Der lange Nachmittag der Erde
von MITCH am 16. Mai 2022
Brian W. Aldiss
DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE
Heyne Verlag; Neuausgabe Edition (8. Februar 2021)
Taschenbuch: 432 Seiten
ISBN-13: 978-3453320437
Bereits 1962 erschien DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE (The Long Afternoon of Earth) von Aldiss, damit etwa 20 Jahre vor seiner mehrfach ausgezeichneten Helliconia-Trilogie. Aldiss gewann damit 1962 den Hugo-Award.
In weit ferner Zukunft hat sich die Erde verändert, sie ist zu einem Treibhaus geworden. Die Sonne blickt ihrem Ende entgegen und wird immer heißer, während die Erdrotation zum Stillstand gekommen ist und mithin stets Tag auf der sonnenbeschienenen Seite herrscht. Unser Planet befindet sich quasi in seiner "Midlife-Crisis", d.h. verglichen mit dem Rhythmus des Tages, in seinem späten Nachmittagszyklus, daher der Titel "The Long Afternoon of Earth".
Nahezu das komplette tierische Leben fiel jenem Planetenstillstand zum Opfer, es herrscht der Wald und das Pflanzenreich. Pflanzen und Bäume dominieren die noch übrig gebliebene kleine Fauna, vereinzelte gigantische Insekten sowie verstreute und kleinwüchsige Menschen versuchen, in der unwirtlichen Floramacht zu überleben. Im Prinzip herrscht ein einziger, gigantischer Feigenbaum auf der Erde, aus dem "Alles" hervorgeht. Die Menschen sind in kleinen nomadischen Gruppen unterwegs, es gibt keinerlei Technik mehr und ihr Intellekt hat sich auf das Nötigste reduziert, es geht für sie ums pure Überleben.
DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE besticht durch seine Bilder und Ideen. Die Dialoge und das menschliche Miteinander sind bewußt rudimentär gehalten, was letztlich die Beschreibung der Pflanzenwelt und der darin noch vorkommenden Arten und Lebewesen zu noch mehr Geltung verschafft. Das Buch zeigt eindrücklich, dass der Mensch lediglich ein Teil des Ganzen ist und dass es für das Ganze ein Leichtes ist, den Menschen und sein Bewusstsein wieder auf einen Platz weit unten in der Hierachie der Welt zu degradieren.
Aldiss DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE glänzt nicht unbedingt durch SF-Action, spritzige Gespräche oder durch fein ausgearbeitete Protagonisten, sondern eher mit seiner grünen Atmosphäre und seinen dichten Beschreibungen sowie durch die phantasievolle Zeichnung einer neuen fernen Flora-Endzeit-Welt auf unserem Planeten Erde.
Aldiss gilt als einer der Meister der SF. Geboren wurde Aldiss 1925 in East Dereham in der Grafschaft Norfolk. Mit Anfang 20 nahm er in Oxford eine Stelle als Buchhändler an. Er veröffentlichte zunächst kurze Prosastücke, seine erste Science-Fiction-Story (Criminal Record ) brachte er im Alter von 29 Jahren. Aldiss Durchbruch als Autor erfolgte im Alter von 33 Jahren mit dem SF-Roman "Starship – Verloren im Weltraum", der die Reise in einem Generationenraumschiff beschreibt. Aldiss setzt sich hier hervorragend mit Sprache auseinander und schildert pure Endzeitvisionen (dieses Thema findet sich immer wieder in einigen seiner Werke). Zahlreiche Werke folgten und machten ihn berühmt. Erst mit 56 Jahren begann Aldiss seine berühmte Helliconia-Trilogie, jenes 1700-Seiten-Epos wurde mehrfach ausgezeichnet. Er starb im August 2017 im stolzen Alter von 92 Jahren.
„Science-Fiction ist genauso wenig für Wissenschaftler geschrieben, wie Gespenstergeschichten für Gespenster.“ (Brian W. Aldiss)
MITCH
Brian W. Aldiss
DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE
Heyne Verlag; Neuausgabe Edition (8. Februar 2021)
Taschenbuch: 432 Seiten
ISBN-13: 978-3453320437
Bereits 1962 erschien DER LANGE NACHMITTAG DER ERDE (The Long Afternoon of Earth) von Aldiss, damit etwa 20 Jahre vor seiner mehrfach ausgezeichneten Helliconia-Trilogie. Aldiss gewann damit 1962 den Hugo-Award.
In weit ferner Zukunft hat sich die Erde verändert, sie ist zu einem Treibhaus geworden. Die Sonne blickt ihrem Ende entgegen und wird immer heißer,
- Kategorie: Bücher , MITCHs Lieblingsbücher , Rezis , Science Fiction

Endlich konnten wir wieder für euch da sein. Endlich konnten wir wieder ein Zuhause für euch bieten. Endlich konnten wir wieder Spiele erklären, mit euch spielen euch in die bunte Welt der Comics entführen und einfach mit euch FEIERN!
Wir freuen uns natürlich auch sehr über die neuen Gesichter und auch den zahlreichen Nachwuchs. Ich denke wir konnten den Funken weiterreichen. Ganz besonders muss ich einfach noch hinten anhängen, dass – ohne irgendetwas anderes zu schmälern – das Cosplay von uns – also Bernie und ich als Cosplayfiguren – eine derartige Ehre und eine derart unglaublich rührende Geste ist, dass mir die Worte fehlen. Wahnsinn und danke an euch beide. Was für ein Spaß und welche Ehre.
Sprecher: Gerd
Da die Reise nicht ich gemacht habe, ist diese Folge wieder eine Gesprächsfolge. Meine Partnerin ist diesmal Sarah, der gute Geist des Ladens auf ihrer Abenteuerlichen Reise nach Irland oder auch ins Nerd-Glück.

Fritz Heidorn & Kim Stanley Robinson
Jackie Polzin
Auch wenn es sich nach Fülselfolge anhört, war das schon ne Weile ein Hirngespinst. Eigentlich ein bisschen böser, aber so ist das schon gut… oder schlecht? Hört selbst…
James Carlos Blake
Pierce Brown
Nummer 17 – A weng frech.

Steph Post
Imperium Klassik
Cascadia
Mimic Octopus
Michele K. Troy
Sprecher: Gerd
Wiedermal höre ich schon das Lachen am Samstag, dass das jetzt wirklich nichts mit uns zu tun hat und ich hier lediglich meine eigenen Freizeitträume auslebe. Ich kann nur sagen, zum einen geht es ja um den Blick über den Tellerrand und glaubt mir, das ist echt der Wahnsinn und zum anderen ist natürlich vieles persönlich gefärbt. Aber ich bin immer noch froh über jede neue Idee und jeden neuen Kontakt.
von Frank Herbert, Brian Herbert, Kevin J Anderson (Text)
Cartaventura
Gutenberg
Die Firmenfeier – Das letzte Fest des Oliver Borgmann
Frank Herbert
Kai-Fu Lee & Quifan Chen
Red Rising
Tokaido
Die Chroniken von Avel
John McMahon
Edgar Allan Poe
Dice Cup
Road Trip Europa
Robo Chaos
Alan Parks
Sprecher: Gerd
Chang Kuo-Li
Heute geht der neue Beitrag von "Der nerdige & niveauvolle Trashtalk" von Philipp Lohmann (
Arno Schmidt & Nicolas Mahler
Sprecher: Gerd
Philip K. Dick
Wolf Harlander
Der heutige Beitrag läuft der Einfachheit halber wieder in der Rubrik "Blick über den Tellerrand". Faktisch ist es eine Mischung aus Istzustand und Ausblick. Ein kleines Intermezzo und gleichzeitig ein Plädoyer für das Format und für die Sache.
Stapledon, Olaf
Jerry Siegel, Joe Shuster, Wayne Boring, Curt Swan, John Byrne, Frank Miller, Grant Morrison, Alex Ross, David S. Goyer
Sprecher: Gerd
1984


Marc Elsberg
Sprecher: Gerd
Tade Thompson
Simon Beckett
Sprecher: Gerd
Candas Jane Dorsey
Bernhard Hennen, James A. Sullivan
Bernhard Hennen, James A. Sullivan
Sprecher: Gerd
Ursula K. Le Guin
David Brin