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    Schlachthof 5

    von am 26. August 2016 1 Stimme

    Kurt Vonnegut SCHLACHTHOF 5 ODER DER KINDERKREUZZUG. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Gregor Hens (Slaughterhouse-Five or The Children’s Crusade / 1969) Hamburg, Hoffmann und Campe, 2016, 240 S. ISBN 978-3-455-40555-2 / 24,00 Euro Es gibt sie, gottseidank, diese Bücher, die mir immer wieder in die Hände fallen und dann sehr eindringlich darauf hinweisen, dass weiterlesen…

    von am 26. August 2016 1 Stimme

    Schlachthof5Kurt Vonnegut
    SCHLACHTHOF 5 ODER DER KINDERKREUZZUG. Roman.
    Aus dem amerikanischen Englisch von Gregor Hens
    (Slaughterhouse-Five or The Children’s Crusade / 1969)
    Hamburg, Hoffmann und Campe, 2016, 240 S.
    ISBN 978-3-455-40555-2 / 24,00 Euro

    Es gibt sie, gottseidank, diese Bücher, die mir immer wieder in die Hände fallen und dann sehr eindringlich darauf hinweisen, dass ich sie, gefälligst, doch endlich wieder einmal lesen sollte.
    Eines dieser aufdringlichen Dinger ist Kurt Vonneguts Roman SCHLACHTHOF 5.
    Vor 46 Jahren erschien das Buch erstmals auf Deutsch, in der Fassung von Kurt Wagenseil (1904 – 1988), dem wir immerhin so legendäre Übersetzungen wie die von George Orwells NEUNZEHNHUNDERTVIERUNDACHTZIG und der Werke Henry Millers verdanken. Es war diese Übersetzung, die Vonnegut in Deutschland zum Durchbruch verhalf und ihn gleich mehreren Lesergenerationen ans Herz wachsen ließ.
    Jetzt aber fand man es bei Hoffman und Campe an der Zeit, diesem Doppel-Klassiker (sowohl der Science Fiction wie der Mainstream-Literatur) eine Runderneuerung zu verpassen. So erhielt der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Gregor Hens (* 1965) den Auftrag zu einer neuen, zeitgemäßen Übertragung.
    Und ich darf sagen, es hat sich gelohnt.
    Hens ist (naturgemäß) durchgängig etwas flotter und moderner unterwegs, er ist etwas näher am Original, etwas pfiffiger bei den Schimpfwörtern und Slangausdrücken, außerdem profitiert er natürlich davon, dass es in den USA inzwischen textkritische Ausgaben von Vonneguts Hauptwerk gibt.
    Im direkten Vergleich kann ich sagen, dass SCHLACHTHOF 5 ODER DER KINDERKREUZZUG dieses „Upgrade“ nicht nur gut verkraftet hat, sondern auch einem „Altleser“ wie mir noch das Gefühl einer Neuentdeckung gegeben hat.
    Mit dieser Edition ist SCHLACHTHOF 5 für die nächsten Lesergenerationen bereit.

    Horst Illmer

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    Love Letter

    von am 23. August 2016 2 Stimmen

    Manövriert geschickt eure Konkurrenten aus, um die Gunst der Prinzessin zu gewinnen. So geht’s: Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Karte. Ist man am Zug zieht man eine Karte und spielt dann eine von beiden. Wer am Ende des Zugstapels die Karte mit dem höchsten Wert auf der Hand hat oder wer zuletzt im Spiel weiterlesen…

    von am 23. August 2016 2 Stimmen

    Love LetterManövriert geschickt eure Konkurrenten aus, um die Gunst der Prinzessin zu gewinnen.

    So geht’s:
    Jeder Spieler erhält zu Beginn eine Karte. Ist man am Zug zieht man eine Karte und spielt dann eine von beiden. Wer am Ende des Zugstapels die Karte mit dem höchsten Wert auf der Hand hat oder wer zuletzt im Spiel verbleibt gewinnt.
    Klingt ganz einfach, ist es auch. Was dieses Spiel aber zu einem kleinen taktischen Meisterwerk macht, sind die Eigenschaften jeder einzelnen Karte. Man kann auf unterschiedlichstem Wege seine Gegner ausschalten. Sei es durch das Erraten der gegnerischen Handkarte oder erzwungenes Ablegen. Ebenso ist es möglich sich vor dem Einfluss anderer zu schützen. Und so wird es zu einem taktischen Kräftemessen durch geschickten Einsatz der Kartenfähigkeiten und dem eigenen Vermögen sich zu erinnern welche Karten bereits gespielt wurden.

    Besonders geeignet für…

    uswSchnellspieler
    uswMensch-Ärgere-Dich-Fans
    uswRegelfaule
    uswSpieler, die gerne das volle taktische Potential ergründen wollen
    uswFamilien (da es von den Kleinen noch gespielt werden kann auch wenn sie dann mal groß sind)
    uswMenschen, die eigentlich keine Spieler sind, aber keine Lust mehr auf Monopoly haben
    uswMunchkin-Fans, die sich nicht die 37. Erweiterung kaufen wollen (ja, gibt es auch im Munchkin-Theme)
    uswSpielsüchtige, die beim Poker gerne Karten mitzählen aber zu hohe Spielschulden haben

    Fazit:
    Love Letter ist eines dieser Spiele, deren Konzept bis auf eine klare Essenz eingekocht wurde. So hat es das Potenzial Spieler sämtlicher Klassen zu begeistern. Von absoluten Beginnern bis hin zu Level-72-Paladinen. Jeder kann diesem Spiel etwas abgewinnen und auf seine Weise Taktiken erlernen und anwenden.

    plusschnell verinnerlichte Regeln
    pluseinzelne Spielrunden sind schnell durch, so dass „Geschmissene“ sich nicht langweilen
    plushübsches Designkonzept mit großem Kartenformat

    mittelOriginaldesign schreckt Y-Chromosom-Träger gerne mal ab

    Harte Fakten:
    Autor: Seiji Kanai
    Verlag: Pegasus
    Preis: 9,99 €
    Spieler: 2-4
    Dauer: 20-30 Minuten

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    Love Letter
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    Sommerfest 2016 mit Phil Briones

    von am 22. August 2016 4 Stimmen

    Ich bin geplättet ;-). Es war wieder einmal ganz schön anstrengend. Am Freitag noch die letzten Vorbereitungen und ein eineinhalbstündiger Plausch mit Ralf Thees und Alexander Sazyma für die 99. Folge der Würzmischung und dann am Samstag das volle Programm. Ein weiteres Sommerfest mit allem, was ihr euch gewünscht habt. Phil Briones war ein toller weiterlesen…

    von am 22. August 2016 4 Stimmen

    Phil BrionesIch bin geplättet ;-).

    Es war wieder einmal ganz schön anstrengend. Am Freitag noch die letzten Vorbereitungen und ein eineinhalbstündiger Plausch mit Ralf Thees und Alexander Sazyma für die 99. Folge der Würzmischung und dann am Samstag das volle Programm. Ein weiteres Sommerfest mit allem, was ihr euch gewünscht habt. Phil Briones war ein toller Gast, der alle Anfragen in Bildform realisiert hat, wieder einmal begleitet, von unserem Lieblingstourbegleiter Michael “Drawn Lines” Dedio. Lecker wars auch wieder. Jede Menge “Deli(la)”ziöser Muffins und ein “Lächerlicher Kuchen” (vom Joker höchstpersönlich) konnten mit endlosem Kaffee heruntergespült werden. GrillmeisterAm Grill stand diesmal Michael “Indiana” H. und in den Kostümen steckten neben alten Bekannten auch jede Menge neuer Leute. Toll, dass diesmal auch verschiedene Charaktere aus ganz anderen Universen zu sehen waren. Danke euch dafür! Danke, dass ihr einmal mehr mit all den tollen Kostümen für die passenden Farbflecken gesorgt habt. Ein besonderer Hingucker auch: das “Batmobil“…

    Vielleicht war diesmal ein bisschen weniger los als die vergangenen Jahre, aber alle die da waren hatten ihren Spaß. Ob es das Wetter hier in Deutschland war, das viele in südliche Gefilde vertrieben hatte, oder einfach nur zu viele Parallelveranstaltungen. Eigentlich wurstegal. Toll war es und wieder einmal kamen alle auf ihre Kosten. Wer sich im Nachhinein noch ein paar Eindrücke abholen möchte, in der Galerie sind bereits viele Bilder zu sehen. Vor allem auch von den tollen Bildern, die Phil Briones für die geduldig wartenden gezaubert hat…

    CosplayDanke euch allen und bis bald wieder bei uns im Laden. Ihr seid spitze!

    Leben ohne Ende

    von am 10. August 2016 7 Stimmen

    George R. Stewart LEBEN OHNE ENDE. Roman. Übersetzt von Ernst Sander, neu durchgesehen und überarbeitet von Alexander Martin. Mit einem Anhang von Uwe Neuhold. (Earth Abides / 1949) München, Heyne, 2016, 527 Seiten ISBN 978-3-453-31436-8 Endlich! Das lange Warten hat ein Ende. Jetzt kann man (in diesem Fall der Rezensent und der Buchhändler seines Vertrauens) weiterlesen…

    von am 10. August 2016 7 Stimmen

    Leben ohne EndeGeorge R. Stewart
    LEBEN OHNE ENDE. Roman.
    Übersetzt von Ernst Sander, neu durchgesehen und überarbeitet von Alexander Martin.
    Mit einem Anhang von Uwe Neuhold.
    (Earth Abides / 1949)
    München, Heyne, 2016, 527 Seiten
    ISBN 978-3-453-31436-8

    Endlich!
    Das lange Warten hat ein Ende. Jetzt kann man (in diesem Fall der Rezensent und der Buchhändler seines Vertrauens) ENDLICH wieder einen der wichtigsten und besten Science-Fiction-Romane aller Zeiten empfehlen, ohne hinzufügen zu müssen: Leider seit langem nicht mehr erhältlich. Der Heyne Verlag hat soeben in seiner Reihe „Meisterwerke der Science-Fiction“ den Roman LEBEN OHNE ENDE von George R. Stewart in einer von Alexander Martin sehr gut überarbeiteten Neuausgabe veröffentlicht.

    In einer nicht allzu fernen Zukunft vernichtet eine mysteriöse Seuche den größten Teil der Menschheit. Einige wenige Indivi­duen überleben und müssen sich in den Trümmern der Zivilisation neu einrichten. LEBEN OHNE ENDE erzählt von den Geschicken einer Gruppe, die sich in Kalifornien, in der Ge­gend von San Fran­cis­co, zusammen­fin­det. Während man anfangs noch versucht, die zivilisatorischen und kulturellen Regeln zu be­ach­ten, zeigt sich jedoch bald, dass der bloße Überlebenskampf keine Zeit lässt für soziale und humanistische Ge­fühlsduselei.
    Der Protagonist Isherwood Williams, genannt Ish, ein kultivierter junger Student, schlägt sich durch diese schlimme Zeit, findet neue Freunde, zeugt Kinder mit einer der wenigen Mit­über­le­benden und muss mit ansehen, wie die Welt, wie er sie kannte, im Dunkel versinkt.
    Nach einem bedauernden Blick auf die Mil­lionen Bände der Universitätsbibliothek, die während eines kalten Winters als Feuerung dienen, übernimmt Ish die Aufgabe, we­nig­stens Rudimente des zivilisatorischen Wis­sens zu bewahren und über das Erzählen von Geschichten und praktische Anleitungen (zum Beispiel wie man Pfeil und Bogen her­stellt) an die Jungen weiter­zu­ge­ben.
    Er lebt lange genug, um die ersten Formen einer neuen, natur­ver­bundenen Gesellschaft zu erleben. Ihm selbst bleibt es nicht erspart, von seinen eigenen Leuten zu einem Halbgott erhoben zu werden, der letztlich in der Folk­lore wei­terleben wird. Denn das menschliche Leben entwickelt sich langsam wieder hin zu Religion, Kultur und Zivilisation.
    Aus der Vielzahl von Nachkatastrophen-Romanen, die in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg erschienen, ragt George Stewarts Buch vor allem durch seinen ruhigen und klaren Erzählstil heraus. Seine abgeklärte, kompetente Sicht auf den Men­schen in einer solchen Ausnahmesituation, stellt den Roman in eine Reihe mit klassischen Werken wie Jack Lon­dons DIE SCHARLACHPEST und John Wyndhams DIE TRIFFIDS, die bis hin zu modernen Beispielen wie Cormac McCarthys DIE STRASSE oder Margaret Atwoods ORYX UND CRAKE reicht.
    In einem ausführlichen Nachwort beschäftigt sich Uwe Neuhold nicht nur mit der genretypischen „Lust an der Apokalypse“, sondern auch mit den Möglichkeiten einer „Superseuche und dem Leben danach“.

    Horst Illmer

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    Leben ohne Ende
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    Suicide Squad Zeichner Philippe Briones in Hermkes Romanboutique

    von am 4. August 2016 8 Stimmen

    Ihr habt es schon in der Ankündigung gelesen. Zum Sommerfest am 20.08. in Hermkes Romanboutique gibts passend zum Filmstart von Suicide Squad eine Signierstunde mit Philippe Briones. Von ihm könnt ihr eure Lieblingshelden sketchen lassen und eure Lieblings-Comics signieren. Lebenslauf Philippe Briones wurde am 12.8.1970 in Dijon in Frankreich geboren. 1989 begann er ein Kunststudium  weiterlesen…

    von am 4. August 2016 8 Stimmen

    BrionesIhr habt es schon in der Ankündigung gelesen. Zum Sommerfest am 20.08. in Hermkes Romanboutique gibts passend zum Filmstart von Suicide Squad eine Signierstunde mit Philippe Briones. Von ihm könnt ihr eure Lieblingshelden sketchen lassen und eure Lieblings-Comics signieren.

    Lebenslauf
    Philippe Briones wurde am 12.8.1970 in Dijon in Frankreich geboren. 1989 begann er ein Kunststudium  in Beaune, das er erfolgreich beendete. Anschließend folgte eine Phase im Bereich Animation. Briones arbeitete unter anderem an Disneyfilmen wie z.B. “Goofy & Max”, “Hercules”, “Tarzan”und “Ein Königreich für ein Lama” mit.
    Seinen Einstieg ins Comicgeschäft fand er zunächst auf dem franco-belgischen Markt. “Die Legende der Drachenritter” und “Kookaburra Universe” sind zwei Titel die für die französischen Verlage “Soleil” und “Delcourt” entstanden sind.
    Ab 2006 schuf Phil dann Geschichten für den US-Markt. Zuerst durfte er seine Fähigkeiten an “kleineren” Helden des Marvel Universums wie z.B: “White Tiger“, dem “Sub-Mariner” oder “Ms. Marvel” unter Beweis stellen. Später durfte er dann auch die “ganz großen”, die X-Men, betreuen. Einige Miniserien wie “Iron Man vs. Whiplash”, “Spider-Man: American Son” oder “Captain America Corps” wurden komplett von Briones umgesetzt.
    Es folgte ein kleines Intermezzo für Valiant Entertainment, bevor es ihn wieder zurück zum Haus der Ideen zog. (Serien wie “X-Force” und “X-Men” und das Spider-Man-Event “Goblin Nation”)
    Seit Juli 2015 ist Briones nun für DC Comics tätig und setzt seitdem die Abenteuer der “New Suicide Squad” um.
    Nach “DC: Rebirth” wird sich der momentan in Nantes lebende Zeichner übrigens mit wahrhaft royalem Blut befassen: mit Aquaman, dem König von Atlantis.

    Checkliste
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    Camp Ausgabe 2

    von am 29. Juli 2016 5 Stimmen

    CAMP – Ausgabe 2 / 2016 Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur Edition Alfons im Verlag Volker Hamann (Keine ISBN) VK 15,00 Euro Im Mai 2016, gerade rechtzeitig zum Erlangener Comic Salon, ist die neueste, langerwartete Nummer 2 von CAMP erschienen. Wie sich bereits in der hervorragenden ersten Ausgabe abzeichnete, entwickelt sich CAMP zu einem weiterlesen…

    von am 29. Juli 2016 5 Stimmen

    Camp2CAMP – Ausgabe 2 / 2016
    Magazin für Comic, Illustration und Trivialkultur
    Edition Alfons im Verlag Volker Hamann
    (Keine ISBN) VK 15,00 Euro

    Im Mai 2016, gerade rechtzeitig zum Erlangener Comic Salon, ist die neueste, langerwartete Nummer 2 von CAMP erschienen. Wie sich bereits in der hervorragenden ersten Ausgabe abzeichnete, entwickelt sich CAMP zu einem unverzichtbaren Übersichtswerk, in dem nicht nur Nostalgiker eine herrlich breitgestreute Berichterstattung über die ungeheure Vielfalt vorfinden, die sich im Dreieck von „Comic, Illustration und Trivialkultur“ in den letzten einhundert Jahren ausgeprägt hat.
    Die Herausgeber Volker Hamann und Matthias Hofmann sorgen für die Kontinuität, viele bekannte und neugewonnene Beiträger für die Qualität der Artikel – und das preiswürdige Layout macht den Leser/Betrachter vom ersten Aufschlagen des Heftes an staunen ob solcher Schönheit. Egal ob es sich um die Bilderstrecken über den englischen Cover-Künstler Bruce Pennington oder die Berliner Designerin und Illustratorin Ilse Wende-Lungershausen handelt, oder „nur“ um die luftig mit viel Freiflächen gestalteten Artikel über den Kolportageautor Robert Kraft (von Heinz J. Galle), die derzeitige Pippi-Langstrumpf-Rezeption (von Mechthild Wiesner), die erste US-amerikanische Science-Fiction-Fantruppe der „Futurians“ (von Matthias Hofmann) oder die, intime Kenntnisse verratenden Essays über Comic-Legenden wie „Turok“ (von Alberto Becattini), „Häuptling Feuerauge“ (von Daniel Wamsler) und „Krazy Cat“ (von Jeet Heer), immer blättert man zuerst begeistert ein paar Seiten weiter, bevor man sich zur Lektüre zum Anfang zurück bequemt.
    Für Kunden und Freunde der ROMAN-BOUTIQUE enthält das Heft noch ein ganz besonderes „Zuckerchen“ in Form eines Artikels über Science-Fiction-Altmeister Theodore Sturgeon, der seinen Beginn in einer von Hermkes Wühlkisten nimmt …
    Zwischen den Heften 1 und 2 lagen zwei Jahre – die überbordente Menge an interessantem Lese- und Anschau-Material in Ausgabe 2 würde vermutlich auch wieder für zwei Jahre reichen, die Gier nach mehr solch toller Geschichten über den Stoff, der unser Herz erwärmt, lässt jedoch auf eine schnellere Veröffentlichungsfrequenz hoffen.

    Horst Illmer

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    Camp 2 /2016
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    “Suicide Squad” und “Tales of Dead Earth” zum Sommerfest!

    von am 24. Juli 2016 10 Stimmen

    Samstag, 20.08. findet wieder unser jährliches Sommerfest statt. Da wird wieder gegrillt und gefeiert. Jede Menge Schnäppchen und Angebote. Und natürlich auch wieder Stargäste: Krikra (Zeichner von Tales of Dead Earth, Colorist von Tank Girl) wird die zweite Welle seiner “Tales of Dead Earth” Miniaturen mit brandneuen Seiten des Comics fertig haben und den ganzen weiterlesen…

    von am 24. Juli 2016 10 Stimmen

    SommerfestSamstag, 20.08. findet wieder unser jährliches Sommerfest statt. Da wird wieder gegrillt und gefeiert. Jede Menge Schnäppchen und Angebote. Und natürlich auch wieder Stargäste: Krikra (Zeichner von Tales of Dead Earth, Colorist von Tank Girl) wird die zweite Welle seiner “Tales of Dead Earth” Miniaturen mit brandneuen Seiten des Comics fertig haben und den ganzen Tag für euch da sein. wer ihn schon kennt freut sich eh, wer nicht, wird ihn kennen lernen ;-). Außerdem haben wir für euch einen Zeichner von Suicide Squad vor Ort – Philippe Briones. Auch von ihm könnt ihr euch Sketche machen und Comics signieren lassen. Von beiden Künstlern gibt es natürlich auch Originalseiten und Drucke. Die genauen Infos zu Philippe Briones gibt es wie gewohnt demnächst in einem ausführlichen Artikel nebst Bibliographie, damit ihr auch wisst, was ihr signieren lassen könnt.Cosplay

    Wie in den letzten Jahren erwartet euch natürlich an diesem Tag jede Menge Cosplay und Nerdtalk. Der richtige Tag um in die welt der Comics und der Phantastik einzutauchen. Big Bang life bei uns in Hermkes Romanboutique!

    Aargh! Tect

    von am 22. Juli 2016 5 Stimmen

    Mit Händen, Keule und primitiver Ursprache versucht ihr architektonische Höchstleistungen zu erzielen. So geht’s: Gespielt wird in Zweierteams gegeneinander. Jedes Team besteht aus einem Architekten, der mit Keule ausgestattet seinem Baumeister zu erklären versucht, was er mit den Bauteilen für ein Gebilde zusammensetzen soll. Das Team, welches zuerst sein Bauwerk vollendet hat gewinnt. Um dieses weiterlesen…

    von am 22. Juli 2016 5 Stimmen

    AarghTectMit Händen, Keule und primitiver Ursprache versucht ihr architektonische Höchstleistungen zu erzielen.

    So geht’s:
    Gespielt wird in Zweierteams gegeneinander. Jedes Team besteht aus einem Architekten, der mit Keule ausgestattet seinem Baumeister zu erklären versucht, was er mit den Bauteilen für ein Gebilde zusammensetzen soll. Das Team, welches zuerst sein Bauwerk vollendet hat gewinnt. Um dieses Ziel zu erreichen muss der Architekt mit vollem Körpereinsatz und unter Zuhilfenahme einer Übersetzungskarte in einer profunden Ursprache seinem Gegenüber erklären, was er mit den Bauteilen anstellen soll. Klingt einfacher als gedacht, da jedes Wort zwei Bedeutungen hat (z. B. Kaghingu! = Mach links!/Mach rechts!). Daher wird dem Baumeister mit gezielten Schlägen der aufblasbaren Keule mitgeteilt, ob er richtig (ein Schlag) oder falsch liegt (zwei Schläge).

    Besonders geeignet für…
    uswangehende Architekten
    uswLogopäden
    uswgewisse Zustände in denen ausführliche Kommunikation eh nicht mehr möglich ist
    usw„Activity“-Liebhaber
    uswImprovisationstalente
    uswLeute, die sich für nichts zu schade sind
    uswMenschen, die einfach mal ein bisschen Dampf ablassen wollen

    Fazit:
    Aargh! Tect ist garantiert kein filigranes Meisterwerk der Spielentwicklung, aber das muss es auch nicht sein. Wenn man gewillt ist sich ein wenig zum Affen zu machen und/oder ein schnelles Spielchen sucht für eine Party oder für einfach mal zwischendurch ist es genau das Richtige um einen Mordsspaß zu haben.

    plusschnell verstanden und aufgebaut
    plusextrem kommunikativ (wenn auch in Ursprache)
    plusaufblasbare Keulen

    mittelbei zu heftiger Anwendung geht den Keulen gerne mal die Luft aus (sind aber auch schnell wieder einsatzfähig gemacht)

    minusein paar Mal gespielt fängt man an die Bauwerke zu erahnen und dem Architekten vorzugreifen

    Harte Fakten:
    Autor: Walter Obert
    Verlag: Heidelberger
    Preis: 29,95 €
    Spieler: 2-8
    Dauer: 15-45 Min. je nach Spielart

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    Aargh! Tect
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    Science Fiction Hall of Fame

    von am 18. Juli 2016 4 Stimmen

    Robert Silverberg (Hrsg.) SCIENCE FICTION HALL OF FAME – DIE BESTEN STORYS 1934 – 1948. Ü: Yoma Cap, u. a., Vorwort: Robert Silverberg (The Science Fiction Hall of Fame, Volume One, 1929 – 1964 / 1970) Berlin, Golkonda, 2016, 405 S. ISBN 978-3-944750-55-5 Die letzten Wochen, und da vor allem die Beschäftigung mit den Story-Bänden weiterlesen…

    von am 18. Juli 2016 4 Stimmen

    SF Hall of FameRobert Silverberg (Hrsg.)
    SCIENCE FICTION HALL OF FAME – DIE BESTEN STORYS 1934 – 1948.
    Ü: Yoma Cap, u. a., Vorwort: Robert Silverberg
    (The Science Fiction Hall of Fame, Volume One, 1929 – 1964 / 1970)
    Berlin, Golkonda, 2016, 405 S.
    ISBN 978-3-944750-55-5

    Die letzten Wochen, und da vor allem die Beschäftigung mit den Story-Bänden von Theodore Sturgeon, haben mich davon überzeugt, dass ich unbedingt stärker auf das Erscheinen von Kurzgeschichtenbänden hinweisen muss, da diese unverzichtbare Basis der Science Fiction leider allzu sehr vernachlässigt wird – auch und gerade von uns Lesern.

    Also los, auf geht’s in die ROMAN-BOUTIQUE und dort schauen wir mal in die von Robert Silverberg herausgegebene Anthologie SCIENCE FICTION HALL OF FAME – DIE BESTEN STORYS 1934–1948 (Golkonda, ISBN 978-3-944720-55-5, 400 Seiten, Klappenbroschur).

    Enthalten sind, neben Silverbergs Vorwort, zwölf der besten SF-Kurzgeschichten, die jemals geschrieben wurden. (Aus)gewählt wurden die Stories 1969 von den Mitgliedern der Science Fiction Writers of America (SFWA), die damit dem Publikum eine echte „Basis-Bibliothek“ an die Hand geben wollten. Es handelt sich bei dem Golkonda-Band um den ersten Teil der umfangreichen Originalausgabe (der zweite Teil folgt im Herbst 2016), die insgesamt 26 Erzählungen aus den Jahren 1934 bis 1963 enthält.

    Mit dabei in diesem ersten Teil ist praktisch alles, was in der Science Fiction Rang und Namen hat (u. a. Isaac Asimov, Fredric Brown, A. E. van Vogt, Stanley G. Weinbaum Clifford D. Simak, Robert A. Heinlein und – natürlich – Theodore Sturgeon) und jede einzelne Geschichte wäre den Erwerb dieses Buches wert. Vorbildliches leistet Golkonda in den Details: Die teilweise bereits vorhandenen Übersetzungen wurden nochmals durchgesehen und sehr viel Mühe steckt auch in den Quellenangaben zu den Erstveröffentlichungen.
    Unverzichtbar!

    Horst Illmer

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    Stay away!

    von am 15. Juli 2016 6 Stimmen

    Eine einsame Insel. Eine gescheiterte Expedition. Ihr habt etwas geweckt. Etwas sehr altes. Es lauert unter euch und wird einen nach dem anderen sich untertan machen. Vertraut niemanden! So geht’s: Zu Beginn des Spiels wird „Das Ding“ eingemischt und der Besitzer der Karte hat nun das Ziel alle anderen Spieler zu töten oder durch Infektion weiterlesen…

    von am 15. Juli 2016 6 Stimmen

    Stay awayEine einsame Insel. Eine gescheiterte Expedition. Ihr habt etwas geweckt. Etwas sehr altes. Es lauert unter euch und wird einen nach dem anderen sich untertan machen. Vertraut niemanden!

    So geht’s:
    Zu Beginn des Spiels wird „Das Ding“ eingemischt und der Besitzer der Karte hat nun das Ziel alle anderen Spieler zu töten oder durch Infektion sich gefügig zu machen. Alle anderen wollen natürlich überleben und „Das Ding“ am liebsten mit dem Flammenwerfer rösten. Gar nicht so einfach, da niemand weiß wer welche Karten auf der Hand hat. Einzige Schnittstelle zwischen den Spielern ist der obligatorische Kartentausch am Ende jedes Zuges mit dem Sitznachbarn. Durch verschiedene Karten werden einem Möglichkeiten gegeben, wie zum Beispiel den erwähnten Tausch zu verhindern, Handkarten anzusehen oder gar Sitzplätze zu tauschen. So entsteht innerhalb kürzester Zeit ein nervenaufreibendes Spiel in dem man meistens zu spät merkt, dass man der Letzte ist.

    Besonders geeignet für…
    uswSchogetten. Oder waren es Schogothen?
    uswnatüüürlich Cthulhu-Kultisten
    uswMenschen, die einfach zu oft Werwölfe gespielt haben oder nicht immer ein Lagerfeuer anfachen wollen
    uswNervenkitzel-Junkies
    usw Opfer – ganz einfach Opfer
    uswVerschwörungstheoretiker
    uswangehende Glücksspieler, die ihr Pokerface üben möchten

    Fazit:
    „Stay away!“ ist eines dieser schlafenden Monster, die wenn sie erwachen einen völlig verschlingen. Man kann einfach nicht aufhören zu spielen. Durch die Vielfalt der Interaktionsmöglichkeiten zwischen den Spielern hebt es sich, trotz ähnlichem Spielkonzept, stark von „Werwölfe“ ab. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein ansteckendes Horrorspiel

    plusextrem super atemberaubend spannend
    plusmit einer ganzen Fußballmannschaft spielbar (inklusive Trainer)
    plusAll hail, Cthulhu!

    minuswenn einer einen Fehler macht, geht alles den Bach runter (Haltet euch strikt an die Regeln!)
    minusbei großen Gruppen (ab 8) muss man lange warten, wenn man früh aus dem Spiel geworfen wird
    minusin den seltensten Fällen entsteht eine Art Pattsituation, wenn Karten schlecht gezogen werden

    Harte Fakten:
    Autor: Antonio Ferrara, Sebastian Fiorillo
    Verlag: Truant
    Preis: 19,95 €
    Spieler: 4-12
    Dauer: 15-60 Minuten

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