten Charakter von Andrea Cort, machen Halbgeist zu einem unterhaltsamen Lesefutter. Science-Fiction wie sie sein soll, einfallsreich, klug, spannend. Der Band ist völlig eigenständig und in sich abgeschlossen. Um Andrea Cort gibt es jedoch noch weitere Bände.
Halbgeist von Adam-Troy Castro ist eine Krimistory innerhalb eines klug ausgedachten SF-Settings.
Schauplatz ist eine zylinderförmige Hohlwelt, geschaffen von einer überlegenen Rasse Computerwesen zum scheinbar einzigen Zweck eine primitive Lebensform zu Beobachtungszwecken zu züchten. Auch den Menschen hat man Zugang zu dieser Hohlwelt gewährt um diese Wesen zu studieren. In diesem ungewöhnlichen Habitat geschieht ein Mord, den Andrea, eine Sonderermittlerin des diplomatischen Corps, klären soll. Sie stößt dabei auf merkwürdige Dinge, die scheinbar mit Ihrer eigenen Vergangenheit zusammenhängen und gerät natürlich selbst in Lebensgefahr. den ganzen Beitrag lesen…
- Kategorien: Bücher , Rezis , Science Fiction

Von den Anfängen 1915 (!), dem Aufstellen der ersten JukeBox, bis Juni 2009, Erwähnung meiner derzeitigen Lieblingsband "Sunn O)) ( sowas bringt selbstredend Maximum Respekt). Bourhis illustriert und kommentiert kleine und große Ereignisse, lässt eigene Erlebnisse mit einfliessen, gibt kleine Anekdoten zum Besten und ehe man sich versieht, sind ein paar Stunden vergangen, neben einem liegt ein Zettel, randvoll mit Bands die man die letzte Zeit vernachlässigt hat, und CDs, die "unbedingt" gehört/gekauft werden müssen, die Fäuste werden geballt und ein animalisches Geschrei ertönt: Rock´n Roll!!!!!!!!
"Das Leben ist zum Kotzen",nein, das ist nicht meine Meinung, das ist der Titel des ersten Teils der "Schwarzen Trilogie" des französischen Schriftstellers und Anarchisten Leo Malet (1909-1996). "Die Sonne scheint nicht für uns" und "Wut im Bauch", heißen die Beiden anderen Geschichten. Vor Jahren bereits wurde sein Krimi"Held" Nestor Burma von Jaques Tardi ins Comic Genre gezerrt, damals noch unter Mithilfe von Malet selbst. Nun wagen sich ein paar junge Köpfe an das dunkelste Kapitel seines Schaffens, das erstmals kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Buchform veröffentlicht worden ist. Hier und da blitzt anfänglich noch ein kleines Hoffnungsschimmern durch das aufziehende Dunkel, doch bald ist dieses feine Schimmern dahin, gestorben, verscharrt und vergessen. Der Weg der 3 Protagonisten der drei Geschichten, führt zielgenau ins größtmögliche Verderben. Hilfe ist verpöhnt, eine Rettung nicht in Sicht, die helfende Hand bespuckt. Allesamt sind sie Kleinkriminelle, die durch eigenes Verschulden, dumme Zufälle, missgünstige "Kollegen" oder unkontrollierte Triebe tiefer und immer tiefer in einen Sumpf des Verderbens geraten, bis das tiefschwarze Nichts sie unter sich begräbt. Leider können die Zeichner die Wucht der Geschichten nicht in entsprechende Bilder umsetzen, allzu brav und sauber präsentieren sie uns dieses intensives Stück Unterhaltung, welches mit der passenden zeichnerischen Umsetzung ein Monument hätte werden können. (Ehapa,39.95€)
So wird er genannt, oder auch "Mann mit den tausend Gesichtern". hat er doch eine Methode entwickelt, Gesichtern nachzubauen, um sich selbige Überzustülpen, um in fremde Leben einzutauchen. Mächtig perfide der Bursche und auch mächtig Geld- sowie Machtgeil. In Paris , in der Stadt und der Zeit von Adele (wer sie nicht kennt, bitte dies sofort nachholen, Burn & Gerd helfen sicher gerne dabei), spielt er Zünglein an der Waage, mordet, fälscht & manipuliert mit dem einzigen Ziel vor Augen: Krieg!
Was für ein Burner! Mangas sind eigentlich so überhaupt nicht mein Ding. Bis auf "Akira" hat, hat mich diese Welle stets trockenen Fußes und Schulterzuckend zurückgelassen. Da muß schon der Großmeister selbst antanzen. Osamu Tezuka (1928-1989) ist DIE Instanz in Sachen Comics in Japan. "Kirihito" wurde bereits 1970(!) erstveröffentlicht. Man merkt dies natürlich da und dort am Stil. Braves Äusseres, Barbie Look bei den Damen, Disney Einschlag bei den Herren, heute würde man es Retro Style nennen. Von der Geschichte lässt sich dies jedoch mitnichten behaupten. Über das Thema Mysteriöse Krankheit-Schrägstrich-Seuche gelangt Tezuka in Bereiche wie verantwortungsvolles Handeln, Standesdenken, menschliche Hybris, Männerdominanz, Rassismus und, natürlich: Liebe! Schon nach wenigen Seiten entwickelt "Kirihito" so einen großartigen Drive, das eigentlich Suchtgefahrenhinweise aufs Cover gedruckt werden sollten.
Spanische Konquistadoren entdecken im südamerikanischen Dschungel ein abgestürztes Raumschiff-STOP-Die Entstehung der Welt nach der griechischen Mythologie bis zum Schicksal des Prometheus-STOP-Ein Shuttleflug im Jahr 2019-STOP-Ein Golfturnier im Jahr 2019-STOP-Bergung von antiken Fundstücken aus dem Roten Meer im Jahr 2019-STOP-Ein Abschiedsbrief an den Ex in Frankreich im Jahr 2019-STOP-Eine psychiatrische Klinik in Florida im Jahr 2019-STOP-Weltweit bleiben alle Uhren stehen-STOP- Zur gleichen Zeit-STOP- 13:13 Uhr ist der STOP-am 22. September 2019-STOP-Rätselraten im TV-STOP-zurück zu Prometheus. Mächtig viel Stoff quillt hier aus 48 Seiten Comic heraus, und danach ist noch nicht einmal im Ansatz klar, worauf das Konstrukt hinausläuft. Der Einzige Überlebende eines Shuttle Fluges sieht alles nur noch gespiegelt, während zwei Seiten später untergegangene Schiffe urplötzlich nach Oben steigen. Wirr und spannend zugleich, aber mit Band 2 und hoffentlich etlichen Erklärungen geht es leider erst im März 2010 weiter ( hehe, zum Glück nicht erst 2019).
Welcher Autor außer Dan Abnett schreibt eigentlich mehr als dieser Warren Ellis?
„No Hero“ dagegen ist besser ausgefeilt. Eine runde Story von Anfang bis zum bitteren (wie könnte es bei Warren auch anders sein) Ende. Die Geschichte erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und dreht sich um eine private Superheldentruppe. Diese beziehen Kräfte durch die Droge FX7, die der geniale Chemiker Carrick Masterson erfunden hat und die bisher von keinem anderen kopiert werden konnte. Und so hat er die alleinige Kontrolle darüber, wer ein „Hero“ wird und wer nicht. Er wird mächtig und reich und schafft es sogar Regierungen nach seinem Willen agieren zu lassen. Er macht das in guter Absicht und die Welt scheint sicher und besser unter seiner nach aussen fast unmerklichen Kontrolle. Doch ein unbekannter Feind schafft es sein Team zu dezimieren, die fast untötbaren Helden umzubringen. Carrick Masterson ist gezwungen schnell Nachwuchs zu rekrutieren und mit einem scheinbar hoffnungsvollen Kandidaten nimmt das Verhängnis seinen Lauf.
Krieg zwischen den Weltmächten: eine kleine, reiche Nation schottet sich ab, bleibt verschont von der Zerstörung und den Folgen des Krieges. Baut einen „Zaun“ um ein eigenes totalitäres, aber funktionierendes System. Lässt niemanden rein und niemanden raus, existiert autark, aber scheinbar perfekt funktionierend. Allen Menschen geht es gut? Ihr Dasein ist von Geburt an komplett vom System bestimmt, was man wird, macht oder ob man überhaupt „lebenswert“ ist.
Lange Zeit habe Daredevil sehr geliebt. Schon als Back-Up Story im Spinne Heft in den späten 70ern und dann natürlich, auch als alter Miller Fan, kann ich nur der Tatsache festhalten, dass die Hefte #DD 158-181 nach wie vor einen der beeindruckensten Runs beinhalteten, die ich im Superhelden Bereich je gelesen habe. Kaum etwas ist so hängen geblieben wie Elektras Tod und die Story drumherum. Dann bin ich noch lange dabei geblieben und habe der Serie die Treue gehalten, bis dieses ewige Dämonengeschwartelgeschreibsel von Ann Nocenti mir so auf den S***, entschuldigung, Senkel gegangen ist, daß ich es aufgegeben habe. Dann kam Kevin Smith zu Beginn der Marvel Knights Ära, das war echt ganz gut, hat mich aber nicht dazu gebracht wieder dabei zu bleiben. Daraufhin sagten mir alle, der Bendis Run sei noch besser. Das hab ich aber auch noch an mir vorüber ziehen lassen. Und dann sagten alle, die Story vom Brubaker sei jetzt noch besser. Na gut, das hat als Anreiz endlich gereicht, denn Brubakers "Point Blank" und "Sleeper" waren grandios.
Obwohl die Westernhelden unserer mitteleuropäischen Kindheit eher Blueberry, Red Dust oder Jerry Spring hiessen, dürfte den Meisten der "Lone Ranger" geläufig sein. Zusammen mit "Tonto", seinem treuen indianischen Begleiter und getragen von "Silver", seinem edlen Schimmel, jagt er den Rio Grande, stets nach üblen Halunken Ausschau haltend, rauf und runter. Seine zorroeske Augenbinde und das rote Halstuch sind seit den 30er Jahren ebenso sein Markenzeichen, wie die Tatsache, dass unser Held durch und durch politisch korrekt handelt. Also niemanden, und sollte er noch so vor Boshaftigkeit triefen, tot schießt, sondern maximal verletzt, ausserdem nicht raucht und schon gar nicht trinkt. Pfui Teufel, was für ein Langweiler hallt es da durchs Land. Kein leichtes Unterfangen könnte man denken, diesem Burschen einen Zeitgemässen Neuanstrich zu verpassen. Aber, und das Aber ist hier wirklich ganz groß, Brett Matthews und sein Team lassen es richtig krachen. Ein knackig, dynamischer Zeichenstil führt uns ganz zurück zu den Ursprüngen und das heißt, zum Grund von LRs Maskerade und Rachefeldzug. Zwar ein wenig kantig mitunter, doch schön spannend erzählt und geschmückt mit einem ordentlich fiesen Chefbösewicht. Und wo LR nicht zu gewalttätig sein darf, haut eben Tonto rein. Ein toller Westerncomic, mit ordentlich Hintergrundinfos, Skizzen und Schnickschnack, sehr empfehlenswert.
Logan, ehemals bekannt als Wolverine, herrlich dargestellt als alter, grauer, zerfurchter, harter Mann – hat mich ein wenig an Eastwood in „Erbarmungslos“ erinnert, Absicht? – eben „Old Man Logan“. In einer kargen Gegend lebt er als Farmer mit Frau und Kind. Er hat seine Klauen seit 50 Jahren nicht mehr im typischen „Snikt“ herauspoppen lassen. Er beugt sich erpresserischen Mieteintreibern, die wie Hulkvarianten aussehen. Was war passiert? Wie kam es dazu? Ach, ich liebe solche Settings, wie es Mark Millar und Steve McNiven hier liefern und ich liebe allein schon den Titel. Wie schon in „Empire“ von Mark Waid vor einigen Jahren, haben die Bösen gewonnen. Sie haben sich zusammen getan und die meisten Helden getötet oder wie in Logans Fall ihren Widerstand gebrochen. Sie haben Nordamerika unter sich aufgeteilt. Ein Teil wird vom Hulk, ein Teil von Magneto, ein weiterer vom Kingpin beherrscht. Wer der grosse Obermacker ist, der President, wird noch nicht verraten.

Dies ist die tragische Geschichte des Bernard Sambre, der in einer Welt zwanghafter Konventionen und verlogener Moralvorstellungen lebt. Sein Vater, der alte Hugo Sambre, arbeitete bis zu seinem Freitod an dem Essay „Der Krieg der Augen“; er hatte die fixe Idee, dass niemand, der nicht braune oder schwarze Augen hat, den Herrensitz derer von Sambre betreten dürfe. Dies ist auch die Geschichte der verbotenen Liebe zwischen Bernard und Julie, der Wilddiebin mit den feuerroten Augen. Gemeinsam geraten sie in die Wirren der Pariser Februarrevolution 1848 und stehen auf den Barrikaden den Gewehrläufen der Nationalgarde gegen über…
begründet. Lange Zeit war dieses Meisterwerk vergriffen. Eine Neuauflage war schon lange Pflicht. Die beiden Fortsetzungen in beide Zeitrichtungen – Vorgeschichte und tatsächliche Fortsetzung , erzwingen dies natürlich zusätzlich. Ein Lob aber trotzdem an den Carlsen Verlag für die grandiose Aufmachung des Kern-Werkes und die dazu stimmige Umrahmung durch die neuen Bände.
In "Krieg der Sambres" nimmt sich Yslaire der Vorgeschichte der Ursprungsserie an. Er selbst schreibt die Szenarien, zeichnerisch umgesetzt werden sie von den aufstrebenden jungen Künstlern Jean Bastide und Vincent Mezil, die eine ebenso atemberaubende Grafik aufs Papier zaubern wie der Meister selbst.
Man muss Eckard Schott endlich auch mal für seine große Leistung im Comic Sektor beglückwünschen. Auch wenn es mal ein wenig länger dauert, so ist seine Auswahl an schönen Titeln doch herausragend. Dabei geht er einen ganz anderen Weg als Splitter. Er nimmt sich eher des klassischen franko-belgischen Erzählcomics an, scheut sich aber auch nicht vor Herausforderungen wie der Spirit Komplett Edition.
Und da ist das Beste einfach Yakari. Der Indianerjunge, der mit den Tieren sprechen kann. Die Geschichten drehen sich um Freundschaft, Werte, Leben in und mit der Natur und sind einfach tolle, spannende Abenteuer. Die Sprache und die Bilder sind einfach und klar, aber nicht simpel oder platt. Es ist wunderschön gezeichnetes Comic-Erzählen. Und es macht einem nicht nur mit 6 Jahren Spaß, sondern auch als größerer kann man sich noch herrlich damit unterhalten. Meine Tochter freut sich mit ihren 12 Jahren immer noch über jeden neuen Band.
Ich sage nur, dass ihr erst den Comic lesen solltet, bevor ihr den Film schaut. Ich denke, dass er mehr zu bieten hat, als es in einem Film umsetzbar ist, an Erzähltechnik auf mehreren Ebenen, Vielschichtigkeit, Eindringlichkeit. Der Film wird bestimmt kurzweilig, aber der Comic ist Comic in meisterhafter Form, weil er als Comic gedacht war und alle Register zieht, die im Comic auch erzähltechnisch unterstützend eingesetzt werden können.




Nein keine Angst, keine Remake des Klassikers mit Charles Bronson. Der Gerd legt nur zur Zeit die Datensätze für die neuen zu erwartenden Taschenbücher in unserer Datenbank an. Und wer glaubt, dass es bis jetzt schon viele Vampirromane gab, dann wartet mal auf das nächste Halbjahr. Und sie haben alle so einfallsreiche Titel, wie Blutspiel, Blutspur, Blutlinien, Blutrache, Blutwurst. Alle Titel kommen übrigens schon mehrfach vor, was beim Inhalt sicherlich auch der Fall ist. Die Spreu vom Weizen zu trennen ist hier echt schwer. Wir geben uns ja Mühe, aber wer will denn überhaupt so viele Vampirschinken lesen, um das zu schaffen.


Die Leben der einzelnen Protagonisten in „Ausgetrickst“ scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Der Rockstar, der schon Jahre nichts mehr schreiben konnte, das Mädchen, das seinen Vater sucht, die gerade sitzengelassene Bedienung im Schnellimbiss, der total frustrierte Sysop, der seine Medikamente absetzt, der nette Ehemann, der gar nicht ins Büro geht, wie seine Frau glaubt, sondern in einem Baseballkartenladen Autogramme fälscht. Ihre Geschichte wird langsam und subtil von Alex Robinson aufgerollt und nach und nach erfahren wir ein wenig mehr. Zunächst nur über das Schicksal eines jeden Einzelnen und immer nur gerade soviel, dass man nicht aufhören kann umzublättern. Wie spannend das „normale Leben“ doch sein kann. Meisterhaft fügt Robinson die Geschichten zusammen, dicht webt er sein Erzählgarn und entwickelt eine ungeheure Tiefe bei der Auslotung seiner Charaktere, die in einem grandiosen Höhepunkt aufeinander treffen.
das ist das, was er meisterlich beherrscht). Diese Truppe steht unter der Führung von Norman Osborne (sagt nicht, hä wer? Das ist der Grüne Kobold). Der ist voll mit Psychopharmaka, um seine Aggressionen zu kontrollieren. Könnt ihr euch vorstellen, was das für ein Potential für einen Autor ist, mit diesen Figuren eine Geschichte zu schreiben, voller Gewalt, Intrigen, Machtspiele, hammerharte Action, Biss, Humor, Abgründe. Keiner ist das, was er vorgibt zu sein, keiner tut das, was er tun soll, es sei denn er wird dazu gezwungen, jeder hat sein eigenes verborgenes Ziel. Außer Bullseye, der will nur töten, aber das sagte ich ja bereits. Das hat Herr Ellis, wie immer, klug, spannend, tiefgründig und auch noch humorvoll inszeniert. Düster gezeichnet von Mike Deodato, der immer schon gut war, aber jetzt erst immer besser vermag, sich auf eine bestimmte Story oder den Stil eines Autors einzustellen.



Das 22. Jahrhundert: Yiu, eine Auftragskillerin im Dienste des Klerus wird mit den gefährlichsten Missionen betraut. Von absoluter Gefühlskälte und hundertprozentiger Effizienz scheint der finanzielle Anreiz ihre einzige Motivation zu sein. Doch verbirgt sich hinter ihrer eiskalten und unerbittlichen Erscheinung ein tiefer Schmerz…
Rumo und die Wunder im Dunkeln
Gedankenhaie (The Raw Shark Texts)
Blumen für Algernon
Die Wand
Die Triffids
Ausgebrannt
Das gestohlene Kind
Die Maske der Verräter
Nocturna
Seide und Schwert