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  • The History of EC Comics

    von am 26. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Grant Geissman
    THE HISTORY OF EC COMICS.
    Originalausgabe
    Köln, Taschen, 2020, 600 S.
    ISBN 978-3-8365-4976-9
    Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag, 29 x 39,5 cm, 6 kg
    Die Erstausgabe ist auf 5000 nummerierte Exemplare limitiert.

    Der Comic-Book-Verleger Bill Gaines hatte es wirklich nicht leicht in seinem Leben: Sein Vater M. C. Gaines, der EC 1933 gegründet hatte, hielt ihn lange Zeit für einen Versager – und als er es dann allen gezeigt hatte, hielt ihn Friedrich Wertheimer für die Verkörperung alles Bösen und schob ihm die Verantwortung zu für die Verwahrlosung der amerikanischen Jugend. Dabei wollte Bill doch immer nur eines: Die besten Comics der Welt produzieren.
    Und für einen kurzen Zeitraum gelang ihm dies auch!
    Gemeinsam mit Künstlern wie Harvey Kurtzman, Al Williamson, Frank Frazetta und Wally Wood machte Bill Gaines, nachdem er 1947 Chef wurde, aus EC (zuerst für Educational Comics, dann für Entertaining Comics), dem ersten „richtigen“ Comic-Verlag Amerikas, den führenden und richtungsweisenden Publikumsverlag für „Bilderheftchen“.
    Wie es soweit kam und das weitere Schicksal von Gaines und EC erzählt der Comic-Book-Historiker Grant Geissman im Verlauf der 600 Riesenseiten von THE HISTORY OF EC COMICS.
    In Format und Ausstattung vom Taschen Verlag an die bereits erschienen Reverenztitel über DC und Marvel angepasst, gelingt es diesem von den Fans heiß ersehnten Monumentalwerk sogar, seine beiden Vorläufer noch zu übertreffen: Aufgrund des Umstandes, dass EC seine Produktion 1956 einstellen musste, war es möglich am Ende des Buches eine über 100 Seiten umfassende Bild-Bibliografie aufzunehmen die zurecht den Titel „EC’s Complete Covers 1942–1956“ trägt!
    So sieht es also aus, wenn Fan-Träume wahr werden.

    Horst Illmer
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    The History of EC Comics
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    26. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Grant Geissman
    THE HISTORY OF EC COMICS.
    Originalausgabe
    Köln, Taschen, 2020, 600 S.
    ISBN 978-3-8365-4976-9
    Hardcover, Leineneinband mit Schutzumschlag, 29 x 39,5 cm, 6 kg
    Die Erstausgabe ist auf 5000 nummerierte Exemplare limitiert.

    Der Comic-Book-Verleger Bill Gaines hatte es wirklich nicht leicht in seinem Leben: Sein Vater M. C. Gaines, der EC 1933 gegründet hatte, hielt ihn lange Zeit für einen Versager – und als weiterlesen…

    Hermkes Historie #3 die Reichenberg Connection

    von am 23. Oktober 2020 1 Kommentar

    Horst und ich auf unserer Terrasse…

    Hermkes Historie schon in der dritten Woche: Horst und die Verlorenen Paradise

    Nach Michi in der letzten Woche war das Gespräch mit Horst heute deutlich strukturierter und dadurch angenehmer in der Nachbearbeitung. Spaß gemacht hat es auch wieder und ich denke, auch für euch (ihr Lieben dort draußen 😉 ) ist die Serie interessant, informativ und unterhaltend…

    Wenn das so weiter geht, müssen wir für jüngere Hörer noch an einem Glossar arbeiten.
    "Spiritusumdruck" bezieht sich (zum Beispiel) auf den Matrizendruck, der (früher absolut üblich) Schreibmaschinentexte in gewisser Menge vervielfältigen konnte.

    (In der Schule haben wir es geliebt, auch wenn ich nicht ganz sicher bin, ob meine Trinkgewohnheiten nicht möglicherweise doch mit dem Duft von Spiritus…)

    Der Duft von Spiritus kann leider als Entschuldigung für meinen Fehler nicht gelten, aber jetzt funktioniert alles wieder….

    23. Oktober 2020 und 1 Kommentar

    Horst und ich auf unserer Terrasse…

    Hermkes Historie schon in der dritten Woche: Horst und die Verlorenen Paradise…

    Nach Michi in der letzten Woche war das Gespräch mit Horst heute deutlich strukturierter und dadurch angenehmer in der Nachbearbeitung. Spaß gemacht hat es auch wieder und ich denke, auch für euch (ihr Lieben dort draußen 😉 ) weiterlesen…

    Vermisst

    von am 21. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Sam Hawken
    Vermisst
    Polar, Stuttgart 2020, 400 Seiten
    ISBN 978-3-948392-02-4

    Ob „Kojoten“ (Polar) oder „Die Toten Frauen von Juárez“ (Tropen): Der 1970 in Texas geborene Sam Hawken hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er lesenswerte, starke Krimis über das amerikanisch-mexikanische Grenzgebiet schreiben kann, wo oft nur eine Autofahrt, eine Brücke oder eine Schranke zwischen zwei Welten liegen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

    Auch Hawkens neuer Roman „Vermisst“ nimmt uns wieder mit an und über die kontrastreiche Grenze von Arm und Reich, von Konsumkrieg in den USA und Drogenkrieg der Kartelle in Mexiko. Leben und Tod haben auf beiden Seiten einen unterschiedlichen Preis und Wert. In den Staaten zieht der verwitwete Handwerker Jack Searle seine beiden Stieftöchter alleine in Laredo groß. Als das älteste Mädchen und ihre Cousine nach einem Besuch bei der Verwandtschaft in Nuevo Laredo auf der mexikanischen Seite der Grenze verschwinden, würde Jack alles tun, um sie wiederzufinden. Doch dann entmachtet die Armee die örtliche Polizei wegen schweren Korruptionsvorwürfen, und Jack sowie der aufrechte mexikanische Polizist Gonzalo Soler suchen auf eigene Faust weiter. Allerdings brennen Jack langsam die Sicherungen durch …

    „Die Toten Frauen von Juárez“ gewinnt den Hawken-internen Hahnenkampf, trotzdem ist „Vermisst“ ein tadelloser, spannender Mexiko-Thriller, dessen Verfilmung mit Sylvester Stallone oder einem anderen Action-Altstar man praktisch schon beim Lesen im eigenen Kopfkino sieht. Besonders schön: Im Finale lässt Sam Hawken das Ding plötzlich so richtig eskalieren und setzt auf das richtige Ende.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    21. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und deshalb kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Buchtipp von außerhalb des Genres zur Inspiration.

    Sam Hawken
    Vermisst
    Polar, Stuttgart 2020, weiterlesen…

    Harry Harrison

    von am 19. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Hardy Kettlitz & Christian Hoffmann
    HARRY HARRISON – WELTENBUMMLER UND WITZBOLD.
    Originalausgabe
    Berlin, Memoranda, 2020, 301 S.
    ISBN 978-3-948616-40-3 / 18,90 Euro
    SF Personality Band 28
    Klappenbroschur

    Wer das Glück hatte, den in den USA geborenen, sich aber auf der ganzen Welt zuhause fühlenden Autor und Comiczeichner Harry Harrison (1925–2012) einmal auf einer Convention zu begeg­nen, und die Chancen standen gut, der lernte einen klugen, humorvollen, sprachgewanden und sehr eigenwilligen Charakter kennen, der stets einen bleibenden Eindruck hinterließ.
    Allen diesen menschlichen Besonderheiten gerecht wird der neueste Band der Reihe SF Personality, den Hardy Kettlitz und Christian Hoffmann soeben unter dem Titel HARRY HARRISON – WELTENBUMMLER UND WITZBOLD im Memoranda Verlag veröffentlichten. Neben Bibliografie, Biografie und ausführlicher Werkbesprechung enthält der Band auf seinen 300 Seiten auch noch ein bisher unveröffentlichtes Interview, das Arno Behrend 1999 mit Harrison in Dortmund führte, sowie einen Essay von John Clute.
    Ein herzerwärmendes Erinnerungsbuch.

    Horst Illmer
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    Harry Harrison
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    19. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Hardy Kettlitz & Christian Hoffmann
    HARRY HARRISON – WELTENBUMMLER UND WITZBOLD.
    Originalausgabe
    Berlin, Memoranda, 2020, 301 S.
    ISBN 978-3-948616-40-3 / 18,90 Euro
    SF Personality Band 28
    Klappenbroschur

    Wer das Glück hatte, den in den USA geborenen, sich aber auf der ganzen Welt zuhause fühlenden Autor und Comiczeichner Harry Harrison (1925–2012) einmal auf einer Convention zu begeg­nen, und die Chancen standen gut, der lernte einen klugen, weiterlesen…

    Hermkes Historie #2 Michi

    von am 16. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Michi nach der Arbeit (Interview) und ich vor der Arbeit (Schnittplatz)

    Hermkes Historie als kleine Serie auf dem Weg zum vierzigsten Jubiläum. Teil zwei trägt den Titel: Der Weg zum Laden ist laang

    Nach Hermke kommt diese Woche Michi zu Wort. Wir hatten viel Spaß beim schwätzen, haben viel gelacht und alte Schoten aufgewärmt. Nach Stunden hatte ich dann einen Wust von fast 120 Minuten Rohmaterial und eine lange Nacht vor mir. Trotzdem wird es sicher einen weiteren Teil mit Michi geben, wenn wir in der ersten Dekade angelangt sind…

    Michi bei der Arbeit oder nicht?

    Aufs Schwätzen freu ich mich schon, auf die Arbeit danach nicht ganz so… Mehr Disziplin bei der Arbeit, Herr Kunath… falls sie verstehen 😉

    ps: bestens zur Ergänzung eignet sich der Artikel "Eine kleine Geschichtsstunde". Gerne auch nach dem audiofile…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    16. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Michi nach der Arbeit (Interview) und ich vor der Arbeit (Schnittplatz)

    Hermkes Historie als kleine Serie auf dem Weg zum vierzigsten Jubiläum. Teil zwei trägt den Titel: Der Weg zum Laden ist laang…

    Nach Hermke kommt diese Woche Michi zu Wort. Wir hatten viel Spaß beim schwätzen, haben viel gelacht und alte Schoten aufgewärmt. Nach Stunden weiterlesen…

    Infinitum

    von am 14. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Christopher Paolini
    INFINITUM – DIE EWIGKEIT DER STERNE. Roman.
    Aus dem amerikanischen Englisch von Barbara Häusler, Anke Kreutzer, Eberhard Kreutzer und Katharina Naumann
    (TO SLEEP IN A SEA OF STARS / 2020)
    München, Knaur, 2020, 960 Seiten
    ISBN 978-3-426-22736-7 / 24,00 Euro
    Hardcover

    Gleich vier Übersetzer*innen benötigte es, damit das neue Buch von Bestseller-Autor Christopher Paolini rechtzeitig zur weltweit gleichzeitig erfolgenden Veröffentlichung am 15. September 2020 fertig war. Natürlich kann man von einem Autor wie Paolini, der viele tausend Seiten mit der Geschichte eines Jungen und seines Drachen gefüllt hat, nicht erwarten, dass er einen „kurzen“ Science-Fiction-Roman schreibt. Also sind zumindest die 960 Seiten Umfang von INFINITUM – DIE EWIGKEIT DER STERNE keine Überraschung. Ganz anders sieht es da schon damit aus, dass der Roman wohl als Einzelband konzipiert ist – und natürlich auch damit, dass Paolini das ihm eigentlich „fremde“ Genre der Space Opera bedient. Obwohl, „große Oper“ war sein ERAGON-Zyklus ja auch.
    In INFINITUM, dessen Originaltitel TO SLEEP IN A SEA OF STARS den Verlagsverantwortlichen wohl zu viel verraten hätte (oder auf Deutsch zu kitschig gewesen wäre), erzählt Paolini die Entwicklungsgeschichte einer jungen Frau namens Kira, die bei der Erforschung eines neuentdeckten Planeten auf ein Alien-Artefakt stößt. Und das, nachdem die Menschheit jahrhundertelang in den Kosmos vorgestoßen ist, ohne je anderes Leben zu finden. Damit ist das exotische Umfeld abgesteckt, in dem die nachfolgenden, dramatischen Ereignisse von unserer Heldin und ihren Freunden alles abfordern, was eine spannende Geschichte ausmacht …
    Das aufwändig mit Illustrationen und Lesebändchen gestaltete Hardcover enthält nicht nur Kartenmaterial und ein Glossar, sondern auch ein mehrseitiges Nachwort des Autors, in dem er erzählt, warum er fast zehn Jahre für die Niederschrift dieses Buches benötigte. Und er legt ein paar „Brotkrumen“ aus, die Lust auf einen nochmaligen Lesedurchgang machen.

    Horst Illmer
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    Infinitum
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    14. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Christopher Paolini
    INFINITUM – DIE EWIGKEIT DER STERNE. Roman.
    Aus dem amerikanischen Englisch von Barbara Häusler, Anke Kreutzer, Eberhard Kreutzer und Katharina Naumann
    (TO SLEEP IN A SEA OF STARS / 2020)
    München, Knaur, 2020, 960 Seiten
    ISBN 978-3-426-22736-7 / 24,00 Euro
    Hardcover

    Gleich vier Übersetzer*innen benötigte es, damit das neue Buch von Bestseller-Autor Christopher Paolini rechtzeitig zur weltweit gleichzeitig erfolgenden Veröffentlichung am 15. September weiterlesen…

    XES

    von am 12. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Florian Winter
    XES
    Avant-Verlag, Berlin 2020, 360 Seiten
    ISBN: 978-3-96445-030-2

    Der Titel von Florian Winters Graphic Novel „XES“ spielt wie eine anrüchige Leuchtreklame mit den Themen, um die es im Band geht: Sex und Exzess. Aber nicht Promis wie Charlie Sheen oder David Duchovny stehen im Mittelpunkt, sondern ein ganz normaler Typ: Florian, der Protagonist von „XES“, ist seit seiner Jugend süchtig nach Sex und Pornografie. Selbst vom Arbeitsplatz aus surft er auf Pornoseiten, so, wie er trotz fester Beziehung und Familie ins Bordell geht – Florian stillt seine Sucht, wo immer er kann. Aber schließlich besucht er eine Selbsthilfegruppe und versucht, seine Suchtprobleme durch das altbekannte Zwölf-Schritte-Programm in den Griff zu bekommen.

    „XES“ stellt als Erfahrungsbericht die Sexsucht im Alltag ganz ohne Effekthascherei dar. Deshalb ist die Inszenierung aber keineswegs bieder, ganz im Gegenteil: Die mehr als 300 Seiten sind mit wenigen großen Panels und reichlich Splashpages in einem starken, plakativem Stil und einem webcomic-artigem Rhythmus umgesetzt – und warten immer wieder mit formalen Überraschungen und visuellen Knallern auf; auch Farbe wird als erzählerisches Mittel sehr intelligent und wirksam eingesetzt. „XES“ zieht in einem fort alle möglichen zeichnerischen sowie gestalterischen Register. Das sorgt für Lockerung und unterstützt den individuellen Flow und Sog der Geschichte, die sich nicht zuletzt ein Stück weit als Ratgeber versteht, egal um welche Sucht es geht.

    Florian Winter legt mit „XES“ einen außergewöhnlichen, nicht nur künstlerisch und grafisch bemerkenswerten Comic über das Thema Sucht und das vermeintliche Tabuthema Sexsucht vor, den man in dieser knalligen und innovativen Form auf Anhieb so nicht erwartet.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    12. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Florian Winter
    XES
    Avant-Verlag, Berlin 2020, 360 Seiten
    ISBN: 978-3-96445-030-2

    Der Titel von Florian Winters Graphic Novel „XES“ spielt wie eine anrüchige Leuchtreklame mit den Themen, um die es im Band geht: Sex und Exzess. Aber nicht Promis wie Charlie Sheen oder David Duchovny stehen im Mittelpunkt, sondern ein ganz normaler Typ: Florian, der Protagonist von „XES“, ist seit seiner Jugend süchtig weiterlesen…

    Staffel vier – Audiofile Nummer eins

    von am 9. Oktober 2020 4 Kommentare

    Hermke und ich im "Wohnzimmer"

    Gerds garstiges Geblubber …wird mit der vierten Staffel durch Hermkes Historie abgelöst. Teil eins trägt den Titel: Vor dem Anfang

    Wie bereits vergangene Woche angekündigt, beginnt heute eine neue Staffel. Als Wegbereiter zu unserem 40. Jubiläum dreht sich in der vierten Staffel alles um die Geschichte von Hermkes Romanboutique.

    Für die erste Folge haben wir uns etwas ganz besonderes einfallen lassen und meinen Vater zu einem Gespräch eingeladen. Diesmal also zum allerersten mal Hermke höchstselbst im Audiofile…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    9. Oktober 2020 und 4 Kommentare

    Hermke und ich im "Wohnzimmer"

    Gerds garstiges Geblubber …wird mit der vierten Staffel durch Hermkes Historie abgelöst. Teil eins trägt den Titel: Vor dem Anfang…

    Wie bereits vergangene Woche angekündigt, beginnt heute eine neue Staffel. Als Wegbereiter zu unserem 40. Jubiläum dreht sich in der vierten Staffel alles um die Geschichte von Hermkes Romanboutique.

    Für weiterlesen…

    Olympos

    von am 6. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Dan Simmons
    OLYMPOS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
    (OLYMPOS / 2005)
    München, Heyne, 2020, 1040 S.
    ISBN 978-3-453-32048-2 / 16,99 Euro

    Singe uns, o Musensohn, die Abenteuer von Achilles, Helena, Hektor, Odysseus – und von Dr. phil. Thomas Hockenberry.
    Im zwei Jahre nach ILIUM erstveröffentlichten OLYMPOS führt Dan Simmons seinen wahrhaft epischen Entwurf einer alternativen Geschichte fort. Nahtlos schließt er an die Ereignisse an, die sich nach dem schicksalhaften Eingreifen des „Scholikers“ Hockenberry in den Ablauf der „Original“-ILIAS-Handlung entwickelten.
    Simmons zerfasert zuerst den Ablauf der Erzählung noch mehr, eröffnet weitere „Nebenkriegsschauplätze“ und führt sogar noch eine neue Hauptperson ein, bevor er, immerhin dreihundert Seiten vor dem Ende des Buches, beginnt, die Fäden wieder aufzunehmen und zu verknüpfen. Mag es auch beim Lesen manchmal zu ernsten Zweifeln kommen – schlussendlich schafft es der Autor doch, ein überzeugendes und begeisterndes Gesamtbild zu wirken.
    Die antiken Götter- und Heldensagen bildeten seit jeher einen Fundus, aus dem sich die Geschichtenerzähler aller folgenden Epochen gerne bedienten, allerdings nur wenige mit einer ähnlichen Meisterschaft wie Dan Simmons.
    ILIUM und OLYMPOS bilden zusammen einen fast zweitausend Seiten umfassenden Roman, der durchgängig spannend bleibt, farbenfroh, humorvoll und stilsicher zu unterhalten weiß, und mit einer einmaligen Lektüre noch lange nicht ausgeschöpft ist. Wer Lust dazu hat, kann bei weiteren Durchgängen zum Beispiel den vielen offenen und verborgenen Zitaten aus der Weltliteratur nachspüren, die Parallelen zwischen Homer, James Joyce und Dan Simmons untersuchen, sich mit dem Unterschied zwischen „Scholastiker“ und „Verfasser von Scholien“ beschäftigen, oder die Plausibilität der wissenschaftlichen Erklärungen der Quantenteleportation erforschen.
    Aber einmal Lesen macht auch schon froh.

    Horst Illmer
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    Olympos
    via e-mail im Laden oder im Libri-Shop bestellen

    6. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Dan Simmons
    OLYMPOS. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
    (OLYMPOS / 2005)
    München, Heyne, 2020, 1040 S.
    ISBN 978-3-453-32048-2 / 16,99 Euro

    Singe uns, o Musensohn, die Abenteuer von Achilles, Helena, Hektor, Odysseus – und von Dr. phil. Thomas Hockenberry.
    Im zwei Jahre nach ILIUM erstveröffentlichten OLYMPOS führt Dan Simmons seinen wahrhaft epischen Entwurf einer alternativen Geschichte fort. Nahtlos schließt er an die Ereignisse weiterlesen…

    Ilium

    von am 5. Oktober 2020 noch kein Kommentar

    Dan Simmons
    ILIUM. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
    (ILIUM / 2003)
    München, Heyne, 2019, 880 S.
    ISBN 978-3-453-32047-5 / 16,99 Euro

    Wer sich einmal mit dem Werk von Dan Simmons beschäftigt hat, weiß, dass der Amerikaner ein Faible für die europäische, vor allem die englische, Literatur hat. Schon in seinem meisterhaften HYPERION/ENDYMION-Zyklus waren neben dem allgegenwärtigen Dichter John Keats weitere literarische Bezüge eingewoben. Dieses Stilelement hat er in ILIUM in den Mittelpunkt gerückt.
    Das Buch beginnt mehr als tausend Jahre vor unserer Zeitrechnung auf der großen Ebene vor der Stadt Ilium, die uns Heutigen besser als Troja bekannt ist. Die Geschichte setzt ein im neunten Jahr der Stadtbelagerung durch das Griechenheer. Sie beginnt mit den blutigen Kämpfen der edlen Helden und den willkürlich scheinenden Eingriffen der Götter – ganz so wie Homer uns dies in seinem großen Buch erzählt.
    Ganz so?
    Nein! NEIN!
    Denn diese Geschichte erzählt uns Professor Thomas Hockenberry, der im 20. Jahrhundert (christlicher Zeitrechnung) als Historiker an der University of Indiana lehrte und dort auch verstarb. Die Götter selbst haben Hockenberry nach Jahrtausenden wiederbelebt, zu sich auf den Mars geholt, wo sie auf dem Olympos-Vulkan ihr Domizil errichtet haben. Von dort aus senden sie ihn als Beobachter und Berichterstatter zurück auf die antiken Schlachtfelder, wo er eventuelle Abweichungen vom homerischen Epos registrieren soll – aber das ist nur eine der kleineren Überraschungen, die uns der Autor bereitet.
    Simmons wirbelt auf den folgenden fast 900 Seiten so viel historischen und literarischen Staub auf, dass man als Leser oftmals glaubt, an seinen Grenzen angelangt zu sein. Doch dann bläst immer wieder ein frischer, erzähltaktisch glänzend platzierter Wind diesen Staub von unserer Wahrnehmung und fügt einige der losen Enden zu einem neuen, spannenden Faden zusammen. Diesen Fäden folgt man, gefesselt an das Weberschiffchen des großen Erzählers,
    fast willenlos von einem Knoten zum nächsten, wechselt dort auf einen neuen Strang, gewinnt Erkenntnisse, die das Muster langsam deutlicher werden lassen – und sitzt am Ende vor einem grandiosen Panaroma-Teppich der phantastischen Literatur.
    Die verwendeten Garne wurden in den Werkstätten von Shakespeare & Co. hergestellt, gefärbt von den Wells-Werken und in der Zeit verloren und wiedergefunden von Proust & Swann. Den Rahmen lieferten die großen Wissenschaftler und Erzähler der Moderne, die Spannung übernahmen die Mythenschöpfer der Antike und über allem wacht der musengeküsste Geist eines literarischen Meisterwebers.
    Ganz zum Schluss, wenn man wieder ein wenig zu Atem gekommen ist, wenn man sich langsam aus diesem herrlichen Werk löst, erkennt man, in welche Falle der Autor Simmons seine Leserschaft gelockt hat. Es geht uns ähnlich wie Hockenberry, der auf der letzten Seite mit einem Kollegen fachsimpelt:

    „Wir wussten immer was als Nächstes passieren würde. Welcher Mensch oder Gott was tun würde.“
    „Ja, ich weiß.“
    „Wissen Sie, was in Ihrer neuen Welt als Nächstes passiert?“
    „Keine Ahnung. Aber es wird verdammt interessant sein, es herauszufinden.“

    Horst Illmer
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    Ilium
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    5. Oktober 2020 und noch kein Kommentar

    Dan Simmons
    ILIUM. Roman.
    Aus dem Amerikanischen von Peter Robert
    (ILIUM / 2003)
    München, Heyne, 2019, 880 S.
    ISBN 978-3-453-32047-5 / 16,99 Euro

    Wer sich einmal mit dem Werk von Dan Simmons beschäftigt hat, weiß, dass der Amerikaner ein Faible für die europäische, vor allem die englische, Literatur hat. Schon in seinem meisterhaften HYPERION/ENDYMION-Zyklus waren neben dem allgegenwärtigen Dichter John Keats weitere literarische Bezüge weiterlesen…

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