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  • Die letzten 4 Beiträge aus allen Bereichen… und wie ihr zu weiteren kommt…

  • Spielbar am 29.09.17

    19. September 2017 4 Stimmen

    Doch noch in den September geschafft… um eine gewisse Regelmäßigkeit zu erhalten…

    Am letzten Freitag im September gibt es wieder einen Abend in der AMV mit der allseits beliebten Spielbar. Wer also Brettspiele kennenlernen oder ausprobieren möchte, sollte sich am 29. abends ab 18:00 Uhr etwas Zeit nehmen. KaZu wird wieder jede Menge brandneue und bereits bekannte Spiele einpacken und erklären. Natürlich könnt ihr wie immer noch Wünsche und Anregungen einbringen, wenn ihr das ein oder andere Spiel antesten wollt, um nicht die Katze im Sack zu kaufen.

    Wenn ihr die Spielbar schon kennt, wisst ihr ja, dass ihr in lockerer Atmosphäre jede Menge testen und probespielen könnt – wenn nicht, solltet ihr es einfach mal ausprobieren. In der AMV über dem Chambinsky ist jede Menge Platz, Spiele sind mehr als ausreichend und für (fast) jeden Geschmack vorhanden…

    19. September 2017 4 Stimmen

    Doch noch in den September geschafft… um eine gewisse Regelmäßigkeit zu erhalten… Am letzten Freitag im September gibt es wieder einen Abend in der AMV mit der allseits beliebten Spielbar. Wer also Brettspiele kennenlernen oder ausprobieren möchte, sollte sich am 29. abends ab 18:00 Uhr etwas Zeit nehmen. KaZu wird wieder jede Menge brandneue und weiterlesen…

    Green and Clean?

    18. September 2017 5 Stimmen

    Marco Behringer
    GREEN AND CLEAN?
    Alternative Energiequellen in Science Fiction und Utopie.
    Baden-Baden, Tectum, 2017, 279 S.
    ISBN 978-3-8228-3929-8

     

    Soeben erschienen ist GREEN AND CLEAN?, Marco Behringers Doktorarbeit zum Thema „Alternative Energiequellen in Science Fiction und Utopie“. Auf diese sehr vielversprechende literaturwissenschaftlich-ethnologische Untersuchung habe ich gewartet, seit ich wusste, dass sie im Entstehen ist.
    Der Ansatz, sich gezielt mit dem Thema der utopischen Energiegewinnung und -verarbeitung in Zukunftsromanen zu beschäftigen ist topaktuell und berührt ein bisher von der Forschung vernachlässigtes Feld. Behringer geht dabei multiperspektivisch vor und untersucht Quellenmaterial aus den letzten zwei Jahrhunderten, wobei er nicht nur auf Prosatexte eingeht, sondern auch Comics und Filme hinzu zieht. Die Bandbreite reicht von Jules Verne und H. G. Wells über Buck Rogers- und Mosaik-Comics bis hin zu Andreas Eschbach und den Iron Man-Verfilmungen. Neben zu erwartenden Autoren wie Hans Dominik finden sich Überraschungen wie Alfred Döblin und Paul Gurk und erfreulich viele Quellen aus der DDR. Hier wurde nicht das Altbekannte wiedergekäut, sondern intensiv und kenntnisreich geforscht.
    Bereits die ausführliche Beschäftigung mit dem ungeliebten Definitionsproblem im ersten Teil zeigt, dass ein Blick aus der kulturwissenschaftlichen und ethnologischen Perspektive die seit Jahren lahmende Germanistik mit neuen Ideen ein gutes Stück weiterbringen kann. Die Folgerungen die Behringer im Folgenden aus seinen Detailbetrachtungen gewinnt, scheinen schlüssig und bieten vielfache Anregungen für eine weitere Beschäftigung mit einem Thema, das trotz der vielen hier angeführten Beispiele noch jede Menge potenzielles Material bereithält.
    Wie „grün“ und „sauber“ die Phantastische Literatur wirklich ist, steht auch nach der Lektüre dieser Arbeit noch nicht endgültig fest – aber das Thema mit GREEN AND CLEAN? in den Fokus gerückt zu haben, ist das unbestreitbare Verdienst von Marco Behringer.

    Horst Illmer

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    Green and Clean?
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    18. September 2017 5 Stimmen

    Marco Behringer GREEN AND CLEAN? Alternative Energiequellen in Science Fiction und Utopie. Baden-Baden, Tectum, 2017, 279 S. ISBN 978-3-8228-3929-8   Soeben erschienen ist GREEN AND CLEAN?, Marco Behringers Doktorarbeit zum Thema „Alternative Energiequellen in Science Fiction und Utopie“. Auf diese sehr vielversprechende literaturwissenschaftlich-ethnologische Untersuchung habe ich gewartet, seit ich wusste, dass sie im Entstehen ist. weiterlesen…

    Am Donnerstag große Asterix-Signieraktion!

    5. September 2017 6 Stimmen

    So, nochmal ganz kurz zur Erinnerung. Am Donnerstag, 7.September kommen die fränggischen Asterix Jungs mit ihrn neun Büchle zum Sichnier vo ihrm neuesde Werg: Asterix un die Schlåchdbladdn. Von 17:00 Uhr bis Lådnschluss könnt ihr euch euere Büchli veredel lass. Mid ennzigårdiche Schbrüch und die Unnerschrifdli vo die Üwersedzer.

    Nochmal für Auswärtige, die unserer schönen fränkischen Sprache nicht mächtig sind. Am Donnerstag könnt ihr euch den brandneuen Asterix auf mainfränkisch signieren lassen: Asterix und die Schlachtplatte*. Als ganz persönliche Veredelung oder auch als Geschenk zum Lachen und Schmunzeln für Franken – und zum Rätseln und Verknoten der Synapsen und Ganglien für Nichtfranken.

    Es wird ein Riesenspaß!

    *Platte mit typischen Fleischspeisen der Region

    5. September 2017 6 Stimmen

    So, nochmal ganz kurz zur Erinnerung. Am Donnerstag, 7.September kommen die fränggischen Asterix Jungs mit ihrn neun Büchle zum Sichnier vo ihrm neuesde Werg: Asterix un die Schlåchdbladdn. Von 17:00 Uhr bis Lådnschluss könnt ihr euch euere Büchli veredel lass. Mid ennzigårdiche Schbrüch und die Unnerschrifdli vo die Üwersedzer. Nochmal für Auswärtige, die unserer schönen weiterlesen…

    Brian W. Aldiss 1925 – 2017

    1. September 2017 5 Stimmen

    Es gibt immer wieder so Momente, in denen ich innehalte und einen Blick zurück werfe. Jetzt gerade ist solch ein Moment. In meiner an Schätzen nicht gerade armen Bibliothek halte ich beim Buchstaben „A“ die drei HELICONIA-Bände des Bechtermünz Verlags, die ich mir vor vielen Jahren auf einer Convention von Brian W. Aldiss signieren ließ, in besonderen Ehren. Und wenn dereinst jemand meine Handbibliothek durchforstet, wird er verwundert auf die vielen hundert Korrekturen und Anmerkungen blicken, die meine Ausgabe von DER MILLIARDEN JAHRE TRAUM (Bastei) „zieren“. Wie kaum ein anderes Sekundärwerk zur Science Fiction hat mich gerade diese Genre-Geschichte, die Aldiss in Zusammenarbeit mit David Wingrove schrieb, zu Anerkennung und Widerspruch angeregt. Und das ist es wohl auch, was Brian Wilson Aldiss so einzigartig machte: Seine unverstellte Zugänglichkeit. Jedes seiner Werke vermittelt den Eindruck, dass da ein Mensch für Menschen schreibt, fast so, als ob man einen langen Brief (keine E-Mail!) von einem guten alten Bekannten liest. Obwohl seit vielen Jahren nichts Neues mehr von ihm in Deutschland erschienen ist (nur die Edition Phantasia hält noch einen Titel lieferbar), war er für mich doch immer irgendwie präsent. Am 19. August 2017, genau einen Tag nach seinem 92. Geburtstag, verstarb Brian Aldiss in seinem Haus in Oxford – und ich hoffe, er konnte von seinen Freunden und Verwandten noch einmal so richtig gefeiert werden und von allen Abschied nehmen.

    Ergänzung von Gerd: Für alle, die sich für das Werk von Aldiss interessieren sei angemerkt, dass derzeit leider außer dem Titel „Terror“ (Edition Phantasia) kein einziger Band in deutscher Sprache lieferbar ist. Trotzdem lohnt sich die Rezi zu „Heliconia“ auf Temporamores im aktuellen Newsletter.

    1. September 2017 5 Stimmen

    Es gibt immer wieder so Momente, in denen ich innehalte und einen Blick zurück werfe. Jetzt gerade ist solch ein Moment. In meiner an Schätzen nicht gerade armen Bibliothek halte ich beim Buchstaben „A“ die drei HELICONIA-Bände des Bechtermünz Verlags, die ich mir vor vielen Jahren auf einer Convention von Brian W. Aldiss signieren ließ, weiterlesen…

    Herr aller Dinge

    31. August 2017 5 Stimmen

    Andreas Eschbach
    HERR ALLER DINGE. Roman.
    Köln, Bastei Lübbe, 2011, 688 S.
    Gelesen von Matthias Koeberlin

    ISBN 978-3-7857-2429-3 (Hardcover)
    ISBN 978-3-404-16833-0 (Taschenbuch) 2013, 700 S.
    ISBN 978-3-7857-4515-1 (Hörbuch)

     

    Irgendwo in Tokio. Ein Garten mit einer Schaukel. Zwei Kinder, die trotz aller Unterschiede Freunde geworden sind. Der Junge, Hiroshi, ist der Sohn einer japanischen Putzfrau, das Mädchen, Charlotte, ist die Tochter des französischen Botschafters in Japan. Während sie gemeinsam schaukeln, träumen sie von der Zukunft – und während Charlotte, unsicher und zögernd, diese auf sich zukommen lassen will, hat Hiroshi ein Ziel: Er möchte alle Menschen reich machen.
    Dreißig Jahre später. Charlotte sitzt in Buenos Aires in ihrem Garten und bekommt unerwarteten Besuch. Ein Beamter der US-Regierung bringt ihr einen Abschiedsbrief von Hiroshi und einen Dolch, wie ihn Japaner für ihren rituellen Selbstmord benutzen.

    Zwischen diesen beiden Eckpunkten des Romans erzählt Andreas Eschbach eine ausgefallene, ausgefeilte und außergewöhnliche Geschichte über die (Un-)Möglichkeit eine Vision zu verwirklichen: die Vision einer utopischen Welt, in der alle Menschen gleich sind.
    Hiroshi ist ein Genie und was er sich in den Kopf gesetzt hat, erreicht er auch. Als er allerdings sein letztes – oder besser, sein erstes – Ziel in Reichweite sieht, muss auch er sich fragen (so wie alle Utopien frag-würdig sind), ob er der Menschheit seine Sicht der „Dinge“ – über die er inzwischen der „Herr“ ist – aufzwängen darf.
    Seine Entscheidung wird nicht zuletzt durch die komplexe und komplizierte Beziehung zu Charlotte bestimmt, die als Zeugin seiner ersten Eingebung dabei war und als, nicht ganz so geheimes, Objekt seiner Begierde immer wieder Einfluss auf seine Arbeit hat. Am Ende bleibt ihm nur noch die Wahl, ob er ein Monster wird oder ob er der Hiroshi bleibt, den Charlotte einst liebte?

    Wenn wir Charlotte am Ende des Buches verlassen, überlegt sie, mit einem traurigen Lächeln, ob sie diese unglaubliche Geschichte nicht vielleicht aufschreiben sollte …

    Ich habe diesen Roman einige Jahre liegen gelassen – ohne dafür einen wirklichen Grund zu haben – und bin erst jetzt, durch einen glücklichen Zufall, dazu gekommen, das Hörbuch zu genießen. Und nicht nur, dass es ein echter Genuss war, nein, ich habe mich auch ein wenig geärgert, dass mir ausgerechnet dieser tolle Science-Fiction-Titel solange entgangen ist. Andreas Eschbach hat mich noch nie enttäuscht, aber einige seiner Bücher haben mich echt begeistert – und andere fand ich „nur“ gut. HERR ALLER DINGE gehört in die erste Kategorie.

    Horst Illmer

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    Herr aller Dinge
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    31. August 2017 5 Stimmen

    Andreas Eschbach HERR ALLER DINGE. Roman. Köln, Bastei Lübbe, 2011, 688 S. Gelesen von Matthias Koeberlin ISBN 978-3-7857-2429-3 (Hardcover) ISBN 978-3-404-16833-0 (Taschenbuch) 2013, 700 S. ISBN 978-3-7857-4515-1 (Hörbuch)   Irgendwo in Tokio. Ein Garten mit einer Schaukel. Zwei Kinder, die trotz aller Unterschiede Freunde geworden sind. Der Junge, Hiroshi, ist der Sohn einer japanischen Putzfrau, weiterlesen…

    Asterix gibt sich in Würzburg die Ehre…

    26. August 2017 6 Stimmen

    Un mir sin amål widder die Erschdn!

    Mit ihrem fünften Band Asterix uff Meefränggisch Asterix un di Schlachtbladdn erklären die Würzburger Dialektübersetzer Kai Fraass und Gunther Schunk endlich, warum ganz Franken überhaupt von den Besatzern im Süden besiegt und eingenommen wurde. Und auch heute noch – bis auf das rebellische Meefrangn – grausam unterworfen ist. Feinsinnig werden die innerfränkischen Mentalitätsunterschiede aufgezeigt und schonungslos kulturelle Defizienzen der Mittelfranken entlarvt.

    Wer an allem Schuld ist, wie es zu der entscheidenden Schlacht in Fürth bei Nürnberg kam, warum das Herzogenschwert nicht dort ist, wo es hingehört, und warum seitdem in schamvoller Erinnerung alljährlich im Rahmen eines grausamen Lokalderbys dieser fränkischen Nationalschande gedacht wird – das alles und noch viel mehr findet sich in Asterix un di Schlachtbladdn.

    Ein weiteres Mal ist es den beiden Übersetzern gelungen, mit viel Humor und regionalen Anspielungen eine Asterix-Geschichte in einen Dialekt zu übertragen und so ihre regionalen Leser zu begeistern. Als Vorlage nutzten die Autoren diesmal das Original Asterix und der Arvernerschild aus der Feder von René Goscinny und Albert Uderzo.

    Asterix un di Schlachtbladdn gibt‘s ab dem 7. September im Handel. (€ 12,00 Egmont Comic Collection)

    Edzt scho den erschdn Termin für die Signierstunde mit Kai Fraass und Gunther Schunk ins Büchle neidråch:
    7. September, 17 – 19 Uhr in Hermkes Romanboutique, Valentin-Becker-Strasse 1a in 97072 Würzburg

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    Asterix un di Schlachtbladdn
    im Webshop oder via e-mail im Laden…

    26. August 2017 6 Stimmen

    Un mir sin amål widder die Erschdn! Mit ihrem fünften Band Asterix uff Meefränggisch Asterix un di Schlachtbladdn erklären die Würzburger Dialektübersetzer Kai Fraass und Gunther Schunk endlich, warum ganz Franken überhaupt von den Besatzern im Süden besiegt und eingenommen wurde. Und auch heute noch – bis auf das rebellische Meefrangn – grausam unterworfen ist. weiterlesen…

    Letzte News zum Sommerfest am 26.08.2017

    23. August 2017 5 Stimmen

    Unser Programm für kommenden Samstag steht soweit. Wie gehabt, öffnen wir um 9:00 Uhr die Pforten. Folglich gibt es ab da jede Menge Schnäppchen für euch. Das Wetter ist ganz gut prognostiziert. Also stehen die überladenen Tische wie gewohnt vor dem Laden. Natürlich mit ausreichend Platz zum sitzen und… Kaffee trinken und Teilchen essen – so etwa ab 9:00 Uhr 😉 – plus ein bisschen Karenzzeit für eventuelle Aufbauverzögerungen…

    Ab ca 11:00 Uhr brutzelt unser bewährter Grillmeister Michel wieder für euch jede Menge Teilchen für euch. Und in etwa zur gleichen Zeit fährt der Zug mit unserem Stargast im Würzburger Hauptbahnhof ein.

    Ab ca 11:30 Uhr steht euch Sabrina Schmatz dann zur Verfügung, Comics zu signieren und für euch zu zeichnen. Zu Sabrina findet ihr auf der offiziellen Seite des Verlages Schwarzer Turm (wo auch gerade der dritte Teil ihrer Reihe München 1945 erschienen ist):

    Sabrina ist Münchnerin, Fan von Alfons Mucha, Lana del Rey und „Person of Interest“.
    Liebt es, mit Bleistift zu arbeiten, weil so viel von der Lebendigkeit der Zeichnungen erhalten bleibt.
    „Ich wollte schon immer mal eineLiebesgeschichte machen! Damit fing es eigentlich an … XD“

    Auch zu ihren Veröffentlichungen zählen:
    Lime Law Band 1 (Fireangels Verlag)
    Unheimlich Asiatisch – Asia Lovecraftian Horror Mix (Levecrafts)
    München 1945 Band 1: Die Befreier (Schwarzer Turm)
    München 1945 Band 2: Konstanze (Schwarzer Turm)
    München 1945 Band 3: Zweifel (Schwarzer Turm)
    Für München 1945 erhielt sie in diesem Jahr den ICOM Independent-Comic-Preis für herausragendes Artwork.

    Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen und sind jetzt schon gespannt, wie viele von euch in Kostüm erscheinen werden und wer diesmal das sensationellste Outfit trägt. Die Vorfreude darauf lässt uns ein bisschen den Vorbereitungsstress vergessen…

    23. August 2017 5 Stimmen

    Unser Programm für kommenden Samstag steht soweit. Wie gehabt, öffnen wir um 9:00 Uhr die Pforten. Folglich gibt es ab da jede Menge Schnäppchen für euch. Das Wetter ist ganz gut prognostiziert. Also stehen die überladenen Tische wie gewohnt vor dem Laden. Natürlich mit ausreichend Platz zum sitzen und… Kaffee trinken und Teilchen essen – weiterlesen…

    Am Ende aller Zeiten

    10. August 2017 7 Stimmen

    Am Ende aller Zeiten
    (The End of the World Running Club)
    Walker, Adrian J.
    Fischer TOR PB August 2016 / Fischer TOR TB 21.09.2017

    Ich liebe Endzeitszenarien und Werke wie „Leben ohne Ende“ und „Die Triffids“ zählen – auf sehr unterschiedliche Weise – für mich zu den besten Werken der SF … aller Zeiten.

    Es ist also nicht ganz einfach, mich zu überraschen oder mich wirklich zu begeistern. Zu viele gute Ideen – die wirklich den Rahmen einer Rezi sprengen würden – habe ich bereits gelesen. Der letzte Autor, der mich wirklich überrascht und gepackt hat, war Dmitry Glukhovsky mit seinem Metro 2033. Nicht, weil er das Rad neu erfunden hat, sondern weil er einfach spannend erzählt hat. Der Aspekt einer extrem begrenzten Welt ist brilliant umgesetzt unterstützt von einem Protagonisten, der die große weite Welt – unsere Welt – nicht mehr erlebt hat und die Tunnel der Metro von Moskau als Welt betrachtet.

    Der Brite Adrian J. Walker hat es jetzt wieder geschafft mich zu überraschen und … zu begeistern. „Am Ende aller Zeiten“ ist eine skurrile Mischung. Viele Ideen und Aspekte sind nicht wirklich neu und der Autor bedient sich auch bewusst aus einem Pool bekannter Szenarien. Der versierte Leser bewegt sich also in bekanntem Territorium, was auschweifende Erklärungen und Beschreibungen unnötig macht. Die vordergründige Handlung ist deshalb auch schnell umrissen. Die beschwerliche Reise durch ein postapokalyptisches England – mit Begegnungen und Szenarien aus dem kleinen Leitfaden für den postapokalyptischen Autor.

    Ihr merkt schon, da muss noch was kommen. Was das Buch in Wirklichkeit ausmacht ist nicht die äußere Handlung, sondern die ganz persönliche Sicht des Edgar Hill. Sein Weg zu sich selbst. Sein Pilgerweg – 550 Meilen quer durch England. Auf der Suche nach sich selbst und seiner Familie.

    Adrian J. Walker hat sich mit diesem Roman in Gefielde begeben, die von Vorlagen, Klassikern und massenweise bekannten Bildern und Szenarien nur so strotzen. Das geniale daran ist, dass er es auf so unbedarfte und selbstsichere Art und Weise tut. Als gäbe es diesen Ballast überhaupt nicht. Walker schreibt in seiner ganz eigenen Art, die jeden Vergleich mit vergangenen Werken unnötig macht. Deswegen ist „Am Ende aller Zeiten“ vielleicht nicht das beste Buch … aller Zeiten, aber eine sensationell aktuelle und zeitgemäße Umsetzung eines der klassischen Themen der phantastischen Literatur.

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    Am Ende aller Zeiten
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    10. August 2017 7 Stimmen

    Am Ende aller Zeiten (The End of the World Running Club) Walker, Adrian J. Fischer TOR PB August 2016 / Fischer TOR TB 21.09.2017 Ich liebe Endzeitszenarien und Werke wie „Leben ohne Ende“ und „Die Triffids“ zählen – auf sehr unterschiedliche Weise – für mich zu den besten Werken der SF … aller Zeiten. Es weiterlesen…

    Und wieder Veranstaltungen…

    9. August 2017 6 Stimmen

    …die ihre Schatten vorauswerfen.

    Ja, ich gestehe, dass ich in letzter Zeit nur wenig zum Blog beitrage, außer Veranstaltungshinweisen und Neuheitenpostings. Dabei hätte ich wirklich viel zu erzählen und zu berichten. Mal wieder eine neue Glosse, mal wieder über Bücher, Comics und Spiele schreiben… Leider hat mich aber die Arbeit fest im Griff. Nicht nur die Seite braucht viel Aufmerksamkeit – je größer unsere verbreitung, desto heftiger die Attacken und desto komplexer die nötigen Arbeiten – auch bei unserem Sortiment hat sich viel getan. Neue Lieferanten, neue Verträge, die erfüllt werden müssen und neue Strukturen in die man sich einarbeiten muss. Am Anfang eben ein bisschen holprig…

    …jetzt aber mal zur Sache und keine Zeit vergeudet.

    Als erstes Event, das wir direkt organisieren kommt die Spielbar – diesmal nicht in „Konkurrenz“ zu Brot und Spiele – sorry dafür nochmal an dieser Stelle, aber die Termine sind einfach begrenzt. Am Freitag, dem 18.August ab 18:00 Uhr geht es wie gewohnt in der AMV an die Spieltische – also eine Woche nach Brot und Spiele, wo ihr euch wie gewohnt am 2. Freitag des Monats im Schelmenkeller einfinden könnt.

    Veranstaltung Nummer zwei ist dann unser Sommerfest am 26.August. Wie das im Groben abläuft, wisst ihr ja bereits. Schnäppchen, Kiloware, Party, Grillen, Kaffee, Kuchen usw. Und wie immer haben wir uns noch etwas ganz besonderes einfallen lassen. Es gibt einen Gast – oder eine Gästin diesmal – ja, eine Zeichnerin. Zum Sommerfest kommt diesmal aus München die fabelhafte Sabrina Schmatz – Zeichnerin und Autorin der Reihe München 1945. Auch wenn die 1983 geborene Zeichnerin (noch) nicht allzuviel veröffentlicht hat, ist sie weit mehr als nur ein Geheimtipp. Ihre Comic- Zeichnungen wirken fantastisch und auch ihre Illustrationen haben ein ganz besonderes Flair. Freut euch also auf die Signierstunde zum Sommerfest. Nähere Infos gibt es wie immer kurz vor dem Event.

    Und dann kommt da noch ein Monster-Event für ålle Meefrånggn. Noch vor dem brandneuen „Asterix in Italien“ – dem mittlerweile dritten aus der Feder von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad – gibt es einen neuen Asterix uff Meefränggisch. Mit „Asterix und die Schlachtbladdn“ immerhin schon der fünfte Band in der Reihe. Und natürlich geben sich die „Üwersedzer“ gleich am Tag der Veröffentlichung die Ehre um eure Bände mit ihrem Namen und nadürlich em Schbrüchle zum veredeln. Aufgemerkt und den 7.September vorgemerkt – da sind der Gunther Schunk und der Kai Fraass für euch in Aktion!

    9. August 2017 6 Stimmen

    …die ihre Schatten vorauswerfen. Ja, ich gestehe, dass ich in letzter Zeit nur wenig zum Blog beitrage, außer Veranstaltungshinweisen und Neuheitenpostings. Dabei hätte ich wirklich viel zu erzählen und zu berichten. Mal wieder eine neue Glosse, mal wieder über Bücher, Comics und Spiele schreiben… Leider hat mich aber die Arbeit fest im Griff. Nicht nur weiterlesen…

    Die Spielbar am Tag danach

    15. Juli 2017 9 Stimmen

    Nach dem gestrigen tollen Abend möchte ich mich bei den Jungs von der AMV – im Speziellen natürlich bei Herbie – und bei KaZu, der unermüdlichen Erklär-Bärin bedanken. Dass die Spielbar im Moment offensichtlich den Nerv trifft, kann man recht deutlich an der Zahl der Interessierten ablesen. Es war toll, dass ihr da wart – wir hoffen, ihr hattet Spaß und konntet etwas mit nach Hause nehmen. Ideen, Inspiration und Begeisterung für das wunderschöne Hobby „Spiele“.

    Die Idee der Spielbar ist: Ihr müsst die Katze nicht im Sack kaufen. Ihr könnt Spiele in lockerer Atmosphäre ausprobieren ohne euch dabei erstmal durch einen Wust von Regeln kämpfen zu müssen. KaZu erklärt unermüdlich Spiele, die wir im Portfolio haben und geht natürlich auch auf Wünsche von euch ein.

    Die Spielbar ist kein „normaler“ Spieleabend, sondern unsere Plattform für euch – Spiele auszutesten oder für uns – euch die Regeln in aller Ruhe zu erklären, da wir im Laden (derzeit) keine Spielflächen zur Verfügung stellen können und einfach auch der Raum ein bisschen fehlt.

    Spielt lang und in Frieden!

    ps der nächste Termin steht sicher bald 😉

    15. Juli 2017 9 Stimmen

    Nach dem gestrigen tollen Abend möchte ich mich bei den Jungs von der AMV – im Speziellen natürlich bei Herbie – und bei KaZu, der unermüdlichen Erklär-Bärin bedanken. Dass die Spielbar im Moment offensichtlich den Nerv trifft, kann man recht deutlich an der Zahl der Interessierten ablesen. Es war toll, dass ihr da wart – weiterlesen…

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