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  • Visitation Street

    von am 26. August 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    Ivy Pochoda
    Visitation Street
    Aus dem Englischen von Barbara Heller
    (Visitation Street, 2014)
    Ars Vivendi, Cadolzburg 2020, 310 Seiten
    ISBN: 978-3-7472-0116-9

    Für ihren L.A.-Roman „Wonder Valley“ aus dem Jahr 2017, der vergangenes Jahr auf Deutsch erschienen ist, wurde die US-Autorin Ivy Pochoda mit Lob überschüttet. Diesen Sommer folgte die Übersetzung von „Visitation Street“, das im Original bereits 2014 herauskam – und zumindest für mich ist der Vorgänger von „Wonder Valley“ das stärkere Buch.

    Pochoda beschreibt in „Visitation Street“ einen heißen Sommer in Red Hook, Brooklyn, einem zerrissenen Melting Pot an den Piers, wo die jungen Freundinnen Val und June eines Abends mit ihrem pinkfarbenen Schlauchboot losziehen und ins dreckige Wasser paddeln – am nächsten Morgen kehrt jedoch nur eine der beiden zurück. Vals desillusionierter Musiklehrer Jonathan, der hoffnungsvoll-ehrgeizige Bodega-Besitzer Fadi, der junge schwarze Halbwaise Cree und einige andere Bewohner von Red Hook werden in den Strudel der Tragödie – des Verbrechens – gezogen. Obendrein erzählt Pochoda von alten und neuen Geistern (hier wird der Roman sogar dezent magisch-realistisch bis fantastisch) sowie den vermeintlichen, fragwürdigen Chancen durch Gentrifizierung und anderes.

    „Der Sommer ist die Party der anderen.“ Ausgehend von diesem brillanten Einstieg, begeistert die ehemalige Profi-Squash-Spielerin Pochoda Halbsatz für Halbsatz, Wort für Wort. Sie findet genau den richtigen Sound für einen perfekten Sommer- und Brooklyn-Krimi, der aber auch Allüren eines modernen urbanen Märchens an den Tag legt. Die Aufklärung des Verschwindens schreitet eher passiv voran, kommt von ganz von allein zustande. Die fein gezeichneten Figuren, die perfekte Prosa, die erinnerungswürdigen Bilder und die grandiose Stimmung sind das eigentliche Vergnügen.

    Nur noch Zeit für einen Krimi in diesem ausklingenden Sommer? Dann lest Ivy Pochodas „Visitation Street“.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    26. August 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    Ivy Pochoda
    Visitation Street
    Aus dem Englischen von Barbara Heller
    (Visitation weiterlesen…

    Cryptos

    von am 24. August 2020 noch kein Kommentar

    Ursula Poznanski
    CRYPTOS.
    Bindlach, Loewe, 2020, 444 S.
    ISBN 978-3-7432-0050-0
    Hardcover

    Seit sie 2010 mit dem Bestseller EREBOS debütierte, gehört Ursula Poznanski zur ersten Garde deutschsprachiger Jugendbuchautorinnen. Bei Loewe ist im Spätsommer 2020 ihr neuester Thriller CRYPTOS erschienen, der sich erneut mit Computerspielen und den Menschen, die sie entwerfen beschäftigt, allerdings zeitlich noch etwas weiter als das letztjährige Sequel EREBOS 2 in der Zukunft angesiedelt ist.

    In einer Welt, die mit Umweltzerstörung und Energieknappheit zurechtkommen muss, ist es vielleicht sogar eine gute Idee, wenn der Großteil der Menschheit einfach in Versorgungsbehältern rumliegt und seine Dummheit, Aggression und Geilheit in virtuellen Scheinwelten auslebt. Da diese Grundeigenheiten jedoch so vielgestaltig sind wie es Mitmenschen auf unserem Planeten gibt, braucht es eine Vielzahl von Kunstwelten – und die wollen erst einmal erfunden sein.

    Und da kommt Jana ins Spiel, eine vielbeschäftigte und engagierte Welten-Designerin, die sich viel Mühe gibt, damit ihre Konstruktionen die Benutzer zufriedenstellen. Als es jedoch ausgerechnet in ihrer idyllischen Welt Kerrybrook, in der sie selbst gerne entspannt, zu Mord und Totschlag kommt, muss Jana aus ihrer Komfortzone raus und sich den „Quellcode“ ihres eigenen Software-Konzerns einmal genauer ansehen. Dabei entdeckt sie, dass virtuelle Gefahren auch in der Realität eine Entsprechung bekommen können …

    CRYPTOS liest sich stellenweise wie das logisch-durchdachte Drehbuch zu einem MATRIX-Prequel. Der Roman hat alles, was mir bei diesen Filmen an nachvollziehbarem „Worldbuilding“ immer gefehlt hat.

    Horst Illmer
    warenkorb

    Cryptos
    via e-mail im Laden bestellen oder im Webshop.

    24. August 2020 und noch kein Kommentar

    Ursula Poznanski
    CRYPTOS.
    Bindlach, Loewe, 2020, 444 S.
    ISBN 978-3-7432-0050-0
    Hardcover

    Seit sie 2010 mit dem Bestseller EREBOS debütierte, gehört Ursula Poznanski zur ersten Garde deutschsprachiger Jugendbuchautorinnen. Bei Loewe ist im Spätsommer 2020 ihr neuester Thriller CRYPTOS erschienen, der sich erneut mit Computerspielen und den Menschen, die sie entwerfen beschäftigt, allerdings zeitlich noch etwas weiter als das letztjährige Sequel EREBOS 2 in der weiterlesen…

    Audiofile Nummer sechs – Solo

    von am 21. August 2020 noch kein Kommentar

    Gerd heute wieder "Solo"

    Gerds garstiges Geblubber – kurz und bündig

    Auch zusammen mit KaZu von der Spielbar konnte ich die Reichweite des Gesprächs mit Bernie nicht erreichen. Heute gibt es eine Solo-Folge und dann sehen wir weiter…

    Zwischendurch gibt es auch im wuerzblog wieder eine der beliebten Folgen im Dreiergespräch mit Ralf Thees vom Würzblog geben. Da ist Bernie auf jeden Fall mit von der Partie:

    https://wuerzblog.de/2020/08/21/wuepod093-mini-comic-tag-und-hudelei/

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    ps: und für alle, die nicht wissen, wovon ich spreche: Hier der Klassiker in der 15-Steine Version…

    21. August 2020 und noch kein Kommentar

    Gerd heute wieder "Solo"

    Gerds garstiges Geblubber – kurz und bündig

    Auch zusammen mit KaZu von der Spielbar konnte ich die Reichweite des Gesprächs mit Bernie nicht erreichen. Heute gibt es eine Solo-Folge und dann sehen wir weiter…

    Zwischendurch gibt es auch im wuerzblog wieder eine der beliebten Folgen im Dreiergespräch mit Ralf weiterlesen…

    Vor dem Wochenende gibts noch ’nen Plausch…

    von am 21. August 2020 noch kein Kommentar

    Kurz vor dem wöchentlichen Mini-Podcast, der ja gar keiner ist, wie wir jetzt nochmal festgestellt haben, den ich aber trotzdem so nenne, da mir audiofile auf Dauer zu seltsam und Gerds garstiges Geblubber nicht ausreichend ist… Punkt! Gerd! Punkt! Okay, nochmal: Also, kurz vor meinem heutigen Sologeblubber gibt es jetzt schon das neueste Dreiergespräch mit Ralf, Bernie und mir im wuerzblog: Hört einfach rein…

    21. August 2020 und noch kein Kommentar

    Kurz vor dem wöchentlichen Mini-Podcast, der ja gar keiner ist, wie wir jetzt nochmal festgestellt haben, den ich aber trotzdem so nenne, da mir audiofile auf Dauer zu seltsam und Gerds garstiges Geblubber nicht ausreichend ist… Punkt! Gerd! Punkt! Okay, nochmal: Also, kurz vor meinem heutigen Sologeblubber gibt es jetzt schon das neueste Dreiergespräch weiterlesen…

    Ein Affe am Himmel

    von am 20. August 2020 noch kein Kommentar

    Étienne Willem
    Ein Affe am Himmel Bd. 1 & 2
    Aus dem Französischen von Resel Rebiersch
    Schreiber & Leser seit 2020, 48 Seiten pro Band
    ISBN: 978-3-96582-011-1 & 978-3-96582-031-9

    Burn hat ja schon in einem der letzten Podcasts aus dem Laden vom aktuellen Comic-Programm des Verlags Schreiber & Leser geschwärmt. Dabei hat er besonders die Neuausgaben gelobt. Burn feiert so etwa den Komplettband des düsteren Noir-Rachekrimis „Sleep Little Baby“ von Tome und Ralph Meyer ab, ich würde jedem die „Corto Maltese“-Werkausgabe von Hugo Pratt empfehlen, und wir alle sind uns wohl einig, dass „Strangers in Paradise“ von Terry Moore in jede Comic-Bibliothek gehört, die diese Bezeichnung verdient – und dass die Freaks in den schicken Sammelbänden von Jodorowskys und Boucqs hammerharter Westernserie „Bouncer“ nach wie vor ordentlich reinhauen.

    Aber auch unter den S&L-Neuerscheinungen sind ein paar Perlen dabei, selbst wenn sie vielleicht erst einmal unter Radar fliegen. Ein gutes Beispiel: Die neue Serie „Ein Affe am Himmel“ des belgischen Künstlers Étienne Willem, die Anfang 2020 unter dem Alles Gute!-Imprint des Verlags startete. Angesiedelt in einer Version der 1930er, in der alle Figuren nach Entenhausener Vorbild vermenschlichte Tierfiguren sind, ist der draufgängerische Affe und Pilot Harry Faulkner ein Magnet für handfesten Ärger mit schönen Frauen und mächtigen Männern. Die ersten beiden Hardcover-Alben „Wakanda“ und „Hollywoodland“ bieten schwungvolle, unterhaltsame Pulp-Action, die dank gelungener Noir-Atmosphäre, Furry-Sexappeal und herrlichem Artwork letztlich zwischen den Dauerbrennern „Inspektor Canardo“ und „Blacksad“ landet. Wer nur einen dieser beiden Titel mag, muss trotz Willems Tendenz zum Deus ex machina definitiv mal mit dem Affen abheben.

    Christian Endres

    @MisterEndres auf Twitter folgen

    20. August 2020 und noch kein Kommentar

    Étienne Willem
    Ein Affe am Himmel Bd. 1 & 2
    Aus dem Französischen von Resel Rebiersch
    Schreiber & Leser seit 2020, 48 Seiten pro Band
    ISBN: 978-3-96582-011-1 & 978-3-96582-031-9

    Burn hat ja schon in einem der letzten Podcasts aus dem Laden vom aktuellen Comic-Programm des Verlags Schreiber & Leser geschwärmt. Dabei hat er besonders die Neuausgaben gelobt. Burn feiert so etwa den weiterlesen…

    Lullaby Road

    von am 17. August 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    James Anderson
    Lullaby Road
    Aus dem Englischen von Harriet Fricke
    (Lullaby Road, 2018)
    Polar Verlag, Stuttgart 2020, 374 Seiten
    ISBN 978-3-948392-10-9

    „Desert Moon“ war der erste Krimi über Trucker und Ich-Erzähler Ben Jones, in dem US-Autor James Anderson seine Leser mit auf die Route 117 in der Hochebene von Utah nahm, wo Ben ein paar ziemlich schräge, in der Wüste hausende Sonderlinge und Aussteiger beliefert. Der wehrhafte Fahrer, der zu lebensverändernden Fehlern und zum Einmischen in fremde Angelegenheiten neigt, fand hier die Liebe und verlor sie sogleich wieder – eines von vielen tragischen Schicksalen in der völlig unbeeindruckten Wüste.

    „Lullaby Road“, diesen Sommer frisch bei Polar auf Deutsch erschienen, ist der zweite Roman über Ben und seine Wüstenstrecke, die bei Eis und Schnee noch gefährlicher wird, auf der im Winter noch mehr die Hölle los sein kann. Nicht zuletzt, weil Ben diesmal plötzlich ein fremdes Kind, dessen Hund sowie das Baby seiner besten Freundin im Fahrerhaus sitzen hat. Der folgende Plot und die Auflösung sind nicht ganz so gut wie im ersten Band, die Figuren und Nebenfiguren, alt wie neu, jedoch sehr wohl. Ben ist sowieso einer dieser Protagonisten, die einiges auf dem Tacho und dem Kerbholz haben und die einem nach ein paar Meilen auf der Straße ihres Lebens mächtig ans Herz wachsen. Zudem holt Anderson das Maximum aus der extremen Wüstenkulisse raus und fährt mit stets gutem Sound durch seine eigensinnige, erfrischend unkonventionelle Noir-Geschichten, die nicht der üblichen Krimiwegbeschreibung folgen.

    Um zu wissen, dass man Autor Anderson und Trucker Ben jederzeit wieder in die Wüste folgen wird, braucht man nach zwei starken Roman kein Navi, keine Straßenkarte und keinen Wegweiser. Die bisherigen Fahrten genügen für blindes Vertrauen, trotz oder gerade wegen der unabwägbaren Wüste, die noch immer vor uns liegt.

    Christian Endres

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    17. August 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    James Anderson
    Lullaby Road
    Aus dem Englischen von Harriet Fricke
    (Lullaby weiterlesen…

    Audiofile Nummer fünf – wieder mit Gast

    von am 14. August 2020 noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – KaZus Spielbar

    Wie erwartet habe ich die Reichweite des vorletzten Minipodcast mit Bernie nicht erreichen können. Bei Weitem nicht. Deswegen habe ich mir diesmal kurzentschlossen wieder einen Gast oder Gesprächspartner dazugeholt. Heute dreht sich alles um Spiele. Um die nach wie vor ausgesetzte Spielbar. Natürlich rede ich mit KaZu über dieses Thema…

    Natürlich ist das kein Ersatz für die ausführlichen Erklärabende, aber wir geben euch ein paar Tipps auf den Weg, wie ihr eure Spieleabende bereichern könnt…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    14. August 2020 und noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – KaZus Spielbar

    Wie erwartet habe ich die Reichweite des vorletzten Minipodcast mit Bernie nicht erreichen können. Bei Weitem nicht. Deswegen habe ich mir diesmal kurzentschlossen wieder einen Gast oder Gesprächspartner dazugeholt. Heute dreht sich alles um Spiele. Um die nach wie vor ausgesetzte Spielbar. Natürlich rede ich mit KaZu über dieses Thema…

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    American Spy

    von am 13. August 2020 noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    Lauren Wilkinson
    American Spy
    Aus dem Englischen von Jenny Merling, Antje Althans, Anne Emmert & Katrin Harlaß
    (American Spy, 2018)
    Tropen, Stuttgart 2020, 366 Seiten
    ISBN 978-3-608-50464-4

    Lauren Wilkinsons Roman „American Spy“ ist kein klassischer Spionage-Krimi und schon gar keine moderne, schwarz-feministische Antwort auf James Bond. Der Anfang mag das vermuten lassen, und es gibt natürlich einen Geheimagenten-Plot – aber das ist bei Weitem nicht der stärkste Strang der Geschichte, nicht das beste Element dieses Buches, das Barack Obama einst zu seiner Sommerlektüre erkor und weiterempfahl.

    Als wesentlich überzeugender entpuppt sich zum einen die Familiengeschichte, die um die Schwestern Marie und Helene Mitchell kreist, die von Kindesbeinen an Geheimagentinnen werden wollen, und zum anderen die Momentaufnahmen einer komplizierten Vergangenheit und Welt im Wandel. Die 1984 geborene Wilkinson webt zum Beispiel ganz elegant die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung sowie die Frauenbewegung in ihre Geschichte über Marie, deren Werdegang beim FBI und den Kalten Krieg ein, der von den USA und Russland selbst in afrikanischen Staaten wie Burkina Faso geführt wurde.

    „American Spy“ ist kein perfekter Agenten-Thriller, aber trotzdem ein absolut lesenswerter Roman, der Spionage-Aktionen mit Familientragödien sowie dem historischen Kampf um Chancengleichheit und gegen Diskriminierung vermischt, sei es auf dem staatlichen, internationalen oder auf dem nationalen, persönlichen Parkett. Und am Ende, das wird in Lauren Wilkinsons Buch mehr als deutlich, sind Spione eben stets auch nur Menschen.

    Christian Endres

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    13. August 2020 und noch kein Kommentar

    Jede Bestellung zählt in diesen Zeiten, und daher kann man es gar nicht oft genug sagen: Ihr könnt in Hermkes Romanboutique nicht nur Comics oder Bücher aus den Genres Science-Fiction, Fantasy und Horror bestellen, sondern auch alle anderen Arten von Literatur. Daher gibt es nun immer mal einen Krimi-Buchtipp zur Inspiration.

    Lauren Wilkinson
    American Spy
    Aus dem Englischen von Jenny Merling, weiterlesen…

    Pulp

    von am 10. August 2020 noch kein Kommentar

    Ed Brubaker, Sean Phillips
    Pulp
    Image, 2020, 72 Seiten
    ISBN: 978-1-5343-1644-7
    Sprache: Englisch

    Ed Brubaker und Sean Phillips? Ein amerikanisch-britisches Dream-Team des grafischen Erzählens. Brubaker schrieb „Batman“, „Catwoman“, „Gotham Central“, „Daredevil“ und „Captain America“, wobei er sogar den Winter Soldier in den Marvel-Kosmos einführte; Phillips zeichnete „Hellblazer“, „Marvel MAX: Kingpin“ und „Marvel Zombies“. Die erste Zusammenarbeit von Bru und Phillips war 1999 die Hardboiled-Detektiv-Miniserie „Scene of the Crime“ mit Michael Lark, danach kamen „Sleeper“ und viele unabhängige Highlights: „Criminal“, „Fatale“, „The Fade Out“ oder „Kill or be Killed“.

    Das aktuelle Werk des preisgekrönten Duos heißt „Pulp“, ein eigenständiger Hardcover-Einzelband, den ihr in der gut sortierten US-Abteilung findet. Der alt gewordene Ich-Erzähler Max Winters lebt als Western-Autor für die Pulp Magazine im New York der 1930er. Doch die Schatten des Zweiten Weltkrieges und der Wirtschaftskrise liegen auf Amerika und seinem Leben, und Winters bleibt nichts anderes übrig, als sich zwischen der einen oder anderen Herzattacke auf seine Outlaw-Tage im Wilden Westen zu besinnen, die in den letzten 40 Jahren eigentlich nur noch seine Pulp-Geschichten speisten …

    Der passionierte Surfer Brubaker verfasste die Geschichte, in der es u. a. um den Tod und Nahtoderfahrungen geht, nachdem er letztes Jahr beinahe ertrunken wäre. Sie ist guter, stimmungsvoller Bru-Standard und dabei noch immer weit über dem Niveau vieler anderer Comics, und Sean Phillips hat das Ganze tadellos visualisiert. Bru und Phillips können sicher mehr, das werden sie mit ihren ersten gerade angekündigten Graphic Novels der neuen Krimi-Serie „Reckless“ 2021 bestimmt auch zeigen – bis dahin gefällt „Pulp“ als feiner, kleiner Comic zweier Lieblingskünstler, der als Panel-Krimi und Pulp-Hommage geschickt das ausgehende 19. Jahrhundert mit dem frühen 20. Jahrhundert verbindet.

    Christian Endres

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    10. August 2020 und noch kein Kommentar

    Ed Brubaker, Sean Phillips
    Pulp
    Image, 2020, 72 Seiten
    ISBN: 978-1-5343-1644-7
    Sprache: Englisch

    Ed Brubaker und Sean Phillips? Ein amerikanisch-britisches Dream-Team des grafischen Erzählens. Brubaker schrieb „Batman“, „Catwoman“, „Gotham Central“, „Daredevil“ und „Captain America“, wobei er sogar den Winter Soldier in den Marvel-Kosmos einführte; Phillips zeichnete „Hellblazer“, „Marvel MAX: Kingpin“ und „Marvel Zombies“. Die erste Zusammenarbeit von Bru und Phillips war 1999 die weiterlesen…

    Audiofile Nummer vier – das wird schwer zu toppen

    von am 7. August 2020 noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – Resonanz

    Nach der letzten Woche wird es schwer. Schon früher habe ich die Vermutung geäußert, dass Bernie immer wieder der Quotenbringer ist. Bereits bei unseren Beiträgen "aus dem geschlossenen Laden" war die Zahl der erreichten Personen und die Klicks auf unserer Seite immer viel höher, wenn Bernie selbst was gesagt hat oder mit von der Partie war. Diesmal war es aber mehr als eindeutig. Was ich mit meinen Beiträgen an Reichweite produziere, hat Bernie in einem Tag geschafft und am zweiten verdoppelt. Mittlerweile verdreifacht. Das ist schon wirklich eindeutig. Meinen Respekt dafür!

    Trotzdem werdet ihr euch zwischendurch immer wieder mit mir begnügen müssen. Diese Woche gibt es hier auf unserer Seite nur einen gewohnt kurzen Beitrag von meiner Wenigkeit. auf diese Weise schaffe ich wenigstens eine gewisse Konstanz…

    Was zusätzlich wirklich erwähnenswert ist, ist die Tatsache, dass wir beide immer wieder ernsthaft überrascht sind, wer uns da so zuhört. Außer internen Reaktionen auf unsere Beiträge seitens angesprochener Verlage, zum Beispiel via email, freut uns natürlich besonders, dass Bernies deutliches Lob des Verlages Schreiber & Leser auch angekommen ist. Danke für den Kommentar und das Teilen und schön, dass ihr uns gehört habt.

    ps: wie schon erwähnt, wenn euch der Beitrag die Woche zu kurz ist, gibt es auch Teil II meines Gespräches mit Philipp von nerds gegen stephan. Ich hatte ja letzte Woche bereits erwähnt, dass wir uns zu früher Stunde im Laden getroffen haben. Ich hab mir den Beitrag gleich gestern in voller Länge angehört und bin ganz zufrieden 😉 auch wenn man mir die frühe Stunde schon ein bisschen anmerkt. Räusper…

    Kleiner Tipp: In der mobilen Vorschau ist der Link nur klickbar, ohne eingebundenen "player". Wenn ihr auf den Artikel direkt springt, dann schon…

    7. August 2020 und noch kein Kommentar

    Gerds garstiges Geblubber – Resonanz

    Nach der letzten Woche wird es schwer. Schon früher habe ich die Vermutung geäußert, dass Bernie immer wieder der Quotenbringer ist. Bereits bei unseren Beiträgen "aus dem geschlossenen Laden" war die Zahl der erreichten Personen und die Klicks auf unserer Seite immer viel höher, wenn Bernie selbst was gesagt hat oder mit weiterlesen…

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