Eine neue Parallele
von Gerd am 1. April 2020
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo ich es einfügen soll, aber ich denke, hier ist wieder einmal ein neuer Aspekt. In der derzeitigen Flut von anstehenden Beiträgen und in der lebendigen Auseinandersetzung mit dem Thema ändern sich viele Parameter stündlich. Fast wie mit den reellen Einschätzungen und Prognosen für Verordnungen, Auswirkungen und Zeiträume. Auch wenn wir euch im Moment wirklich fast schon überrollen, mit Informationen und neuen Beiträgen muss ich diesen jetzt doch noch loswerden. Trotz der gehaltvollen und interessanten Beiträge, die heute bereits auf unserer Seite online gegangen sind.
Um euch nicht zu überstrapazieren und besser mit einzubinden möchte ich – bevor ich heute erneut ein Fass aufmache, noch eine kleine Frage stellen. Wir haben im Moment einen nie gekannten "Stau" an auf Veröffentlichung wartenden Artikeln. Deswegen möchte ich euch bitten, als Kommentar oder email oder was auch immer…ja, es gibt auch jede Menge PNs, Anrufe usw…ein paar Parameter mit abzuklären:
1. Da gibt es keine Debatte. Die meisten Reaktionen und Kommentare kommen zu den audiofiles. Entsprechend werden die auf jeden Fall beibehalten.
2. Die Rubrik "Parallelen" ist für uns schwer zu bemessen. Ja, wir bekommen Reaktionen, aber das Ganze soll kein feedbackloses Ewigkeitsprojekt werden, wenn das Interesse gemäßigt ist.
3. Allgemeine Tipps und Empfehlungen zu 3.1 Lesestoff, 3.2 Comics, 3.3 Spielen (vor allem zwei Personen tauglich)
4. Berichte über unsere Situation. Updates zu den Lieferanten, Neuheiten frisch eingetroffen und allgemein, was wir so machen.
Für ein paar Hinweise wäre ich echt dankbar, weil ich im Moment bereits 19 vorbereitete Artikel zu Literatur im Allgemeinen (vornehmlich von Horst, aber auch von MarkusT, Christian und Carsten) habe und zwei Artikel, die ich unter die Kategorie Sonstiges stellen würde. Täglich kommt jede Menge Input zu Parallelen und aus mir bricht es ja trotz der ungewohnten Arbeitsabläufe auch immer wieder heraus.
Und jetzt zu Punkt zwei. In aller Kürze (sofern ein Gerd dazu in der Lage ist). Der neue Aspekt beim Thema "Parallelen". Ich sehe es im Moment tatsächlich als neuen großen Überbegriff, also neben den bereits existierenden Begriffen I bis IV als V ein neuen Punkt:
I Endzeit- und Katastrophenromane
II Science Thriller
III Soziale und politische Science Fiction
IV Klassische Fremdwesen- und Fremdweltenromane
V Ökologische Science Fiction
Natürlich gibt es – wie immer – auch hier jede Menge Überschneidungen und Unschärfen. Trotzdem ist der Aspekt der Öko-SF für mich wichtig genug und in der Definition abgrenzbar genug, um einen neuen Überbegriff dafür zu verwenden. Wie kommt es dazu? Ein relativ eindeutiges Beispiel hat mich heute Abend dazu gebracht. Nämlich der Roman "Der Sommer geht" von Michael Coney. Die Essenz des Romans, der von Humanoiden auf einer fremden Welt mit einer systemspezifischen Bedrohung handelt, ist auf den ersten Blick gar nicht so nah zu unserer realen Bedrohung durch Covid19. Der eigentliche Faktor einer Parallele ist weder die Art der Bedrohung, noch die Gesellschaft sondern die Frage, des Umgangs mit der Bedrohung. Im Hier und Jetzt haben wir beispielsweise selbst innerhalb Europas eine akute Diskrepanz zwischen Spanien und Schweden. Verbote und Beschränkungen zum Schutze der Bevölkerung gegen ein laissez-faire der natürlichen Abläufe. In "Der Sommer geht", löst sich die ganze Situation erst in dem Moment auf, wo alles bereits zu spät zu sein scheint. Die Selbstheilungsmechanismen von Mutter Natur können erst dann greifen, wenn der Mensch es zulässt.
Auch hier wieder keine Wertung, aber – wie ich glaube – ein wirklich neuer Aspekt.
Tschüss und bis morgen
euer Gerd
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo ich es einfügen soll, aber ich denke, hier ist wieder einmal ein neuer Aspekt. In der derzeitigen Flut von anstehenden Beiträgen und in der lebendigen Auseinandersetzung mit dem Thema ändern sich viele Parameter stündlich. Fast wie mit den reellen Einschätzungen und Prognosen für Verordnungen, Auswirkungen und Zeiträume. Auch wenn wir euch im Moment wirklich fast schon überrollen, mit Informationen und neuen Beiträgen muss ich diesen jetzt doch noch loswerden. Trotz der gehaltvollen und interessanten Beiträge, den ganzen Beitrag lesen…
- Kategorien: Bücher , der geschlossene Laden , Fantasy , in eigener Sache , Parallelen , Science Fiction , Tagebuch der Viruskrise , Thriller

Steven Erikson
Die bisher beste literarische Ausformung einer „Corona-Party“ stammt aus dem Jahr 1835. In der Erzählung „König Pest“ („King Pest“) zeigt uns der große amerikanische Dichter Edgar Allan Poe (oder wie er in Zamonien genannt wird: Perla La Gardeon) in einer zeitlos guten Geschichte, dass (Pest-)Plagen ein widerkehrendes Ereignis waren, sind und bleiben werden und wir jedes Mal aufs Neue in den Kampf ziehen müssen – und jedes Mal aufs Neue die Chance haben, den Sieg davonzutragen.
Eine komplett andere (und wesentlich entspanntere) Sichtweise auf die Welt im Allgemeinen und den Umgang mit Mikroorganismen im Besonderen hat H. G. Wells, der Engländer, der in seinen mehr als 150 Büchern praktisch jedes nur irgendwie denkbare Thema behandelte (ich glaube, Kochbücher hat er ausgelassen).
In seiner Sendung vom 29. März 2020 präsentierte unser lieber Freund, der bekannte Literaturkritiker Denis Scheck diesmal nicht seine gleichermaßen geliebte wie gefürchtete „Bestseller-Liste“ (bei der sich außer den jeweils „Betroffenen“ immer alle über die Titel freuen, die Scheck „in die Tonne“ wirft), sondern eine sehr „persönliche Top Ten“ von Büchern, mit denen es gelingen sollte, in diesen Zeiten einen „kühlen Kopf“ zu bewahren.
Obwohl Parallelen sich per definitionem nie schneiden, gibt es innerhalb unserer Thematik einige Überschneidungen und verbindungen zwischen den einzelnen Bereichen. Ich muss mir heute eine Sache vom Herzen schreiben, um die ich bisher eher herumgeeiert bin.
Manga Cult & Cross Cult Auslieferung
Golkonda Verlag
KAZE Manga Nachlieferung
Tokyopop Auslieferung erste Rate
Arler Erde
Für alle, die das Wochenende etwas Zeit übrig haben und meine ausführlichen Artikel ertragen, habe ich im Folgenden eine kleine Analyse und dringende Bitte angehängt. Es gilt wieder einmal: bitte nicht überfliegen – lesen oder lassen.
Katherine Faw
Tagebuch 28.03.2020: Tag elf – viel Text für euch zu lesen und nur ein kurzes Servus aus dem Laden. Ich geh jetzt ans Ausliefern mit dem Radel. Keine Neuheiten, wenig Auslieferungen. Euch allen ein schönes, sonniges Wochenende.
Angefangen mit dem Klassiker der Desinformation
Dies erinnert mich an den Roman von
An dieser Stelle möglicherweise ungewöhnlich über die
Andreas Eschbach spielt das Thema Information bzw. Informationsvorsprung oft in seinen Romanen durch. Beispielhaft in „
Knaur Fantasy
Ulisses
Egmont Manga
Ehapa Comics
Black Library
Quifan Chen
I Endzeit- und Katastrophenromane
II Science Thriller
III Soziale und politische Science Fiction
IV Klassische Fremdwesen- und Fremdweltenromane
Carlsen sind jede Menge Manga, ein paar Alben und die letzten beiden Valerian und Veronique Bände jetzt in der Werksausgabe….
Panini gibt es in der Woche das volle Pfund, nachdem die beiden letzten Auslieferungen eher spärlich ausgefallen sind.
Und zu guter letzt sind jetzt auch die neuen Ulisses Produkte eingetroffen. Pathfinder 2te Edition auf deutsch und etliches von D&D 5te Edition. Da liegt jetzt einiges auf Vorrat. Wir haben die Pathfinder Abos nicht auf die zweite Edition übertragen. Ihr müsst also selbst bestellen oder Bescheid geben, was ihr wollt.
Der gestern bereits erwähnte Nachzügler von KAZE war tatsächlich nur ein Artikel:
US Trade Paperbacks
Philip K. Dick
…die Neuheiten des Tages. Teilweise nur teilweise (KAZE fehlt ein Paket, kommt nach…) und jetzt neu im Programm Trachtman mit einer beeindruckenden Pallette von Sondercovern…
KAZE Manga (das erste von zwei Paketen)
r cooler Comic jetzt neu auch bei uns in Stock
Aldous Huxley





O. Westin



VPM
Bastei Taschenbuch
Panini Comic Alben HC







Piper Verlag
Manga Cult
Splitter Neuheiten


Altraverse
BD Bunte Dimensionen
Unser Laden ist geschlossen. Wir sind da. Wir bekommen Lieferungen, packen aus, strukturieren um, machen Telefondienst, lesen mails, packen Bestellungen zusammen… Zu tun ist genug – auch aufzuarbeiten. Es muss halt am Ende ausreichen, um nicht weiter in die Tretmühle von Verbindlichkeiten zu rutschen.